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Der Zusammenhang von Glück und Einkommen. Erörterung zur Wechselwirkung von Prozessen des sozialen Vergleichs, Glücksempfinden und Ressourcenverfügbarkeit

Título: Der Zusammenhang von Glück und Einkommen. Erörterung zur Wechselwirkung von Prozessen des sozialen Vergleichs, Glücksempfinden und Ressourcenverfügbarkeit

Trabajo de Seminario , 2012 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christopher Morsbach (Autor)

Psicología - Psicología social
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Die Seminararbeit unterstellt eine Ménage à trois zwischen Prozessen des sozialen Vergleichs, Glücksempfinden und Ressourcenverfügbarkeit, welche zunächst erläutert und schließlich hinterfragt werden soll. Die Darlegung der Begrifflichkeiten erfolgt interdisziplinär. Der Fokus liegt dabei auf Individuen, deren Lebensraum durch den Wohlfahrtsstaat gebildet wird. Folgende Fragestellungen werden erörtert: Wieso ist der Mensch ein soziales Wesen? Was ist Glück? Wozu benötigt man Einkommen? Wo sind Verbindungen zu suchen?

Durch die vorgestellten sozialpsychologischen Studien sollen die theoretischen Konstrukte empirisch geprüft werden. Beispiele untersuchter Themenfelder sind: Die Einflüsse von Rivalität auf das Glücksempfinden. Oder: Die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede im Wohlbefinden von Lottomillionären und Unfallopfern.

Ob hübsche Bankkonten und gute Köchinnen (ein Austausch der Adjektive ist möglich) tatsächlich das Glücksempfinden aller Menschen determinieren, kann diese Seminararbeit nicht abschließend beantworten. Resultat der Arbeit soll sein, einen Beitrag zum Verständnis der umschriebenen Problemstellung zu leisten sowie einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand zu gewähren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ménage à trois?!

2.1. Interdisziplinärer sozialer Vergleich

2.2. Auf Glückssuche

2.3. Die Ressource Einkommen

3. Rivalität, Gewöhnung, Kultur

3.1. Relative Positionen

3.2. Die hedonistische Tretmühle

3.3. Glückliche Nationen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die interdependente Beziehung zwischen sozialen Vergleichsprozessen, dem individuellen Glücksempfinden und der Verfügbarkeit ökonomischer Ressourcen in wohlfahrtsstaatlichen Systemen.

  • Evolutionäre und soziologische Grundlagen des sozialen Vergleichs
  • Empirische Untersuchung des Einflusses relativer Einkommenspositionen auf das subjektive Wohlbefinden
  • Analyse der hedonistischen Tretmühle und der langfristigen Anpassungseffekte bei extremen Lebensereignissen
  • Interkultureller Vergleich von Glücksfaktoren in Industrienationen

Auszug aus dem Buch

3.1. Relative Positionen

1998 führten Solnick und Hemenway eine Studie unter 257 Studenten der Harvard Universität durch. Die Probanden wurden mit einem Szenario konfrontiert, in dem sie die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Welten hatten:

Variante A: Das eigene Jahreseinkommen beträgt 50.000 $; andere verdienen 25.000 $.

Variante B: Das eigene Jahreseinkommen beträgt 100.000 $; andere verdienen 200.000 $.

Die Bezeichnung „andere“ bezog sich in diesem Fall auf das durchschnittliche Gehalt der Bürger in einer Gesellschaft. Die Forscher machten das damalige Preisniveau zur Basis der Untersuchung und betonten, dass die Kaufkraft in beiden Varianten identisch sei. Die Teilnehmer der Studie entschieden sich, entgegen rationaler Vermutungen, in der Majorität für Variante A. Sie waren zufriedener damit ärmer zu sein, wenn sie in Relativität zu den anderen Mitgliedern der Gesellschaft mehr verdienten.

Es galt zu überprüfen, ob dieses Ergebnis ausschließlich die Meinung zur Relativität von Einkommensverhältnissen widerspiegelt. Die Studenten wurden gebeten, die Wahl zwischen zwei weiteren Welten zu treffen:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Verbindung von sozialem Vergleich, Glück und Einkommen in einen interdisziplinären Rahmen.

2. Ménage à trois?!: Hier werden die theoretischen Grundlagen der sozialen Vergleichsprozesse, der Glücksforschung und der Rolle des Einkommens als Ressource erläutert.

3. Rivalität, Gewöhnung, Kultur: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Annahmen mit empirischen Daten zu Einkommensunterschieden, Anpassungseffekten und kulturellen Einflüssen auf das Glücksempfinden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Relevanz der untersuchten Faktoren sowie die Persistenz des subjektiven Wohlbefindens trotz veränderter Lebensumstände.

Schlüsselwörter

Sozialer Vergleich, Glücksempfinden, Wohlfahrtsstaat, Einkommen, Relative Positionen, Hedonistische Tretmühle, Subjektives Wohlbefinden, Lebensqualität, Evolutionäre Psychologie, Konsumverhalten, Industrienationen, Individualismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet das Zusammenspiel von sozialem Vergleich, dem menschlichen Streben nach Glück und der Bedeutung materieller Ressourcen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der evolutionspsychologischen Partnerwahl, dem Einfluss relativen Einkommens, dem Konzept der hedonistischen Tretmühle und kulturellen Unterschieden in der Lebenszufriedenheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand dazu zu ergründen, inwiefern Glück durch äußere Bedingungen wie Einkommen determiniert wird und welche Rolle soziale Vergleichsprozesse dabei spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische und empirische Literaturarbeit, die sozialpsychologische Studien und soziologische Erkenntnisse (z.B. World Values Survey) zusammenführt und diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, warum Menschen sich vergleichen, wie relative Einkommenspositionen Zufriedenheit steuern und warum sich Menschen an neue Lebensumstände durch Gewöhnung adaptieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind soziales Glück, relative Einkommensverhältnisse, hedonistische Anpassung und interkulturelle Lebensqualität.

Welche Rolle spielt die "hedonistische Tretmühle" bei der Glückssuche?

Das Konzept beschreibt, dass Menschen nach einer Verbesserung ihres Standards kurzfristig glücklicher sind, sich aber schnell an das neue Niveau gewöhnen und ein neues Streben nach Steigerung entwickeln.

Warum sind Menschen laut der Studie nicht zwangsläufig glücklicher, wenn sie mehr verdienen?

Der soziale Vergleich steht im Vordergrund: Menschen bewerten ihr Einkommen im Verhältnis zu ihrer Referenzgruppe. Ein höheres absolutes Einkommen verliert an Bedeutung, wenn andere in der Gruppe ebenfalls mehr verdienen.

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Detalles

Título
Der Zusammenhang von Glück und Einkommen. Erörterung zur Wechselwirkung von Prozessen des sozialen Vergleichs, Glücksempfinden und Ressourcenverfügbarkeit
Universidad
University of Cologne  (Wirtschafts- und Sozialpsychologie)
Curso
Psychologie des Wohlfahrtsstaates
Calificación
1,3
Autor
Christopher Morsbach (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
16
No. de catálogo
V312126
ISBN (Ebook)
9783668109643
ISBN (Libro)
9783668109650
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirtschaftspsychologie Sozialpsychologie Wohlfahrtsstaat Glück Eikommen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christopher Morsbach (Autor), 2012, Der Zusammenhang von Glück und Einkommen. Erörterung zur Wechselwirkung von Prozessen des sozialen Vergleichs, Glücksempfinden und Ressourcenverfügbarkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312126
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