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Erreicht der Bund mehr politische Beteiligung durch E-Partizipation?

Title: Erreicht der Bund mehr politische Beteiligung durch E-Partizipation?

Term Paper , 2016 , 18 Pages , Grade: 2

Autor:in: Gregor Sultanow (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Diese Arbeit wird im Folgenden Bezug auf das Angebot und die aktive Teilnahme der Bevölkerung durch die elektronische Partizipation nehmen und untersuchen, ob eine höhere politische Beteiligung durch die elektronische Partizipation zu verzeichnen ist.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich aktiv, wenn es um die Frage der Gestaltung des Lebensumfeldes geht. Es ist nicht nur das Bedürfnis nach Mitsprache, sondern die Möglichkeit, die man durch neue Technologien geboten bekommt. So rücken Technologien wie Radio oder Fernsehen mehr in den Hintergrund. Die Bevölkerung entwickelt sich vom Informationsnehmer zum aktiven Gestalter. Im Internet findet das aktive Leben immer mehr seinen Platz. So sind neben Prominente auch Politiker und Personen des öffentlichen Rechts vertreten. Sie also im besten Fall dazu, die Politik transparent und gleichzeitig zugänglich für die Bevölkerung zu machen. Diesen Trend hat die öffentlich Verwaltung und die Politik erkannt und passt deren Angebot deutlich dem Trend an, sodass die Bevölkerung die Möglichkeit auf aktive Teilnahme im Internet bekommt.

So zeigt sich, dass sich viele Angebote der öffentlichen Verwaltungen online erledigen lassen. Jedoch spielt die Sicherheit im Internet eine große Rolle. Um so mehr Freiheiten das Internet bietet, umso mehr Sicherheit bedarf es. Des Weiteren spielt auch das Angebot des Internets eine zentrale Rolle. Trotz großen Angebots, gibt es noch verhältnismäßig viele Orte in Deutschland, an denen schlechte, beziehungsweise keine Internetversorgung stattfindet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Was ist e-Partizipation?

2.1 Internetnutzung der deutschen Bevölkerung

2.2 Angebot von elektronischer Partizipation

3. E-Partizipation- die neue Chance für Parteien

3.1 Gründe für den Rückgang der Mitglieder in den Parteien

3.2 Welchen Einfluss hat das Internet auf die Imagebildung der Politik?

3.3 Stärken und Schwächen der e-Partizipation in Deutschland

3.4 Politikverdrossenheit in Deutschland

4. Schlussfolgerung und Fazit

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob durch den Einsatz von E-Partizipation eine Steigerung der politischen Beteiligung in Deutschland erreicht werden kann und wie das Internet als Instrument gegen die Politikverdrossenheit wirken kann.

  • Grundlagen und Definition der elektronischen Partizipation
  • Analyse der Internetnutzung und digitaler Beteiligungsangebote
  • Einfluss des Internets auf die Imagebildung von Parteien und Politikern
  • Vergleich der Stärken und Schwächen von E-Partizipation in Deutschland
  • Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und digitalem Engagement

Auszug aus dem Buch

3.1 Gründe für den Rückgang der Mitglieder in den Parteien

Die relevanten Parteien kämpfen mit Überalterung in den eigenen Reihen, so geht laut einer Studie des Politologen Oskar Niedermayer der FU Berlin hervor, dass ein Altersdurchschnitt bei den relevanten Parteien von ungefähr 45 Jahren vorliegt (Stand: 2013).

Demnach kämpft die CDU mit mehr Austritten und Todesfällen, als mit neuen Mitgliedern. Weiter sagt man den Parteien nach, dass sie altmodisch strukturiert seien.

Hinzu kommt das negative Image der Politiker und Politikerinnen, mit denen sie zu kämpfen haben. Demnach sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Allensbach“ (Stand: 2008) Politiker auf den vorletzten Platzen von insgesamt 17 Berufen. Gründe dafür sind, Streitereien in den eigenen Reihen, Machtspiele und leere Versprechen. Dies sorgt dafür, dass das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Politik leidet. Solche Auswirkungen zeigen sich folglich auf die sinkenden Mitgliederzahlen der Parteien.

Weitere Gründe für die stagnierende Anzahl der Mitglieder in den relevanten Parteien könnte das Spannungsfeld zwischen dem Arbeitsaufwand und den Ergebnissen sein. Somit verliert eine parteiliche Mitgliedschaft an Ansehen und sorgt dafür, dass bestehende Mitglieder aussteigen und keine Neueinsteiger zu verzeichnen sind.

Aus den genannten Faktoren lässt sich schließen, dass die Bevölkerungen nur mangelndes Vertrauen gegenüber der Politik aufweist und es somit ein Indikator für die Politikverdrossenheit der Deutschen gewissermaßen rechtfertigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel politischer Partizipation vom analogen zum digitalen Raum und definiert das Ziel der Untersuchung.

2. Was ist e-Partizipation?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der elektronischen Partizipation und untersucht das Nutzungsverhalten der deutschen Bevölkerung im Internet.

3. E-Partizipation- die neue Chance für Parteien: Hier werden die Gründe für den Mitgliederschwund in Parteien analysiert und die Rolle des Internets bei der Imagebildung sowie als Beteiligungschance kritisch beleuchtet.

4. Schlussfolgerung und Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Internet zwar Chancen zur Demokratisierung bietet, aber durch Sicherheitsfragen und Anonymität auch neue Herausforderungen schafft.

5. Literatur: Verzeichnis der in der Hausarbeit verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

E-Partizipation, E-Governance, Politische Beteiligung, Politikverdrossenheit, Internetnutzung, Parteien, Digitalisierung, Online-Petitionen, Demokratie, Bürgerbeteiligung, Digitale Spaltung, Abgeordnetenwatch, Öffentlichkeitsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der elektronischen Partizipation (E-Partizipation) im politischen Kontext Deutschlands und deren Einfluss auf die politische Teilhabe der Bürger.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu ergründen, ob der Einsatz digitaler Medien durch den Bund und die Parteien tatsächlich zu einer erhöhten politischen Beteiligung führt und der Politikverdrossenheit entgegenwirken kann.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Im Zentrum stehen die digitale Transformation politischer Arbeit, die Internetnutzung der Bevölkerung sowie die Möglichkeiten und Risiken, die sich durch Online-Plattformen für den politischen Dialog ergeben.

Welche methodische Vorgehensweise liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Auswerten aktueller Studien (wie z.B. der ARD/ZDF-Onlinestudie) sowie der Untersuchung konkreter Beispiele für E-Partizipation und deren öffentliche Wahrnehmung.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Gründe für sinkende Mitgliederzahlen in Parteien, den Einfluss des Internets auf die Imagebildung und vergleicht die Stärken und Schwächen der deutschen E-Partizipationslandschaft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind E-Partizipation, Politikverdrossenheit, digitale Beteiligungsformen, politischer Dialog und elektronische Kommunikation.

Wie wirkt sich die Nutzung sozialer Medien konkret auf Parteien aus?

Soziale Medien wie Facebook ermöglichen laut Arbeit zwar einen direkteren Kontakt zwischen Politikern und Bürgern, bergen aber auch Gefahren durch Hasskommentare und erfordern einen hohen moderativen Aufwand.

Was ist das zentrale Fazit zur "Politikverdrossenheit"?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Politikverdrossenheit paradoxerweise eine Chance für neue Formen des digitalen Engagements bietet, sofern die Parteien die Authentizität und Sicherheit der Plattformen gewährleisten können.

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Details

Title
Erreicht der Bund mehr politische Beteiligung durch E-Partizipation?
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
2
Author
Gregor Sultanow (Author)
Publication Year
2016
Pages
18
Catalog Number
V318917
ISBN (eBook)
9783668181908
ISBN (Book)
9783668181915
Language
German
Tags
erreicht bund beteiligung e-partizipation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gregor Sultanow (Author), 2016, Erreicht der Bund mehr politische Beteiligung durch E-Partizipation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318917
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