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Der große trajanische Schlachtfries

Título: Der große trajanische Schlachtfries

Trabajo , 2011 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: B.A. / M.A. Katrin Skibbe (Autor)

Arqueología
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Römische Staatsdenkmäler sind wichtige Monumente im öffentlichen Raum antiker Städte. Dass diese nicht nur in Rom selbst, sondern im gesamten Imperium und durch alle Zeitepochen hindurch zu finden sind, zeigt sich zum Beispiel am Pfeiler des Aemilius Paullus in Delphi oder auch am Theodosius-Obelisk in Konstantinopel. Ihre zentrale Rolle wird außerdem in der Variantenvielfalt der verschiedenen Denkmäler deutlich. So sind nicht nur Ehrenbögen, sondern zum Beispiel auch Altäre, Säulenhallen oder einzelne Säulen reich mit Bildschmuck ausgestattet. Innerhalb der historischen Reliefs kann man diese Bilder als eine Art Spezialisierung als römische Staatsreliefs ansprechen. Der Senat und das Volk Roms stifteten hochverdienten römischen Feldherren und später vor allem den Kaisern selbst diese Denkmäler für besondere Verdienste um den Staat. Immer wieder wird außerdem die Tugendhaftigkeit und Einhaltung sakraler und gesellschaftlicher Bräuche, sowie die Tapferkeit im Kampf und die Überlegenheit gegenüber Feinden des römischen Staates thematisiert.

Ein Beispiel innerhalb dieser Denkmäler, das die Sieghaftigkeit des Kaisers und seiner Soldaten in hohem Maße zelebriert, ist der so genannte Große Trajanische Schlachtfries, auf dem die Niederwerfung der Daker durch Trajan und sein Heer dargestellt ist. Eine ausführliche Beschreibung der erhaltenen Reliefplatten am Konstantinsbogen in Rom erfolgte bereits im entsprechenden Referat. Im Folgenden sollen noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse aus jenem Vortrag mit einigen wichtigen Ergänzungen wiedergegeben werden. Nach einer Zusammenstellung des Erhaltungszustandes des ursprünglichen Monuments erfolgt eine Analyse der erhaltenen Platten und Fragmente in Bezug auf die Charakteristika als Staatsdenkmal. Für diese Beurteilung ist auch eine Untersuchung zum ursprünglichen Herkunftsort des Reliefs notwendig. In der abschließenden Zusammenfassung soll der Große Trajanische Schlachtfries im Gesamtkontext des Seminars betrachtet werden, also seine Rolle und Bedeutung im Hinblick auf die Gattung der römischen Staatsreliefs.

Neben der Monographie von Leander Touati empfand ich vor allem die Aufsätze von Koeppel und Barceló als besonders hilfreich für die Erarbeitung dieser Thematik und der weiteren Literaturrecherche.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Material – Die Erhaltung des Frieses

3. Kurze Beschreibung und Analyse des Großen Trajanischen Schlachtfrieses

3.1. Die Reliefs am Konstantinsbogen

3.2. Die zugehörigen Fragmente

4. Überlegungen zum ursprünglichen Aufstellungskontext

5. Zusammenfassung – Der Große Trajanische Schlachtfries im Gesamtkontext des Seminars „Römische Staatsdenkmäler“

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Großen Trajanischen Schlachtfries, um seine ursprüngliche Form, seinen Aufstellungskontext sowie seine Bedeutung als römisches Staatsdenkmal zu rekonstruieren. Dabei steht die Untersuchung der erhaltenen Reliefplatten am Konstantinsbogen sowie die Einordnung verstreuter Fragmente im Zentrum der Forschungsfrage.

  • Rekonstruktion des monumentalen Frieses anhand erhaltener Fragmente und Reliefs
  • Stilistische und inhaltliche Analyse der Schlachtdarstellungen und ihrer propagandistischen Aussagen
  • Untersuchung des ursprünglichen Aufstellungsortes (Trajansforum vs. alternative Hypothesen)
  • Vergleichende Analyse mit der Trajanssäule zur Darstellung des Kaisers
  • Bedeutung des Frieses im Kontext römischer Staatsdenkmäler

