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Die makedonischen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme und die griechischen Poleis im 5. – 4. Jh. v. Chr. Eine Gegenüberstellung

Título: Die makedonischen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme und die griechischen Poleis im 5. – 4. Jh. v. Chr. Eine Gegenüberstellung

Trabajo Escrito , 2012 , 15 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Gregor Grohmann (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Innerhalb dieser Arbeit wird auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten Makedoniens vor Alexander eingegangen und ein Vergleich zu den griechischen Poleis hergestellt. Eine der zentralen Fragen stellt dabei das Verhältnis der Makedonen zu den Griechen dar, die in einer ambivalenten Koexistenz zueinander standen, obwohl die Makedonen sich in ihrer kulturellen Darstellung am griechischen Festland orientierten. Die Griechen hingegen hatten eine eher abneigende Haltung ihren nördlichen Nachbarn gegenüber und es soll hierbei auch die Forschung über deren Sichtweise verdeutlicht werden.

Auf die gesellschaftlichen Aspekte eingehend wird erörtert, inwiefern sich die Gesellschaft der Griechen und Makedonen bis zum Todeszeitpunkt Alexanders unterschied oder in welchen Punkten sie Ähnlichkeiten aufwies. Abschließend wird gefragt, wieso Philipp II. und dessen Sohn in ihrer Ausübung als Herrscher eine Teilung der makedonischen Oberschicht anstrebten, Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Thronansprüche hatten und inwieweit sich diese prägende Gesellschaftspolitik nach dem Tode Alexanders durchsetzte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Die Makedonen – Barbaren nördlich der zivilisierten Poleis?

2. Eine Wirtschaft der Bauern und Ziegenhirten

3. Ähnlichkeiten und Differenzen der Gesellschaft

3.1 Die Herkunft der Makedonen

3.2 Die einheitliche Sprache und Religion

4. Die geteilte Oberschicht

5. Schluss: griechische Makedonen oder makedonische Griechen?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen den makedonischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen und denen der griechischen Poleis im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr., mit dem Ziel, die kulturhistorische Kategorisierung der Makedonen als „Barbaren“ kritisch zu hinterfragen.

  • Wirtschaftsstrukturen des antiken Makedoniens
  • Gesellschaftliche Hierarchien und Oberschichtstrukturen
  • Kulturelle Identität, Sprache und Religion im Vergleich
  • Die politische Rolle und Wahrnehmung der Makedonen durch die Griechen
  • Der Wandel der makedonischen Adelsgesellschaft unter Philipp II. und Alexander dem Großen

Auszug aus dem Buch

3. Ähnlichkeiten und Differenzen der Gesellschaft

Ebenso wie die Wirtschaft, durchlebte die antike Gesellschaft eine jahrhundertelange, schrittweise Entwicklung zur Modernen und bietet Stoffe einer vergleichenden Analyse. Aus der heutigen Sicht betrachtet, gestaltete sich die attische Demokratie als erhabenes Beispiel einer vom Volk geleiteten Gesellschaft. Allzu schnell neigt man bei der Betrachtung der für ihre damaligen Verhältnisse „hochentwickelten“ Volksherrschaft zu einer Idealisierung der griechischen Poleis, für die alle „nichtgriechischen“ Staaten als Barbaren galten. Tatsächlich gab es gravierende Unterschiede im Vergleich zum monarchisch geprägten Makedonien, jedoch ebenso viele Ähnlichkeiten innerhalb der Gesellschaft. Dies erschwert ungemein die Frage, inwieweit überhaupt gravierende, kulturelle Unterschiede zwischen Griechen und Makedonen vorherrschten.

