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Burnout. Was macht Pflegekräfte krank?

Eine Betrachtung von Ursachen und Risikofaktoren im Hinblick auf Strukturwandel und Arbeitsbedingungen im Krankenhaus

Titre: Burnout. Was macht Pflegekräfte krank?

Thèse de Bachelor , 2012 , 36 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dana Römhild (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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Da Burnout ein sehr umfangreiches und komplexes Thema darstellt, richtet sich die zentrale Frage dieser Arbeit auf die Ursachen und bestehenden Risikofaktoren, die im stationären Gesundheits- und Pflegebereich von Bedeutung sind und die Ausprägung eines Burnouts begünstigen können.

Die heutige Arbeitswelt ist zusehends geprägt von anhaltendem Stress und einem extrem hohen Zeit- und Leistungsdruck. Diese Belastungsfaktoren haben einen großen Einfluss auf die Gesundheit und führen laut zahlreichen Studien zu einem immer höheren Anstieg psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft. Dabei sind besonders diejenigen Berufsgruppen betroffen, deren Arbeit vorwiegend in einem intensiven Einsatz für andere Menschen besteht. Der Pflegeberuf, der innerhalb des Gesundheitswesens zu einem der größten Beschäftigungsbereiche zählt, stellt als „Helferberuf“ eine bedeutende Risikogruppe für die Ausprägung eines Burnouts da. Darüber hinaus belegen zahlreiche Studien und Befragungen von examinierten Pflegefachkräften zu Arbeitsbedingungen und der gegenwärtigen Pflegesituation in deutschen Kliniken, die in diese Bachelorarbeit an zahlreichen Stellen mit einfließen, die Relevanz für die Thematik Burnout bei Pflegekräften.

Im Vorfeld dieser Betrachtung erfolgt einführend eine Annäherung an den Begriff Burnout, indem verschiedene Definitionen und Erklärungsansätze vorgestellt werden, die den Begriff aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Im Anschluss erfolgt eine ausführliche Beschreibung und Analyse von Ursachen und Risikofaktoren aus unterschiedlichen Bereichen. Dabei werden neben auf Individuen bezogenen Dispositionsfaktoren auch arbeits-, organisations- und tätigkeitsbezogene Aspekte aufgegriffen. Abschließend werden noch einmal die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassend dargestellt und es erfolgt ein kurzer Ausblick auf mögliche sich anschließende Fragestellungen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung und theoretische Erklärungsansätze

3 Ursachenforschung und Risikofaktoren

3.1 Persönlichkeitszentrierte Aspekte

3.2 Strukturwandel und DRG im Krankenhaus

3.2.1 Einführung des DRG-Systems

3.2.2 Trägerschaften im Kontext von Kooperation, Fusion und Übernahme

3.2.3 Wettbewerb und Qualitätsanspruch

3.2.4 Ambulant vor stationär

3.2.5 Verweildauer und Krankenhausbetten

3.2.6 In- und Outsourcing von Teilleistungen

3.3 Belastungsfaktoren im Pflegeberuf

3.3.1 Individuenbezogene Arbeitsbelastungen

3.3.2 Physische und psychische Arbeitsbelastungen

3.3.3 Organisationsbezogene Arbeitsbelastungen

3.3.4 Tätigkeitsbezogene Arbeitsbelastungen

3.3.5 Kooperation, Kommunikation und Interaktion

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Ursachen und Risikofaktoren für die Entstehung eines Burnout-Syndroms bei Pflegekräften im stationären Krankenhausbereich, wobei insbesondere der Einfluss von Strukturveränderungen wie dem DRG-System und veränderten Arbeitsbedingungen kritisch analysiert wird.

  • Theoretische Grundlagen und Erklärungsansätze von Burnout
  • Einfluss des Strukturwandels und des DRG-Systems im Krankenhaus
  • Analyse persönlicher und organisationsbedingter Belastungsfaktoren
  • Auswirkungen physischer und psychischer Arbeitsanforderungen auf das Pflegepersonal
  • Konfliktpotenziale in der Kommunikation und Zusammenarbeit (Team, Patienten, Ärzte)

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Physische und psychische Arbeitsbelastungen

Der Pflegeberuf ist auch mit einer hohen physischen und psychischen Belastung verbunden. Neben häufigem Stehen, Gehen und Bücken müssen die Pflegekräfte oft lange Laufstrecken bewältigen und bei dem Transfer von Patienten oft schwer heben oder tragen. Häufig nehmen die Pflegekräfte situations- bzw. patientenbedingt Zwangshaltungen bei der Durchführung von Pflegemaßnahmen ein und eine unzureichende Ausstattung mit notwendigen Hilfsmitteln erhöht die körperliche Belastung zusätzlich (vgl. DBfK e. V. 2010). Laut dem DAK-BGW Gesundheitsreport3 liegen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule (Rücken-, Nacken-, Schulterschmerzen) an der Spitze der somatischen Beschwerden (vgl. BGW 2005). Drei von vier befragten Pflegekräften (73,3 %) gaben an, starke oder mäßige Rücken- oder Kreuzschmerzen zu haben, 69,1 % leiden unter starken oder mäßigen Schmerzen im Nacken- oder Schulterbereich (vgl. ebd.).

