Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Derecho - Derecho procesal penal, criminología, régimen penitenciario

Ist der Einsatz von Body-Cams ein adäquates Mittel zur Bekämpfung der Gewalt gegen Polizeibeamte?

Título: Ist der Einsatz von Body-Cams ein adäquates Mittel zur Bekämpfung der Gewalt gegen Polizeibeamte?

Tesis (Bachelor) , 2015 , 47 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Patrick Böhme (Autor)

Derecho - Derecho procesal penal, criminología, régimen penitenciario
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

„Polizei und Gewalt sind massenmedial ein Dauerbrenner“. Die Berichterstattungen in den Medien beschäftigen sich zum Großteil mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und dem polizeilichen Gegenüber während diverser Großveranstaltungen. Berichte über Demonstrationen, Castortransporte oder Gewaltausschreitungen im Umfeld von Fußballveranstaltungen haben eine sehr große Öffentlichkeitswirkung.

Seltener wird in den kommerziellen Medien von Übergriffen auf Polizeibeamte/innen (PVB) berichtet, die ihren täglichen Streifendienst versehen.

Doch gerade in diesem Bereich weisen die Gewerkschaften der Polizei aktuell auf eine Zunahme der Gewalt gegen PVB hin, es ist davon zu hören, dass der Respekt von Seiten der Bevölkerung mehr und mehr abnimmt, die Hemmschwelle für Gewalt immer niedriger und die Gewaltintensität immer größer wird. Dieses zeigt sich ihrer Ansicht nach vermehrt durch Widerstandshandlungen im Rahmen des täglichen Streifendienstes, z. B. bei Routineeinsätzen wie Kontrollen, Verkehrsüberwachungen, Festnahmen oder bei Einsätzen der ‚häuslichen Gewalt‘.

Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, herauszufinden, wie sich die Zahlen und das Ausmaß der Gewalt gegen PVB in den letzten Jahren entwickelt haben und warum es aus Tätersicht in bestimmten Einsatzsituationen zu Gewalt kommt. Darüber hinaus soll überprüft werden, wie die Polizei in NRW in Aus- und Fortbildung aufgestellt ist und ob es zusätzliche Erkenntnisse sowie Mechanismen in Form von Verhaltensweisen und technischen Mitteln gibt, die einer negativen Entwicklung der Gewalt gegenüber PVB entgegenwirken oder Übergriffe sogar verhindern können?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewaltbegriff

2.1. Gewaltbegriff im Lagebild NRW

2.2. Gewaltbegriff in der NRW Studie - Gewalt gegen PVB

3. Entwicklung und Ausmaß der Gewalt gegen PVB

3.1. Lagebild NRW - Gewalt gegen Polizeibeamte/innen

3.1.1. Deliktverteilung

3.1.2. Begleitumstände

3.2. NRW Studie - Gewalt gegen Polizeibeamte/innen 2012

3.2.1. Häufigkeiten tätlicher und nicht-tätlicher Angriffe

3.2.2. Geschlechtervergleich- tätliche/ nicht-tätliche Angriffe

3.2.3. Angriffsformen

3.2.4. Merkmale der angreifenden Person

3.2.5. Einsatzanlass

3.2.6. Angriffsfolgen

3.2.7. Betrachtung der Aus- und Fortbildung in NRW

4. Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht

5. Eigensicherung

5.1. Erkenntnisse aus der vorangegangenen Studie

5.2. Psychologie der Eigensicherung

5.2.1. Gefahrenradar

5.2.2. TIT FOR TAT-Strategie

5.2.3. Psychologisches Immunsystem

6. Body-Cam

6.1. Pilotprojekt-Hessen

6.2. Aktueller Stand NRW

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht das Ausmaß und die Entwicklung von Gewalt gegen Polizeibeamte (PVB) und analysiert, inwieweit technische Hilfsmittel wie Body-Cams sowie psychologische Eigensicherungskonzepte dazu beitragen können, Übergriffe zu reduzieren oder zu verhindern.

  • Entwicklung und statistische Analyse der Gewalt gegen Polizeibeamte in NRW
  • Perspektive der Täter auf Gewalt gegen die Polizei und deren Motivlagen
  • Evaluation psychologischer Eigensicherungsstrategien (Gefahrenradar, TIT FOR TAT)
  • Untersuchung der Wirksamkeit von Body-Cams als präventives Einsatzmittel

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Deliktverteilung

Die folgende Tabelle 1 zeigt eine nicht abschließende Aufzählung von Delikten, die in den Jahren 2012 bis 2014, im Rahmen der Gewalt gegen PVB verwirklicht wurden sowie die Zahl der geschädigten PVB.

Anhand von Tabelle 1 ist zu erkennen, dass die Fallzahlen Gewalt gegen PVB (insgesamt), von 2012 auf 2013 um annähernd 7 % gestiegen sind. Betrachtet man die Zahlen der Widerstände gegen Polizeivollzugsbeamte, so ergibt sich im Zeitraum 2012 bis 2014 eine Steigerung von zusammen 19,15 %, wobei dieses Delikt den mit Abstand größten Anteil an den Fallzahlen Gewalt gegen PVB insgesamt, von jährlich ca. 80 % ausmacht. Körperverletzungen und Bedrohungen haben dagegen von 2012 auf 2013 um annähernd 5 % abgenommen. Schwere Körperverletzungen gab es im gleichen Zeitraum gut ein Drittel weniger. Die Anzahl der versuchten Totschläge blieb gleich und die, der versuchten Morde, erhöhte sich von zwei auf drei. Die Zahl der geschädigten PVB stieg um fast 9 %, von 10.831 (2012) auf 11.780 (2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das mediale Bild von Polizeigewalt dem Anstieg von Übergriffen im Streifendienst gegenüber und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Gewaltbegriff: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Abgrenzung zwischen den Gewaltdefinitionen im Lagebild NRW und der wissenschaftlichen NRW-Studie.

3. Entwicklung und Ausmaß der Gewalt gegen PVB: Hier werden statistische Daten aus Lagebildern und Studien analysiert, um Trends und Begleitumstände der Gewalt gegen Polizeibeamte aufzuzeigen.

4. Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht: Das Kapitel beleuchtet psychologische Beweggründe von Tätern, die zu Übergriffen gegen Polizeibeamte führen.

5. Eigensicherung: Hier werden präventive psychologische Konzepte zur Eigensicherung vorgestellt, die in den Polizeidienst integriert werden können.

6. Body-Cam: Dieses Kapitel diskutiert den Einsatz von Body-Cams anhand des Pilotprojekts in Hessen und betrachtet den aktuellen Stand der politischen Diskussion in NRW.

7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen sowie eines überdachten Einsatzes von Body-Cams.

Schlüsselwörter

Polizeigewalt, Body-Cam, Eigensicherung, Gefahrenradar, TIT FOR TAT, Polizeibeamte, Widerstandshandlungen, Deliktverteilung, Gewaltpsychologie, NRW, Pilotprojekt, Situationskontrolle, Prävention, Tätersicht, Einsatztraining.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Zunahme von Gewalt gegen Polizeibeamte im täglichen Dienst und untersucht Lösungsansätze zur Gewaltprävention.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen statistische Analysen der Gewalt, psychologische Erkenntnisse aus Tätersicht, moderne Eigensicherungskonzepte und der Einsatz technischer Mittel wie Body-Cams.

Was ist das primäre Ziel der Bachelor-Thesis?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch psychologische Strategien und technologische Unterstützung Übergriffe auf Polizeibeamte verringert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine zusammenfassende Darstellung aktueller polizeiwissenschaftlicher Fachliteratur, wissenschaftliche Studien und offizielle Kriminalstatistiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Auswertung der Gewaltentwicklung, eine kriminologische Betrachtung der Tätermotivation, psychologische Eigensicherungsstrategien und eine Evaluation des Body-Cam-Einsatzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Begriffe sind Polizeigewalt, Body-Cam, Eigensicherung, Gefahrenradar und TIT FOR TAT-Strategie.

Welche Bedeutung hat das Gefahrenradar in der Eigensicherung?

Das Gefahrenradar beschreibt eine mentale Grundhaltung, die es dem Beamten ermöglicht, potenziell gefährliche Situationen frühzeitig und präzise durch eine wache Sinneswahrnehmung zu deuten.

Warum wurde das Body-Cam-Pilotprojekt in NRW abgelehnt?

Die Ablehnung im Landtag basierte unter anderem auf fehlenden Rechtsgrundlagen, Bedenken hinsichtlich des Vertrauensverhältnisses zwischen Bürger und Polizei sowie dem Schutz der informationellen Selbstbestimmung.

Final del extracto de 47 páginas  - subir

Detalles

Título
Ist der Einsatz von Body-Cams ein adäquates Mittel zur Bekämpfung der Gewalt gegen Polizeibeamte?
Universidad
University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Gelsenkirchen
Calificación
1,7
Autor
Patrick Böhme (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
47
No. de catálogo
V314378
ISBN (Ebook)
9783668134614
ISBN (Libro)
9783668134621
Idioma
Alemán
Etiqueta
gewalt polizei
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Böhme (Autor), 2015, Ist der Einsatz von Body-Cams ein adäquates Mittel zur Bekämpfung der Gewalt gegen Polizeibeamte?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314378
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  47  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint