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Eine Systematisierung von Methoden zur Erfolgsbestimmung von Unternehmenskooperationen

Titre: Eine Systematisierung von Methoden zur Erfolgsbestimmung von Unternehmenskooperationen

Thèse de Bachelor , 2014 , 41 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Niklas Grimm (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unternehmenskooperationen gewinnen seit den achtziger Jahren immer mehr an Bedeutung. Nicht zuletzt durch die Einflüsse der Globalisierung und stärkerer Vernetzung, ist ein Trend zunehmender Anzahl und Komplexität von Kooperationen zu erkennen. So erwirtschafteten laut einer Studie aus dem Jahre 2002 weltweit bereits 42 Prozent der Unternehmen mindestens zehn Prozent und 17 Prozent der Befragten sogar über ein Viertel ihrer Umsätze mit Kooperationen. Betrachtet man dazu die hohe Quote an gescheiterten Kooperationsaktivitäten, wird einem die Notwendigkeit einer Erfolgsbestimmung bewusst.

Dem folgend soll in dieser Arbeit, nach einer kurzen Themeneinführung, zunächst auf die Relevanz der Erfolgsbestimmung von Unternehmenskooperationen hingewiesen werden. Anschließend wird ein Erfolgsbegriff hergeleitet, der für das weitere Verständnis des Kooperationserfolgs maßgeblich ist. Dieser Erfolgsbegriff kann, unter Berücksichtigung der Besonderheiten von Kooperationen, als ein Konstrukt verschiedener Parameter aus der allgemeinen betriebswirtschaftlichen Erfolgsforschung abgeleitet werden. Die eigentliche Systematisierung von fünf in der Literatur häufig erwähnten Methoden zur Erfolgsmessung, erfolgt anhand einer Aufteilung in ein- und mehrdimensionale Ansätze.
Neben einer Beschreibung der allgemeinen Funktionsweise und eventueller Anpassungsnotwendigkeiten im Kooperationskontext, soll auf die Vor- und Nachteile der Methoden eingegangen werden. Unter Abwägung dieser Vor- und Nachteile werden die Methoden schließlich in einer zusammenfassenden Evaluierung nebeneinandergestellt und in ein mögliches Gesamtsystem der Erfolgsmessung gefasst.

Extrait


1 Einleitung

2 Relevanz der Erfolgsbestimmung von Kooperationen

3 Systematisierung der Methoden zur Erfolgsbestimmung

3.1 Definition eines Erfolgsbegriffs zur Beurteilung von Kooperationen

3.2 Eindimensionale Methoden

3.2.1 Periodenbezogene Ergebnisrechnung

3.2.2 Wertsteigerungsanalyse

3.2.3 Aktivitätsbasierte Erfolgsmessung

3.2.4 Zwischenfazit – eindimensionale Methoden

3.3 Mehrdimensionale Methoden

3.3.1 Nutzwertanalyse

3.3.2 Balanced Scorecard

3.3.3 Zwischenfazit – mehrdimensionale Methoden

4 Zusammenfassende Beurteilung der Methoden

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Systematisierung und kritische Evaluierung gängiger Methoden zur Erfolgsbestimmung von Unternehmenskooperationen, um Unternehmen eine fundierte Basis zur Beurteilung der Zielerreichung ihrer Kooperationsaktivitäten zu bieten.

  • Relevanz und Notwendigkeit der Erfolgsmessung bei Unternehmenskooperationen
  • Herleitung eines geeigneten Erfolgsbegriffs für den Kooperationskontext
  • Analyse und Vergleich eindimensionaler Methoden (Ergebnisrechnung, Wertsteigerungsanalyse, aktivitätsbasierte Erfolgsmessung)
  • Analyse und Vergleich mehrdimensionaler Methoden (Nutzwertanalyse, Balanced Scorecard)
  • Synthese zu einem Gesamtsystem der Erfolgsmessung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Periodenbezogene Ergebnisrechnung

Die periodenbezogene Ergebnisrechnung ist eine quantitative Erfolgsmessungsmethode und stellt die mit der Kooperation verbundenen Erlöse und Kosten der vergangenen Periode gegenüber. Aufgrund der Beschränkung auf die abgelaufene Periode handelt es sich um ein vergangenheitsorientiertes Verfahren mit kurzer Fristigkeit. Der Kooperationserfolg einer Periode ist definiert als die Differenz zwischen den periodenbezogenen Erlösen und Kosten, die den Kooperationsaktivitäten zuzuordnen sind.