Beispielsweise sind aus heutiger Sicht keine Quellen belegt, die Unterschiede bei der Anerkennung von Berufsgruppen aufweisen. In beiden Kulturkreisen waren Nahrungsproduzierenden Berufe höher angesehen, wie die in der antiken Welt idealisierten Wehrbauern. Weitaus weniger angesehen, waren die Berufe des Handwerks, in denen sich nach philosophischer Meinung kein denkender Geist entwickeln konnte. Einen besonders niedrigen Stand genossen die Lohnarbeiter, deren käufliche Arbeitskraft eine Art Abhängigkeit gegenüber dem Zahlenden verdeutliche. In manchen Poleis wurden die Tätigen in „weniger“ anerkannten Berufen sogar aus dem politischen Leben ausgeschlossen und hatten wenig Chancen, daran etwas zu ändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Makedonen – Barbaren nördlich der zivilisierten Poleis?: Die Einleitung beleuchtet den griechischen Barbaren-Begriff und führt in die wirtschafts- und sozialgeschichtliche Forschung zu Makedonien im Zeitraum von 500 bis 323 v. Chr. ein.

2. Eine Wirtschaft der Bauern und Ziegenhirten: Dieses Kapitel analysiert die agrarische Basis Makedoniens, die Bedeutung des Bergbaus unter Alexander I. und vergleicht die makedonische Wirtschaft mit dem Modell der griechischen Polis.

3. Ähnlichkeiten und Differenzen der Gesellschaft: Es werden soziale Strukturen, Berufsgruppen und die Stellung von Sklaven in beiden Gesellschaften verglichen, ergänzt durch spezifische Analysen zur Herkunft der Makedonen sowie deren Sprache und Religion.

4. Die geteilte Oberschicht: Der Fokus liegt auf der Entwicklung der makedonischen Adelsgesellschaft (Hetairoi) und deren Wandel zu einer höfischen Gesellschaft unter Philipp II. und Alexander dem Großen.

5. Schluss: griechische Makedonen oder makedonische Griechen?: Das abschließende Kapitel fasst die Untersuchung zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Bezeichnung der Makedonen als „Barbaren“ historisch kaum haltbar und primär politisch motiviert war.

Schlüsselwörter

Makedonien, griechische Poleis, Antike, Wirtschaftsgeschichte, Gesellschaftsstruktur, Barbaren-Begriff, Philipp II., Alexander der Große, Hetairoi, Sozialgeschichte, Hellenismus, politische Identität, Korinthischer Bund, Aristokratie, Antike Geschichtsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer vergleichenden Untersuchung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Makedonien und den griechischen Poleis im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die antike Wirtschaftsstruktur, die gesellschaftliche Hierarchie, die politische Organisation (Monarchie vs. Polis) sowie die kulturelle Abgrenzung zwischen den Völkern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die historisch überlieferte Einstufung der Makedonen als „Barbaren“ aus griechischer Sicht kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob diese durch die gesellschaftlichen und kulturellen Realitäten gestützt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die primär auf der Auswertung antiker Quellenschriften und einschlägiger moderner Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Wirtschaftsformen, die gesellschaftliche Organisation, die Entwicklung der Oberschicht sowie die sprachlichen und religiösen Gemeinsamkeiten detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Makedonien, griechische Poleis, Wirtschaftsgeschichte, Gesellschaftsstruktur, Alexander der Große und die Identitätsfrage im antiken Griechenland.

Welche Rolle spielten die Hetairoi in der makedonischen Gesellschaft?

Die Hetairoi bildeten die adlige Elite und Stütze des makedonischen Königtums, deren Loyalitätsverhältnis sich durch Reformen unter Philipp II. und Alexander hin zu einer höfischen Bindung wandelte.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Bezeichnung „Barbaren“?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Bezeichnung „Barbaren“ für die Makedonen aus griechischer Sicht eher aus politischem Unmut und Machtinteressen resultierte als aus tatsächlichen kulturellen oder ethnischen Divergenzen.

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Detalles

Título
Die makedonischen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme und die griechischen Poleis im 5. – 4. Jh. v. Chr. Eine Gegenüberstellung
Calificación
1,7
Autor
Gregor Grohmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
15
No. de catálogo
V316433
ISBN (Ebook)
9783668156784
ISBN (Libro)
9783668156791
Idioma
Alemán
Etiqueta
Antike Griechenland Alexander der Große Makedonien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gregor Grohmann (Autor), 2012, Die makedonischen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme und die griechischen Poleis im 5. – 4. Jh. v. Chr. Eine Gegenüberstellung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316433
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