Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?


Hausarbeit, 2015

50 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdiskussion

3. Queerbaiting im heutigen US-Fernsehen
3.1 Überblick über die Geschichte von Queers im US-Fernsehen
3.2 Queers heutzutage im US-Fernsehen
3.3 Die Debatte über Queerbaiting

4. Beispiel: Rizzoli & Isles – Rizzles
4.1 Analyse anhand der Folge I Kissed A Girl
4.2 Rezeption der Rizzoli & Isles Fandom

5. Fazit

6. Anhang

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Modern Family, Orange is the New Black, Glee – neben ihren großen Erfolgen haben sie noch etwas anderes gemeinsam: sie haben alle queere Charaktere. Und dies schadet ihrem Ruf offensichtlich nicht im geringsten. Die Akzeptanz und Toleranz Queers gegenüber hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich gesteigert. Dies macht sich auch im US-Fernsehen bemerkbar, wo immer mehr Sender sich mit Themen wie Queerness oder queere Charaktere auseinandersetzen, ohne dabei auf Stereotypen zurückzugreifen. Trotzdem scheint es immer noch viele Serien zu geben, die keine queeren Charaktere in ihrer Serie haben möchten. Um die Einschaltquoten trotzdem hoch zu behalten, benutzt man eine Taktik, die Queerbaiting genannt wird. Queerbaiting im US-Fernsehen ist ein sehr junges Phänomen und noch nicht vielen ein Begriff. Im Allgemeinen geht es beim Queerbaiting darum, das Interesse queerer oder liberaler ZuschauerInnen an einer Sendung zu wecken, ohne dabei jedoch konservative ZuschauerInnen abzuschrecken. Das Ziel dahinter ist die Ratings der Sendung zu forcieren, indem mehr ZuschauerInnen gewonnen werden. Dazu wird ein queerer Subtext hinzugezogen, den nicht alle wahrnehmen. Darauffolgend kann es passieren, dass ein queerer Subtext als Repräsentation von Queers aufgefasst wird. Die Fragen, die es in dieser Arbeit zu bearbeiten gilt, sind, wie Queerbaiting generell in der LGBTQ-Community aufgenommen wird und inwiefern dessen Folgen nun sie und ihr Auftreten im US-Fernsehen beeinflussen. Dafür gilt es zunächst die wichtigsten Begriffe, die in Fandoms genutzt werden und die der Queer Theory, zu diskutieren. Es soll dadurch eine Definition dieser Begriffe für diese Arbeit festgelegt werden. Dann muss sich mit der Repräsentation von Queers im US-Fernsehen auseinandergesetzt werden. Zunächst gibt es einen kurzen Rückblick auf die Geschichte von Queers im US-Fernsehen und es wird deren heutiger Stand beleuchtet. Dies bildet die Grundlage, um sich mit der Debatte über Queerbaiting auseinanderzusetzen. Um das Phänomen Queerbaiting dem/der LeserIn näherzubringen, werden die Taktiken des Queerbaiting anhand der US-Krimiserie Rizzoli & Isles verdeutlicht. Eine Analyse der Folge I Kissed A Girl wird dies stützen. Schließlich werden die Rezeptionen der Fandom erforscht, um die Auswirkungen des Queerbaitings aufzuzeigen. Das Ziel ist es, dem/der LeserIn das neue Phänomen Queerbaiting nahe zu bringen und zu verdeutlichen, wie sehr es die Repräsentation von Queers beeinflussen kann.

2. Begriffsdiskussion

Fandom

Die Fandom sind alle Fans einer Sendung, eines Films, eines Buches, eines/r Musikers/in etc. – sprich die Fanbase. Die Fandom existiert vordergründig im Internet in sozialen Netzwerken. Die populärsten Beispiele dafür sind Twitter und Tumblr, wo sich die Fans über alles austauschen, Bilder und Videos teilen und Freundschaften aufbauen können.[1] In der Regel haben Fandoms einen Namen, den sie sich selbst gegeben haben. Berühmte Beispiele hierfür sind: Potterheads (Harry Potter), Tributes (Die Tribute von Panem), Directioners (One Direction).

(Canon) Ship

Ein Ship sind zwei Personen – egal ob fiktiv oder non-fiktiv – von denen jemand gerne möchte, dass sie ein Paar sind oder die man gerne zusammen sieht. Dabei ist es egal, ob das Ship canon oder nicht ist. In der Regel sind die beiden Personen romantisch involviert; oft wollen die Shipper – also die Fans des Ships – bloß, dass die beiden zusammenkommen. Ist das Pärchen bereits zusammen, bezeichnet man das Ship als canon. Ein berühmtes Beispiel hierfür wären Lilly und Marshall aus How I Met Your Mother (2005-2014). Würde man nun Ted und Robin shippen, obwohl sie nicht zusammen sind, so wäre das Ship nicht canon oder non-canon.[2]

Allgemein ist bekannt, dass Shipper dazu neigen, jede einzelne Interaktion zu analysieren und darüber auf Blogs, bei Twitter, etc. zu schreiben.[3] Dies geschieht vor allem bei dem OTP von jemandem.

