SWOT-Analyse zur Strategieentwicklung in der Unternehmensführung am Beispiel eines Unternehmens


Essay, 2013
17 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Vorgehensweise
1.2 Zielsetzung

2. Unternehmensvorstellungen
2.1 Die K.D. Friedrich Holding GmbH
2.2 Das Unternehmen Metabolix Inc.

3. Grundlagen der SWOT Analyse
3.1 Interne Faktoren – Umfeldanalyse
3.1.1 Strenght –Stärken
3.1.2 Weaknesses – Schwächen
3.2 Externe Faktoren – Umweltanalyse
3.2.1 Opportunities – Chancen
3.2.2 Threats – Risiken
3.3 Strategie Entwicklung
3.3.1 Vorteile der Analyse
3.3.2 Nachteile der Analyse

4. SWOT - Analyse der K.D. Friedrich
4.1 Zieldefinition
4.2 Stärken Analyse
4.3 Schwächen Analyse
4.4 Chancen Analyse
4.5 Risiko Analyse

5. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Geschäftsbereich der Friedrich-Firmengruppe

Abbildung 2 – Anwendung SWOT Analyse (Quelle: http://wpelz.de/ress/swot.pdf,)

Abbildung 3- Aufteilung nach Kunststoffsorten, Quelle: Studie von Simon und Schnieders, 2009 http://www.plastice.org/fileadmin/files/PROBIP2009_Final_June_2009.pdf,

1. Einleitung

Die Belastung der Umwelt durch die Entsorgung von nicht abbaubaren Kunststoffen hat sich seit der Industrialisierung signifikant erhöht. Weltweit werden etwa zwei Drittel aller Handelsgüter über den Seeweg befördert (vgl. August, Hafenentwicklung und Schiffsverkehr im Wandel, Kiel 2004). Die Weltmeere sind in dieser Zeit zu riesigen Müllkippen verkommen Millionen Tonnen Abfall schwimmen in ihnen herum, sichtbare Stoffe, mikroskopisch sehr klein zerriebene Plastikteilchen und Flüssigkeiten. In etwa 80 Prozent davon stammen vom Festland.

Mangelhafte Müllentsorgungssysteme und ein fehlendes Bewusstsein der Bevölkerung (vgl. Schäfer, Ein Müllschiff für die Kapverden, Kiel 2013) verursachen dies, denn ein Großteil gelangt über die Flüsse in die Meere. Die Meeresschutzorganisation Oceana schätzt, dass weltweit pro Stunde rund 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen werden, die Hälfte davon besteht aus Plastik. Laut einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) treiben bis zu 18.000 Plastikteile in jedem Quadratkilometer der Weltozeane (11/2013). Da das Bewusstsein sich nicht zu ändern scheint, hat der EU Umweltkommissar Janez Potocnic einen Vorstoß unternommen und ein Konzept zu einer neuen Verpackungsordnung vorgestellt (Quelle:www.zeit.de/plastik-eu-kommision, 11/2013) Plastiktüten sollen fortan verboten werden.

Stattdessen werden vermehrt Biokunststoffe zum Einsatz kommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch weitere Verpackungen in naher Zukunft verboten werden.

Diese Arbeit wird den Kunststoffdistributor K.D. Friedrich, Hamburg und den Bio-Kunststoffhersteller Metabolix Inc. mit deren Produkte Mirel sowie Mvera vorstellen. Unter Anwendung der SWOT Analyse werden internen und Externeren Rahmenbedingungen näher betrachtet um daraus strategische Handlungsalternativen abzuleiten. Das Ziel ist es die Marktentwicklung von Bio-Kunststoffen und eine Vermarktungsmöglichkeit für die Produkte Mirel© & Mvera© für den Kunststoff-Distributor K.D. Friedrich zu bewerten.

1.1 Vorgehensweise

In dieser Evaluation wird zunächst die K.D. Friedrich GmbH & Co.KG[1] und der Bio Kunststoffhersteller Metabolix Inc. vorgestellt. Es wird unter Anwendung der SWOT-Analyse die internen und externen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Bio-Kunststoffen eingegangen. Zum Abschluss wird das Ergebnis der Analyse zusammengefasst und ein Resümee gezogen.

