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Das Interne Kontrollsystem als Gegenstand der Abschlussprüfung

Titre: Das Interne Kontrollsystem als Gegenstand der Abschlussprüfung

Dossier / Travail , 2009 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Annina Grau (Auteur)

Gestion d'entreprise - Révision, Audit
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In der folgenden Hausarbeit soll erläutert werden, inwieweit das interne Kontrollsystem (IKS) eines Unternehmens Gegenstand der Abschlussprüfung ist und welche Bedeutung ihm dabei zukommt.

Dabei wird zunächst genauer auf die Aufgaben und den Aufbau des IKS eingegangen und welchen Nutzen es einem Unternehmen stiften soll. Anschließend wird dargestellt, was es mit einer Abschlussprüfung auf sich hat. Hier wird genauer erläutert, welche Risiken der Abschlussprüfer zu beachten hat und durch welche Prüfungshandlungen er sicherstellen kann, dass sein Urteil richtig gefällt wird.

Wenn in dieser Arbeit die Rede von der Prüfung des IKS durch den Abschlussprüfer ist, so bezieht sich dies nur auf das rechnungslegungsbezogene IKS des Unternehmens, da nur dieses relevant ist für die Prüfung des Jahresabschlusses.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Aufbau und Ziel der Arbeit

2 Das interne Kontrollsystem eines Unternehmens

2.1 Begriff und Aufgaben des internen Kontrollsystems

2.2 Grundsätze und Maßnahmen des internen Kontrollsystems

2.2.1 Grundsätze

2.2.2 Maßnahmen

2.3 Komponenten des internen Kontrollsystems

3 Die Abschlussprüfung

3.1 Hintergrundinformationen zur Abschlussprüfung

3.2 Das Auftragsrisiko

3.3 Das Prüfungsrisiko

3.3.1 Das Inhärente Risiko

3.3.2 Das Kontrollrisiko

3.3.3 Das Entdeckungsrisiko

3.4 Die Prüfung nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz

3.4.1 Risikoidentifikation

3.4.2 Risikoanalyse und Klassifikation

3.4.3 Weitere Prüfungshandlungen als Reaktion auf die Risikobeurteilung

4 Die Aufbau- und Funktionsprüfung

4.1 Die Aufbauprüfung

4.1.1 Kontrollumfeld

4.1.2 Risikobeurteilung

4.1.3 Kontrollaktivitäten

4.1.4 Information und Kommunikation

4.1.5 Überwachung des internen Kontrollsystems

4.2 Die Funktionsprüfung

5 Zusammenfassung der Erkenntnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung das interne Kontrollsystem (IKS) eines Unternehmens für die Abschlussprüfung hat und inwieweit der Abschlussprüfer dessen Wirksamkeit in seinen risikoorientierten Prüfungsansatz integrieren muss, um ein korrektes Prüfungsurteil abzugeben.

  • Struktur, Aufgaben und Komponenten eines wirksamen internen Kontrollsystems.
  • Grundlagen und Risiken im Rahmen der Abschlussprüfung nach HGB.
  • Der risikoorientierte Prüfungsansatz und seine Stufen.
  • Methodik der Aufbau- und Funktionsprüfung zur Reduzierung des Prüfungsumfangs.
  • Quantifizierung und Klassifikation von Fehlerrisiken.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Das Inhärente Risiko

Das inhärente Risiko ist definiert als die Anfälligkeit für das Auftreten von Fehlern in einem Prüffeld, die für sich alleine oder zusammen mit Fehlern anderer Prüffelder wesentlich sind, unter der Annahme, dass keine internen Kontrollen existieren. Der Mandant trägt die Verantwortung das inhärente Risiko zu kontrollieren, denn der Prüfer kann es nur schätzten, nicht aber beeinflussen, da es unabhängig vom Prüfungsprozess besteht.