OTP

OTP ist die Abkürzung für „One True Pairing“. Es beschreibt das Lieblingsship von jemand. Häufig wird viel Zeit in das OTP investiert, indem die Shipper Videos schneiden, GIF-Collagen bei Tumblr erstellen, jegliche Szenen analysieren, usw. Man ist sich sicher, dass sein OTP Endgame ist, obwohl viele OTPs nicht canon sind. Eins der beliebtesten OTPs nach Tumblr sind Destiel (Dean und Castiel aus Supernatural (2005-)) und Johnlock (John Watson und Sherlock Holmes aus BBC Sherlock (2010-)).[4]

Es existiert neben dem OTP noch das BrOTP, bei dem lediglich eine platonische Beziehung zwischen zwei Charakteren geshippt wird.

Endgame

Wenn ein Ship für jemanden Endgame ist, dann beschreibt dies, dass das Ship für immer, beziehungsweise bis zum Ende der Serie, etc. zusammen bleiben wird. Es wird davon ausgegangen, dass sie zusammenziehen, heiraten werden, Kinder bekommen und zusammen alt werden. Auch wenn ein Ship sich trennt, glauben manche trotzdem noch, dass das Paar wieder zusammenkommt, da es ja Endgame sei und auf ein Happy End gehofft wird.

Slash Pairings

Slash Pairings sind lediglich queere Ships. Ein Beispiel hierfür wäre das homosexuelle Ehepaar Cam und Mitchell aus der US-Serie Modern Family (2009-). Doch vor allem in den Fanfictions existieren Slash Pairings, wo häufig eigentlich heterosexuelle Charaktere oder non-canon Ships queer sind.[5] Weibliche Slash Pairings werden in der Regel Femslash genannt.[6]

Fanfiction

Fanfictions sind Geschichten, die von Fans selbst geschrieben werden. An sich existieren sie nur im Internet. Die wohl berühmteste Fanfiction ist der Roman 50 Shades of Grey, der ursprünglich eine Fanfiction zu Twilight war.[7] Es wurden jedoch aufgrund der Urheberrechte die Namen von Bella und Edward geändert. Fanfictions gibt es in allen Variationen – die Fans schreiben Plots weiter, erzählen Geschichten aus einer anderen Perspektive oder schaffen eine ganz neue Geschichte mit den Charakteren, was Alternative Universe (AU) genannt wird. Es werden verschiedene Filme, Serien, Bücher, Mangas, etc. miteinander verbunden und immer Neues geschaffen. Auf der meist besuchten Seite fanfiction.net[8] gibt es über mehrere Millionen Fanfictions; die meisten davon wurden zu Harry Potter geschrieben.[9]

Queer

Sexualität wird heutzutage immer mehr subsumiert. Während zuerst nur Heterosexualität und Homosexualität bekannt waren, fanden die Menschen immer passendere Bezeichnungen für ihre Sexualität. Mittlerweile bezeichnet man sich unter anderem als bi-, pan- oder monosexuell, wobei es jedoch noch andere Sexualitäten gibt. Einige wollen sich gar keiner Sexualität zuordnen. Um möglichst alle Sexualitäten, die nicht heterosexuell sind, abzudecken, gibt es den Überbegriff Queer.[10] Doch Queer kann nicht nur die Sexualität, sondern auch das Geschlecht, bzw. Gender bezeichnen.[11] Mittlerweile gibt es Bezeichnungen für weit über fünfzig verschiedene Gender. Selbst bei Facebook kann man zwischen 56 Gendern wählen.[12] Spricht man also nun von queer so ist in der Regel alles, was nicht heteronormativ ist, gemeint.

LGBTQ

LGBTQ – oder LGBT – steht für „Lesbian, Gay, Bisexual, Transgendered, Questioning“. Es umfasst das Gleiche wie der Begriff Queer und repräsentiert die Menschen, die sich dem zuordnen. Die LGBT-Community ist somit nichts weiter als die Gay-Community, nur dass sich mehr Gruppen einschließen lassen.

Butch

Butch ist ein Begriff aus der Welt von queeren Frauen. Er bezeichnet eine maskuline Frau. Dies kann sich durch Verhalten und/oder Kleidungsstil äußern.[13] Lesben mit kurzen Haaren werden beispielsweise in der Regel als butch bezeichnet.

Heteronormativ

Heteronormativ beschreibt die Heterosexualität und heterosexuelle Beziehungen als Norm.[14] Es wird davon ausgegangen, dass alle Menschen heterosexuell sind und auch in diesem Stile leben. Alle anderen sexuellen Praktiken und Orientierungen werden als Abweichungen angesehen.[15]

Ship Teasing

Ship Teasing bezieht sich auf sowohl hetero als auch Slash Pairings.[16] Es ähnelt sehr dem Queerbaiting, ist aber insofern zu unterscheiden, da es beim Ship Teasing tatsächlich dazu kommen kann, dass das Pairing canon wird.[17] Beim Ship Teasing geht es vor allem darum, den/die ZuschauerIn oder Shipper dazu zu bringen, die Sendung und ihr Ship weiterzuverfolgen. Dies wird zum Beispiel so gemacht, dass in einer Promo für die neue Episode ein Kuss zwischen den beiden Charakteren gezeigt wird, der letztendlich keinen romantischen Kontext hat.[18] So wird garantiert, dass die Shipper auch die nächste Episode ansehen werden, vor allem weil bei dem Ship Teasing immer die Möglichkeit besteht, dass das Pairing canon wird.

Queerbaiting

Queerbaiting, auch Queer Baiting oder Queer-Baiting, ist eine Methode in den Medien – häufig in Fernsehserien, um queere oder „queer-friendly“[19] ZuschauerInnen an einem Pairing, und so auch an der Serie, zu interessieren, ohne dabei die konservativen Zuschauer abzuschrecken.[20] [21] Dies geschieht indem eine homoerotische Spannung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen heterosexuellen Charakteren aufgebaut wird. Dabei handelt es sich häufig um zwei weiße, männliche Protagonisten[22] [23], wie zum Beispiel zwischen Sherlock Holmes und John Watson aus der BBC Serie Sherlock. Oftmals wird diese Spannung mit einem Lacher oder einem Witz heruntergespielt.[24] Bei Sherlock werden Sherlock und Watson beispielsweise häufig für ein Pärchen gehalten, was jedoch nur als Pointe dient. Die Tatsache, dass dieser Charakter tatsächlich queer sein könnte, wird als so lächerlich angesehen, dass es bloß als Witz dient und „just for the laughs“[25] ist.

Es wird zu Beginn nicht eindeutig klargestellt, ob der Charakter heterosexuell ist.[26] Der Charakter bringt oftmals eine Geschichte und/oder Eigenschaften mit, mit denen sich viele queere ZuschauerInnen identifizieren können und aus Erfahrung daraus schließen, dass dieser Charakter queer sein könnte.[27] Die queeren ZuschauerInnen verfolgen so die Serie weiter und hoffen darauf, dass die Charaktere vielleicht doch Gefühle füreinander haben oder entwickeln und schließlich canon werden.

Es wird vermutet, dass Queerbaiting benutzt wird, um die Ratings einer Sendung zu erhöhen, indem mehr liberale Zuschauer angezogen werden sollen.[28] Es wird häufig zwischen beliebten Slash Pairings eine sexuelle Spannung aufgebaut und das von Serien, die oftmals keine queeren Charaktere besitzen, weil sie nicht „that kind of a show“[29] wären. Doch auch wenn eine offensichtliche Chemie herrscht, wäre es nie die Intention der Autoren, dass das Pairing canon wird.[30]

3. Queerbaiting im heutigen US-Fernsehen

Um die Debatte über Queerbaiting nachvollziehen zu können, muss man zuerst ein Verständnis für die queere Lage im US-Fernsehen entwickeln. Hierzu muss die Geschichte des queeren Fernsehens und wie Queers heute im Fernsehen repräsentiert werden, analysiert werden. Es dauerte bis Ende der 60er bis Queers überhaupt als Zielgruppe angesehen wurden. Und selbst dann dauerte es noch knapp dreißig Jahre bis ein entsprechendes Programm für sie im Fernsehen angeboten wurde. Auch heutzutage bilden sie eine Randgruppe im US-Fernsehen. In dem alljährlichen Report Where We Are On TV der Organisation GLAAD („Gay and Lesbian Alliance Against Defamation“) wird aufgezeigt, dass die Prozentzahl von queeren Charakteren immer noch sehr gering ist, wobei sie zum vorherigen Jahr trotzdem leicht gestiegen ist.[31] Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität queerer Charaktere ist immer noch nicht dort, wo sie sein könnte. Gerade Queerbaiting bildet dabei ein Problem, das die Repräsentation durch Subtext zu kompensieren versucht.

3.1 Überblick über die Geschichte von Queers im US-Fernsehen

Die Geschichte von Queers im US-Fernsehen ist noch eine sehr junge. 1934 gab es die ersten eindeutigen queeren Bezüge in dem Stück The Children's Hours, wo zwei Frauen eine lesbische Affäre miteinander haben.[32] In den 50er und 60er Jahren gab es ab und an queere Charaktere in beispielsweise Krimiserien, in denen sie immer die Bösewichte porträtieren.[33] Bis die Queers jedoch als mögliche Zielgruppe in Betracht gezogen wurden, dauerte es noch weitere drei Jahrzehnte. Dies geschah aufgrund von Stonewall, wobei sich die Schwulenszene New Yorks gegenüber der Polizei solidarisierte. Den bedeutenden Meilenstein für Homosexualität in Filmen wurde daraufhin durch den Film The Boys in the Band 1970 gesetzt.[34] In dem Film wurden Homosexuele erstmals nicht stereotyp und sehr realitätsnah dargestellt. Weitere fünf Jahre später gab es das erste homosexuelle Paar im US-Fernsehen. Dieses waren George und Gordon in der ABC Serie Hot I Baltimore (1975).[35] Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Broadwaystück und beschäftigt sich mit vielen kontroversen Themen. Nach dreizehn Folgen wurde sie jedoch bereits abgesetzt, da es an Zuschauern mangelte.[36]

Es gab für lange Zeit kaum Queers im Fernsehen, und wenn, dann waren es ausschließlich Nebencharaktere. So gibt es bei Serien wie Golden Girls (1985-1992) und Cheers (1982-1993) beispielsweise Lesben, die sich jeweils in die Protagonistin verlieben. Obwohl sie als sehr positiv und nicht als etwas Verwerfliches dargestellt werden,[37] hagelte es viel negative Kritik für Serien, die queere Charaktere einbringen – auch wenn es nur kurze Auftritte waren. So strahlte die Serie Thirtysomething (1987-1991) die kritisierte Episode mit einem homosexuellen Mann zwar aus, bekam aber schlechte Rezensionen und sogar Drohungen und wurde von den Sommer Reruns ausgeschlossen.[38]

1997 kam schließlich die Wende des queeren US-Fernsehens mit dem öffentlichen Outings der US-Comedian Ellen DeGeneres. Dies geschah zuerst in der Talkshow The Oprah Winfrey Show (1986-2011) und die Woche darauf in ABC 's Ellen (1994-1998), wo sich DeGeneres' Charakter Ellen Morgan outet. In der Episode mit dem Titel „ The Puppy Episode“ offenbart Ellen Morgan ihrer Therapeutin, die von Oprah Winfrey porträtiert wird, ihre Sexualität.[39] Damit wurde Morgan der erste „openly gay fictional character in a prime-time network programme“[40] und veränderte die Sicht auf Queerness im US-Fernsehen. Das Jahr darauf hatte die Sitcom Will & Grace (1998-2006) auf dem Sender NBC ihr Debüt. Die Serie, die zwei schwule Hauptcharaktere hat, wurde mit ingesamt sechzehn Emmys ausgezeichnet und feierte einen großen Erfolg.[41] Anfang des 21. Jahrhunderts hatten weitere Serien mit queer-zentrierten Inhalten vergleichbare Erfolge. Prominente Beispiele dafür sind The L Word (2004-2009), die nach Ellen die erste Serie mit lesbischem Inhalt war,[42] und Queer As Folk (2000-2005), welche von fünf homosexueller Männer und deren Leben handelt. Auch die Reality-Serie Queer Eyes for the Straight Guys (2003-2007) beschäftigt sich mit fünf homosexuellen Männern und bekam hohe Ratings und positive Kritik der LGBTQ-Community.[43]

Es lässt sich aus der kurzen Geschichte von Queers im US-Fernsehen ableiten, dass es erst Anfang des 21. Jahrhunderts zu wirklich ernstzunehmenden Charakteren und Serien kam, die die Thematik Queerness behandeln und offen einbeziehen. Auch verbesserte sich seitdem die Rezeptionen von Zuschauern und Kritikern diesem gegenüber. Dies hängt vor allem mit der seit Ende der Neunziger steigenden Akzeptanz in Westeuropa und Nordamerika Queers gegenüber zusammen.[44]

3.2 Queers heutzutage im US-Fernsehen

Heutzutage scheint es in fast allen Serien queere Charaktere zu geben. Dabei ist es mittlerweile egal, ob es sich um öffentliches oder Pay-TV handelt. In der Prime-Time Serie Modern Family gibt es beispielsweise das homosexuelle Ehepaar Cam und Mitchell und die Netflix Serie Orange Is The New Black (2013-) setzt sich explizit mit lesbischen Kontexten auseinander. Beides sind Serien, die bereits viele wichtige Preise erhielten und stets hohe Ratings haben. Gleiches gilt für die Erfolgsserie Glee (2009-2015) des bekennenden Homosexuellen Ryan Murphys , die viele queere Charaktere – auch transgender – und eine riesige Fandom aufweisen kann. Der jährliche Report Where We Are on TV von der Organisation GLAAD weist jedoch auf, dass der Anteil an queeren Charakteren, die reguläre Rollen in Prime-Time Broadcast Fernsehen haben, nur 3,9% beträgt.[45] In dem Report wurde eine Vorschau auf die TV-Saison 2014-2015 von 813 Prime-Time Broadcast Serien erstellt.[46] Dabei ist trotz kleinem Prozentsatz an queeren Charakteren, ein großer Anstieg der Zahl und Qualität an Broadcast Network Dramaserien mit queeren Charakteren zu verbuchen. Dort ist die Zahl von elf auf 26 Serien deutlich gestiegen.[47] Bei den Cable Networks ist die Zahl von regulären, queeren Charakteren in diesem Jahr von 42 auf 64 gestiegen, wobei HBO der Sender mit den meisten queeren Charakteren ist.[48]

Wie wichtig die Repräsentation queerer Charaktere in Serien ist, zeigt eine Umfrage von Alexander Dhoest and Nele Simons in dem Buch The Handbook of Gender, Sex and Media. Sie führten eine Online-Umfrage zum Thema LGB Media Uses and Readings durch, an der 761 Queers aus Flandern teilnahmen.[49] Die Umfrage ergab, dass eine große Mehrheit Filme und Fernsehen mit queeren Charakteren sehen.[50] Vor allem auffällig ist die hohe Zahl (53,4%) an Queers die während oder vor ihrem Coming Out Serien mit queeren Charakteren schauen.[51] Dhoest und Simons schließen daraus, dass diese Charaktere besonders bei der Selbstfindung helfen und somit die Existenz dieser von großer Bedeutung ist. 95,9% der Befragten teilen diese Meinung und sagen aus, dass queere Charaktere im Fernsehen von großer Wichtigkeit seien, um auf die LGBTQ-Community aufmerksam zu machen und um ihre Normalität und Daseinsberechtigung zu betonen.[52] Die Umfrage zeigt ebenfalls, dass die Befragten zufriedener mit dem Angebot geworden sind und die Meinung vertreten, dass sich ihre Lage verbessert hätte.[53]

3.3 Die Debatte über Queerbaiting

Den Beginn für die Debatten über Queerbaiting festzulegen ist äußerst schwierig. Richtet man sich nach Blogeinträgen, so finden sich die ersten zu Beginn 2012. Es wird beinahe ausschließlich das Queerbaiting in den Serien Sherlock und Supernatural diskutiert und vor allem kritisiert. Da das Phänomen erst seit kurzer Zeit auftritt, oder eventuell erst seit kurzer Zeit auffällt, sind die einzigen Quellen, aus denen man Informationen schöpfen kann, Blogeinträge und (Online-)Artikel. In fachwissenschaftlichen Werken lässt sich noch nichts zu dem Thema finden. Ein Grund dafür könnte sein, dass kontrovers diskutiert wird, ob Queerbaiting wirklich existiert. Während die meisten Queerbaiting als selbstevident ansehen und selbstverständlich darüber bloggen, sehen andere dessen Existenz kritisch. Man hat dabei Bedenken, dass überengagierte Shipper zu große Hoffnungen hätten und dabei zu viel in die Interaktionen ihrer Ships interpretieren würden.[54]

Eine der meist diskutierten Serien bezüglich Queerbaiting ist Supernatural. Ein Online-Artikel in TV Guide gibt eine gute Übersicht über die Problematiken, über die sich die Zuschauer beschweren. Es lassen sich eine Menge Beispiele aufzählen, bei denen eine romantische Ebene in der Beziehung zwischen Dean und Castiel angespielt wird. Das sind vor allem homoerotische Witze, die immer wieder mehr als nur Freundschaft zwischen den beiden andeuten. Als die Autoren von den Beschwerden erfuhren, versuchten sie schnell diese zu beschwichtigen, lösten dabei jedoch nicht ganz auf, ob Dean und Castiel vollkommen heterosexuell sind oder nicht. Auch die Witze und Anspielungen hörten nicht auf. Einer der Schauspieler gab sogar zu, dass er Castiel als „jilted lover“ spielen sollte.[55] Seit so ausgiebig über Supernatural und Sherlock diskutiert wird, scheint sich die Debatte über Queerbaiting immer mehr und mehr auszuweiten.