1.2 Zielsetzung

Das Ziel dieser wissenschaftlichen Evaluation ist es die SWOT- Analyse in die Praxis zu transferieren, es sollen anhand eines realen Sachverhalts bzw. Unternehmen die internen und externen Auswirkungen auf dieses Unternehmen dargestellt werden. Die Arbeit soll darstellen wie die SWOT Analyse in der Praxis umgesetzte werden kann.

2. Unternehmensvorstellungen

2.1 Die K.D. Friedrich Holding GmbH

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Geschäftsbereich der Friedrich-Firmengruppe

Die K.D. Friedrich GmbH & Co. KG gehört zur der Friedrich-Firmengruppe. Seit über 60 Jahren beschäftigt man sich mit der Distribution von technischen Kunststoffen. Die K.D. Friedrich ist heute in Europa und Asien. Die K.D einer der führenden Anbieter. Die Friedrich GmbH & Co. KG unterhält zudem Tochtergesellschaften in Frankreich, Skandinavien, UK, Österreich und der Türkei.

Das Produktportfolio umfasst technische Kunststoffe von global agierenden Produzenten. Die Organisationsstruktur der Geschäftsbereiche gliedert sich nach den vier Hauptlieferanten:

Ticona; www.ticona.de

LyondellBasell; www.lyondellbasell.com

AKRO-Plastic; www.akro-plastic.de

Teijin; www.teijin.com

Die Kunden von K.D. Friedrich sind stark mittelständisch geprägt und verarbeiten die technischen Kunststoffe im Spritzguss-Verfahren oder durch Extrusion. Das bedeutet innerhalb der Wertschöpfungskette arbeiten die Hauptlieferanten mit den OEMs und den First Tier Lieferanten. K.D. Friedrich organisiert die Betreuung der Second Tier Lieferanten und den Bauteilproduzenten / Spritzgießern.

2.2 Das Unternehmen Metabolix Inc.

Das Unternehmen Metabolix Inc. wurde 1992 von Universitätsprofessoren und Absolventen der Cambridge Universität in den USA gegründet. Metabolix verfügt über mehr als 700 Patente und ist an der NASDAQ gelistet. Das Kerngeschäft ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Biopolymeren gehört zum Kerngeschäft. Hierbei liegt die Produktexpertise primär auf dem Stoff Polyhydroxykaonaten (PHA). Die Vertriebsleitung in Europa wird von einem am Biocampus in Köln ansässigen Vertriebsteam übernommen.

Das Ziel ist es den Bereich von technischen Anwendungen die im Spritzguss hergestellt werden, durch die Kooperation mit K.D. Friedrich weiter auszubauen. Die realisierten Serienanwendungen liegen im Bereich von Plastiktüten und Mulchfolien für die Landwirtschaft.

3. Grundlagen der SWOT Analyse

In dieser Arbeit werden die internen und externen Rahmenbedingungen der K.D. Friedrich GmbH anhand der SWOT Analyse evaluiert. Anhand der Resultate aus der Analyse ist es möglich verschiedene handlungsalternativen aufzuzeigen. Im Hinblick auf die Analyse sollen interne und externe Rahmenbedingungen untersucht werden, dass Akronym SWOT steht für:

Internen Rahmenbedingungen:

- S = Stärken (S = strength)
- W= Schwächen (W= weaknesses)
Externe Rahmenbedingungen:
- O= Chancen (O = oppertunities)
- T= Risiken (T= threats)

SWOT Strategieentwicklung

Grundannahme der SWOT Analyse ist es, dass eine wirksame Strategie die Stärken und Chancen maximiert sowie die Schwächen und Gefahren minimiert (Kohlöffel 2000). Die Auflistung der externen und internen Erfolgsfaktoren weist systematisch den strategischen Handlungsbedarf auf und erleichtert die Entwicklung von Grundstrategien. Für die Strategieentwicklung wird die SWOT Aufstellung systematisch nach logischen SWOT-Kombinationen abgesucht, indem folgende Fragen gestellt werden (Lobriser et Ablanalp 1998):

- Welche Stärken passen zu welchen Chancen (SO-Kombinationen)?
- Welche Stärken passen zu welchen Gefahren (ST-Kombinationen)?
- Welche Schwächen passen zu welchen Chancen (WO-Kombinationen)?
- Welche Schwächen passen zu welchen Gefahren (WT-Kombinationen)?

