Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Health - Nutritional Science

Wie vegetarisch is(s)t Münster? Statistische Erhebung zum Fleisch- und Wurstverzehr der Einwohner

Title: Wie vegetarisch is(s)t Münster? Statistische Erhebung zum Fleisch- und Wurstverzehr der Einwohner

Project Report , 2011 , 36 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nina Schilling (Author), Elena Maria Dornis (Author)

Health - Nutritional Science
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Wer sich vegetarisch ernährt, verringert seinen ökologischen Fußabdruck um rund eine Tonne CO2 und spart 650.000 Liter Wasser pro Jahr. Er verbraucht weniger Land und entschärft das Welthungerproblem, weil weniger Nahrungsmittel an Tiere verfüttert werden“.

Dieses Zitat von Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbundes Deutschland, verdeutlicht die aktuelle Diskussion in den Medien zum Thema Massentierhaltung und deren ökologische Folgen. Darüber hinaus wirft es die Frage auf was gesünder ist, regelmäßig Fleisch zu essen oder sich vegetarisch zu ernähren.

Einer der Hauptauslöser dieser Debatte war das Erscheinen des Buches „Tiere essen“ („Eating animals“) von Jonathan Safran Foer 2009. Darin beschreibt Foer die Situation der Fleischproduktion in Amerika, wo „99 Prozent der verspeisten Schweine, Vögel, und Kühe aus Agrarfabriken“ (Nündel, 2010) stammen. Die Tiere leben dort auf kleinstem Raum, unter Qualen und für eine sehr kurze Lebensdauer. Auch in Deutschland gestaltet sich die Situation nicht besser. Hier stammen circa „98 Prozent aller Hühner und Schweine, die für den Verzehr bestimmt sind *…+ aus Massentierhaltung“ (Foer, 2010).

Die große Anzahl der Tiere die gehalten werden, erfordert eine enorme Menge an Futtermitteln, welche überwiegend aus Ländern importiert werden, in denen die Menschen selbst hungern. Durch Anbau, Verwendung von Düngern, Verarbeitung und Transport dieser Futtermittel, durch Tiertransporte, Schlachtung und Weiterverarbeitung des Fleisches, aber auch durch die Tiere selbst, entstehen Unmengen an Methan, Kohlenstoffdioxid und Stickoxiden – Gase, welche hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich sind. Laut einer Studie des unabhängigen Washingtoner Worldwatch Institute ist die Massentierhaltung sogar für „über 50 Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich“ (Allmaier, 2010). „Damit ist die Herstellung von einem Kilogramm Fleisch klimaschädlicher als eine 250km lange Autofahrt.“ (www.donnerstag-veggieday.de).

Doch wie gesund oder ungesund ist es sich vegetarisch zu ernähren?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

2.1 Der Fragebogen

2.1.2 Erläuterungen zu den einzelnen Fragen

2.2 Statistik

3. Ergebnis

3.1 Gesamtstatistik

3.1.1 Gesamtstatistik nach Alter unterteilt

3.1.2 Gesamtstatistik nach Schulabschluss unterteilt

3.2 Männer

3.2.1 Männer nach Alter unterteilt

3.2.2 Männer nach Schulabschlüssen unterteilt

3.3 Frauen

3.3.1 Frauen nach Alter unterteilt

3.3.2 Frauen nach Schulabschlüssen unterteilt

4. Diskussion

4.1 Reflexion des Fragebogens

4.2. Reflexion der Umfrage

5. Fazit

6. Poster

Zielsetzung & Themen

Die Projektarbeit untersucht das Fleischkonsumverhalten der Bevölkerung in Münster, um Erkenntnisse über die Häufigkeit des Verzehrs sowie die Bereitschaft zur Einschränkung des Fleisch- und Wurstkonsums zu gewinnen. Dabei stehen insbesondere die Beweggründe für eine mögliche Reduzierung sowie der Einfluss sozioökonomischer Faktoren im Fokus der Forschungsfrage.

  • Analyse des Fleisch- und Wurstverzehrs in Münster
  • Untersuchung der Motive für den Fleischverzicht (gesundheitliche, ethische, ökologische, finanzielle und religiöse Gründe)
  • Erfassung der Bereitschaft zur Reduktion des Fleischkonsums
  • Differenzierung der Ergebnisse nach Geschlecht, Alter und Bildungsgrad
  • Vergleich der Umfrageergebnisse mit nationalen Daten und wissenschaftlichen Empfehlungen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„‘Wer sich vegetarisch ernährt, verringert seinen ökologischen Fußabdruck um rund eine Tonne CO2 und spart 650.000 Liter Wasser pro Jahr. Er verbraucht weniger Land und entschärft das Welthungerproblem, weil weniger Nahrungsmittel an Tiere verfüttert werden‘“ (Zösch in Busse, 2010).

Dieses Zitat von Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbundes Deutschland, verdeutlicht die aktuelle Diskussion in den Medien zum Thema Massentierhaltung und deren ökologische Folgen. Darüber hinaus wirft es die Frage auf was gesünder ist, regelmäßig Fleisch zu essen oder sich vegetarisch zu ernähren.

