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Anreizsysteme zur Steigerung der Mitarbeitermotivation

Titre: Anreizsysteme zur Steigerung der Mitarbeitermotivation

Thèse de Bachelor , 2015 , 64 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Laura Holte (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Diese Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche Anreize die Motivation von Mitarbeitern besonders stark anregen. Es werden vier monetäre (Gehalt, Boni, Beteiligungen und Incentives) und sieben geldlose (Kommunikation, Aufgabe, Team, Führungsstil, Work-Life-Balance, Weiterbildung /Beförderung und Entscheidungsfreiheit) Anreize untersucht. Die vorliegende Studie stellt die Hypothese auf, dass geldlose Anreize stärker motivieren als monetäre. Weiterhin wird die Annahme überprüft, dass geldlose Anreize für Frauen eine wichtigere Rolle spielen als für Männer, sowie dass monetäre Anreize Männer stärker motivieren als Frauen. Ferner wird untersucht, ob sich die Präferenzen für Anreize in verschiedenen Stadien der Berufserfahrung verändern.
Die Abfrage der Präferenzen wurde mit Hilfe eines für diese Studie konzipierten Fragebogens mit 39 geschlossenen Items durchgeführt. An der Befragung nahmen 343 Frauen und 169 Männer teil, die unterschiedlich viel Berufserfahrung hatten.
Die Umfrage ergab, dass sich die Anreizpräferenzen von Frauen und Männern nicht signifikant unterscheiden. Beide Geschlechter werden durch geldlose Anreize grundsätzlich stärker motiviert als durch monetäre Anreize. Eine Ausnahme stellt hier der monetäre Anreiz „Gehalt“ dar, der für beide Geschlechter hohe Bedeutung hat. Die Hypothese, dass sich die Präferenzen für Anreize mit zunehmender Berufserfahrung verschieben, konnte nur für die monetären Anreize bestätigt werden. Monetäre Anreize verlieren mit zunehmender Berufserfahrung an Motivationsstärke; geldlose Anreize bleiben konstant wichtig. Die Schlussfolgerung der Ergebnisse ist, dass die Arbeitgeber neben der Zahlung von Gehalt, geldlosen Anreizen mehr Beachtung schenken müssen. Weiterhin sollten die individuellen Interessen der Mitarbeiter bei der Auswahl der Anreize berücksichtigt werden, damit diese effektiv wirken und die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen gebunden werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Abstract

Einleitung

(A) Theoretischer Teil

1. Grundlagen der Motivation – Anreizbedingungen und Motive

1.1 Explizite und implizite Motive - Personenfaktoren

1.2 Extrinsische und intrinsische Anreize - Situationsfaktoren

2. Konzepte der Arbeitsmotivation und aktuelle Studien

2.1. Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

2.2. Erwartungs-Wert-Modell von Porter und Lawler

2.3 Aktuelle Studien über Anreize von Arbeitsmotivation bei Mitarbeitern

2.3.1 Beispielstudie 1: XING/Forsa Januar 2015: Geld allein macht nicht glücklich: Was bei einem Jobwechsel wichtig ist.

2.3.2 Beispielstudie 2: ManpowerGroup April 2015: Studie zur Arbeitsmotivation: Das spornt die Deutschen an

2.3.3 Beispielstudie 3: HayGroup/Stepstone 2012: Mitarbeiter sind käuflich, Ihre Motivation nicht

3. Herleitung der Forschungshypothesen

(B) Empirischer Teil

4. Methode der Studie

4.1. Datenerhebungsinstrument und Herleitung der Variablen

4.2 Stichprobe und Durchführung der Datenerhebung

4.3 Statistische Hypothesen

5. Studienergebnisse

6. Überprüfung der Hypothesen und Diskussion der Ergebnisse

7. Handlungsempfehlungen für die Praxis

8. Schlussbetrachtung - Bedeutung der Ergebnisse für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche monetären und geldlosen Anreize die Motivation von Mitarbeitern am stärksten beeinflussen und ob dabei geschlechtsspezifische Unterschiede oder Veränderungen über verschiedene Berufsphasen hinweg bestehen. Ziel ist es, evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für ein effektives Anreizsystem zu entwickeln.

