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Wie wird der Moment der Schöpfung in "Frankenstein" dargestellt? Ein Vergleich zwischen dem Roman und den Verfilmungen von 1910, 1931 und 1994

Título: Wie wird der Moment der Schöpfung in "Frankenstein" dargestellt? Ein Vergleich zwischen dem Roman und den Verfilmungen von 1910, 1931 und 1994

Trabajo , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Steffen Kutzner (Autor)

Literatura - Literatura moderna
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Mary Shelleys Roman 'Frankenstein or, the modern Prometheus' erschien 1818 und erzählt eine Geschichte, die bis heute wie kaum eine andere Literaturvorlage in die Popkultur eingezogen ist. Sucht man bei IMDb nach dem Begriff, findet man 130 Verfilmungen des Stoffes in Form von Kurzfilmen, Fernseh- und Kinofilmen und Serien, die den Begriff 'Frankenstein’ im Titel tragen. Mehr als 50 davon entstanden in den vergangenen 15 Jahren. Allein die Flut von Neuverfilmungen zeigt, wie aktuell der Stoff auch 200 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist.

Diese Ausarbeitung befasst sich mit dem wohl dramatischsten Moment dieser Geschichte – dem unmittelbaren Augenblick der Schöpfung. Wie verhält sich Frankenstein in dem Moment, da die Kreatur zum Leben erwacht? Welche Motive hat er? Welcher Katalysatoren und Prozesse bedient sich Frankenstein bei der Erweckung? Gibt es Auffälligkeiten bei der filmischen Darstellung? Dies sind die Kernfragen, die diese Arbeit beantworten soll. Dafür werden drei relevante Verfilmungen des Stoffes herangezogen und jeweils mit der Romanvorlage und untereinander verglichen. Die Auswahl fiel auf die allererste Verfilmung von 1910, die wohl bekannteste Umsetzung von 1931 mit Boris Karloff in der Rolle der Kreatur, und die mit großem Cast und Budget inszenierte Hollywood-Produktion von 1994, die als recht werktreu gilt.

Die Ausarbeitung wird dabei von der These geleitet, dass es trotz der unterschiedlichen Darstellungen der Schöpfung im Roman und in den Filmen eine Konstante geben müsste, was die Umsetzung oder zumindest die Metaphorik betrifft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Frankenstein (1910)

2.1. - Zutaten der Schöpfung

2.2 – Der Schöpfungsprozess

2.3 – Victors Reaktion

2.4 – Kurzanalyse der Szene

3. Frankenstein (1931)

3.1 – Zutaten der Schöpfung

3.2 – Der Schöpfungsprozess

3.3 – Henrys Reaktion

3.4 – Henrys Motivation

3.5 – Kurzanalyse der Szene

4. Mary Shelley’s Frankenstein

4.1 – Zutaten zur Schöpfung und Schöpfungsprozess

4.2 Victors Reaktion

4.3 – Victors Motivation

4.4 – Kurzanalyse der Szene

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den dramatischen Moment der Schöpfung in drei bedeutenden Frankenstein-Verfilmungen im Vergleich zur Romanvorlage, um eine konstante Metaphorik oder inhaltliche Verknüpfung zwischen den Darstellungen freizulegen.

  • Vergleichende Analyse der Schöpfungsprozesse in den Filmen von 1910, 1931 und 1994.
  • Untersuchung der psychologischen Motive von Victor Frankenstein.
  • Anwendung der Doppelgänger-Thematik auf das Verhältnis zwischen Schöpfer und Kreatur.
  • Gegenüberstellung von internem und externem Horror innerhalb der Erzählungen.

Auszug aus dem Buch

3.4 – Henrys Motivation

Während in Frankenstein (1910) das Motiv für Victors Forschungen und Schöpfung um Dunkeln bleiben, gibt die Verfilmung von 1931 einige Einblicke in die Beweggründe Henrys. Am deutlichsten zeigt das ein Dialog zwischen Dr. Waldman und Henry, der nicht im Final Script stand. Henry wirft in der Szene die Frage auf, wo die Menschheit stünde, wenn niemand Neues erfahren wollen würde. Dr. Waldman wirft ein, dass das Wesen gefährlich sein wird, aber Henry wiegelt ab:

Where should we be if nobody tried to find out what lies beyond? Have you never wanted to look beyond the clouds and the stars? Or to know what causes the trees to bud? And what changes the darkness into light? But if you talk like that people call you crazy. Well if I could discover just one of these things […] I wouldn’t care if they did think I was crazy.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung belebt die Relevanz des Frankenstein-Stoffes in der Popkultur und definiert das Ziel der Arbeit, den Akt der Schöpfung in drei ausgewählten Filmen zu vergleichen.

