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Lebenswerte Arbeit. Konvergenz der Lebensführung

Titre: Lebenswerte Arbeit. Konvergenz der Lebensführung

Thèse de Bachelor , 2013 , 31 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Bachelor of Arts Norman Groth (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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In dieser Arbeit geht es um den Versuch, eine Beziehung zwischen dem Lebenswert und der Arbeit herzustellen. Doch was genau ist der Lebenswert beziehungsweise ein Lebenswert? Man möchte annehmen, dass der Lebenswert etwas Subjektives darstellt, welches jedes Individuum abhängig von seiner Lebensphasenorientierung anders wahrnimmt.

Warum sollte sich das Personalmanagement mit dieser Thematik befassen? Meine These dazu ist, dass die Arbeit nicht losgelöst von einem Lebenswert ist, sondern gerade in diesem beinhaltet ist. Der Lebenswert ist etwas Übergeordnetes, welcher jegliche Werte und Lebensvorstellungen beinhaltet, dessen Gewichtung der Inhalte jedes Individuum selbst bestimmt. Die Arbeit kann je nach Ausfüllung im Leben zum Lebenswert dazugehören oder auch nicht. Trägt Arbeit zu einer Konvergenz des Lebenswerts bei, nimmt diese auch einen hohen Stellenwert im Leben des Individuums ein. Einerseits kann dies von der Seite des Individuums selbst geschehen, wenn dieses die Arbeit als Lebenserfüllung sieht, mit seiner Arbeit glücklich ist und sich damit ebenso identifizieren kann. Andererseits kann das Unternehmen selbst dazu beitragen, die Arbeit aufzuwerten und so zu einer Konvergenz in der Lebensführung beizutragen. Dies kann durch Wertschätzung der Arbeit des Individuums geschehen, indem es bei Entscheidungsfindungen partizipieren kann und so sich mit dem Unternehmen identifiziert und somit eher willig ist etwas zu leisten, da es die Arbeit als Teil seines Lebens sieht. Wiederum ist das Herstellen geeigneter Arbeitsbedingungen sinnvoll, welche sich ebenso an die außerhalb der Arbeitswelt gelegenen Bedürfnisse anpasst und somit eine Konvergenz der einzelnen Lebensbereiche erst möglich macht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung in die Thematik

II. Lebenswert

II.1 Lebenswerte des Griechischen

II.1.1 Das Leben

II.1.2 Erfahrung

II.2 Der Mensch als Maß aller Dinge

III. Die Arbeit

III.1 Definition von Arbeit

III.2 Die Entwicklung der Wahrnehmung von Arbeit

III.2.1 Frühkapitalismus

III.2.2 Marxismus

III.2.3 Soziale Marktwirtschaft

IV. Lebenswerte Arbeit

IV.1 Lebenswert und Arbeit als Konvergenz der Lebensführung

IV.2 Instrumente zum Erreichen einer Konvergenzstellung von Arbeit

IV.2.1betriebliches Gesundheitsmanagement

IV.2.2 Anreize

IV.2.3 Work-Life-Balance

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine theoretische und praktische Verbindung zwischen dem subjektiv wahrgenommenen Lebenswert eines Individuums und seiner beruflichen Tätigkeit herzustellen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch gezielte personalpolitische Instrumente die Arbeit so gestalten können, dass sie nicht als belastender Fremdkörper, sondern als integrierter, sinnstiftender Teil der Lebensführung wahrgenommen wird.

  • Historische Betrachtung der Wertstellung von Arbeit (von der Antike bis heute)
  • Analyse der subjektiven Nutzenwahrnehmung durch das Individuum
  • Konzeption der Konvergenz zwischen Lebens- und Arbeitswelt
  • Personalpolitische Gestaltungsmöglichkeiten zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
  • Bedeutung von Gesundheit, Anreizsystemen und Work-Life-Balance

Auszug aus dem Buch

III.2.1 Frühkapitalismus

Im Frühkapitalismus war das zentrale Thema die Technisierung von Arbeitsabläufen durch Arbeitsteilung und Industrialisierung. Die individuellen Fähigkeiten und Begabungen treten mehr und mehr in den Hintergrund der Arbeitsorganisation. Der Mensch unterwirft sich dieser Arbeitsorganisation und muss sich an mechanisierte Arbeitsschritte anpassen. Dieser Schritt von einer produktbezogenen zu diktierten Arbeitsvorgängen kann, wenn man nach Karl Marx geht, als Beginn der Entfremdung von Arbeit gesehen werden.

Für Individualität und Verwirklichung ist in dieser Zeit selten Platz gewesen und man könnte davon sprechen, dass die Arbeit eine eher divergente Stellung der Lebensführung einnahm, und aus dem Lebenswert verdrängt wurde.

