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Sozialarbeiterische Fallanalyse. Die lebensweltliche Perspektive

Título: Sozialarbeiterische Fallanalyse. Die lebensweltliche Perspektive

Trabajo Escrito , 2015 , 9 Páginas

Autor:in: Marcus Böhme (Autor)

Trabajo social
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Die Lebensweltorientierung – eine der derzeit zentralen Theorien im Feld der Sozialen Arbeit. Doch welche Komponenten stecken hinter diesem „großen“ Begriff, welche Interventionsmöglichkeiten aber auch Grenzen bestehen in Theorie und Praxis, und wie lässt sich dieser Ansatz konkret auf einen beispielhaften Fall anwenden?

Die Hausarbeit versucht auf diese Fragen Antworten zu finden und somit einen kurzen Einblick in einen sozialarbeiterischen Handlungsbereich zu ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzvorstellung des Fallbeispiels

3. Die Lebensweltorientierte Theorie: Inhalte und Ziele

4. Fallbetrachtung

4. 1 Theoretischer Blickwinkel- Mannis Lebenswelt und dessen Erklärungsversuch

4. 2 Methodisch- praktischer Blickwinkel- Mögliche sozialarbeiterische Vorgehensweise und Lösungsansatz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die theoretische und praktisch-angewandte Anwendung der lebensweltorientierten Perspektive nach Hans Thiersch auf das Fallbeispiel des Jugendlichen Manni, um sozialarbeiterische Interventionsmöglichkeiten und deren Grenzen in einem dörflichen Umfeld zu untersuchen.

  • Grundlagen der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit
  • Analyse sozialer Netzwerke und deren Einfluss auf individuelles Verhalten
  • Methodische Lösungsansätze wie Integration, Normalisierung und Partizipation
  • Bedeutung von Ressourcenorientierung und Empowerment in der Jugendhilfe
  • Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Grenzen

Auszug aus dem Buch

4. 1 Theoretischer Blickwinkel- Mannis Lebenswelt und dessen Erklärungsversuch

Manni stellt im Fall den Klienten dar, dessen Lebenswelt es für den/ die Sozialarbeiter*In weitestgehend zu erschließen gilt- stets mit einem akzeptierenden sowie lösungsorientierten Blick.

Sein derzeitiger Alltag stellt sich dabei als stark abhängig von seinen beiden dörflichen „Freundeskreisen“ dar. Aus diesem Grund lohnt sich ein genauer Blick auf die gesellschaftlichen Gegebenheiten, in denen Manni aufwächst, wie diese seine Handlungen bedingen und wie er wiederum die Lebenswelt der anderen Jugendlichen prägt („Gesellschaftsanalyse“, Deller/ Brake 2014, S.25).

Manni wurde im Sozialraum „Dorf“ groß. Damit gehen bestimmte Werte und Normen einher, in deren Reichweite sich auch der Klient befindet. So hat sich in dem Dorf der Wert „Zusammenhalt unter den Jugendlichen“ (Müller 2012, S.183) als feste Größe etabliert. Das nimmt natürlich auch der junge Manni in seinem Alltag permanent wahr und möchte auch unbedingt diesen Zusammenhalt ausleben und Teil der Gemeinschaft sein. Diese definiert sich in erster Linie über Partys und Alkoholkonsum- Handlungen, die der Junge teilen muss, um akzeptiert zu werden. Es handelt sich also nicht um die von ihm selbst ausgehenden Handlungsmuster, sondern vielmehr um bereits gruppenspezifisch vorgefertigte. Die Clique, in der er sich befindet, wirkt exkludierend, denn Anerkennung findet man scheinbar nur, wenn man sich bei Diskussionen profilieren kann und auch nur dann darf man zu Diskotheken- und Geburtstagsbesuchen mitfahren. Damit legt die Gruppe Zugangskriterien fest, die nicht für jede*n erfüllbar sind- so auch für Manni.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die lebensweltorientierte Soziale Arbeit als ganzheitlichen Ansatz ein und stellt das Fallbeispiel Manni zur praktischen Veranschaulichung vor.

2. Kurzvorstellung des Fallbeispiels: Dieses Kapitel beschreibt die Lebenssituation des Jugendlichen Manni, seine soziale Ausgrenzung im Dorf und seine kriminellen Handlungen zur Erlangung von Anerkennung.

3. Die Lebensweltorientierte Theorie: Inhalte und Ziele: Hier werden die theoretischen Grundlagen nach Hans Thiersch, wie Alltag, Lebensbewältigung und die Prinzipien der Hilfe zur Selbsthilfe, erläutert.

4. Fallbetrachtung: In diesem Hauptteil wird das Fallbeispiel analysiert, wobei zunächst die lebensweltlichen Bedingungen theoretisch beleuchtet und anschließend konkrete sozialpädagogische Lösungsansätze wie ein Jugendclub entwickelt werden.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Stärken und Herausforderungen des lebensweltorientierten Ansatzes und betont die Notwendigkeit von Fingerspitzengefühl und strukturellen Ressourcen.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Fallanalyse, Jugendhilfe, Alltag, Identitätsdiffusion, Integration, Normalisierung, Partizipation, Empowerment, Sozialraum, Exklusion, Ressourcenorientierung, Jugendclub, Interventionsmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der lebensweltorientierten Perspektive nach Hans Thiersch im Kontext einer sozialarbeiterischen Fallanalyse eines Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Analyse des Alltags von Klienten, die Bedeutung von sozialen Netzwerken, sowie die Struktur- und Handlungsmaximen der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen, die einen Jugendlichen mit kriminellem Hintergrund unterstützen und exkludierende Lebensbedingungen durch pädagogische Angebote verändern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine multiperspektivische Fallarbeit durchgeführt, die den theoretischen Rahmen mit der methodisch-praktischen Analyse verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Gesellschaftsanalyse des Fallbeispiels und die Entwicklung konkreter Maßnahmen, wie beispielsweise die Gründung eines betreuten Jugendclubs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Empowerment und Sozialraumorientierung geprägt.

Warum spielt das soziale Umfeld „Dorf“ eine so wichtige Rolle für Manni?

Das Dorf definiert durch Werte wie „Zusammenhalt“ und exkludierende Gruppenkriterien Mannis Handlungsspielraum, was ihn dazu zwingt, kriminelle Handlungen zu begehen, um Anerkennung zu finden.

Welche Funktion hat die „Politik des Sozialen“ innerhalb des Konzepts?

Sie dient dazu, Ungleichheiten in den realen Lebensverhältnissen abzubauen und gegen die Macht von verfestigten Verhältnissen zu kämpfen, anstatt nur an Symptomen zu arbeiten.

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Detalles

Título
Sozialarbeiterische Fallanalyse. Die lebensweltliche Perspektive
Universidad
University of Applied Sciences Magdeburg  (Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien)
Curso
Handlungstheorien Sozialer Arbeit
Autor
Marcus Böhme (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
9
No. de catálogo
V310487
ISBN (Ebook)
9783668091931
ISBN (Libro)
9783668091948
Idioma
Alemán
Etiqueta
sozialarbeiterische fallanalyse perspektive
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marcus Böhme (Autor), 2015, Sozialarbeiterische Fallanalyse. Die lebensweltliche Perspektive, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310487
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