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Intervention bei Innerfamiliärer Gewalt gegen alte Menschen. Die Bonner Initiative gegen Gewalt e.V.

Title: Intervention bei Innerfamiliärer Gewalt gegen alte Menschen. Die Bonner Initiative gegen Gewalt e.V.

Term Paper , 2016 , 18 Pages

Autor:in: Svenja Hund (Author)

Social Work
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In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwiefern die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen ein Auslöser für innerfamiliäre Gewalt sein kann. Darauf aufbauend werden Interventionen von Gewalt gegen ältere Menschen thematisiert und an Beispielen aus der Praxis anhand von Berichten der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. verdeutlicht.

Um eine Grundlage zu schaffen, beginnt diese Arbeit mit der Begriffsbestimmung, den Formen von Gewalt gegen ältere Menschen und der Erläuterung von Gewalt gegen ältere Menschen im familialen Pflegekontext.

Im zweiten Kapitel folgt die Bestimmung der Zusammenhänge zwischen dem Gesundheitszustand älterer Menschen und Gewalterfahrungen. In diesem Zusammenhang wird das Lebenslagenkonzept von Clemens und Naegele kurz erläutert, einer der sieben Handlungs- und Dispositionsspielräume älterer Menschen aus dem Lebenslagenkonzept wird thematisiert und es folgt eine konkrete Benennung der Zusammenhänge zwischen der Pflegebedürftigkeit älterer Menschen und innerfamiliärer Gewalt.

In Kapitel drei werden Interventionen von Gewalt der Sozialen Arbeit dargestellt. Es wird konkret auf die Intervention von innerfamiliärer Gewalt eingegangen. Beispiele der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. – Handeln statt Misshandeln verdeutlichen anschließend Methoden bzw. Vorgehensweisen in der Interventionsarbeit bei innerfamiliärer Gewalt. Abschließend wird in Kapitel vier eine kurze Zusammenfassung aus allen erarbeiteten Ergebnissen präsentiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Gewalt – Begriffsbestimmungen und Daten

1.1. Was bedeutet Gewalt?

1.2. Formen von Gewalt gegenüber älteren Menschen

1.3. Gewalt gegen ältere Menschen im familialen Pflegekontext

2. Zusammenhänge zwischen dem Gesundheitszustand älterer Menschen und Gewalterfahrungen

2.1. Lebenslagenkonzept nach Clemens und Naegele

2.2. Der Gesundheitszustand als wesentliche Determinante des Muße- und Regenerationsspielraums

2.3. Zusammenhänge zwischen Pflegebedürftigkeit älterer Menschen und innerfamiliärer Gewalt

3. Interventionen der Sozialen Arbeit bei Gewalt gegen ältere Menschen

3.1. Interventionen bei innerfamiliärer Gewalt gegen ältere Menschen

3.2. Interventionen bei innerfamiliärer Gewalt an Beispielen der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Pflegebedürftigkeit älterer Menschen und dem Auftreten von innerfamiliärer Gewalt sowie die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit, hierbei intervenierend und präventiv tätig zu werden.

  • Definition und Formen von Gewalt gegenüber älteren Menschen
  • Einfluss des Gesundheitszustands auf die Lebenslagen älterer Personen
  • Ursachen und Risikofaktoren für Gewalt in familiären Pflegesituationen
  • Ansätze und Praxisbeispiele der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.

Auszug aus dem Buch

1.3. Gewalt gegen ältere Menschen im familialen Pflegekontext

Gewaltdelikte im sozialen Nahraum stehen im Vergleich zur öffentlichen Gewalt in einem nicht abzuschätzenden Dunkelfeld. Gewalthandlungen im persönlichen Nahraum werden nur sehr selten zur Anzeige gebracht. Gründe dafür sind u.a. die krankheitsbedingte Einschränkung der Opfer, Scham und die Abhängigkeit von den pflegenden Angehörigen, auf die sie angewiesen sind. Zudem gilt es als schwierig, Gewalt gegen ältere Menschen zu erkennen und diese nachzuweisen. Das Problem der innerfamiliären Gewalt wurde in der Gesellschaft häufiger thematisiert, sodass in Deutschland ein doppeltes Tabu gebrochen wurde. Zum einen wurde nun erkannt, dass nicht nur Frauen und Kinder Opfer von Gewalt innerhalb der Familie werden können, sondern auch ältere Menschen. Zum anderen musste im Hinblick auf christliche Wertvorstellungen festgestellt werden, dass durch innerfamiliäre Handlungen das vierte Gebot, seine Eltern zu ehren, gebrochen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert Gewalt gegen alte Menschen als zunehmend relevantes gesellschaftliches Problem im Kontext der alternden Bevölkerung und des familiären Pflegealltags.

1. Gewalt – Begriffsbestimmungen und Daten: Dieses Kapitel definiert Gewalt aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und differenziert zwischen personalen und strukturellen Gewaltansätzen sowie spezifischen Misshandlungs- und Vernachlässigungsformen.

2. Zusammenhänge zwischen dem Gesundheitszustand älterer Menschen und Gewalterfahrungen: Hier wird das Lebenslagenkonzept erläutert und aufgezeigt, wie insbesondere Pflegebedürftigkeit und nachlassende Gesundheit die Handlungsspielräume einschränken und das Risiko für Gewalt erhöhen.

3. Interventionen der Sozialen Arbeit bei Gewalt gegen ältere Menschen: Der Abschnitt diskutiert präventive und intervenierende Ansätze der Sozialen Arbeit und stellt die praxisnahe Arbeit der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. vor.

4. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und betonen die Notwendigkeit von Unterstützungssystemen für sowohl Opfer als auch pflegende Angehörige zur Vermeidung von Gewalt.

Schlüsselwörter

Innerfamiliäre Gewalt, Altenpflege, Pflegestress, Sozialarbeit, Gewaltprävention, Lebenslagenkonzept, Häusliche Gewalt, Pflegebedürftigkeit, Misshandlung, Vernachlässigung, Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter, Intervention, Gesundheitszustand, Hochaltrigkeit, Angehörigenberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Gewalt gegen alte Menschen innerhalb der eigenen Familie, insbesondere im Kontext von häuslichen Pflegesituationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Begriffsbestimmungen von Gewalt, den Einflussfaktoren wie Pflegestress und Krankheit sowie den praktischen Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwiefern Pflegebedürftigkeit als Auslöser für Gewalt fungieren kann und welche Rolle die Soziale Arbeit bei der Unterstützung betroffener Familien einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse bestehender Studien und fachwissenschaftlicher Konzepte sowie die qualitative Betrachtung von Praxisbeispielen der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Lebenslagenkonzepte im Alter, die Entstehung von Pflegestress als Risikofaktor und konkrete Interventionsbeispiele der Bonner Initiative.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind innerfamiliäre Gewalt, Altenpflege, Pflegestress, Intervention sowie präventive Maßnahmen der Sozialen Arbeit.

Warum wird Gewalt in der Familie gegen Ältere so selten gemeldet?

Häufige Gründe sind das Gefühl der Scham bei den Betroffenen, die direkte Abhängigkeit von der pflegenden Person und körperliche Einschränkungen, die den Zugang zur Öffentlichkeit erschweren.

Wie unterscheidet sich die Bonner Initiative von anderen Stellen?

Sie fungiert als spezialisierte Notruf-, Beratungs- und Informationsstelle, die sowohl betroffenen Opfern als auch überforderten Angehörigen gezielte, praxisorientierte Hilfe anbietet.

Was bedeutet das "Lebenslagenkonzept" in diesem Zusammenhang?

Es dient dazu, die materiellen und immateriellen Lebensbedingungen älterer Menschen zu beschreiben und zu erklären, wie sich individuelle Handlungsspielräume durch Krankheit und Pflege verringern.

Welche Bedeutung haben "Gewaltanwender" für die Intervention?

Die Arbeit betont, dass Interventionen auch die Täter in den Blick nehmen müssen, da diese oft selbst durch Überforderung in eine psychische Belastungssituation geraten sind und professionelle Unterstützung benötigen.

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Details

Title
Intervention bei Innerfamiliärer Gewalt gegen alte Menschen. Die Bonner Initiative gegen Gewalt e.V.
College
University of Applied Sciences Dortmund
Author
Svenja Hund (Author)
Publication Year
2016
Pages
18
Catalog Number
V318941
ISBN (eBook)
9783668285606
ISBN (Book)
9783668285613
Language
German
Tags
intervention innerfamiliärer gewalt menschen bonner initiative
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Hund (Author), 2016, Intervention bei Innerfamiliärer Gewalt gegen alte Menschen. Die Bonner Initiative gegen Gewalt e.V., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318941
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