In der vorliegenden Arbeit diskutiert die Autorin die Übersetzung eines englischend Beispielstextes ins Deutsche. Aus dem Inhalt:
- Übersetzung des Ausgangstextes
- Hilfsmittel
- Sprachliche Probleme
- Syntaxbezogene Probleme
- Reflexion
Inhaltsverzeichnis
1. Übersetzung des Ausgangstextes
2. Übersetzungsprozess
2.1. Rezeptive Phase
2.2. Hilfsmittel
2.3. Sprachliche Probleme
2.4. Syntaxbezogene Probleme
3. Reflexion
4. Quellenangaben
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der übersetzungstheoretischen Analyse zweier unterschiedlicher englischsprachiger Texte für eine Webpräsenz des Herstellers Bridgedale. Das primäre Ziel der Untersuchung ist die Adaption von Produktinformationen und Kundenrezensionen in den deutschen Sprachraum unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede und textsortenspezifischer Anforderungen.
- Analyse und Übersetzung von Produktinformationen
- Übersetzung von Erfahrungsberichten und Kundenrezensionen
- Kulturelle Adaption und lokalspezifische Formulierungen
- Lösung von syntaktischen und terminologischen Herausforderungen
- Strategien zur Bewahrung von Werbebotschaften in der Zielsprache
Auszug aus dem Buch
2.1. Rezeptive Phase
Ich habe mich für den englischen Ausgangstext (AT) entschieden, da es sich hierbei um zwei verschiedene Textsorten handelt, die bearbeitet werden müssen. Hier hat man die Chance verschiedene Stile zu verwenden und in jedem Text gibt es eigene sprachliche und syntaxbezogene Probleme, die gelöst werden müssen, was mich sehr interessiert hat.
Bevor ich mit dem Übersetzen des ATs angefangen habe, habe ich mir Gedanken zur Textsorte gemacht. Luise Liefländer Koisten schreibt „Nach Stolze (1982: 107) kann Textsorte allgemein definiert werden als „eine Menge von Texten mit gemeinsamen internen und externen Merkmalen, die sich von anderen Texten signifikant abheben.““ (Liefländer Koisten 1993: 129). Die Textsorten, die ich vor mir liegen habe, sind zum einen eine Produktinformation, sowie ein Erfahrungsbericht bzw. eine Kundenrezession über ein Produkt.
Im nächsten Schritt habe ich mir einen Paralleltext zu der Produktinformation über ein ähnliches Material (Coolmax®) durchgelesen. Auf der deutschsprachigen Internetseite des Trekkingladens „Globetrotter“ gibt es eine sehr umfangreiche Auflistung von Materialinformationen. Unter anderem wird auch über die Materialeigenschaften von Coolmax® informiert, welches im AT vorkommt. Diesen Text habe ich als Anhaltspunkt genommen, wie man eine solche Produktbeschreibung anfertigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Übersetzung des Ausgangstextes: In diesem Kapitel werden der englische Ausgangstext zur WoolFusion®-Technologie sowie ein Kunden Erfahrungsbericht präsentiert.
2. Übersetzungsprozess: Dieses Kapitel detailliert die Vorbereitungsphase, die Auswahl von Hilfsmitteln sowie die spezifische Vorgehensweise bei der Lösung sprachlicher und syntaktischer Probleme.
2.1. Rezeptive Phase: Hier reflektiert die Autorin über die Wahl der Textsorten und die Notwendigkeit einer stilistischen Anpassung an das Zielpublikum.
2.2. Hilfsmittel: Aufzählung der verwendeten Wörterbücher, Fachliteratur und Online-Quellen, die für die Übersetzung herangezogen wurden.
2.3. Sprachliche Probleme: Analyse spezifischer Herausforderungen beim Umgang mit englischen Fachbegriffen, Eigennamen und der korrekten Anredeform im Deutschen.
2.4. Syntaxbezogene Probleme: Untersuchung der Satzstrukturänderungen, um eine bessere Lesbarkeit und natürliche Wiedergabe des Ausgangstextes im Deutschen zu erreichen.
3. Reflexion: Abschließende Bewertung des Übersetzungsergebnisses und der Wirksamkeit der gewählten methodischen Strategien.
4. Quellenangaben: Detailliertes Verzeichnis der verwendeten Literatur und Internetquellen.
Schlüsselwörter
Übersetzungstheorie, Textsortenanalyse, Fachübersetzung, Produktinformation, Kundenrezension, Bridgedale, WoolFusion, Sprachliche Adaption, Syntaxanalyse, Lokalisierung, Übersetzungsprozess, Marketingübersetzung, Outdoorbekleidung, Kulturraumtransfer, Terminologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Übersetzung und theoretischen Analyse eines englischen Produkttextes und eines Blogeintrags für eine deutsche Webseite.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die Übersetzung von Marketinginhalten, den Umgang mit Fachterminologie in der Outdoor-Branche und die kulturelle Anpassung von Kundenbewertungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Übersetzung zu erstellen, die sowohl die technische Information vermittelt als auch den informellen Charakter einer Kundenbewertung im deutschen Zielkontext erhält.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine übersetzungstheoretische Analyse, vergleicht Paralleltexte, verwendet Fachliteratur (z.B. Hönig, Snell-Hornby) und führt eine detaillierte Fehler- und Problemanalyse durch.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung (Rezeptive Phase), die Lösung von Vokabelproblemen, syntaktische Anpassungen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Zielgruppenansprache.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Übersetzungsprozess, Textsorten, Lokalisierung, Fachterminologie und kulturelle Adaption.
Warum wurde das "Sie" in der Übersetzung des Blogbeitrags gewählt?
Obwohl im Englischen die Anrede oft informeller ist, erfordert der deutsche Kontext einer gewerblichen Webseite eine förmliche Kundenansprache, um die Seriosität der Marke zu wahren.
Wie wurde mit der geografischen Bezeichnung "Cumbrian Fells" umgegangen?
Die Bezeichnung wurde beibehalten, da sie als Eigenname verstanden wird und der Kontext für den Leser ausreicht, um den geografischen Bezug zu verstehen.
Warum wurde die Satzstruktur im Vergleich zum Original geändert?
Die Originaltexte enthielten sehr komplexe, verschachtelte Sätze, die für die Online-Lesegewohnheiten am Bildschirm in kürzere, prägnantere deutsche Sätze umgewandelt wurden.
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- Andrea Deubel (Author), 2007, Übersetzung und Reflexion des Übersetzungsprozesses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313888