Um die Zusammensetzung des Ergebnisses darzustellen, kann eine Erfolgsrechnung in Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnungen unterschieden werden. Analog zu der Kostenrechnung in hierarchischen Einzelunternehmungen kann es auch in Kooperationen Kostenrechnungssysteme der Ist-, Normal- und Plankostenrechnung geben, abhängig von dem Informationsbedarf der Kooperationsführung. Die Kalkulation von Plan- und Normalkosten dient dabei einer Vorkalkulation, während die Istkosten die Basis einer mitlaufenden und einer Nachkalkulation darstellen.

In einer Kostenartenrechnung müssen alle Kosten erfasst werden, die den Kooperationsaktivitäten zurechenbar sind. Dazu zählen sowohl die Kosten in der Unternehmung selbst als auch anteilige Kosten des Partnerunternehmens. Aufgrund möglicher Unterschiede in den Kostenbegriffen der Kooperationspartner ist es unter Umständen notwendig, eine gemeinsame Basis zu schaffen, beispielsweise mit einer Anpassung der Kontenrahmen. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen sollte vor einer Anpassung der damit verbundene Aufwand berücksichtigt werden. Ist eine Kooperation nur auf einen kurzen Zeithorizont geplant und fallen im Laufe der Partnerschaft sehr unterschiedliche Kostenarten an, ist eine aufwendige Anpassung wenig sinnvoll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Unternehmenskooperationen ein und erläutert die Notwendigkeit einer systematischen Erfolgsbestimmung.

2 Relevanz der Erfolgsbestimmung von Kooperationen: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit der Erfolgsmessung durch die hohe Komplexität und die signifikante Misserfolgsrate von Unternehmenskooperationen.

3 Systematisierung der Methoden zur Erfolgsbestimmung: Hier erfolgt eine Einteilung der Messansätze in eindimensionale und mehrdimensionale Methoden, wobei deren Funktionsweise und Eignung detailliert analysiert werden.

3.1 Definition eines Erfolgsbegriffs zur Beurteilung von Kooperationen: Dieses Kapitel leitet einen Erfolgsbegriff her, der als Basis für die weitere Untersuchung dient und den Fokus auf den Kooperationsbereich der beteiligten Partner legt.

3.2 Eindimensionale Methoden: Hier werden rein quantitative Ansätze vorgestellt, die den Kooperationserfolg primär auf Basis ökonomischer Kennzahlen wie Kosten und Erlöse bestimmen.

3.2.1 Periodenbezogene Ergebnisrechnung: Das Kapitel beschreibt eine vergangenheitsorientierte Methode, die den Erfolg als Differenz von Erlösen und Kosten einer Periode quantifiziert.

3.2.2 Wertsteigerungsanalyse: Dieser Ansatz überträgt die Logik der Shareholder Value Analysis auf Kooperationen, um deren Beitrag zur langfristigen Wertsteigerung zu beurteilen.

3.2.3 Aktivitätsbasierte Erfolgsmessung: Diese Methode verknüpft die Erfolgsbeiträge einzelner Kooperationsaktivitäten zu einem Gesamterfolg unter Berücksichtigung von Kosten und Nutzen.

3.2.4 Zwischenfazit – eindimensionale Methoden: Dieses Zwischenfazit fasst die Ergebnisse der eindimensionalen Methoden zusammen und verdeutlicht deren Grenzen bei der Abbildung qualitativer Aspekte.