Einer der Hauptauslöser dieser Debatte war das Erscheinen des Buches „Tiere essen“ („Eating animals“) von Jonathan Safran Foer 2009. Darin beschreibt Foer die Situation der Fleischproduktion in Amerika, wo „99 Prozent der verspeisten Schweine, Vögel, und Kühe aus Agrarfabriken“ (Nündel, 2010) stammen. Die Tiere leben dort auf kleinstem Raum, unter Qualen und für eine sehr kurze Lebensdauer. Auch in Deutschland gestaltet sich die Situation nicht besser. Hier stammen circa „98 Prozent aller Hühner und Schweine, die für den Verzehr bestimmt sind [...] aus Massentierhaltung“ (Foer, 2010).

Die große Anzahl der Tiere die gehalten werden, erfordert eine enorme Menge an Futtermitteln, welche überwiegend aus Ländern importiert werden, in denen die Menschen selbst hungern.

Durch Anbau, Verwendung von Düngern, Verarbeitung und Transport dieser Futtermittel, durch Tiertransporte, Schlachtung und Weiterverarbeitung des Fleisches, aber auch durch die Tiere selbst, entstehen Unmengen an Methan, Kohlenstoffdioxid und Stickoxiden – Gase, welche hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich sind. Laut einer Studie des unabhängigen Washingtoner Worldwatch Institute ist die Massentierhaltung sogar für „über 50 Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich“ (Allmaier, 2010). „Damit ist die Herstellung von einem Kilogramm Fleisch klimaschädlicher als eine 250km lange Autofahrt.“ (www.donnerstag-veggieday.de).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel thematisiert die ökologischen und ethischen Auswirkungen der Massentierhaltung sowie gesundheitliche Aspekte der Ernährung als Einleitung zur Forschungsfrage.

2. Methode: Hier wird die Durchführung der mündlichen Umfrage in der Innenstadt von Münster sowie die methodische Gestaltung des Fragebogens erläutert.

3. Ergebnis: Dieser Abschnitt präsentiert die statistische Auswertung des Fleischkonsums und die Bereitschaft zur Einschränkung, differenziert nach Alter, Geschlecht und Schulabschluss.

4. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und mit externen Studien verglichen, ergänzt um eine Reflexion des Fragebogens und der Durchführung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die persönliche Sensibilisierung der Autorinnen für einen bewussten Umgang mit Fleisch.

6. Poster: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Umfrageergebnisse und Argumente auf einer Poster-Seite.

Schlüsselwörter

Fleischkonsum, Vegetarismus, Massentierhaltung, Umfrage, Münster, Ernährung, ökologischer Fußabdruck, Fleischersatz, Gesundheitsbewusstsein, Nachhaltigkeit, Statistik, Wurstkonsum, Treibhausgase, Tierhaltung, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie vegetarisch die Menschen in Münster leben und welche Einstellungen sie gegenüber dem Konsum von Fleisch und Wurst haben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der aktuellen Verzehrhäufigkeit beleuchtet die Arbeit Gründe für den Fleischkonsum bzw. den Verzicht, wie ethische, ökologische und gesundheitliche Motive.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Fleischkonsum in Münster zu erfassen und die Bereitschaft der Befragten zu ermitteln, ihren Konsum aus verschiedenen Beweggründen zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorinnen führten eine mündliche „Face-to-Face“-Umfrage mit 125 Personen in der Innenstadt von Münster durch und werteten die Daten anschließend statistisch aus.

Was steht im Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Methode, die detaillierte Präsentation der Ergebnisse nach demografischen Gruppen und eine anschließende wissenschaftliche Diskussion.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Fleischkonsum, Massentierhaltung, Ernährungsökologie, Konsumentenverhalten und Nachhaltigkeitsaspekte sind zentrale Begriffe.

Welche Rolle spielt der Bildungsabschluss für das Konsumverhalten?

Die Studie zeigt, dass höher gebildete Personengruppen tendenziell eine höhere Bereitschaft zur Reduktion des Fleischkonsums aufweisen.

Warum spielt die Massentierhaltung eine Rolle bei den Ergebnissen?

Die ökologische Problematik der Massentierhaltung wird von einem signifikanten Teil der Befragten als Grund für eine angestrebte Verhaltensänderung angeführt.

Excerpt out of 36 pages  - scroll top

Details

Title
Wie vegetarisch is(s)t Münster? Statistische Erhebung zum Fleisch- und Wurstverzehr der Einwohner
College
University of Applied Sciences Münster  (Oecotrophologie)
Grade
1,7
Authors
Nina Schilling (Author), Elena Maria Dornis (Author)
Publication Year
2011
Pages
36
Catalog Number
V311457
ISBN (eBook)
9783668102033
ISBN (Book)
9783668102040
Language
German
Tags
Vegetarisch Ernährung Vegan Umfrage
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Schilling (Author), Elena Maria Dornis (Author), 2011, Wie vegetarisch is(s)t Münster? Statistische Erhebung zum Fleisch- und Wurstverzehr der Einwohner, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311457
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  36  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint