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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersächsischen Sportverbänden und Vereinen

Título: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersächsischen Sportverbänden und Vereinen

Trabajo Escrito , 2014 , 52 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Tomasz Kumaszynski (Autor)

Deporte - Economía del deporte, Gestión del deporte
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Fünf Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention in 2009 wird hier die Frage behandelt, ob der das Thema Sport betreffende Artikel 30 Absatz 5 Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen auf den einzelnen Organisationsebenen des Sports in einem Bundesland in konkrete Maßnahmen beziehungsweise Hilfestellungen umgesetzt wird.

Die Hausarbeit ist unter anderem eine Bestandsaufnahme, welche Hilfen der Behindertensportverband Niedersachsen (BSN) und andere Verbände für Vereine oder „Inklusive-Gruppen“ anbieten und reflektiert den Grad der tatsächlichen Bemühungen, Inklusion im Sport zu verwirklichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung in das Thema

1 Inklusion und weitere Paradigmen

1.1 Behinderung

1.2 Empowerment

1.3 Integration

1.4 Inklusion

2 Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen als Grundlage des organisatorischen Handelns

2.1 Die Kernpunkte der Behindertenrechtskonvention hinsichtlich der Umsetzung des Artikel 30 in den Sportvereinen

2.2 Die Verknüpfung der Behindertenrechtskonvention zum Sport – Der Artikel 30 Absatz 5 der Behindertenrechtskonvention

2.3 Betrachtung der Rechtslage in Deutschland

3 Die Ebene der Organisation – Struktur der Sportverbände

3.1 Der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Behinderten Sportverband – Strukturen und Rolle

3.2 Der Landessportbund Niedersachsen und der Behinderten Sportverband Niedersachsen

3.3 Die Ebene der Vereine

4 Stand der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention und die Maßnahmen im Behinderten Sportverband Niedersachsen

4.1 Instrumente zur Umsetzung von Inklusionsmaßnahmen

4.1.1 Aktionsplan des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Bezug auf den Sport

4.1.2 Abriss der Umsetzung auf Landesebene durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

4.1.3 Aktionspläne der Gemeinden in Niedersachsen

4.1.4 Aktionsplan des Deutschen Olympischen Sportbundes

4.2 Leitlinien

4.3 Zielvereinbarungen

4.4 Zusammenfassende Betrachtung der Aktionspläne

4.5 Beispiele für die Umsetzung im Behinderten Sportverband Niedersachsen

4.6 Beispiele für die Umsetzungsbemühungen in anderen Fachverbänden und Vereinen

4.7 Bewertung der Umsetzung

5 Förderungsmöglichkeiten

5.1 Fördermittel der Europäischen Union für den Sport unter der Agenda Inklusion

5.1 Der Bund – als Förderer des Sports

5.2 Länder – Das Land Niedersachsen

5.3 Der Landessportbund Niedersachsen als zentrale Organisationstelle für die Sportförderung

5.4 Der Behindertensportverband Niedersachsen

5.5 Die Systematik der Sportförderung

6 Fazit für Verantwortliche der Vereine

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie der Artikel 30 Absatz 5 der UN-Behindertenrechtskonvention, der die Teilhabe am Sport regelt, auf den verschiedenen Organisationsebenen des Sports in Niedersachsen in konkrete Maßnahmen umgesetzt wird, und welche Rolle dabei die Vereine und Verbände spielen.

  • Analyse der Strukturen der Sportorganisationen (DOSB, LSB, BSN, Vereine)
  • Untersuchung von Instrumenten wie Aktionsplänen, Leitlinien und Zielvereinbarungen
  • Bewertung von Barrierefreiheit als Voraussetzung für Inklusion
  • Betrachtung von Finanzierungsmöglichkeiten für inklusive Sportprojekte
  • Diskussion zur Umsetzungsdynamik zwischen Ehrenamtlichkeit und Professionalisierung

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Ebene der Vereine

Das umfassendste Sportangebot für den Freizeit- und Breitensport bieten die Sportvereine. Nach dem Gabler-Wirtschaftslexikon ist:

„Im Sinn des BGB ... ein Verein eine auf gewisse Dauer berechnete Personenvereinigung mit körperschaftlicher Verfassung, die als einheitliches Ganzes gedacht wird, daher einen Gesamtnamen führt und im Bestand vom Wechsel der Mitglieder unabhängig ist. Vereine werden von Mitgliedern getragen, von denen „alle Macht ausgeht”. Sie bestimmen in Versammlungen über Satzungen und Grundsatzfragen, wählen die nachgeordneten Organe und kontrollieren deren Aufgabenerfüllung.“ (Dautzenberg 2014)

Genaue rechtliche Vorgaben schreibt das BGB in §§ 21-79 vor. Davon abgeleitet bietet der BSN eine Hilfe zur Gründung von Vereinen an: „http://www.bsn-ev.de/neuigkeiten/informationen“.

Der Beitritt eines Sportvereins in den LSB ist immer möglich, es ist aber keine notwendige Bedingung. Der Verein kann die Interessen seiner Mitglieder unabhängig fördern bzw. vertreten. Wenn er auf einen Beitritt zum Verband verzichtet, hat er keinen oder nur eingeschränkten Zugang zum organisierten Sport (Wettkampfbetrieb), zu Finanzierungshilfen (Zuschüssen), zu Fördermitteln, zu politischen Lobbygruppen und politischen Entscheidungsgremien; um nur einige Leistungen der Verbände zu nennen.

Vereine handeln unabhängig von staatlichen Institutionen und im Interesse Ihrer Mitglieder. Diese Unabhängigkeit der Vereine, trotz der ihnen zugeschriebenen sozial- und kulturpolitischen Aufgabe als Problemlöser, beinhaltet auch, dass sie an der Aufgabe die BRK umzusetzen mitwirken können, aber es nicht müssen. Falls jedoch Inklusion im Sport im Sinne der Aktion Mensch Wirklichkeit werden soll, dann muss die Inklusion so früh wie möglich umgesetzt werden, möglichst vom Kindesalter an. „Im Jahr 2006 waren im Altersabschnitt zwischen vier bis zwölf Jahren, neun von zehn Mädchen und Jungen Mitglied in einem Verein.“ (Heubach 2013: 55). Das trifft aber nur auf Kinder ohne Behinderung zu. Der Organisationsgrad von Kindern mit Behinderung wird in der Untersuchung mit weniger als 15% angegebenen (vgl. ebd. 2013: 55).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Inklusion und weitere Paradigmen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Behinderung, Empowerment, Integration und Inklusion vor dem Hintergrund eines Wertewandels in der Gesellschaft.

2 Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen als Grundlage des organisatorischen Handelns: Es wird die völkerrechtliche Basis der BRK analysiert und insbesondere Artikel 30 Abs. 5 hinsichtlich der Anforderungen an Sportorganisationen betrachtet.

3 Die Ebene der Organisation – Struktur der Sportverbände: Hier werden die Akteure des Sports vom DOSB über den BSN bis hin zu den einzelnen Vereinen in ihrer hierarchischen Verantwortung und Rolle für Inklusion beleuchtet.

4 Stand der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention und die Maßnahmen im Behinderten Sportverband Niedersachsen: Das Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme von Instrumenten zur Inklusionsförderung wie Aktionsplänen und Leitlinien in Niedersachsen.

5 Förderungsmöglichkeiten: Diese Ausführung kategorisiert die Finanzierungsoptionen für den inklusiven Sport durch verschiedene staatliche und stiftungsbasierte Geldgeber.

6 Fazit für Verantwortliche der Vereine: Abschließend werden die zentralen Managementaufgaben wie Netzwerkarbeit, Marketing und Finanzierung diskutiert, um Inklusion in der Vereinslandschaft professionell zu etablieren.

Schlüsselwörter

UN-Behindertenrechtskonvention, BRK, Inklusion, Sportverein, Sportverband, Niedersachsen, Barrierefreiheit, Partizipation, Aktionsplan, Sportförderung, Empowerment, Behindertensport, Management, Netzwerkarbeit, Ehrenamt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere des Artikels 30, innerhalb der Sportvereinslandschaft in Niedersachsen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Inklusionsverständnis, die Strukturen der niedersächsischen Sportverbände, die Nutzung von Umsetzungs-Instrumenten wie Aktionsplänen und die Möglichkeiten der Sportförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die rechtlichen Forderungen der BRK auf Ebene der Sportorganisationen in konkrete Maßnahmen zur Teilhabe für Menschen mit Behinderungen überführt werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Bestandsaufnahme und Analyse bestehender Dokumente, Aktionspläne und Richtlinien sowie einer Literaturanalyse zum aktuellen Stand der Inklusionsbemühungen im Sport.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, die rechtliche Einordnung der BRK, die Analyse der Organisationsstrukturen, die Vorstellung von Umsetzungsinstrumenten und eine Übersicht zur Fördersystematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben den zentralen Begriffen wie Inklusion und BRK sind Begriffe wie Partizipation, Barrierefreiheit, Sportentwicklung und Vereinsmanagement für die Arbeit prägend.

Welche Rolle spielt der Behindertensportverband Niedersachsen (BSN) bei der Inklusion?

Der BSN fungiert als wesentlicher Fachverband, der beratend tätig ist, Aus- und Fortbildungen anbietet und durch Konzepte wie den „Inklusions-Check“ die Vereine bei der Öffnung für Menschen mit Behinderungen unterstützt.

Warum wird das Projekt „LinaS Lingen“ im Dokument besonders hervorgehoben?

Das Projekt dient als „Best Practice“-Beispiel für eine gelungene, nachhaltige Inklusion auf kommunaler Ebene, da es öffentliche Partner mit bürgerschaftlichem Engagement und den Sportvereinen erfolgreich verknüpft.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Ehrenamts bei diesem Prozess?

Der Autor hinterfragt, ob die freiwillige, ehrenamtliche Struktur der Vereine ausreicht, um die komplexen, anspruchsvollen Anforderungen der Inklusion nachhaltig zu bewältigen, und plädiert für eine Professionalisierung der Prozesse.

Welche Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Inklusionsvorhaben werden identifiziert?

Die Hauptschwierigkeiten liegen in der Intransparenz der Förderlandschaft, der mangelnden Bekanntheit von Zugangswegen zu Fördergeldern und der oft an Eigenleistungen gebundenen Mittelvergabe.

Final del extracto de 52 páginas  - subir

Detalles

Título
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersächsischen Sportverbänden und Vereinen
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Curso
Zielgruppe des Managements: Menschen mit Behinderungen
Calificación
1,0
Autor
Tomasz Kumaszynski (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
52
No. de catálogo
V314487
ISBN (Ebook)
9783668135178
ISBN (Libro)
9783668135185
Idioma
Alemán
Etiqueta
UN-Behindertenrechtskonvention Behindertensportverband Niedersachsen Inklusion Integration Menschen mit Behinderung Sportverbände
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tomasz Kumaszynski (Autor), 2014, Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Niedersächsischen Sportverbänden und Vereinen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314487
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