Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Das Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung im Unterricht. Chancen und Grenzen

Title: Das Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung im Unterricht. Chancen und Grenzen

Term Paper , 2014 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll die klassische Leistungsbeurteilung in ihrer theoretischen und praktischen Konzeption geprüft werden. Es sollen vor allem Schwächen der klassischen Leistungsbeurteilung aufgezeigt werden, um dann danach zu fragen, ob es Alternativen gibt die das leisten was die klassische Unterrichtsbeurteilung nicht vermag.

Im zweiten Teil dieser Untersuchung wird dann als eine mögliche Alternative die Methode „Portfolio“ vorgestellt und analysiert werden. Nachdem die Methode allgemeinhin erklärt wird sollen Chancen aber auch Grenzen dieser Methode aufgezeigt werden, um Aussagen darüber treffen zu können, inwieweit das Portfolio in der Lage ist, eine Alternative oder Ergänzung zu der klassischen Leistungsbeurteilung dazustellen.

In der Schule erfolgt die klassische Leistungsbeurteilung über die Notengebung mit Ziffern von eins bis sechs. Sie erlaubt es der Lehrkraft, die Leistung eines Schülers oder einer Schülerin in ein Leistungsspektrum einzusortieren, um zu bewerten, ob und wieweit er oder sie das zu erreichende Ziel erreicht hat. Außerdem gibt sie dem Schüler oder der Schülerin, aber natürlich auch den Eltern, eine Rückmeldung darüber, wie der aktuelle Leistungsstand ist, sodass gegebenfalls Maßnahmen ergriffen werden können. Doch wie funktioniert dieses System und gibt es Alternativen? Wie verhält es sich bei mündlichen Leistungen? Oft sind Schüler unzufrieden mit ihren Noten, da sie sie als ungerecht und willkürlich empfinden und sich kein Bezug zu ihrer tatsächlichen Leistung erkennen lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlegung

2.1 Die Klassische Leistungsbeurteilung und ihre Grenzen

2.2 Die Methode Portfolio

3. Das Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung

3.1 Chancen

3.2 Grenzen der Portfolioarbeit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritischen Schwächen der klassischen Leistungsbeurteilung durch Notenziffern und analysiert das Portfolio als methodische Alternative. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit das Portfolio geeignet ist, den Leistungsbegriff zu humanisieren, individualisiertes Lernen zu fördern und eine transparente sowie gerechte Bewertungskultur zu etablieren.

  • Kritische Analyse der klassischen Notengebung und ihrer Selektionsfunktion
  • Pädagogische Anforderungen an einen zeitgemäßen Leistungsbegriff
  • Konzeptualisierung und historische Einordnung der Portfolio-Methode
  • Darstellung der Chancen für individualisiertes und nachhaltiges Lernen
  • Diskussion der Grenzen und Herausforderungen in der schulpraktischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

3.1 Chancen

Möchte man von der Methode Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung im Zusammenhang mit Chancen sprechen, so bietet es sich zunächst an einige Vorrausetzungen der Portfolioarbeit zu beschreiben die notwendig sind, um die Methode zu einer ertragreichen Alternative werden zu lassen.

Zunächst ist festzuhalten, dass das Portfolio trotz seiner fast 40 Jährigen Historie in deutschen Schulen nur wenig Einzug gefunden hat. Die Komplexität und Andersartigkeit der Methode mögen dazu ebenso ihren Teil beigetragen haben wie die bestehenden Strukturen der Schule, die den Einsatz von umfangreichen Methoden oft schwierig gestalten (Man denke an 45 Minuten Unterrichtsstunden oder straffe Lehrpläne). Möchte man das Portfolio in der Schule anwenden, ist eine umfassende Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Eine Arbeitsweise könnte dann so aussehen: Zunächst muss das grobe Thema vorgegeben werden (Dies richtet sich nach den Lernvorgaben des Lernplans und den dort vorgeschriebenen Kompetenzanforderungen an die Schüler) damit die Schüler sich Gedanken zu eine Fragestellung oder einem Mikrothema machen können. Wichtig ist das der Lehrer sich Zeit nimmt um die Schüler an die Methode heranzuführen, sprich Ziele und Erwartungen festlegt und Schülern auch Raum gibt ihre Ängste und Fragen, wenn nötig in Einzelgesprächen zu beantworten. Regelmäßige Rückmeldungen und Einzelgespräche dienen nicht nur dem Gelingen der Arbeit, sondern sind vor allem Elemente die eben eine Alternative Leistungsbeurteilung begründen. Im Blick stehen nicht nur das Endprodukt der Portfolioarbeit, sondern der Prozess und der individuelle Lernerfolg des Schülers der dann in eine Benotung einbezogen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Ziffernnoten und definiert das Ziel, das Portfolio als Alternative oder Ergänzung zur klassischen Leistungsbeurteilung zu prüfen.