2. Frankenstein (1910): Dieses Kapitel analysiert die erste Verfilmung, deren Schöpfungsprozess stark von alchimistischen Elementen und dem frühen Doppelgänger-Motiv geprägt ist.

3. Frankenstein (1931): Der Fokus liegt auf James Whales Version, der Motivation des Protagonisten Henry und der Bedeutung der wissenschaftlichen Inszenierung im Labor.

4. Mary Shelley’s Frankenstein: Diese Analyse widmet sich Kenneth Branaghs 1994er Verfilmung, insbesondere der Nutzung von Elektrizität und den familiären Hintergründen für Victors Handeln.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, wie alle Filme durch das Bindeglied Victor als „internem Bösen“ eine Brücke zwischen menschlichen Ängsten und der fremdartigen Kreatur schlagen.

Schlüsselwörter

Frankenstein, Mary Shelley, Schöpfungsprozess, Filmvergleich, Doppelgänger-Motiv, Horrorfilm, Alchimie, Elektrizität, Victor Frankenstein, Wissenschaftsethik, Popkultur, Kinogeschichte, Motivforschung, Horror, Kreatur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Augenblick der Schöpfung der Kreatur in drei zentralen Frankenstein-Verfilmungen und vergleicht diese filmischen Umsetzungen mit dem literarischen Original von Mary Shelley.

Welche filmischen Werke stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die erste Verfilmung von 1910, den Klassiker von 1931 mit Boris Karloff sowie die Hollywood-Produktion „Mary Shelley’s Frankenstein“ aus dem Jahr 1994.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, trotz der visuellen Unterschiede in den Schöpfungsdarstellungen eine verbindende Konstante in der Metaphorik und der psychologischen Motivation der Figur Victor Frankenstein zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit nutzt eine komparative Filmanalyse, bei der Szenen der Schöpfung direkt mit der Romanvorlage sowie untereinander verglichen werden, ergänzt durch filmhistorische und literaturwissenschaftliche Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert jeweils die „Zutaten“ der Schöpfung, den konkreten Schöpfungsprozess im Film, die Reaktion des Schöpfers auf sein Werk sowie die zugrundeliegenden psychologischen Motive der Protagonisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Frankenstein, Schöpfungsprozess, Doppelgänger-Motiv, Wissenschaftsethik, Horror und die psychologische Analyse des Verhältnisses zwischen Schöpfer und Kreatur.

Wie unterscheidet sich die Motivation des Protagonisten in den behandelten Versionen?

Während in der 1910er Version die Motive vage bleiben, wird Henry 1931 durch einen exzentrischen Forschungsdrang und 1994 zusätzlich durch den traumatischen Verlust seiner Mutter bei der Geburt angetrieben.

Welche Rolle spielt das Doppelgänger-Motiv in der Auslegung des Autors?

Der Autor argumentiert, dass die Kreatur als veräußerlichtes „Alter Ego“ oder „internes Böses“ fungiert, in dem sich die unterdrückten Ängste und der psychologische Konflikt von Victor manifestieren.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie wird der Moment der Schöpfung in "Frankenstein" dargestellt? Ein Vergleich zwischen dem Roman und den Verfilmungen von 1910, 1931 und 1994
Universidad
University of Bonn  (Institut für Germanistik und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft)
Curso
Der künstliche Mensch. Automaten, Androiden und Homunculi in deutsch- und fremdsprachigen Texten seit dem 19. Jahrhundert
Calificación
1,7
Autor
Steffen Kutzner (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V317288
ISBN (Ebook)
9783668163164
ISBN (Libro)
9783668163171
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frankenstein Mary Shelley Horrorliteratur Science Fiction Boris Karloff Kenneth Branagh Schöpfung Schöpfungsgeschichte künstlicher Mensch Wiedergeburt Hollywood Literaturverfilmung James Whale James Searle Dawley Edison Studios Spezialeffekte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Steffen Kutzner (Autor), 2015, Wie wird der Moment der Schöpfung in "Frankenstein" dargestellt? Ein Vergleich zwischen dem Roman und den Verfilmungen von 1910, 1931 und 1994, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317288
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