Die Höhe des inhärenten Risikos ist abhängig vom jeweiligen Prüffeld. Beispielsweise Vermögensgegenstände mit einer hohen absoluten Liquidität sind in höherem Maße diebstahlgefährdet als Vermögensgegenstände die wenig liquide sind. Das inhärente Risiko ist also bei einer Kasse höher, als bei einer Kohlenhalde. Ebenso kann man davon ausgehen, dass umfangreiche und komplexe Berechnungen, wie z.B. für Pensionsrückstellungen im Gegensatz zu einfachen Rechnungen wie beispielsweise der für lineare Abschreibungsbeträge eine größere Anfälligkeit für Fehler aufweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufbau und Ziel der Arbeit: Einleitung in die Thematik der Bedeutung des internen Kontrollsystems im Kontext der Abschlussprüfung.

2 Das interne Kontrollsystem eines Unternehmens: Definition und Erläuterung der Aufgaben, Grundsätze und Komponenten eines IKS.

3 Die Abschlussprüfung: Detaillierte Darstellung des risikoorientierten Prüfungsansatzes und der verschiedenen Risikokomponenten bei der Abschlussprüfung.

4 Die Aufbau- und Funktionsprüfung: Erläuterung der konkreten Vorgehensweise bei der Prüfung des IKS durch den Abschlussprüfer.

5 Zusammenfassung der Erkenntnisse: Synthese der Ergebnisse zur Bedeutung des IKS für die Effizienz der Abschlussprüfung.

Schlüsselwörter

Abschlussprüfung, internes Kontrollsystem, IKS, risikoorientierter Prüfungsansatz, Prüfungsrisiko, Inhärentes Risiko, Kontrollrisiko, Entdeckungsrisiko, Aufbauprüfung, Funktionsprüfung, Wesentlichkeit, Abschlussprüfer, Risikobeurteilung, Kontrollaktivitäten, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen dem internen Kontrollsystem (IKS) eines Unternehmens und der externen Abschlussprüfung, insbesondere unter dem risikoorientierten Prüfungsansatz.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des IKS, die verschiedenen Risikoklassen bei einer Prüfung sowie die methodischen Schritte der Aufbau- und Funktionsprüfung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine intensive Prüfung des IKS das Risiko einer fehlerhaften Abschlussprüfung minimiert und der Prüfungsumfang effizient gesteuert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse nationaler Prüfungsstandards (IDW PS) sowie die Auswertung relevanter Fachliteratur zum Wirtschaftsprüfungswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des IKS, die Erklärung des Prüfungsrisikomodells (AR=IR*CR*DR) und die konkrete Ausführung der Aufbau- und Funktionsprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Schlagworte sind Abschlussprüfung, IKS, Prüfungsrisiko, Risikoidentifikation und Funktionstrennung.

Was unterscheidet präventive von aufdeckenden Kontrollen im IKS?

Präventive Kontrollen dienen dazu, das Entstehen von Schadensfällen im Vorfeld zu verhindern, während aufdeckende Kontrollen dazu bestimmt sind, bereits eingetretene Fehler zeitnah zu identifizieren.

Warum ist das Entdeckungsrisiko für den Abschlussprüfer besonders wichtig?

Das Entdeckungsrisiko ist das einzige der drei Prüfungsrisiken, das der Abschlussprüfer durch die Wahl und den Umfang seiner Prüfungshandlungen aktiv beeinflussen kann.

Welche Rolle spielt die Funktionstrennung als Grundsatz?

Sie ist ein essenzieller Grundsatz, um Fehlerrisiken zu senken, indem dispositive, ausführende und überwachende Tätigkeiten auf mehrere Personen verteilt werden, um einseitige Veruntreuungen oder Irrtümer zu erschweren.

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Résumé des informations

Titre
Das Interne Kontrollsystem als Gegenstand der Abschlussprüfung
Université
University of Cooperative Education Villingen-Schwenningen  (Steuern- und Prüfungswesen)
Cours
Prüfungswesen
Note
2,0
Auteur
Annina Grau (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
32
N° de catalogue
V321241
ISBN (ebook)
9783668209435
ISBN (Livre)
9783668209442
Langue
allemand
mots-clé
internes Kontrollsystem IKS Abschlussprüfung Jahresabschluss
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annina Grau (Auteur), 2009, Das Interne Kontrollsystem als Gegenstand der Abschlussprüfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321241
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Extrait de  32  pages
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