3.3 Mehrdimensionale Methoden: In diesem Abschnitt werden Ansätze vorgestellt, die neben monetären Größen auch qualitative Kriterien in die Erfolgsbewertung einbeziehen.

3.3.1 Nutzwertanalyse: Die Nutzwertanalyse wird als Instrument vorgestellt, um komplexe Ziele mittels gewichteter Zielerfüllungsgrade mehrdimensional zu bewerten.

3.3.2 Balanced Scorecard: Hier wird die Balanced Scorecard als strategisches Kommunikations- und Steuerungsinstrument analysiert, das verschiedene Unternehmensperspektiven integriert.

3.3.3 Zwischenfazit – mehrdimensionale Methoden: Dieses Fazit unterstreicht die Eignung mehrdimensionaler Ansätze zur ganzheitlichen Erfolgsbetrachtung trotz Herausforderungen bei der Operationalisierung.

4 Zusammenfassende Beurteilung der Methoden: Die vorangegangenen Analysen werden hier synthetisiert, um eine Empfehlung für ein Gesamtsystem der Erfolgsmessung zu geben.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf bezüglich wirtschaftlicherer Kooperationsanalysen.

Schlüsselwörter

Unternehmenskooperation, Erfolgsbestimmung, Erfolgsmessung, Kooperationscontrolling, Zielansatz, Periodenbezogene Ergebnisrechnung, Wertsteigerungsanalyse, Aktivitätsbasierte Erfolgsmessung, Nutzwertanalyse, Balanced Scorecard, Kooperationsstrategie, Kooperationserfolg, Kostenrechnung, Strategische Allianzen, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Untersuchung und Bewertung verschiedener betriebswirtschaftlicher Methoden, mit denen Unternehmen den Erfolg ihrer Kooperationen messen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Kooperationserfolg, die Einteilung in ein- und mehrdimensionale Messmethoden sowie die Analyse von deren Vor- und Nachteilen für die praktische Anwendung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für die Eignung verschiedener Erfolgsmessungs-Methoden zu schaffen und zu zeigen, wie Unternehmen diese Ansätze zur gezielten Erfolgssteuerung kombinieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse und evaluierende Methodenvergleiche, um die Stärken und Schwächen der betrachteten Instrumente (wie z.B. Nutzwertanalyse oder Balanced Scorecard) herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung und kritische Würdigung eindimensionaler, quantitativer Methoden sowie mehrdimensionaler Ansätze, die auch qualitative Kriterien einbeziehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kooperationscontrolling, Erfolgsbestimmung, Nutzwertanalyse, Balanced Scorecard und strategische Allianzen.

Warum ist die Wahl des Bewertungsobjekts so wichtig?

Da Kooperationen oft nur Teile des Unternehmens betreffen und die Ziele der Partner nicht identisch sind, ist die Konzentration auf den spezifischen Kooperationsbereich des Partners oft sinnvoller als eine Untersuchung der Gesamtkooperation.

Warum stoßen rein quantitative Methoden oft an ihre Grenzen?

Wie die Arbeit aufzeigt, können eindimensionale, monetäre Methoden qualitative Erfolgsfaktoren (z.B. Wissensaustausch, strategische Positionierung) kaum abbilden, was bei komplexen Kooperationen zu unvollständigen Ergebnissen führt.

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Résumé des informations

Titre
Eine Systematisierung von Methoden zur Erfolgsbestimmung von Unternehmenskooperationen
Université
University of Münster  (Institut für Genossenschaftswesen)
Cours
Unternehmenskooperation
Note
2,0
Auteur
Niklas Grimm (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
41
N° de catalogue
V319412
ISBN (ebook)
9783668186040
ISBN (Livre)
9783668186057
Langue
allemand
mots-clé
eine systematisierung methoden erfolgsbestimmung unternehmenskooperationen strategische allianzen nutzwertanalyse erfolgsbewertung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Niklas Grimm (Auteur), 2014, Eine Systematisierung von Methoden zur Erfolgsbestimmung von Unternehmenskooperationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319412
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Extrait de  41  pages
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