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Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?

Título: Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?

Trabajo Escrito , 2015 , 50 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sanja-Marie Schiffer (Autor)

Medios / Comunicación - Películas y television
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„Modern Family“, „Orange is the New Black“, „Glee“ – neben ihren großen Erfolgen haben sie noch etwas anderes gemeinsam: sie haben alle queere Charaktere. Und dies schadet ihrem Ruf offensichtlich nicht im geringsten. Die Akzeptanz und Toleranz Queers gegenüber hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich gesteigert. Dies macht sich auch im US-Fernsehen bemerkbar, wo immer mehr Sender sich mit Themen wie Queerness oder queere Charaktere auseinandersetzen, ohne dabei auf Stereotypen zurückzugreifen.

Trotzdem scheint es immer noch viele Serien zu geben, die keine queeren Charaktere in ihrer Serie haben möchten. Um die Einschaltquoten trotzdem hoch zu behalten, benutzt man eine Taktik, die Queerbaiting genannt wird. Queerbaiting im US-Fernsehen ist ein sehr junges Phänomen und noch nicht vielen ein Begriff. Im Allgemeinen geht es beim Queerbaiting darum, das Interesse queerer oder liberaler ZuschauerInnen an einer Sendung zu wecken, ohne dabei jedoch konservative ZuschauerInnen abzuschrecken.

Das Ziel dahinter ist die Ratings der Sendung zu forcieren, indem mehr ZuschauerInnen gewonnen werden. Dazu wird ein queerer Subtext hinzugezogen, den nicht alle wahrnehmen. Darauffolgend kann es passieren, dass ein queerer Subtext als Repräsentation von Queers aufgefasst wird. Die Fragen, die es in dieser Arbeit zu bearbeiten gilt, sind, wie Queerbaiting generell in der LGBTQ-Community aufgenommen wird und inwiefern dessen Folgen nun sie und ihr Auftreten im US-Fernsehen beeinflussen.

Um das Phänomen Queerbaiting dem/der LeserIn näherzubringen, werden die Taktiken des Queerbaiting anhand der US-Krimiserie „Rizzoli & Isles“ verdeutlicht. Eine Analyse der Folge „I Kissed A Girl“ wird dies stützen. Schließlich werden die Rezeptionen der Fandom erforscht, um die Auswirkungen des Queerbaitings aufzuzeigen. Das Ziel ist es, dem/der LeserIn das neue Phänomen Queerbaiting nahe zu bringen und zu verdeutlichen, wie sehr es die Repräsentation von Queers beeinflussen kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdiskussion

3. Queerbaiting im heutigen US-Fernsehen

3.1 Überblick über die Geschichte von Queers im US-Fernsehen

3.2 Queers heutzutage im US-Fernsehen

3.3 Die Debatte über Queerbaiting

4. Beispiel: Rizzoli & Isles – Rizzles

4.1 Analyse anhand der Folge I Kissed A Girl

4.2 Rezeption der Rizzoli & Isles Fandom

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen des "Queerbaitings" im US-amerikanischen Fernsehen, um zu klären, wie diese Marketing-Taktik innerhalb der LGBTQ-Community wahrgenommen wird und welche Auswirkungen sie auf die Repräsentation queerer Identitäten hat.

  • Definition und Kontextualisierung von Fandom-Begriffen sowie der Queer Theory.
  • Historische Einordnung und aktueller Status von LGBTQ-Repräsentationen im US-Fernsehen.
  • Analyse von "Queerbaiting" als bewusste Strategie zur Generierung von Einschaltquoten.
  • Fallstudie der Serie Rizzoli & Isles anhand der Episode "I Kissed A Girl".
  • Untersuchung der Fandom-Rezeption und der daraus resultierenden Unzufriedenheit in der LGBTQ-Community.

Auszug aus dem Buch

4.1 Analyse anhand der Folge I Kissed A Girl

Der queere Subtext und das daraus folgende Queerbaiting ist in der Serie Rizzoli & Isles deutlich zu erkennen. Vor allem die Folge I Kissed A Girl, die die sechste Episode der ersten Staffel ist, ist ein prägendes Beispiel dafür. Wie der queere Subtext dort eingesetzt wird und wie er wirkt, soll im Folgenden analysiert werden. Zur Hilfe wird ein Sequenzprotokoll hinzugezogen werden. Dabei sollen fünf auftretende Arten des queeren Subtextes als Leitfaden dienen. Diese sind zum einen, wie man den Fans Hoffnungen gibt, dass aus Rizzles doch noch ein Pärchen werden könnte, die Chemie, die zwischen den beiden Protagonistinnen überspitzt dargestellt wird, wie mit den Fans sozusagen gespielt wird, und zum anderen, wie die Ansichten der Fandom widergespiegelt wird und letztlich, wie die Serie sich als sehr liberal darstellt, was wiederum die Meinung der meisten ZuschauerInnen vertritt.