Dabei lassen sich die körperlichen Belastungen nur schwer isoliert von den psychischen Anforderungen betrachten, da sie oft gemeinsam auftreten und sich mitunter gegenseitig bedingen (vgl. Killmer 2011, S. 93). Wenn sich infolge der hohen physischen Anforderungen durch schweres Tragen und Heben langfristig ein chronisches Rückenleiden entwickelt, kann sich aus dieser anfänglich körperlichen Belastung folglich eine psychosoziale Belastung entwickeln (vgl. ebd., S. 93). Dies wird deutlich, wenn es den Pflegekräften nach Dienstende nicht mehr möglich ist, an der gesellschaftlichen Umwelt teilzunehmen und sie in die soziale Isolation abdriften (vgl. ebd., S. 93).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Burnout-Syndroms im Pflegeberuf ein, stellt die Relevanz der Untersuchung aufgrund des aktuellen Strukturwandels in deutschen Kliniken dar und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2 Begriffsbestimmung und theoretische Erklärungsansätze: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Burnout-Begriffs und stellt verschiedene wissenschaftliche Erklärungsansätze vor, die das Phänomen aus psychologischen, sozialpsychologischen, arbeitsorganisatorischen und soziologischen Perspektiven beleuchten.

3 Ursachenforschung und Risikofaktoren: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Burnout-Risikofaktoren, beginnend bei persönlichkeitszentrierten Aspekten über die Auswirkungen des DRG-Systems bis hin zu spezifischen physischen, psychischen und organisationalen Belastungsfaktoren im Stationsalltag.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit einer verstärkten Burnout-Prävention im Krankenhauswesen, um die Gesundheit der Pflegekräfte nachhaltig zu schützen.

Schlüsselwörter

Burnout, Pflegekräfte, Krankenhaus, DRG-System, Arbeitsbedingungen, Strukturwandel, Gesundheitswesen, Belastungsfaktoren, Patientenversorgung, Personalmangel, Zeitdruck, Psyche, Prävention, Arbeitsbelastung, Berufsstress.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Burnout bei Pflegekräften im stationären Krankenhaussektor und untersucht, welche Faktoren diese Entwicklung begünstigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Burnout-Syndrom, der Strukturwandel im Krankenhauswesen durch die Einführung des DRG-Systems sowie die verschiedenen physischen und psychischen Belastungen des Pflegeberufs.

Was ist die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Die zentrale Frage richtet sich auf die Ursachen und bestehenden Risikofaktoren im stationären Pflegebereich, die die Ausprägung eines Burnouts begünstigen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und -analyse wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Quellen sowie Studien zur Arbeitssituation von Pflegefachkräften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse persönlicher Dispositionen, die Auswirkungen des ökonomischen Strukturwandels im Krankenhaus und die detaillierte Betrachtung konkreter Belastungsfaktoren wie Zeitdruck, Personalmangel und Teamdynamik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagwörter sind Burnout, Pflegeberuf, Arbeitsbedingungen, Krankenhaus, DRG-System, Zeitdruck und Belastungsfaktoren.

Wie wirkt sich die Einführung des DRG-Systems konkret auf die Pflege aus?

Das DRG-System erhöht den ökonomischen Druck, was zu einer Arbeitsverdichtung, kürzeren Verweildauern der Patienten und administrativen Mehrbelastungen für die Pflegekräfte führt.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Patienten-Angehörigen und der Belastung des Pflegepersonals?

Ja, Konflikte mit Angehörigen, etwa durch Kompetenzüberschreitungen oder Kritik an der Behandlung, stellen eine emotionale Zusatzbelastung dar, für die viele Pflegekräfte keine ausreichenden Bewältigungsstrategien haben.

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Résumé des informations

Titre
Burnout. Was macht Pflegekräfte krank?
Sous-titre
Eine Betrachtung von Ursachen und Risikofaktoren im Hinblick auf Strukturwandel und Arbeitsbedingungen im Krankenhaus
Université
Dresden Technical University  (Institut für Berufliche Fachrichtung Gesundheit und Pflege)
Note
1,3
Auteur
Dana Römhild (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
36
N° de catalogue
V316145
ISBN (ebook)
9783668152564
ISBN (Livre)
9783668152571
Langue
allemand
mots-clé
Burnout Pflege Belastungsfaktoren Burnout Pflegekräfte Burnout Pflege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dana Römhild (Auteur), 2012, Burnout. Was macht Pflegekräfte krank?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316145
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Extrait de  36  pages
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