2. Theoretische Grundlegung: Dieses Kapitel analysiert zunächst die Funktionen klassischer Noten sowie deren Grenzen und führt anschließend das Konzept des Portfolios inklusive seiner verschiedenen Kategorisierungen und historischen Ursprünge ein.

3. Das Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung: Das Hauptkapitel diskutiert die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten des Portfolios, seine didaktischen Vorteile für das individuelle Lernen sowie die organisatorischen und psychologischen Grenzen der Methode im deutschen Schulsystem.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Portfolio zwar nicht als vollständiger Ersatz für klassische Noten konzipiert ist, aber eine wertvolle und notwendige Ergänzung zur differenzierten Leistungsbewertung darstellt.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Portfolio, Ziffernnoten, Pädagogik, Individualisierung, Leistungsbegriff, Schulerfolg, Lernprozess, Transparenz, Feedbackkultur, Reformpädagogik, Schülerorientierung, Bewertung, Lernmotivation, Reflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kritik am traditionellen Ziffernnotensystem im Unterricht und der Prüfung des Portfolios als zeitgemäße, pädagogisch wertvollere Alternative der Leistungsbeurteilung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Funktionen der Notengebung, die Definition und Geschichte des Portfolios sowie die Vor- und Nachteile dieser Methode im Kontext des deutschen Schulalltags.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob das Portfolio eine Alternative oder Ergänzung zur klassischen Benotung darstellt, die den Ansprüchen an individualisiertes Lernen gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit pädagogischen Konzepten und Studien zur Leistungsbeurteilung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Chancen der Portfoliomethode (Prozessorientierung, Transparenz) als auch die Hürden bei der Implementierung (Zeitaufwand, schulische Strukturen, psychologische Effekte) analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leistungsbeurteilung, Individualisierung, Portfolio, Feedbackkultur und Reformpädagogik definiert.

Warum wird das Ziffernnotensystem kritisiert?

Kritisiert werden vor allem die mangelnde Transparenz, die Selektionsfunktion, psychologische Belastungen wie der Konkurrenzdruck und die Vernachlässigung des individuellen Lernprozesses.

Was bedeuten "Over Acting" und "Over Reflecting" im Portfolio-Kontext?

Dies sind von Gabi Reimann beschriebene Phänomene, bei denen Schüler entweder exzessiv alles sammeln (Sammelwahn) oder sich in einer Art zu starken Reflexion verlieren, was zu Versagensängsten führen kann.

Können Portfolios die klassische Benotung vollständig ersetzen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein vollständiges Ablösen aufgrund der verfestigten Schulstrukturen schwer realisierbar ist, das Portfolio jedoch als fruchtbare Ergänzung für eine differenzierte Bewertung fungieren kann.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Das Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung im Unterricht. Chancen und Grenzen
College
Bielefeld University  (Fakultät für Erziehungswissenschaften)
Course
Modulbezogene Vertiefung: Umgang mit Heterogenität
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V322911
ISBN (eBook)
9783668222663
ISBN (Book)
9783668222670
Language
German
Tags
Leistungsbeurteilung Leistungsbewertung Portfolio Notengebung Beurteilungsfehler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Das Portfolio als Alternative zur klassischen Leistungsbeurteilung im Unterricht. Chancen und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322911
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint