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Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule

Möglichkeiten und Grenzen

Titel: Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule

Diplomarbeit , 2004 , 126 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Diplom-Ökonom Mark Holst (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Derzeit befinden wir uns im Übergang von einer Dienstleistungs- zu einer Informations- und Wissensgesellschaft. Dieser Prozess ist mittlerweile weit vorangeschritten, denn nahezu jeder Arbeitsplatz in unserer Gesellschaft ist mit Informationstechnologien ausgestattet. Die Veränderung der Strukturen von Wirtschaft und Arbeitswelt erfordern eine Anpassung der Unternehmen und stellen neue Herausforderungen sowohl an die Entscheidungsträger der Unternehmen als auch an deren Mitarbeiter.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind neue Methoden der Wissensvermittlung notwendig. Traditionelle Bildungsmethoden können den gestiegenen Bildungsbedarf nicht mehr decken und stoßen an ihre Grenzen. Lebenslanges Lernen ist der neue Leitsatz der Aus- und Weiterbildung, denn das unternehmerische Wissen, die Erfahrungen und das Wissen der Mitarbeiter werden zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren in der Wissensgesellschaft. Diese Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Unternehmens benötigen Lernsysteme, die Mitarbeiter auf die neuen Anforderungen vorbereiten sollen. Durch die moderne Informations- und Kommunikationstechnik wird eine Infrastruktur bereitgestellt, in der das elektronische Lernen in einer Arbeitswelt mit netzbasierten Arbeits- und Beratungsprogrammen immer mehr Bedeutung gewinnt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung des elektronischen Lernens in den Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung

2.1 Begriffliches Verständnis vom elektronischen Lernen

2.2 Inhaltlicher Wandel des elektronischen Lernens unter Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Lernformen und technischer Innovationen

2.2.1 Entscheidende informationstechnologische Entwicklungen

2.2.2 Behaviorismus als Grundlage für die programmierte Instruktion

2.2.3 Kognitivismus und Adaptivität von ITS

2.2.4 Konstruktivismus und Hypermedia

2.2.5 Zwischenfazit: Neue lerntheoretische und technische Evolutionen

3. Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

3.1 Formen des elektronischen Lernens und deren technischen und lerntheoretischen Möglichkeiten

3.1.1 Frühere Formen des elektronischen Lernens

3.1.2 Computerbasierte Formen des elektronischen Lernens

3.1.3 Netzbasierte Formen des elektronischen Lernens

3.1.4 Aktuelle Formen des elektronischen Lernens

3.1.5 Zwischenfazit: Elektronisches Lernen umfasst heute mehr als „nur“ das auf elektronische Medien basierende Lernen

3.2 Gründe für das elektronischen Lernen als neue Lehr- und Lernform

3.3 Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Lernens

3.3.1 Möglichkeiten des elektronischen Lernens

3.3.2 Grenzen des elektronischen Lernens

3.4 Zwischenfazit: Bei Berücksichtigung der Potenziale kann elektronisches Lernen in der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen

4. Netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule

4.1 Bedeutung der beruflichen Erstausbildung, speziell in Bezug auf die neuen IT-Berufe

4.2 Grundlagen der netzbasierten Kooperation

4.2.1 Anlage des Projekts der netzbasierten Kooperation

4.2.2 Durchführung des Projekts der netzbasierten Kooperation

4.2.3 Ziele und Perspektiven des Projekts der netzbasierten Kooperation

4.2.4 Zwischenfazit: Kooperation und Innovationsbereitschaft sind von besonderer Bedeutung

4.3 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse einer Untersuchung zur netzbasierten Kooperation

4.3.1 Ausgangspunkt und Methodik der Untersuchung

4.3.2 Ergebnisse der Untersuchung

4.3.3 Diskussion der Ergebnisse

4.3.4 Zwischenfazit: Ergebnisse der Umfrage zur „online-community“ zeigen Möglichkeiten aber auch deren Grenzen auf

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Lernens in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Dabei wird untersucht, inwiefern E-Learning-Konzepte den Anforderungen der modernen Informations- und Wissensgesellschaft gerecht werden und wie netzbasierte Kooperationen zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen die Lernqualität und Wissensgenerierung unterstützen können.

  • Grundlagen und inhaltlicher Wandel des elektronischen Lernens
  • Lerntheoretische Einordnung von E-Learning (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Analyse verschiedener E-Learning-Formen und deren didaktische Potenziale
  • Empirische Untersuchung einer netzbasierten "online-community" in der beruflichen Ausbildung

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Konstruktivismus und Hypermedia

Die dritte Phase des E-Learnings zeichnet sich durch die Weiterentwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz und der weiteren Verbesserung der Hardware und Software der Personal Computer aus. Konstruktivistische Lernmodelle und explorative Lernsysteme gehören unumgänglich zu dieser Phase wie auch die Evolution des „WorldWideWeb“. Die Bemühungen konzentrierten sich allerdings vielmehr auf eine Verbesserung der bestehenden Konzepte, z. B. durch größere Benutzerfreundlichkeit und Adaptivität der Lernsoftware.

Die lerntheoretische Ebene: Der Konstruktivismus

Zusätzlich zum Kognitivismus tritt in der dritten Phase des E-Learnings verstärkt der Konstruktivismus in Erscheinung. Konstruktivistischen Theorien zufolge konstruiert sich jeder Mensch aktiv seine eigene Welt, die vermeintlich objektiv bestehende Realität wird von jedem Menschen dabei subjektiv konstruiert. Das Lernen wird hier demnach als individueller Prozess verstanden, wonach jedes Individuum auf seine individuelle Art und Weise lernt. Somit gibt es kein „Best Practice“ für das Lernverhalten, welches auf jeden Lernenden übertragen werden kann. Vielmehr sollte ein Anreiz gesetzt werden, der den Lernenden zur eigenständigen Konstruktion des für ihn besten Weges der Wissensaneignung animiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Übergang zur Informationsgesellschaft und die damit einhergehende Notwendigkeit lebenslangen Lernens sowie moderner Wissensvermittlung.

2. Einordnung des elektronischen Lernens in den Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung: Dieses Kapitel definiert den E-Learning-Begriff und analysiert dessen historische Entwicklung sowie die zugrunde liegenden lerntheoretischen Ansätze.

3. Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung: Hier werden verschiedene Formen des E-Learnings, von früherem Bildungsfernsehen bis hin zu modernen netzbasierten Ansätzen, detailliert erläutert und deren Potenziale kritisch hinterfragt.

4. Netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule: Dieser zentrale Abschnitt beschreibt ein konkretes Praxisprojekt (online-community) und wertet die Ergebnisse einer Umfrage unter Auszubildenden aus.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont, dass E-Learning als sinnvolle Unterstützung für die betriebliche Ausbildung dienen kann, sofern die sozialen und methodischen Herausforderungen adressiert werden.

Schlüsselwörter

E-Learning, berufliche Ausbildung, Online-Community, Wissensmanagement, Blended Learning, Konstruktivismus, Lernortkooperation, IT-Berufe, Medienkompetenz, Wissensgesellschaft, Informatikkaufmann, didaktische Konzeption

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen des elektronischen Lernens, insbesondere im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, unter Einbeziehung technischer und lerntheoretischer Perspektiven.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des E-Learnings, verschiedene Lernformen (CBT, WBT), das Konzept der Learning Communities sowie die praktische Kooperation zwischen Betrieb und Berufsschule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie netzbasierte Kooperationen, wie die untersuchte "online-community", die berufliche Erstausbildung unterstützen und als Ergänzung zum Präsenzunterricht fungieren können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben einer umfangreichen Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung führt der Autor eine empirische Untersuchung in Form eines Fragebogens bei Auszubildenden zum Informatikkaufmann durch.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der E-Learning-Evolution und die detaillierte Darstellung des Praxisbeispiels der "online-community" zwischen der NORD/LB und der Multimedia Berufsbildenden Schule Hannover.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Wissensgesellschaft, Handlungsorientierung, Blended Learning, netzbasierte Kooperation und die Rolle der Medienkompetenz im IT-Berufsfeld.

Wie wurde die "online-community" in der betrieblichen Praxis aufgenommen?

Die Auswertung zeigt, dass die Community in der schulischen Ausbildung häufiger genutzt wird als im Betrieb, wobei E-Mails als primäres Kommunikationsinstrument dienen.

Welche Probleme bei der Einführung von Learning Communities identifizierten die Teilnehmer?

Die befragten Schüler kritisierten insbesondere Motivationsprobleme, mangelnde individuelle Betreuung sowie den teilweise fehlenden sozialen Kontakt im Vergleich zum Präsenzunterricht.

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Details

Titel
Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule
Untertitel
Möglichkeiten und Grenzen
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Berufspädagogik)
Note
2,0
Autor
Diplom-Ökonom Mark Holst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
126
Katalognummer
V31696
ISBN (eBook)
9783638326179
ISBN (Buch)
9783656648802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Möglichkeiten Grenzen Lernens Aus- Weiterbildung Beispiel Kooperation Ausbildungsbetriebs Berufsschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Ökonom Mark Holst (Autor:in), 2004, Elektronisches Lernen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Eine netzbasierte Kooperation eines Ausbildungsbetriebs mit einer Berufsschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31696
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Leseprobe aus  126  Seiten
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