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Die Bedeutung der Kleidung für die Identitätsbildung von Kindern

Title: Die Bedeutung der Kleidung für die Identitätsbildung von Kindern

Academic Paper , 2013 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Karolin Strohmeyer (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern das Kleidungsverhalten von Grundschülern mit ihrem biographischen Hintergrund sowie der Entwicklung ihrer Identität in Zusammenhang steht.

Welche Beweggründe haben Kinder, Kleidung auszuwählen? Fraglich ist auch, ob sie ihre Kleidung selbst wählen dürfen beziehungsweise können oder ob sie fremdbestimmt werden. Inwieweit lassen sie sich von Sozialisationsagenturen wie Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Mitschülerinnen und Mitschülern oder aber von Marken dabei beeinflussen? Inwieweit können sie das Kleidungsverhalten der Erwachsenen und Gleichaltrigen interpretieren und wie bewusst kommunizieren sie selbst mit Kleidung?

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Inhaltsverzeichnis

1. Wandel des Lebenslaufes

2. Kindheitsforschung

3. Nachahmung

4. Mode als Mittel der Selbstinszenierung

5. Der Einfluss von Peer-Groups auf das Kleidungsverhalten

6. Kaufverhalten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe von Kindern bei der Kleidungsauswahl sowie den Zusammenhang zwischen ihrem Kleidungsverhalten, ihrem Lebenslauf und der Entwicklung ihrer Identität im Grundschulalter.

  • Soziologische Betrachtung des Lebenslaufes und des Generationskonzepts
  • Die Rolle der Kindheitsforschung und sich wandelnder Lebensbedingungen
  • Psychologische Aspekte der Nachahmung und Identitätsbildung
  • Mode als Instrument der Selbstdarstellung und Gruppenzugehörigkeit
  • Der Einfluss von Peer-Groups und familiären Faktoren auf das Kaufverhalten

Auszug aus dem Buch

3. Nachahmung

Der Mensch ist nicht als Einzelwesen veranlagt. Der Mensch hat zwei gegensätzliche Bedürfnisse in sich, die beide Berücksichtigung finden müssen. Zum einen strebt er nach Ähnlichkeit, zum anderen nach Individualität. „Um die Anerkennung und Unterstützung von Leuten zu bekommen, die uns wichtig sind, gleichen wir uns ihnen an.“

Bereits im Urtrieb des Menschen liegt die Nachahmung und das Streben nach dieser Anerkennung. Infolgedessen entsteht eine Art Wettbewerb. Jeder versucht, immer besser und toller zu sein - auch hinsichtlich modischer Aspekte. Durch seinen Geltungs- und Nachahmungstrieb kommt es ständig zu Veränderungen der Kleidung und dementsprechend auch der Mode. Infolgedessen spricht man von Mode als „eine auf Imponier-, Geltungs- und Nachahmungstrieb, auf Schmuckbedürfnis (schöpferische Phantasie), erotische Anziehung, seit geschichtlicher Zeit auf Äußerung sozialer, seit der Neuzeit auch finanzieller Unterschiede, auf Zeitgeschmack, Sitte und Gesellschaftsform beruhende Art und Weise der äußeren Lebenshaltung. Mode ist somit Selbstdarstellung ebenso wie der Lebens- und Denkweise zumindest einer Gruppe von Menschen in einer Zeit.“ Die ‚Theorie der Nachahmung‘ geht auf den deutschen Philosophen GEORG SIMMEL zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wandel des Lebenslaufes: Dieses Kapitel erläutert, wie Alter und sozialer Wandel als entscheidende Variablen den Lebenslauf sowie das Kleidungsverhalten von Kindern beeinflussen.

2. Kindheitsforschung: Es wird die historische Entwicklung der Kindheit von einer fremdbestimmten Phase hin zu einem eigenständigen Lebensabschnitt und die Bedeutung familiärer sowie sozialer Einflüsse analysiert.

3. Nachahmung: Der Abschnitt beleuchtet den menschlichen Urtrieb nach Anerkennung und Ähnlichkeit, der zu Wettbewerb und modischen Veränderungen führt, basierend auf psychologischen Theorien.

4. Mode als Mittel der Selbstinszenierung: Hier wird analysiert, wie Kleidung genutzt wird, um die eigene Identität zu festigen, Individualität zu betonen und sich gleichzeitig in Gruppen zu inszenieren.

5. Der Einfluss von Peer-Groups auf das Kleidungsverhalten: Das Kapitel beschreibt die wachsende Bedeutung von Gleichaltrigengruppen im Grundschulalter und deren Rolle bei der Entwicklung gemeinsamer Werte und Kleidungsstile.

6. Kaufverhalten: Der Text untersucht, wie der Einfluss der Eltern auf das Kaufverhalten von Kindern mit zunehmendem Alter abnimmt und durch den Einfluss von Peers und Medien ersetzt wird.

Schlüsselwörter

Kleidung, Kindheit, Identitätsbildung, Lebenslauf, Nachahmung, Mode, Selbstdarstellung, Peer-Groups, Sozialisation, Kaufverhalten, Generationskonzept, Soziologie, Individualisierung, Konsum, Markenname.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen und psychologischen Bedeutung von Kleidung für Kinder im Grundschulalter, insbesondere im Hinblick auf deren Identitätsentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wandel des Lebenslaufes, die psychologischen Mechanismen der Nachahmung, die Funktion von Mode als Statussymbol sowie der Einfluss sozialer Umgebungen auf Konsumentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit das Kleidungsverhalten von Grundschülern mit ihrer persönlichen Identitätsentwicklung und ihrem sozialen Umfeld korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Literaturanalyse soziologischer und pädagogischer Konzepte zur Kindheit, Mode und Identität.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die soziologischen Grundlagen des Lebenslaufes, die Kindheitsforschung, der Nachahmungstrieb, die Selbstinszenierung durch Mode sowie der Einfluss von Peers und Kaufentscheidungsprozessen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Identitätsbildung, Kindheit, Mode, Nachahmung, Peer-Groups, Konsum, soziale Zugehörigkeit und individuelle Selbstinszenierung.

Wie unterscheidet sich der Einfluss von Peer-Groups bei älteren Kindern?

Während bei jüngeren Kindern die Eltern dominieren, gewinnen bei älteren Kindern die Peer-Groups an Bedeutung, da diese durch gemeinsame Normen und Kleidung Zugehörigkeit vermitteln.

Welche Rolle spielt die „Anti-Mode“ im Kontext der Identität?

Die „Anti-Mode“ dient als Mittel, um gesellschaftliche Probleme aufzugreifen und sich durch bewusste Abgrenzung von der breiten Masse oder bürgerlichen Standards zu unterscheiden.

Wie verändert sich das Kaufverhalten von Kindern mit der Zeit?

Mit zunehmendem Alter wächst die Selbstständigkeit bei der Kleidungsauswahl, während der direkte steuernde Einfluss der Eltern drastisch abnimmt.

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Details

Title
Die Bedeutung der Kleidung für die Identitätsbildung von Kindern
College
University of Osnabrück
Grade
1,0
Author
Karolin Strohmeyer (Author)
Publication Year
2013
Pages
21
Catalog Number
V322288
ISBN (eBook)
9783668209428
ISBN (Book)
9783668209459
Language
German
Tags
bedeutung kleidung identitätsbildung kindern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karolin Strohmeyer (Author), 2013, Die Bedeutung der Kleidung für die Identitätsbildung von Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322288
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