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Reliefs am Konstantinsbogen

Die Abfolge der Reliefs, wie sie am ursprünglichen Fries vermutet und rekonstruiert wird, soll bei der hier vorliegenden Analyse beibehalten werden. Die beiden Platten an der Ostseite des mittleren Durchganges des Bogens (Tafel 1, Abb. 1) zeigen unter der Inschrift FUNDATORI QUIETIS auf der linken Seite den Kaiser in zentraler Position. Barhäuptig und mit einem Brustpanzer und einem Feldherrenmantel bekleidet spricht er zum versammelten Heer, das im Hintergrund durch mehrere Soldaten mit Speeren bzw. Vexilla verdeutlicht ist. Links von ihm schwebt eine Victoria herab und bekränzt ihn mit ihrer Rechten mit einem Lorbeerkranz, während sie links einen Palmenzweig im Arm hält. Auf der anderen Seite des Kaisers steht eine weitere Göttin, die einen Helm und Soldatenstiefel trägt und als Roma oder Virtus benannt wird. Durch diese Bildelemente und die Andeutung eines Torbogens am linken Reliefrand wird die Abbildung als Adventus-Szene, also der Einzug des Kaisers nach einer gewonnen Schlacht in die Stadt, gedeutet. Die Sieghaftigkeit wird allein schon durch die den Herrscher bekränzende Victoria verdeutlicht und steht mit der Inschrift in Einklang, die eindeutig besagt, dass der Bogen „dem Begründer der Ruhe“, welche im übertragenen Sinne auch für Frieden stehen könnte, gewidmet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der römischen Staatsdenkmäler und Vorstellung des Großen Trajanischen Schlachtfrieses als monumentales Beispiel kaiserlicher Siegesdarstellung.

2. Das Material – Die Erhaltung des Frieses: Zusammenfassende Darstellung der am Konstantinsbogen wiederverwendeten Reliefplatten sowie Auflistung und Herkunftsbestimmung der weltweit verstreuten Fragmente.

3. Kurze Beschreibung und Analyse des Großen Trajanischen Schlachtfrieses: Detaillierte ikonographische Analyse der Reliefs am Konstantinsbogen sowie stilistische Einordnung der zugehörigen Fragmente.

4. Überlegungen zum ursprünglichen Aufstellungskontext: Kritische Diskussion der forschungsgeschichtlichen Thesen zum ursprünglichen Standort des Frieses, insbesondere die Zuweisung zum Trajansforum.

5. Zusammenfassung – Der Große Trajanische Schlachtfries im Gesamtkontext des Seminars „Römische Staatsdenkmäler“: Synthese der Ergebnisse und Einordnung des Frieses als Ausdruck römischer Staatstugenden und kaiserlicher Machtrepräsentation im Vergleich zur Trajanssäule.

Schlüsselwörter

Großer Trajanischer Schlachtfries, Römische Staatsdenkmäler, Kaiser Trajan, Konstantinsbogen, Reliefkunst, Dakerkriege, Trajansforum, Bildpropaganda, Adlocutio, Victoria, Virtus, Adventus, Staatsrelief, Archäologie, Herrscherdarstellung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rekonstruktion und Analyse des sogenannten Großen Trajanischen Schlachtfrieses, einem bedeutenden römischen Staatsrelief.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Erhaltung des Frieses, seine ikonographische Bedeutung, die Klärung seines ursprünglichen Aufstellungsortes sowie seine Rolle als Mittel kaiserlicher Bildpropaganda.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Fries aus den heute verstreuten Bruchstücken und den am Konstantinsbogen verbauten Platten in seiner ursprünglichen Funktion als Staatsdenkmal zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine detaillierte kunsthistorische und archäologische Analyse der Bildmotive, vergleicht diese mit literarischen Zeugnissen und zieht den Forschungsstand renommierter Archäologen für eine kritische Bewertung heran.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme des Materials, eine detaillierte Beschreibung der Kampfszenen und der Kaiserfigur sowie die Diskussion wissenschaftlicher Thesen zur Lokalisierung des Monuments.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Trajan, Staatsdenkmal, Dakerkriege, Relief, Konstantinsbogen und Trajansforum charakterisiert.

Warum wird der Konstantinsbogen als Vergleichspunkt genutzt?

Da ein Großteil der erhaltenen Reliefplatten des Frieses am Konstantinsbogen als Spolien wiederverwendet wurde, ist er die wichtigste Quelle für das Aussehen des verlorenen Monuments.

Was ist die zentrale Erkenntnis bezüglich der Darstellung des Kaisers?

Der Kaiser wird auf dem Fries als heroischer, nahezu göttlicher Vorkämpfer dargestellt, der durch seine bloße Präsenz den Sieg garantiert, was ihn stark von der taktisch-distanzierten Darstellung auf der Trajanssäule unterscheidet.

Welche These vertritt die Autorin zum Aufstellungsort?

Die Autorin schließt sich der Meinung an, dass das Trajansforum der wahrscheinlichste ursprüngliche Aufstellungsort war, da archäologische Funde und die thematische Übereinstimmung mit dem Forumsprogramm dafür sprechen.

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Detalles

Título
Der große trajanische Schlachtfries
Universidad
University of Leipzig  (Institut für Klassische Archäologie)
Curso
Römische Staatsdenkmäler
Calificación
1,0
Autor
B.A. / M.A. Katrin Skibbe (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
25
No. de catálogo
V322960
ISBN (Ebook)
9783668221031
ISBN (Libro)
9783668221048
Idioma
Alemán
Etiqueta
schlachtfries
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. / M.A. Katrin Skibbe (Autor), 2011, Der große trajanische Schlachtfries, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322960
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