In der folgenden Hausarbeit möchte der Autor, gemäß dem Titel und der ihm gegebenen Zielsetzung, die Formen, Möglichkeiten und Grenzen von Product Placement aufzeigen. Hierfür werden zunächst die Grundlagen des Instruments erläutert und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten sowie die Formen und Arten von Product Placement aufgezeigt. Anschließend wird auf die Ziele, Möglichkeiten und Grenzen des Instruments näher eingegangen und abschließend die Umsetzung eines Placements erläutert, sowie abschließend die Vor- und Nachteile gegenübergestellt.
Diese Hausarbeit wurde im Modul operatives Marketingmanagement an der Fachhochschule Erfurt erstellt. Thema ist eine kurze Darstellung des Kommunikationsinstruments "Product Placement", welches in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen hat und auch auf Internetplattformen wie Youtube und anderen immer mehr ins Gespräch gerät. In der Arbeit wird hauptsächlich auf Product Placement im eigentlichen Sinne, also in Serien und Filmen Bezug genommen.
Product Placement ist ein - vor allem in den USA - häufig eingesetztes Marketinginstrument der Kommunikationspolitik. Doch welche Bedeutung Product Placement für die Werbetreibenden und die Medienproduzenten tatsächlich hat, lässt sich bereits anhand der Tatsache erahnen, dass der im November 2015 erschienene neueste Teil der James Bond-Reihe „Spectre“ zu rund zwei Dritteln durch Product Placement finan-ziert wurde und durch 13 Marken unterstützt wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Grundlagen
1.1 Definition
1.2 Geschichtliche Entwicklung
1.3 Rechtslage in Deutschland / Rechtliche Grenzen
1.5 Abgrenzung zu Artverwandten Werbeformen
1.5.1 Abgrenzung zur Schleichwerbung
1.5.2 Abgrenzung zum Sponsoring
2 Erscheinungsformen und Arten des Product Placement
2.1 Auffächerung nach Art der Informationsübermittlungsmethode
2.2 Auffächerung nach Intensität der Einbindung des Produkts in die Handlung
2.3 Auffächerung nach der Art des platzierten Objekts
2.3.1 Product Placement im engeren Sinne
2.3.2 Generic Placement
2.3.3 Innovation Placement
2.3.4 Corporate Placement
2.3.5 Image Placement
2.3.6 Idea Placement
2.3.7 Country Placement
2.3.8 sonstige Placementformen
3 Ziele, Möglichkeiten, Grenzen und Umsetzung von Product Placement
3.1 Vernetzung mit klassischer Kommunikation
3.2 Zielsetzungen und Möglichkeiten
3.2.1 Zielsetzungen der Werbetreibenden
3.2.2 Zielsetzungen der Medienproduzenten
3.3 Wirkung von Product Placement
3.4 Grenzen und Risiken
3.4.1 Ethik
3.4.2 variierende Zuschauerreaktanz
3.5 Planung und Umsetzung eines Placements
3.6 Vor- und Nachteile von Product Placement
3.7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Product Placement als Instrument der Kommunikationspolitik zu analysieren, indem sie dessen verschiedene Formen, Einsatzmöglichkeiten sowie die rechtlichen und praktischen Grenzen untersucht und kritisch bewertet.
- Grundlagen und historische Entwicklung von Product Placement
- Erscheinungsformen und Differenzierung der Platzierungstypen
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Abgrenzung zu Schleichwerbung
- Zielsetzungen für Unternehmen und Medienproduzenten
- Strategische Planung, Umsetzung und Wirkungsanalyse
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition
In der Literatur gibt es sehr viele verschiedene Definitionen für den Begriff des Product Placements, wobei die wenigsten von ihnen alle Facetten des Instruments auch nur ansatzweise erfassen.
Einer der ersten deutschsprachigen Autoren, der Product Placement definierte, war Christian Wilde:
„[Product Placement] ist die gezielte Platzierung von Marken-Produkten als reale Requisite in der Handlung eines Spielfilms. Product Placement ist die kreative Einbindung eines Markenartikels als notwendige Requisite in eine Spielfilmhandlung. Das Produkt wird im Gebrauchs- oder Verbrauchsumfeld von bekannten (Haupt-) Darstellern gezeigt, wobei die Marke für den Filmbetrachter deutlich erkennbar ist.“
Zusammenfassung der Kapitel
1 Grundlagen: Einführung in das Instrument Product Placement, seine Geschichte sowie die aktuelle rechtliche Lage in Deutschland und die Abgrenzung zu anderen Werbeformen.
2 Erscheinungsformen und Arten des Product Placement: Detaillierte Darstellung der verschiedenen Typen von Platzierungen, unterteilt nach Übermittlungsmethoden, Intensität der Einbindung und Objekttypen.
3 Ziele, Möglichkeiten, Grenzen und Umsetzung von Product Placement: Analyse der strategischen Zielsetzungen, der Wirkungsweise sowie der Herausforderungen und der praktischen Umsetzung des Instruments.
Schlüsselwörter
Product Placement, Markenkommunikation, Schleichwerbung, Sponsoring, Rundfunkstaatsvertrag, Corporate Placement, Image Placement, Zuschauerreaktanz, Werbestrategie, Mediaplanung, Markenauftritt, Absatzförderung, Kommunikation, Filmmarketing, Werbewirkung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt Product Placement als ein zentrales Instrument der operativen Marketingkommunikation, insbesondere in Film und Fernsehen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Einordnung, den verschiedenen Erscheinungsformen, der rechtlichen Abgrenzung sowie der strategischen Umsetzung und Wirkung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten, Formen und Grenzen dieses Instruments zu geben, um dessen Bedeutung in der modernen Unternehmenskommunikation aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Fallbeispielen sowie branchenspezifischen Daten zur Entwicklung des Product Placements.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Systematik der Platzierungsarten, die Analyse der Zielsetzungen von Werbetreibenden und Produzenten sowie die kritische Betrachtung von Risiken und praktischer Umsetzung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Product Placement, Markenkommunikation, rechtliche Grenzen, Schleichwerbung und Werbewirkung.
Welchen Einfluss hat die rechtliche Lage auf das Instrument?
Die gesetzlichen Regelungen, insbesondere durch den Rundfunkstaatsvertrag, definieren klare Grenzen bezüglich Kennzeichnungspflichten und unzulässiger Werbeformen, was die professionelle Umsetzung maßgeblich beeinflusst.
Warum ist die Zuschauerreaktanz ein Risiko?
Eine negative Zuschauerreaktanz kann entstehen, wenn Platzierungen als manipulativ oder unauthentisch wahrgenommen werden, was der beabsichtigten Markenbotschaft entgegenwirkt.
- Citar trabajo
- Marco Menz (Autor), 2016, Die Formen, Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung von Product Placement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321325