In der Folge I Kissed A Girl wird eine Frau tot vor einer Bar für Lesben aufgefunden. Im Zuge einer Autopsie wird festgestellt, dass das Opfer, Katie Randle, nach ihrem Tod vergewaltigt und verprügelt wurde. Zudem wurde herausgefunden, dass sie Diabetes und Zuckermangel hatte. Bei einem investigativen Gespräch mit der Kellnerin der Bar, Missi Pyle, zeigt sie Rizzoli und ihrem Partner Frost einen Flyer, der vor der Bar verteilt wurde. Dieser hetzt gegen Lesben und das Team schließt daraus, dass es sich um ein Verbrechen aus Hass handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen des Queerbaitings ein und skizziert die Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf die LGBTQ-Community anhand der Serie Rizzoli & Isles.

2. Begriffsdiskussion: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Fandom-Kultur wie Fandom, Ship, OTP, Endgame, Slash Pairings und Fanfiction sowie theoretische Konzepte wie Queer, LGBTQ, Butch und Heteronormativität.

3. Queerbaiting im heutigen US-Fernsehen: Hier wird der historische Kontext queerer Repräsentation im US-Fernsehen aufgearbeitet und die aktuelle Debatte über Queerbaiting als problematisches Phänomen dargelegt.

4. Beispiel: Rizzoli & Isles – Rizzles: Das Hauptkapitel analysiert konkret die Methoden des Queerbaitings in der Serie, inklusive einer detaillierten Untersuchung der Folge "I Kissed A Girl" sowie der Reaktionen innerhalb des Fandoms.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Queerbaiting ein marketingorientiertes Phänomen ist, das die LGBTQ-Community instrumentalisiert, anstatt sie ernsthaft und authentisch zu repräsentieren.

Schlüsselwörter

Queerbaiting, LGBTQ, US-Fernsehen, Rizzoli & Isles, Rizzles, Subtext, Repräsentation, Fandom, Queer Theory, Heteronormativität, Fanfiction, Ship Teasing, Medienkultur, Marketingstrategie, Serienanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Medienpraxis des sogenannten Queerbaitings, bei der Fernsehserien homoerotische Spannungen zwischen Charakteren andeuten, ohne diese jemals explizit als queer zu bestätigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Fandom-Strukturen, der Geschichte der Darstellung von Queers im US-Fernsehen sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Marketing-Strategien, die Minderheiten als Zielgruppe instrumentalisieren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Queerbaiting innerhalb der LGBTQ-Community aufgenommen wird und inwiefern diese Praxis die Repräsentation queerer Identitäten in den Medien beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine medienwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die durch die Auswertung von Fan-Reaktionen und eine detaillierte Sequenzanalyse der Episode "I Kissed A Girl" aus der Serie Rizzoli & Isles gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die spezifischen Taktiken des Queerbaitings am Beispiel von Rizzoli & Isles, unterteilt in die visuelle und dialogbasierte Ebene der Serie sowie die Rezeptionsgeschichte der Fans auf Plattformen wie Tumblr und Twitter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Queerbaiting, Subtext, Repräsentation, LGBTQ, Fandom, Heteronormativität und Serienanalyse charakterisiert.

Warum wird Rizzoli & Isles als Fallbeispiel gewählt?

Die Serie wird gewählt, da sie ein prägnantes Beispiel für eine Sendung ist, die intensiv mit queeren Subtexten spielt und eine aktive, aber oft unzufriedene Fangemeinde besitzt, die diesen Umstand scharf kritisiert.

Welche Bedeutung hat das Sequenzprotokoll im Anhang?

Das Sequenzprotokoll dient als empirische Basis, um die konkreten Kameraeinstellungen und Dialoge der Episode "I Kissed A Girl" auf ihre Funktion als Queerbaiting-Elemente zu untersuchen und zu belegen.

Wie bewertet die Autorin die Strategie des Queerbaitings?

Die Autorin bewertet das Phänomen kritisch als eine Marketingstrategie, die die LGBTQ-Community zwar als Zielgruppe ködert, diese aber letztlich nicht ernst nimmt und die notwendige, authentische Repräsentation verweigert.

Final del extracto de 50 páginas  - subir

Detalles

Título
Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?
Universidad
University of Siegen
Curso
Spoiler, Teaser, Recaps: Medienkultur von Serien
Calificación
1,0
Autor
Sanja-Marie Schiffer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
50
No. de catálogo
V321700
ISBN (Ebook)
9783668212152
ISBN (Libro)
9783668212169
Idioma
Alemán
Etiqueta
queerbaiting serien fernsehen homosexuell bisexuell gay lesbisch lgbt lgbtq rizzoli & isles medien queer minderheit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sanja-Marie Schiffer (Autor), 2015, Queerbaiting und die queeren Zuschauer. Inwiefern wird die LGBTQ-Community beeinflusst?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321700
Leer eBook
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