  • Analyse von Motivationsfaktoren (monetär vs. geldlos)
  • Untersuchung von geschlechtsspezifischen Präferenzen
  • Beobachtung der Motivationsänderungen in verschiedenen Berufsphasen
  • Ableitung von personalpolitischen Strategien
  • Optimierung von betrieblichen Vergütungssystemen

Auszug aus dem Buch

1.1 Explizite und implizite Motive - Personenfaktoren

Motive werden als situationsübergreifende Personenmerkmale (Dispositionen) bezeichnet, die menschliches Handeln antreiben und Richtung, Intensität und Ausdauer des Verhaltens bestimmen. Die Unterscheidung zwischen expliziten und impliziten Motiven geht auf McCelland (1980) zurück. Explizite Motive werden als selbstzugeschriebene Motive bezeichnet, welche von der Person bewusst wahrgenommen werden. Sie spiegeln das motivationale Selbstbild mit Vorlieben, Wünschen, Werten und überdauernden Zielen wieder. Allerdings können Personen oft nicht genau sagen, warum sie bestimmte Handlungen ausführen und andere nicht. Implizite Motive gelten als die „eigentlichen“ Beweggründe menschlichen Handelns, derer sich die Personen aber meist nicht bewusst sind. (Heckhausen & Heckhausen, 2010, S. 4, 5, 451).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz der Arbeitsmotivation in Zeiten des demographischen Wandels und der globalen Märkte.

1. Grundlagen der Motivation – Anreizbedingungen und Motive: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Motivation sowie die Differenzierung in explizite und implizite Motive.

2. Konzepte der Arbeitsmotivation und aktuelle Studien: Darstellung der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg und des Erwartungs-Wert-Modells von Porter und Lawler sowie Analyse aktueller Studien.

3. Herleitung der Forschungshypothesen: Entwicklung der Hypothesen auf Basis theoretischer Erkenntnisse und bestehender Studien zur Anreizwirkung.

4. Methode der Studie: Beschreibung des Datenerhebungsinstruments, der Stichprobenauswahl und der angewandten statistischen Testverfahren.

5. Studienergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten, Deskription der Mittelwerte und inferenzstatistische Überprüfung der Hypothesen.

6. Überprüfung der Hypothesen und Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der Studienergebnisse im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen.

7. Handlungsempfehlungen für die Praxis: Konkrete personalwirtschaftliche Empfehlungen zur Gestaltung effektiver Anreizsysteme.

8. Schlussbetrachtung - Bedeutung der Ergebnisse für die Praxis: Zusammenfassendes Fazit zur Wichtigkeit der Individualisierung von Anreizsystemen.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, Anreizsysteme, monetäre Anreize, geldlose Anreize, Mitarbeiterbindung, Herzberg, Erwartungs-Wert-Modell, Geschlechterunterschiede, Berufsphasen, Führung, Personalmanagement, Unternehmenskommunikation, Leistungsmotivation, Mitarbeiterzufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Analyse von Anreizsystemen, die die Arbeitsmotivation von Mitarbeitern nachhaltig steigern können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Motivationspsychologie, den Vergleich zwischen monetären und geldlosen Anreizen sowie die Auswirkungen individueller Faktoren wie Geschlecht und Berufserfahrung auf Anreizpräferenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, welche Anreize für Mitarbeiter am wichtigsten sind und ob Arbeitgeber ihre Systeme stärker individualisieren müssen, um eine langfristige Bindung zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Online-Befragung mit 512 auswertbaren Datensätzen durchgeführt, deren Daten mithilfe statistischer Verfahren wie t-Tests und Kruskal-Wallis-Tests analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Motivationspsychologie und Modelle der Arbeitsmotivation sowie einen empirischen Teil, der die Methodik, Ergebnisse und Diskussion der Studie umfasst.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Arbeitsmotivation, Anreizsysteme, Mitarbeiterbindung, Führung und Personalmanagement charakterisiert.

Inwiefern beeinflusst die Berufserfahrung die Präferenz von Anreizen?

Die Studie zeigt eine Tendenz auf, dass mit steigender Berufserfahrung die Bedeutung monetärer Anreize abnimmt, während die Relevanz geldloser Anreize konstant hoch bleibt.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Gestaltung von Anreizen?

Die Autorin betont, dass Anreize wie Kommunikation, Teamzusammenhalt und Führungsstil eng mit der Unternehmenskultur verknüpft sind und für die gesamte Belegschaft konsistent gestaltet werden sollten.

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Résumé des informations

Titre
Anreizsysteme zur Steigerung der Mitarbeitermotivation
Université
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Note
1,7
Auteur
Laura Holte (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
64
N° de catalogue
V315502
ISBN (ebook)
9783668144132
ISBN (Livre)
9783668144149
Langue
allemand
mots-clé
anreizesysteme steigerung mitarbeitermotivation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Laura Holte (Auteur), 2015, Anreizsysteme zur Steigerung der Mitarbeitermotivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315502
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Extrait de  64  pages
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