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Das Risikomanagement in der Tourismusbranche. Risikoprozess, -prüfung und -toleranz der TUI Group

Titre: Das Risikomanagement in der Tourismusbranche. Risikoprozess, -prüfung und -toleranz der TUI Group

Dossier / Travail , 2016 , 21 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Annabell Domke (Auteur)

Tourisme - Divers
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Im Rahmen dieser Hausarbeit soll der Fokus auf das Risikomanagement gelegt werden. Nach der Vorstellung der TUI Group werden zunächst die theoretischen Überlegungen zum Risikomanagement dargelegt. Anschließend wird der Prozess des Risikomanagements am Beispiel des Tourismuskonzerns TUI unter der Verwendung verschiedener Modelle und Abbildungen erläutert. Im Folgenden wird auf die derzeitigen Gegebenheiten auf dem internationalen Reisemarkt eingegangen. Das abschließende Fazit wird im Punkt Schlussfolgerungen zusammengefasst.

Das Ziel eines jeden Unternehmers ist es, wirtschaftlich zu handeln. Die Herausforderungen für die Konzerne, heute möglichst effizient auf dem Weltmarkt zu bestehen, wachsen beständig. Doch unternehmerische Tätigkeit bringt auch Unsicherheiten mit sich. Vor allem in der Tourismusbranche, in der Fehlentscheidungen nicht nur den finanziellen Ruin, sondern auch im schlimmsten Fall den Tod eines Menschen bedeuten können, ist ein sorgsam strukturiertes und überlegtes Risikomanagement essenziell. Die wirtschaftlichen und auch politischen Gegebenheiten in vielen Ländern Europas und der Welt stellen die Tourismusunternehmen vor große Herausforderungen. In dieser dynamischen Branche lassen sich Risiken teilweise nur schlecht voraussagen und einmal eingetretene Katastrophen haben jahrelangen Einfluss auf die Wertsteigerung des Unternehmens.

Die interne Revision setzt sich mit der zielgerichteten Bewertung und Verbesserung der Effektivität der Risikomanagement-, Kontroll- und der Führungs- und Prüfprozesse eines Unternehmens auseinander. Als unabhängiger und objektiver Prüfer berät der Revisor die Geschäftsführung bezüglich der Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung der TUI Group

3. Risikomanagementprozess und Risikotoleranz

4. Prüfung des Risikomanagements

4.1. Risikoidentifikation

4.2. Risikobewertung

4.3. Risikosteuerung und -überwachung

4.4. Kommunikation der Risiken

5. Die derzeitige Lage in der Tourismusbranche und ihre Auswirkungen auf das Risikomanagement

6. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Risikomanagementsystem der TUI Group, um aufzuzeigen, wie ein international agierender Touristikkonzern mit den spezifischen Herausforderungen und Unsicherheiten der Reisebranche umgeht. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Prozessschritte – von der Identifikation über die Bewertung bis hin zur Steuerung und Kommunikation von Risiken – unter Berücksichtigung aktueller Brancheneinflüsse wie Terrorismus und politischer Instabilität.

  • Grundlagen des Risikomanagements im Tourismus
  • Struktur und Prozessabläufe bei der TUI Group
  • Methoden der Risikoidentifikation und -bewertung (RBB-Matrix)
  • Einfluss von externen Umfeldrisiken auf das Krisenmanagement
  • Rolle der Internen Revision bei der Risikokontrolle

Auszug aus dem Buch

4.1. Risikoidentifikation

Allgemein kann bei einem Risiko von einer negativen (aber auch positiven) Abweichung von einem Referenzergebnis gesprochen werden. Demzufolge wäre der Schaden das Produkt aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Konsequenz des Risikos. Der Gesetzgeber hat als Risikobereiche die Strategie, das Marketing, die Finanzen, Recht und Politik, Risiken aus dem Corporate Governance sowie Risiken aus der Wertschöpfungskette definiert.16

Im Rahmen der Risikoidentifikation sollen alle (das Unternehmen betreffende) Entwicklungen mit Zielabweichungspotenzial systematisch festgestellt sowie analysiert werden.17 Ziel ist die möglichst lückenlose Aufdeckung aller Störpotenziale und Gefahrenquellen, wobei jedoch angemerkt werden muss, dass ohne das Eingehen von Risiken keine Chancen genutzt werden können und unternehmerisches Handeln mit Risiken verbunden ist.

Zu den Grundmethoden der Risikoidentifikation gehören unter anderem die standardisierte Befragung, das Heranziehen von Unterlagen des Rechnungswesens und anderer Bereiche oder Betriebsbesichtigungen. Häufige Risiken sind z. B. Lawinen, Brände, Unfälle in der Containerschifffahrt, aber auch terroristische Anschläge, Diebstähle und Erpressungen.