„Warum soll der Mensch danach streben, Individualität zu sein? Er soll deshalb, weil das Zeitalter durch den Prozeß der Arbeitsteilung eine Versachlichung der Arbeit herbeigeführt hat, die gegen die Eigentümlichkeit des Menschen, der sie ausübt, völlig gleichgültig ist. Die Sache nötigt ihn in ihren Dienst, und er selbst als Person kommt überhaupt nicht mehr in Betracht. Die Arbeit fragt nicht nach seinem individuellen Sein, und je mehr sich seiner Arbeit hingibt, desto mehr geht er seines individuellen Menschentums verlustig. […] Der Mensch ist dann nur noch derjenige, der diese bestimmte Einzelfunktion zur höchsten Virtuosität durchgebildet hat, während seine übrige Wesensseiten-mit Schillers Worten- , nur in schwachen Spuren angedeutet‘ sind.“

Der Zweck der Arbeit bestand darin, seine Existenz im stetigen Konkurrenzkampf zu sichern. Es ging den Unternehmen darum mit minimalen Ressourcen einen größtmöglichen Gewinn zu erzielen, um seine Machtposition weiter auszubauen. Der Arbeiter wurde eher als Kostenfaktor gesehen, den es zu minimieren und zu überwachen galt. Für Individualität und Verwirklichung gab es keinen Raum im Unternehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung in die Thematik: Einführung in die Subjektivität des Lebenswerts und Begründung der Relevanz für das Personalmanagement durch die These einer notwendigen Konvergenz zwischen Arbeit und Leben.

II. Lebenswert: Philosophische Fundierung des Lebenswerts anhand der griechischen Antike und des Konzepts des Menschen als „Maß aller Dinge“.

III. Die Arbeit: Untersuchung der Begriffsdefinition von Arbeit und ihrer epochalen Wahrnehmungsgeschichte von der Entfremdung im Frühkapitalismus bis zur Humanisierung in der sozialen Marktwirtschaft.

IV. Lebenswerte Arbeit: Entwicklung eines Konzepts zur Integration von Arbeit in das Leben des Individuums und Darstellung konkreter Instrumente wie betriebliches Gesundheitsmanagement, Anreizsysteme und Work-Life-Balance.

Schlüsselwörter

Lebenswert, Arbeit, Konvergenz, Lebensführung, Personalmanagement, Selbstverwirklichung, Humankapital, Gesundheit, Anreizsysteme, Work-Life-Balance, Frühkapitalismus, Marxismus, Soziale Marktwirtschaft, Mitarbeiterbindung, Produktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen dem persönlichen Lebenswert eines Individuums und seiner beruflichen Arbeit mit dem Ziel, eine Konvergenz beider Lebensbereiche zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Arbeitswahrnehmung, die Bedeutung der Selbstverwirklichung im Beruf und die Gestaltung lebenswerter Arbeitsbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, personalpolitische Ansätze aufzuzeigen, die Arbeit für den Mitarbeiter als sinnstiftenden Bestandteil seines Lebenswertes integrieren, um dadurch langfristig die Zufriedenheit und Produktivität zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse philosophischer und arbeitswissenschaftlicher Ansätze sowie einer epochalen Betrachtung der Arbeitsentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von Arbeit, ihre historische Entwicklung unter Berücksichtigung sozioökonomischer Strömungen und stellt konkrete Instrumente für die Praxis vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Lebenswert, Konvergenz, Selbstverwirklichung, Personalmanagement und Work-Life-Balance.

Welche Rolle spielt die griechische Antike für das Thema?

Die Antike dient als philosophische Basis, da Arbeit dort bereits als Teil der glücklichen Lebensführung und Individualität betrachtet wurde, was als Gegenentwurf zur modernen Entfremdung dient.

Warum ist das Konzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements für den Autor so wichtig?

Es wird als entscheidendes Instrument zur Anpassung des Arbeitsplatzes an die Bedürfnisse des Individuums gesehen, um den demographischen Wandel zu bewältigen und psychische sowie physische Belastungen zu reduzieren.

Wie unterscheidet der Autor zwischen materiellen und immateriellen Anreizen?

Materielle Anreize werden eher mit extrinsischer Motivation verknüpft, während immaterielle Anreize die intrinsische Motivation fördern, indem sie Anerkennung und Selbstverwirklichung in den Fokus rücken.

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Résumé des informations

Titre
Lebenswerte Arbeit. Konvergenz der Lebensführung
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Note
2,7
Auteur
Bachelor of Arts Norman Groth (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
31
N° de catalogue
V315731
ISBN (ebook)
9783668155008
ISBN (Livre)
9783668155015
Langue
allemand
mots-clé
lebenswerte arbeit konvergenz lebensführung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor of Arts Norman Groth (Auteur), 2013, Lebenswerte Arbeit. Konvergenz der Lebensführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315731
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Extrait de  31  pages
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