Allgemein ist man sich über viele Themenbereiche des Queerbaitings sehr unstimmig. Viele kritisieren an Queerbaiting beispielsweise, dass es homophob sei. Ein Argument, das dazu genannt wird, ist, dass Queerness nur als Witz angesehen werden würde. Dies löse in der LGBTQ-Community, die eine Minderheit darstellt, das Gefühl aus, immer noch nicht Ernst genommen zu werden.[56] [57] Die Autorin Rose, die auf Autostraddle.com bloggt, ist wiederum der Meinung, dass Queerbaiting eben nicht Homophobie, sondern Heterosexismus wäre.[58] In dem Artikel How Do We Solve A Problem Like „Queerbaiting“?: On TV's Not-So-Subtle-Gay-Subtext bedauert sie die heteronormative Sicht der Autoren und dass Queers oftmals nicht als ernstzunehmende Zielgruppe angesehen werden würden. In dem Punkt sind sich auch alle einig – egal ob sie an Queerbaiting glauben oder nicht, sprechen beinahe alle Texte die fehlende Repräsentation von Queers an. So mache Queerbaiting beispielsweise einen Rückschritt in der Repräsentation von Queers, wenn der queere Subtext als Ausgleich für inexistente Queerness angesehen wird. Rose spricht hierbei von „a way to throw a bone“[59], nach dem Motto, dass man nehmen solle, was man bekomme. Doch genau mit dem sollen sich ihr zufolge Queers nicht zufrieden geben.[60] Wie der zuvor genannte Report von GLAAD aufweist, gibt es nur 3,9% queere reguläre Charaktere im Prime-Time Broadcast Fernsehen. Dass dies eine viel zu geringe Zahl ist, steht außer Frage, und erklärt die Unzufriedenheit, die viele Queers empfinden. Bringt man nun queeren Subtext in eine Serie, so kann man annehmen, dass ein Charakter queer ist, doch es wird nie bestätigt. Queers fühlen sich ausgenutzt und vermuten die Strategie dahinter, dass eine Serie durch Queerbaiting bloß versucht, queere Zuschauer zu ködern.[61] Die Serien wären zu feige, um tatsächlich einen queeren Charakter in die Serie einzubringen, da sie die Reaktionen – vor allem von konservativen Zuschauern – fürchten würden.[62]

4. Beispiel: Rizzoli & Isles – Rizzles

Rizzoli & Isles ist eine US-amerikanische Krimiserie, die auf dem Sender TNT und in Deutschland auf VOX ausgestrahlt wird. Sie läuft seit 2010 und hat bis dato fünf Staffeln. Die Serie, die auf den Büchern aus der Maura-Isles-&-Jane-Rizzoli-Reihe von Tess Gerritsen basiert, dreht sich um die Polizistin Jane Rizzoli und ihrer Partnerin und Gerichtsmedizinerin Maura Isles. Jede Episode müssen die beiden mit ihrem Team der Bostoner Mordkommission einen neuen Fall aufklären. Während Rizzoli ein eher harscher und burschikoser Charakter ist, ist Isles eine sehr feminine und intelligente Frau. Doch trotz ihrer von Grund auf unterschiedlichen Charakteren und Herkünften – Rizzoli kommt aus einer Arbeiterfamilie, Isles aus der Oberschicht – sind die beiden besten Freundinnen ein gutes Team.[63]

Dass Rizzles – so der Shipname – sich nahe stehen, steht außer Frage, doch wird in der Fandom und bei queeren Zuschauern häufig diskutiert, wie nahe sie sich tatsächlich stehen oder stehen könnten. Häufig wird von einem queeren Subtext, der die Interaktionen zwischen den Protagonistinnen zu dominieren scheint, gesprochen. Auf der Internetseite afterellen.com, die eine der beliebtesten und renommiertesten Internetseiten für lesbische und bisexuelle Popkultur ist[64], gibt es wöchentliche Recaps über den queeren Subtext der jeweils neuen Folge.[65] Die Tatsache, dass diese Recaps regelmäßige, ausführliche Kolumnen sind, beweist eine gewisse Quantität an Anspielungen in der Serie. Der Subtext beginnt bereits mit der Darstellung der Charaktere. Rizzoli wird als sehr butch dargestellt; sie trägt häufig Hosenanzüge und hat generell maskuline Züge, so wie ein burschikoses Auftreten.[66] Viele Queers versuchen sich an dem zu orientieren, was sie kennen und versuchen deshalb Leute unter anderem durch ihre Optik zu kategorisieren. Sieht ein/e queere/r ZuschauerIn nun Rizzoli Baseball spielen – wozu gesagt werden muss, dass Softball (eine Form des Baseballs) als ein lesbischer Sport in der LGBTQ-Community bezeichnet wird – oder maskuline Kleidung tragen, wird erst einmal davon ausgegangen, dass dieser Charakter tatsächlich queer sein könnte. Wie der Report von GLAAD beweist, ist die Repräsentation von Queers im Fernsehen immer noch relativ gering und so hoffen Queers auf jeden weiteren Charakter, mit dem sie sich identifizieren könnten. Zusätzlich zu dem Äußeren kommen die Interaktionen zwischen Rizzoli und Isles. Eine weitere Ebene, auf der das Queerbaiting in der Serie stattfindet, bildet dabei die Dialogebene der Charaktere. In der Folge I Kissed A Girl in der ersten Staffel, die im nächsten Kapitel ausführlich analysiert wird, reden die beiden häufig davon was wäre, wenn sie lesbisch seien. In einer späteren Folge der ersten Staffel sagt Rizzoli zu Isles: „You don't wanna sleep with me.“, worauf Isles nichts sagt, sondern ihr nur einen Blick gibt, der Rizzoli so zu irritieren scheint, dass sie sagt: „Do you?“. Was dann Isles doch negiert.[67] Dies ist nur ein Beispiel für vielzählige Witze mit queerem Subtext, die in der Serie im Laufe der fünf Staffeln gemacht werden. Und genau dies beschreibt das Problem, das so viele mit Queerbaiting haben. Die Tatsache, dass ein Charakter tatsächlich queer sein könnte, ist so lächerlich, dass es nur als Pointe dient. Und diese Pointen gibt es in Rizzoli & Isles zu genüge. In dem Youtubevideo Rizzoli & Isles – 5 Reasons Why Its The Gayest Show On TV[68] wird eine Liste in Form von Videomaterial mit Interaktionen aufgeführt, die vor allem für Queerbaiting sehr typisch sind. Da ist zunächst einmal der sehr lange, intensive Augenkontakt, der wohl der häufigste Subtext (egal ob queer oder heterosexuell) ist. Was umgangssprachlich als Eyesex bezeichnet wird, kann in jeder Folge wiedergefunden werden. Egal, ob Rizzles über Intimitäten reden oder ein normales Gespräch haben, sie bauen häufig eine Spannung mit ihren Blicken auf, die wohl über normalen Augenkontakt hinausgeht (s. Abb. 1-4).