Der Vorstand der TUI Group bestimmt zusammen mit dem Aufsichtsrat die Risikolandkarte (Audit Universe) des Konzerns, in der festgehalten wird, welche Risiken für das Unternehmen bestehen und in welchen Ausmaß ein Risiko vertretbar ist. Dafür wird von einer aktualisierten Datenbasis Gebrauch gemacht, die unter anderem die Marktattraktivität, die Wettbewerbsposition und die Geschäftsergebnisse nach den Geschäftsbereichen und Quellmärkten enthält.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Notwendigkeit eines strukturierten Risikomanagements in der Tourismusbranche und definiert den Fokus der Hausarbeit auf die TUI Group.

2. Vorstellung der TUI Group: Das Kapitel bietet einen Überblick über die Unternehmensstruktur, die Geschäftsfelder und den risikoorientierten Prüfansatz der Internen Revision bei TUI.

3. Risikomanagementprozess und Risikotoleranz: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen und die zentralen Zielsetzungen des Risikomanagementprozesses definiert, ergänzt durch eine grafische Darstellung des Ablaufs.

4. Prüfung des Risikomanagements: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die vier Phasen des Risikomanagements: Risikoidentifikation, Risikobewertung, Steuerung/Überwachung und Kommunikation.

5. Die derzeitige Lage in der Tourismusbranche und ihre Auswirkungen auf das Risikomanagement: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Konzepte mit aktuellen Bedrohungen wie Terrorismus, politischer Instabilität und Naturkatastrophen.

6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Bedeutung von Effizienz, Voraussicht und einer funktionierenden Risikokultur zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit von Flexibilität im Risikomanagement.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, TUI Group, Tourismusbranche, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Interne Revision, RBB-Matrix, Risikokontrolle, Umfeldrisiken, Risikokultur, Risikosteuerung, Unternehmensziele, Krisenmanagement, Nettorisiko, Compliance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt die Implementierung und den Ablauf eines systematischen Risikomanagements am Beispiel des Touristikkonzerns TUI Group.

Welche zentralen Themenbereiche werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, die spezifischen Prozessschritte (Identifikation, Bewertung, Steuerung, Überwachung) sowie die Auswirkungen externer Marktrisiken ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Effektivität des Risikomanagementprozesses bei TUI zu analysieren und zu erläutern, wie das Unternehmen auf dynamische und oft schwer kalkulierbare Branchenrisiken reagiert.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse unter Verwendung von Fachliteratur sowie die Anwendung und Erläuterung praxisorientierter Modelle, wie etwa der RBB-Matrix zur Risikobewertung.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Unternehmens TUI, die Erläuterung der theoretischen Prozessschritte des Risikomanagements und die anschließende kritische Betrachtung aktueller Brancheneinflüsse.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Risikomanagement, Tourismusbranche, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikokultur und Interne Revision.

Was genau ist die RBB-Matrix?

Die RBB-Matrix ist ein Instrument zur Risikobewertung, das Risiken und Ressourcen in verschiedene Kategorien unterteilt, um Gebiete mit hohem Eintrittsrisiko und drohendem Ressourcenabfluss zu identifizieren.

Wie geht TUI mit dem Problem der kurzfristigen "Umfeldrisiken" um?

TUI nutzt ein Risikomanagement, das eine permanente Anpassung ermöglicht, sowie Ad-Hoc-Berichterstattung, um auf plötzliche Ereignisse (z.B. Terroranschläge) flexibel reagieren zu können.

Warum spielt die Unternehmenskultur bei TUI eine Rolle für das Risikomanagement?

Eine gelebte Risikokultur soll die Mitarbeiter dazu befähigen, risiko- und kontrollbewusst zu handeln, was als Basis für ein funktionales Risikomanagement innerhalb der Konzernstruktur gesehen wird.

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Résumé des informations

Titre
Das Risikomanagement in der Tourismusbranche. Risikoprozess, -prüfung und -toleranz der TUI Group
Université
Leipzig University of Applied Sciences
Cours
Interne Revision
Note
1,7
Auteur
Annabell Domke (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
21
N° de catalogue
V320449
ISBN (ebook)
9783668197275
ISBN (Livre)
9783668197282
Langue
allemand
mots-clé
Interne Revision BWL Betriebswirtschaftslehre Risikomanagement TUI Revision
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annabell Domke (Auteur), 2016, Das Risikomanagement in der Tourismusbranche. Risikoprozess, -prüfung und -toleranz der TUI Group, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320449
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Extrait de  21  pages
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