3.1 Interne Faktoren – Umfeldanalyse

Internes Umfeld: Dazu zählen die individuellen Stärken und Schwächen des Unternehmens wie zum Beispiel Sachverhalte in dem internen Kontext des Unternehmens die durch interne Gegebenheiten leicht beeinflusst werden können: Mitarbeiter, Management, Qualifizierung, Personalpolitik, Technik, Maschinen, Prozesse Finanzen, Personal, Patente, Image, Erfahrung, Unternehmenskultur, Motivation, Führungsqualität. Diese Faktoren sind in der Regel in jedem Unternehmen anders (selbst in der gleichen Branche). Diese werden nach den wie oben erwähnt Stärken und Schwächen eingeteilt

3.1.1 Strenght –Stärken

Dies ist die wesentlichen Kernpunkte und Kompetenzen des Unternehmens oder der Unternehmung wo das Unternehmen seine Starken punkte hat und sehr gut entwickelt ist.

3.1.2 Weaknesses – Schwächen

Die Schwächen sind interne Defizite zum Beispiel unqualifizierte Mitarbeiter für die Handhabung, Überalterung der Belegschaft, Betriebsblindheit, wenig Anreize für Fachkräfte, schlechtes Vergütungssystem, spezieller Maschinen, Kein eigener Vertrieb, Abhängigkeit von Schlüsselpersonen oder Zuliefern, keine großen Marktanteile, zu hohe Kosten in der Vertriebsstruktur oder ähnliche negative Faktoren.

3.2 Externe Faktoren – Umweltanalyse

Die externen Faktoren sind Marktgegebenheiten außerhalb des Unternehmens und nicht in dessen Einfluss oder unmittelbaren Herrschaftsbereichs. Sie analysieren die Chancen und Risiken für den betrachteten Sachverhalt. Externes Umfeld: Dazu zählen Veränderungen im politischen, kulturellen, rechtlichen, technologischen und internationalen Bereich. Das wird besonders deutlich bei neuen Technologien, die dann zum Risiko werden können, wenn man sie ignoriert, oder auch neue Chancen bieten können, wenn das Unternehmen sich früher als der Wettbewerb darauf einstellt.

3.2.1 Opportunities – Chancen

Gesellschaftliche Trends, die neue Absatzchancen für das Produkt eröffnen, Erschließung ausländischer Märkte, Übernahme eines Wettbewerbers, Umgestaltung des Umfelds - Erhöhung der Attraktivität und dadurch Zuzug zahlungskräftiger Kunden

3.2.2 Threats – Risiken

Trends und Neuentwicklungen werden nicht rechtzeitig erkannt oder umgesetzt, neue Vorschriften oder Regulierungen bspw. Rauchverbot für Kneipen, Verändertes Konsumverhalten: Leute kaufen zunehmend im Internet ein, neue Wettbewerber - geringe Markteintrittsbarrieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 – Anwendung SWOT Analyse (Quelle: http://wpelz.de/ress/swot.pdf, S. 5)

[...]


[1] Firmenname anonymisiert

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
SWOT-Analyse zur Strategieentwicklung in der Unternehmensführung am Beispiel eines Unternehmens
Hochschule
IPE Management School Paris  (Universität)
Veranstaltung
Strategic Management
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V317710
ISBN (eBook)
9783668179776
ISBN (Buch)
9783668179783
Dateigröße
794 KB
Sprache
Deutsch
Reihe
Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Schlagworte
SWOT Analyse;, SWOT;, Unternehmensführung;, Strategieprozess;, Strategieentwicklung;, Strategische Analyse;, Strategische Unternehmensführung;
Arbeit zitieren
MBA Felix Sauerhöfer (Autor), 2013, SWOT-Analyse zur Strategieentwicklung in der Unternehmensführung am Beispiel eines Unternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317710

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