Neben Augenkontakt gibt es auch tatsächlichen Kontakt, der freundschaftliche Intentionen hat, aber auch anders interpretiert werden kann. Vor allem wenn eine Berührung eigentlich überflüssig wäre, findet sie statt oder ist intensiver als sie sein müsste (s. Abb. 5-7). Auch dies kann als Subtext verstanden werden. Diese (überflüssigen) Berührungen finden nicht nur in der Serie selbst, sondern auch in Interviews der Schauspielerinnen statt. So werden beispielsweise in dem Youtubevideo Chemistry Between Rizzoli & Isles (Rizzles) Zusammenschnitte aus Interviews mit den beiden Schauspielerinnen Angie Harmon und Sasha Alexander gezeigt, in denen sie ständig Händchen halten.[69] Als sie darauf angesprochen werden, ob sie Lesben wären, reagieren sie zuerst irritiert und Harmon sagt „We really try to keep things under wraps, okay?“ und zu Alexander „We talk about it later.“, woraufhin sie ihre Hand nimmt und diese küsst. Das spiegelt die Taktik des Queerbaitings wieder, bei der die Sexualität nicht eindeutig definiert wird und zusätzlich ein Spaß daraus gemacht wird. Ein Fan würde hieraus Hoffnung schöpfen, da nicht eindeutig gesagt wurde, ob sie Lesben sind oder nicht und zusätzlich auf die Frage mit Anspielungen reagiert wird. In den Ausschnitten sieht man wie absichtlich ein gutes und vor allem sehr intimes Verhältnis zwischen den beiden gezeigt wird. Die Schauspielerinnen spielen auf diese Weise sozusagen mit und verstärken den Glauben, dass auch ihre Charaktere queer sein könnten. In einem Interview mit TV Guide gibt Harmon sogar zu, dass sie absichtlich homoerotische Spannungen aufbauen.[70] Somit wird das Queerbaiting der Serie bloß bestätigt. In einem anderen Interview, bei dem Harmon in der Talkshow Conan (2010-) zu Gast ist, sagt sie „I am the man in this lesbionic relationship.“[71] Dadurch wird ein weiteres Mal eine Andeutung auf den queeren Subtext in der Serie gemacht und mit den Fans gespielt. Die Showrunner, Autoren, etc. sind sich bewusst, welche Wirkung die Serie auf die queeren Zuschauer hat und setzen dies strategisch ein. Die Serie fällt vor allem durch ihre Promos, also alle Arten von Werbungen, bei den queeren Zuschauer häufig auf. Zu dem Poster der viertel Staffel (s. Abb.9) gab es auf afterellen.com sogar einen ganzen Artikel über den queeren Subtext, der dadurch vermittelt wird.[72] Auf dem Poster sind Rizzoli und Isles mit Handketten aneinander gekettet, was als Anspielung auf ähnliche Poster wie z.B. das der Krimiserie Castle (2009-)(s. Abb.12) – in der die beiden Protagonisten ein Pärchen sind – ebenfalls aneinander gekettet sind (s. Abb.10), verstanden wird.[73] Auch der Promo für die fünfte Staffel lässt sich viel Subtext entnehmen. So wird unter anderem mit dem Spruch Behind every great woman, is another great woman“ geworben.[74] Dies ist eine Anspielung auf den feministischen Spruch „Behinder every great man there is a great woman“, welcher sich vor allem auf Beziehungen bezieht. Es wird demnach mit dem/der ZuschauerIn gespielt, indem Rizzoli und Isles als Ehepaar angedeutet werden. Eine weitere Anspielung, bei der Rizzles als Pärchen ausgegeben werden, findet sich in einem Tweet des offiziellen Twitteraccounts der Serie (@RizolliIslesTNT[75]). Es wird dazu aufgerufen, bei einer Umfrage für das beste TV-Pärchen 2015 abzustimmen. Der Tweet enthält auch ein Foto (s. Abb.10), auf dem Rizzoli und Isles zusammen lachen, sich umarmen und tatsächlich wie ein Pärchen aussehen. Eine weitere Art, den Fans Hoffnung zu schenken, wobei nur mit ihnen gespielt wird. Der Twitteraccount hat kein Problem, sie als Pärchen darzustellen, sieht sie dennoch als keins an. Letztendlich ist es nur eine weitere Strategie, das Interesse der ZuschauerInnen zu behalten und mehr auf die Sendung aufmerksam zu machen.

