Vorstellung einer exemplarischenJahresabschlussanalyse, Entwicklung eines Kennzahlensystems und Interpretaion eines Controllingsystems.
Aus dem Inhalt:
- Jahresabschlussanalyse;
- Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse;
- Wirtschaftliche Entwicklung;
- Controlling;
- Kostenrechnung
Inhaltsverzeichnis
1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE
1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite)
1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse
1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen)
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung
1.2.1 Eigenkapitalquote
1.2.2 Fremdkapitalquote
1.2.3 Verschuldungsgrad
1.2.4 Kapitalumschlagshäufigkeit
1.2.5 Liquidität 1. Grades
1.2.6 Cash-flow
1.2.7 Eigenkapitalrentabilität
1.2.8 Umsatzrentabilität
2 CONTROLLING
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem
2.3.1 Forderungen:
2.3.2 Liquide Mittel
2.3.3 Vorräte
2.3.4 Umlaufvermögen
2.3.5 Anlagevermögen
2.3.6 Gesamtkapital
2.3.7 Fremdkapitalzinsen
2.3.8 Umsatz
2.3.9 Gesamtkapitalrentabilität
3 KOSTENRECHNUNG
3.1 Zuschlagskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit dient der fundierten betriebswirtschaftlichen Analyse eines Unternehmens anhand der Jahresabschlussdaten und der Anwendung von Controlling-Instrumenten. Ziel ist es, die wirtschaftliche Lage durch Kennzahlen zu bewerten, Abweichungen in einem Controllingsystem zu identifizieren und durch Kostenrechnungsverfahren (Zuschlagskalkulation und Deckungsbeitragsrechnung) fundierte unternehmerische Entscheidungen vorzubereiten.
- Analyse der Bilanzstruktur und Finanzkraft des Unternehmens
- Einsatz von Kennzahlensystemen zur Steuerung und Kontrolle
- Durchführung einer Abweichungsanalyse zur Identifikation von Optimierungspotenzialen
- Anwendung der Kostenrechnung zur Preis- und Sortimentsentscheidung
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Eigenkapitalquote
Das Eigenkapital ist der Anteil des Kapitals, der den Anteilseignern gehört (Heesen, Gruber, 2011). Die Eigenkapitalquote drückt den Grad der wirtschaftlichen Selbständigkeit aus. Je höher die Eigenkapitalquote, desto unabhängiger ist ein Unternehmen von Fremdkapitalgebern. Die Eigenkapitalquote ist das Maß der Sicherheit und Unabhängigkeit (Brecht, 2012, S.177). Aufgrund der Tatsache, dass in Abgrenzung zum Fremdkapital keine Zinsen gezahlt werden müssen weshalb, 20 Prozent als akzeptabel gelten (Heesen und Gruber, 2011, S. 138).
In dem vorliegenden Fall findet bei dem Unternehmen eine Erhöhung der Eigenkapitalquote von 52,27 auf 57,27 Prozent statt, was als sehr ordentlicher Wert einzustufen ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1 JAHRESABSCHLUSSANALYSE: Dieses Kapitel wertet die finanzielle Lage des Unternehmens anhand von Bilanzkennzahlen wie der Eigenkapital- und Fremdkapitalquote sowie Rentabilitätskennzahlen aus.
2 CONTROLLING: Hier wird der Aufbau eines Kennzahlensystems und Controllingsystems erläutert sowie eine detaillierte Soll-Ist-Abweichungsanalyse für verschiedene Bilanzpositionen durchgeführt.
3 KOSTENRECHNUNG: Das Kapitel behandelt die praktische Anwendung der Zuschlagskalkulation zur Preisbildung und der Deckungsbeitragsrechnung zur Bewertung der Profitabilität von Produkten.
Schlüsselwörter
Jahresabschlussanalyse, Eigenkapitalquote, Fremdkapitalquote, Liquidität, Gesamtkapitalrentabilität, Controlling, Kennzahlensystem, Abweichungsanalyse, Kostenrechnung, Zuschlagskalkulation, Deckungsbeitragsrechnung, Umsatzrentabilität, Finanzanalyse, Unternehmenssteuerung, Betriebsergebnis
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der betriebswirtschaftlichen Analyse und Steuerung eines Unternehmens mittels Kennzahlen, Controlling-Tools und Instrumenten der Kostenrechnung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Bilanzanalyse, dem Aufbau eines internen Controllingsystems sowie der kalkulatorischen Erfassung von Kosten und Deckungsbeiträgen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Evaluierung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens sowie die Ableitung von Handlungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die quantitative Analyse von Finanzkennzahlen, Soll-Ist-Vergleiche im Rahmen der Abweichungsanalyse sowie mathematische Modelle der Kosten- und Leistungsrechnung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Interpretation von Bilanzkennzahlen, die Analyse eines Controllingsystems inklusive der Ursachenforschung für Abweichungen und die Kalkulation von Produkten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Jahresabschlussanalyse, Kennzahlensysteme, Rentabilität, Liquidität, Deckungsbeitragsrechnung und Controlling.
Warum ist die Analyse der Liquidität 1. Grades für das Unternehmen wichtig?
Sie dient zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit; ein zu niedriger Wert deutet auf ein Insolvenzrisiko hin, während ein zu hoher Wert auf eine ineffiziente Mittelbindung in unrentablen Anlagen hinweisen kann.
Welche Rolle spielt die Deckungsbeitragsrechnung bei negativen Ergebnissen?
Die Arbeit betont, dass Produkte mit negativem Deckungsbeitrag nicht pauschal vom Markt genommen werden sollten, da sie durch Verbundeffekte oder als Einführungsstrategie langfristig zum Erfolg beitragen können.
Wie bewertet die Arbeit die Eigenkapitalentwicklung des Unternehmens XY?
Die Erhöhung der Eigenkapitalquote von 52,27 % auf 57,27 % wird als sehr ordentlicher und positiver Wert für die finanzielle Stabilität gewertet.
Welche Konsequenz hat das Forderungsmanagement laut dem Controllingsystem?
Der Bericht stellt fest, dass die gesetzten Ziele im Forderungsmanagement durch den Anstieg kurzfristiger Forderungen teils weit verfehlt wurden, was eine gezielte Ursachenanalyse erfordert.
- Citar trabajo
- Christian Krenz (Autor), 2016, Jahresabschlussanalyse, Controlling, Kostenrechnung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322519