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Klassische und instrumentelle Konditionierung in der Werbung. Wie werden die Emotionen der Rezipienten beeinflusst?

Title: Klassische und instrumentelle Konditionierung in der Werbung. Wie werden die Emotionen der Rezipienten beeinflusst?

Term Paper , 2015 , 39 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Eduard Fris (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Assistentenarbeit befasst sich mit dem Thema der klassischen und instrumentellen Konditionierung durch Werbung im Hinblick auf die Beeinflussung von Umworbenen und deren Emotionen. Das Themengebiet der Konditionierung im Allgemeinen baut auf den sogenannten Reiz-Reaktions-Theorien in der Werbepsychologie auf, welche sich wiederum der Lerntheorie unterordnen. Sie bilden die Basis für die Anwendungsformen, die es in der Konditionierung gibt und sind grundlegend für ihr Verständnis.

Im ersten Teil dieser Arbeit wird ein theoretischer Rahmen geschaffen, um das Wesen der Konditionierung und aller in Zusammenhang stehender Aspekte verständlich zu machen. Daraufhin werden die Anwendungsformen der Konditionierung, wie sie in der Praxis von Werbetreibenden durchgeführt werden, detailliert betrachtet und erläutert. Hierbei liegt, wie der Titel dieser Arbeit bereits ankündigt, das Augenmerk auf den Emotionen der Rezipienten bzw. Werbeempfänger und einer damit einhergehenden Beeinflussung dieser. Zum Schluss wird noch einmal, rückblickend auf diese Arbeit manifestiert, ob und inwiefern Emotionen von Umworbenen durch Konditionierung beeinflusst werden und in welchem Maße hier Kritik geübt werden kann. Letztlich soll dem Leser klar ersichtlich sein, welche Wirksamkeit das Konditionieren auf die Emotionen und das Verhalten von Konsumenten haben kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Lerntheorien als Basis der Konditionierung

2.1 Reize

2.1.1 Emotionale Reize

2.1.2 Kognitive Reize

2.1.3 Physische Reize

2.2 Reiz–Reaktions–Theorien

2.2.1 Stimulus-Response-Modell

2.2.2 Stimulus-Organismus-Response-Modell

2.2.3 Modell der Werbewirkung

3 Konditionierung

3.1 Klassische Konditionierung

3.1.1 Konditionierung höherer Ordnung

3.1.2 Extinktion

3.1.3 Reizgeneralisierung

3.1.4 Reizdiskriminierung

3.2 Instrumentelle Konditionierung

3.2.1 Zentrale Begriffe der instrumentellen Konditionierung

3.2.2 Bedeutung im Hinblick auf Werbepraxis

4 Emotionale Konditionierung in der Werbung

4.1 Emotionale Erlebnisse im Marketing

4.2 Lernen von Emotionen durch Konditionierung

4.3 Anwendung in der Werbepraxis

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen der klassischen und instrumentellen Konditionierung im Kontext der Werbepsychologie. Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Werbetreibende durch gezielte Reizkopplung emotionale Reaktionen bei Konsumenten erzeugen können, um Markenpräferenzen und Kaufverhalten indirekt zu beeinflussen.

  • Grundlagen der Lerntheorien und Reiz-Reaktions-Modelle in der Werbung
  • Unterscheidung und Wirkungsweise klassischer vs. instrumenteller Konditionierung
  • Bedeutung von emotionaler Aufladung von Marken und Produkten
  • Ethische Reflexion hinsichtlich der Manipulationsmöglichkeiten durch Konditionierung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Konditionierung höherer Ordnung

Die Idee der sogenannten Konditionierung höherer Ordnung, auch als Konditionierung zweiter Ordnung bekannt, ist gleichermaßen simpel. Hierbei wird ein zweiter neutraler Stimulus mit dem ersten, bereits konditionierten Stimulus gekoppelt, bis dieser ebenfalls zu einem konditionierten Stimulus (höherer Ordnung) wird. Dieser ruft dann die konditionierte Reaktion auch ohne den zuvor konditionierten Stimulus hervor. Der ursprüngliche unkonditionierte Stimulus ist dabei nicht mehr vorhanden. Folgendes Schaubild soll das Prinzip der Konditionierung höherer Ordnung veranschaulichen. Für ein einfacheres Verständnis ist der Vorgang zweiter Ebene rot hinterlegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Diese Einleitung führt in die Themengebiete Konditionierung und Reiz-Reaktions-Theorien ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2 Lerntheorien als Basis der Konditionierung: Das Kapitel definiert den Lernbegriff und stellt die für die Werbepsychologie zentralen Reizarten sowie die klassischen Verhaltensmodelle vor.

3 Konditionierung: Hier werden die beiden Hauptformen der Konditionierung – klassisch und instrumentell – detailliert analysiert und ihre jeweilige Relevanz für die Werbepraxis diskutiert.

4 Emotionale Konditionierung in der Werbung: Dieser Hauptteil beschreibt, wie durch die Kopplung von Marken mit emotionalen Reizen eine langfristige, unbewusste Beeinflussung des Konsumentenverhaltens erzielt wird.

5 Ausblick: Das Kapitel rekapituliert die Ergebnisse und setzt sich kritisch mit dem ethischen Aspekt der Manipulation durch Werbetechniken auseinander.

Schlüsselwörter

Klassische Konditionierung, Instrumentelle Konditionierung, Werbepsychologie, Reiz-Reaktions-Theorien, Emotionale Konditionierung, Markenführung, Reizgeneralisierung, Reizdiskriminierung, Konsumentenverhalten, Werbewirkung, Stimulus-Response-Modell, Positive Verstärkung, Emotionale Aufladung, Manipulation, Lernpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendung psychologischer Lerntheorien, insbesondere die klassische und instrumentelle Konditionierung, zur gezielten Beeinflussung von Emotionen und Verhalten von Konsumenten im Bereich der Werbung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Konditionierung, die verschiedenen Reizarten, die experimentellen Modelle (z.B. Pawlow, Skinner) sowie deren konkrete Übertragung auf Marketingstrategien und Markenkommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser die Wirksamkeit von Konditionierungsprozessen auf die Emotionen und das Kaufverhalten zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Marken emotional aufgeladen werden, um eine unbewusste Steuerung der Konsumenten zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung psychologischer Fachliteratur, klassischer Lerntheorien und der Analyse von Fallbeispielen aus der Werbepraxis basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der theoretische Rahmen der Konditionierung dargelegt, die Mechanismen von klassischer und instrumenteller Konditionierung erklärt und ihre Anwendung zur emotionalen Positionierung von Produkten analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Konditionierung, Reiz-Reaktions-Theorien, emotionale Aufladung, Konsumentenverhalten und Werbewirkung.

Wie unterscheidet sich die Konditionierung höherer Ordnung von der einfachen?

Bei der Konditionierung höherer Ordnung wird ein weiterer neutraler Reiz mit einem bereits konditionierten Reiz gekoppelt, wodurch der ursprüngliche unkonditionierte Reiz zur Auslösung der Reaktion nicht mehr zwingend erforderlich ist.

Welche Rolle spielt die Reizdiskriminierung im Marketing?

Die Reizdiskriminierung ist essenziell, um sicherzustellen, dass nur ein spezifisches Produkt die gewünschte Reaktion hervorruft und sich ein Angebot somit durch ein klares, einzigartiges Profil von der Konkurrenz abhebt.

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Details

Title
Klassische und instrumentelle Konditionierung in der Werbung. Wie werden die Emotionen der Rezipienten beeinflusst?
College
Internationale Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe gGmbH
Grade
2,0
Author
Eduard Fris (Author)
Publication Year
2015
Pages
39
Catalog Number
V322972
ISBN (eBook)
9783668222335
ISBN (Book)
9783668222342
Language
German
Tags
klassische konditionierung werbung emotionen rezipienten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eduard Fris (Author), 2015, Klassische und instrumentelle Konditionierung in der Werbung. Wie werden die Emotionen der Rezipienten beeinflusst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322972
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