[...]


[1] Vgl. Torgesen (2014)

[2] Vgl. Urban Dictionary (2008)

[3] Vgl. Wikipedia (o.J.)a

[4] Vgl. Romano (2014)

[5] Vgl. Romano (2012)

[6] Vgl. Wikihow (o.J.)

[7] Vgl. Ritter (2015)

[8] Vgl. Fanlore (o.J.)

[9] Vgl. Kowalczyk (2015)

[10] Vgl. Jagose (1996), S. 99

[11] Vgl. Jagose (1996), S.15

[12] Vgl. Oremus (2014)

[13] Vgl. dagger_grrl (2003)

[14] Vgl. Spargo (1999), S.73

[15] Vgl. Spargo (1990), S.73

[16] Vgl. lurea.tumblr.com (2012)

[17] Vgl. UndieGirl (2012)a

[18] Vgl. Undie Girl (2012)a

[19] Scout (2013)

[20] Vgl. Scout (2013)

[21] Vgl. Actualanimevillain (2012)

[22] Vgl. Scout (2013)

[23] Vgl. Bailey (2013)

[24] Vgl. Scout (2013)

[25] Bailey (2013)

[26] Vgl. Fanlore (o.J.)b

[27] Vgl. actualanimevilain (2012)

[28] Vgl. Lurea (2012)

[29] UndieGirl (2012)b

[30] Vgl. Lurea (2012)

[31] Vgl. Townsend (2014), S.3

[32] Vgl. Wood (o.J.)

[33] Vgl. Wikipedia (o.J.)d

[34] Vgl. Wikipedia (o.J.)b

[35] Vgl. Wood (o.J.)

[36] Vgl. Wikipedia (o.J.)c

[37] Vgl. Ringer (1994), S.109

[38] Vgl. Ringer (1994), S.109 f.

[39] Vgl. Wood (o.J.)

[40] Glynn/Needham (2007), S.15

[41] Vgl. Wood (o.J.)

[42] Vgl. Glynn/Needham (2007), S.19

[43] Vgl. Harris (2009), S.105

[44] Vgl. Ross (2014), S.263

[45] Vgl. Townsend (2014), S. 3

[46] Vgl. Townsend (2014), S. 4

[47] Vgl. Townsend (2014), S. 8

[48] Vgl. Townsend (2014), S. 10 f.

[49] Vgl. Ross (2014), S.265 f.

[50] Vgl. Ross (2014), S.266

[51] Vgl. Ross (2014), S.267 f.

[52] Vgl. Ross (2014), S.269 ff.

[53] Vgl. Ross (2014), S.273

[54] Vgl. UndieGirl (2012)b

[55] Vgl. Gennis (2014)

[56] Vgl. Bedell (2014)

[57] Vgl. William (2014)

[58] Vgl. Rose (2014)

[59] Rose (2014)

[60] Vgl. Rose (2014)

[61] Vgl. Bedell (2014)

[62] Vgl. Williams (2014)

[63] Vgl. Wikipedia (o.J.)c

[64] Vgl. Bendix/Piccoli (o.J.)

[65] Vgl. afterellen (o.J.)

[66] Vgl. sallyl79's channel (o.J.)

[67] Bonte (2013)

[68] Vgl. sallyl79's channel (2011)

[69] Vgl. RIZZLES19 (2013)

[70] Vgl. Karlan (2013)

[71] Vgl. Bendix (2013)

[72] Vgl Hogan (2013)

[73] Vgl. Hogan (2013)

[74] Vgl. AUSXIP TvNow (2014)

[75] Twitter (o.J.)a

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Spoiler, Teaser, Recaps: Medienkultur von Serien
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
50
Katalognummer
V321700
ISBN (eBook)
9783668212152
ISBN (Buch)
9783668212169
Dateigröße
962 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Begriff "queer" wird in dieser Arbeit als Oberbegriff für alles, dass nicht heterosexuell ist, verwendet. Hierzu zählen auch Transgender, nicht binäre Geschlechtsidentitäten, etc.
Schlagworte
queerbaiting, serien, fernsehen, homosexuell, bisexuell, gay, lesbisch, lgbt, lgbtq, rizzoli & isles, medien, queer, minderheit
Arbeit zitieren
Sanja-Marie Schiffer (Autor), 2015, Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321700

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