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Beziehungskonzepte im Wandel. Ihre Darstellung im zeitgenössischen Film

Title: Beziehungskonzepte im Wandel. Ihre Darstellung im zeitgenössischen Film

Bachelor Thesis , 2014 , 39 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sarah Nägele (Author)

Communications - Movies and Television
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Monogamie ist für viele Menschen keine Bedingung mehr – offene Beziehungen und Polyamorie sind nicht länger Tabus in der westlichen Gesellschaft. Beziehungskonzepte haben gerade im 21. Jahrhundert einen bemerkenswerten Wandel erfahren und tun es noch immer – hin zu mehr Pluralität und mehr Möglichkeiten. Bedeutet dies eine Ablösung des romantischen Liebesideals?

In der folgenden Arbeit werden Beziehungskonzepte im Wandel betrachtet und analysiert. Die Thematisierung neuer Beziehungsmodelle lässt sich in fast allen Lebensbereichen beobachten. Es gibt Flirt-Apps für Smartphones, die den Nutzerinnen und Nutzern helfen können, unverbindliche sexuelle Beziehungen einzugehen, Konzepte wie „friendship with beneftis“ oder sogenannte Mingles. Soziale Medien, aber auch alle anderen, sind wichtige Träger dieser Bewegungen, da sie vor allem zur Verbreitung der Thematik beitragen.

Menschen, die in polyamoren oder offenen Beziehungen leben, geht es um die Auflösung des Konzeptes der monogamen Zweierbeziehung in ihrem Beziehungsleben. In dieser Arbeit soll Raum gegeben werden, über Lebensformen, die sich vom Ideal der Monogamie gelöst haben, nachzudenken und ihre mediale Repräsentation zu analysieren. Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf den zeitgenössischen Film.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Liebe- ein kulturelles Konstrukt

1.2 Beziehungsmodelle

1.2.1 die romantische Liebe

1.2.2 Polyamorie

1.3 Gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz

2. Der Film als Medium

2.1 Reflex- und Kontrollhypothesen

2.1.1 Reflexhypothese

2.1.2 Kontrollhypothese

2.2 Film und Gesellschaft

2.3 Liebesdarstellungen im Film

2.3.1 Sexualität im Film

2.4 Medienrealität vs. Medientheorie

2.4.1 Ein Alternativmodell

2.5 Conclusio

3. Forschungsdesign für eine empirische Vertiefung

3.1 Forschungslücke

3.2 Qualitativ vs. Quantitativ

3.3 Die Filmanalyse

3.4 Das qualitative Interview

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Wandel von Beziehungskonzepten in der westlichen Moderne und die Frage, inwieweit sich dieser Wandel in der medialen Repräsentation durch den zeitgenössischen Film widerspiegelt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die mediale Vermittlung von alternativen Beziehungsformen wie der Polyamorie zu entwickeln und deren Wechselwirkung mit realen gesellschaftlichen Diskursen zu hinterfragen.

  • Wandel des romantischen Liebesideals im 21. Jahrhundert
  • Gegenüberstellung von monogamen Modellen und alternativen Beziehungsformen
  • Analyse der Rolle des Films als Medium zur Reflexion gesellschaftlicher Normen
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Medieninhalten und Rezipienten
  • Empirische Fallbeispiele zur Darstellung von Polyamorie im zeitgenössischen Film

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Polyamorie

Polyamorie steht den Idealen der romantischen Liebe entgegen. Damit ist allerdings nicht gemeint, wie bereits in der Einleitung erwähnt, dass kein Platz für romantische Gefühle und Erlebnisse innerhalb der polyamoren Beziehung ist, es geht vielmehr um das Ideal, was beim romantischen Liebesideal explizit Monogamie als Basis voraussetzt.

„Das polyamore Beziehungsideal geht von der Erfahrung aus, dass Menschen bisweilen auch mehrere Menschen gleichzeitig lieben und dass sie dies auf ganz unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Intensitäten tun können.“

Man darf nicht vergessen, dass Polyamorie, auch in institutionalisierter Form, in vielen Ländern nicht weiter ungewöhnlich ist: „Although plural marriages are illegal in the U.S. and many westernized countries, they are legal in over 850 different societies“. Nicht monogame Konzepte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema alternativer Beziehungskonzepte ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach deren medialer Repräsentation im Film.

2. Der Film als Medium: Dieses Kapitel erläutert medientheoretische Grundlagen, insbesondere die Reflex- und Kontrollhypothesen, und analysiert die Funktion des Films als Spiegel oder Steuerungsmedium gesellschaftlicher Werte.

3. Forschungsdesign für eine empirische Vertiefung: Hier wird das qualitative Forschungsdesign der Arbeit vorgestellt, das Filmanalysen mit qualitativen Interviews kombiniert, um die mediale Thematisierung von Polyamorie zu untersuchen.

Schlüsselwörter

Polyamorie, Romantische Liebe, Monogamie, Filmsoziologie, Medienrealität, Reflexhypothese, Kontrollhypothese, Zeitgenössischer Film, Beziehungsmodelle, Qualitatives Interview, Filmanalyse, Gesellschaftlicher Wandel, Liebessemantik, Sexualität, Beziehungsalltag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich der gesellschaftliche Wandel von Beziehungskonzepten in modernen Filmen darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem romantischen Liebesideal, alternativen Lebensformen wie Polyamorie und der Rolle des Mediums Film in diesem Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie neue Beziehungsformen medial verarbeitet werden und ob der Film diese gesellschaftlichen Veränderungen reflektiert oder prägt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus Filmanalysen und qualitativen Interviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich theoretisch mit Medientheorien (Reflex- und Kontrollhypothese) und der Filmsoziologie, bevor konkrete Filmbeispiele empirisch untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Polyamorie, Liebessemantik, Filmsoziologie, Beziehungsmodelle und der gesellschaftliche Wandel.

Wie unterscheidet sich die Polyamorie vom romantischen Ideal?

Polyamorie lehnt das Ideal der Exklusivität ab, das die romantische Liebe an die monogame Zweierbeziehung bindet, ermöglicht aber dennoch tiefe romantische Bindungen.

Warum spielt der Film eine so große Rolle für dieses Thema?

Filme sind zentrale Träger von Liebessemantiken und beeinflussen das kollektive Verständnis von Beziehungen, indem sie Träume, Sehnsüchte und gesellschaftliche Normen visualisieren.

Welche Bedeutung haben die untersuchten Filme für die Forschung?

Die ausgewählten Filme dienen als empirisches Material, um zu illustrieren, wie alternative Beziehungskonzepte in konkrete Narrative übersetzt und medial kontrovers diskutiert werden.

Können Spielfilme als Quelle für soziale Forschung dienen?

Ja, laut der Arbeit sind sie als Dokumente sozialer Wirklichkeit geeignet, sofern man sie als fiktionale Konstruktionen und nicht als Realitätsdokumentation versteht.

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Details

Title
Beziehungskonzepte im Wandel. Ihre Darstellung im zeitgenössischen Film
College
University of Vienna  (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Course
BAKK 2 Seminar
Grade
1,0
Author
Sarah Nägele (Author)
Publication Year
2014
Pages
39
Catalog Number
V319031
ISBN (eBook)
9783668181564
ISBN (Book)
9783668181571
Language
German
Tags
beziehungskonzepte wandel ihre darstellung film
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Nägele (Author), 2014, Beziehungskonzepte im Wandel. Ihre Darstellung im zeitgenössischen Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319031
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