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Kirchenraumpädagogik. Chancen und Grenzen am Beispiel religiöser Räume

Title: Kirchenraumpädagogik. Chancen und Grenzen am Beispiel religiöser Räume

Term Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Kirchen prägen das Stadt- und Ortsbild von fast allen deutschen Groß und Kleinstädten sowie von Dörfern. Sie sind durch ihre prägnante Optik und Größe kaum zu übersehen. Für die Christen können sie ein Ort des Glaubens und tiefer Spiritualität sein.

Wenn es also Menschen gibt, die die Symbolik einer Kirche oder verallgemeinert eines religiösen Raumes zu lesen und zu deuten wissen, wirft das jedoch auch die Frage auf oder weist darauf hin, dass es Menschen gibt, welchen eben diese Symbolik und Zeichensprache fremd ist.

Die Hausarbeit soll sich daher kritisch mit der Frage beschäftigen, wie dieser religiöse Analphabetismus nachhaltig und nicht einseitig aufgelöst werden kann. Dafür wird zunächst die Disziplin der Kirchenpädagogik oder auch Kirchraumpädagogik vorgestellt und untersucht. Anschließend wird die Kirche unter Berücksichtigung des zuvor erarbeiteten, als Lernort vorgestellt sowie eine Moschee um dann den Versuch zu unternehmen die dort erarbeiteten Ergebnisse und Anforderungen auf eine Freikirche zu übertragen. An dieser Stelle soll am konkreten Beispiel einer Freikirche versucht werden sie als Lernort für die Schule aufzubereiten. Abschließend soll dieser Versuch und die Ergebnisse bewertet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Kirchenraumpädagogik

3.0 Die Kirche als Lernort

3.1 Alternative Religiöse Räume am Beispiel eines Moscheebesuchs

3.2 Besuch einer Freikirche

4.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, wie dem religiösen Analphabetismus in der heutigen, pluralistischen Gesellschaft nachhaltig begegnet werden kann, indem religiöse Räume als Lernorte erschlossen werden. Dabei wird die Disziplin der Kirchenraumpädagogik auf ihre Möglichkeiten und Grenzen hin untersucht und auf andere religiöse Räume übertragen.

  • Grundlagen und methodische Ansätze der Kirchenraumpädagogik
  • Die Kirche als Lernort für schulische Exkursionen
  • Interreligiöses Lernen am Beispiel eines Moscheebesuchs
  • Analyse und Übertragbarkeit von Lernkonzepten auf Freikirchen

Auszug aus dem Buch

2.0 Kirchenraumpädagogik

Die Kirchenraumpädagogik oder auch Kirchenpädagogik ist eine Disziplin, die zu Beginn der 1990er Jahre entstand. Eben aus der Motivation heraus, dass das Interesse an der Kirche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zuge der 68er Revolution nachließ und hier die fortschreitende Gefahr erkannt wurde das dass sonst so "selbstverständlich weitergereichte Wissen um ihre vielschichtige Symboldeutung in unserem Jahrhundert verloren geht." Gleichzeitig sind Kirchen und ihr Inhalt unser Erbe der Vergangenheit mit dem wir verantwortungsvoll umgehen müssen. Um ein Bewusstsein dafür zu wecken ist jedoch Vorrausetzung sie auch zu verstehen und zu schätzen. Diese zurückgehende Entwicklung des Interesses lässt sich auf drei Teilaspekte zurückführen: 1. Der Traditionsbruch oder Traditionsabbau in der Gesellschaft der zu einem "Analphabetismus" gegenüber religiösen Symbolen oder Bräuchen führt. 2. die Suche nach des modernen Menschen nach "auratischen" Räumen, also solchen die durch ihre Ausstattung oder Größe eine besondere Anziehungskraft besitzen. 3. Im protestantischen Bereich die starke Ausprägung auf die Verkündigung Gottes durch das Wort wodurch Rituale und Symbole in den Hintergrund rücken.

Die Kirchenraumpädagogik versucht also neue Zugänge zu bieten sich einem kirchlichen Raum und einem Glauben anzunähern und ihn für sich zu erschließen. Dabei ist die Kirchenraumpädagogik als solche keine bloße Kirchenführung, sondern bietet eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Raum.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den religiösen Analphabetismus in der modernen Gesellschaft und stellt die kritische Frage, wie dieser durch eine pädagogische Erschließung religiöser Räume nachhaltig überwunden werden kann.

2.0 Kirchenraumpädagogik: Das Kapitel führt in die Entstehungsgeschichte und die methodischen Ansätze der Kirchenraumpädagogik ein und beleuchtet das handlungsorientierte Dreischritt-Modell des Wahrnehmens, Deutens und Handelns.

3.0 Die Kirche als Lernort: Hier wird aufgezeigt, wie eine Kirche didaktisch als Lernort aufbereitet werden kann, wobei die Vorbereitung, die Auswahl der Stationen und die Strukturierung eines Kirchenbesuchs im Vordergrund stehen.

3.1 Alternative Religiöse Räume am Beispiel eines Moscheebesuchs: Dieses Kapitel untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung interreligiöser Lernprojekte am Beispiel einer Moschee, um Toleranz zu fördern und Feindbilder abzubauen.

3.2 Besuch einer Freikirche: Der Autor überträgt hier die erarbeiteten kirchenpädagogischen Konzepte auf den Besuch einer Freikirche und erläutert die Phasen von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung.

4.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Kirchenraumpädagogik ein wertvolles Instrument ist, jedoch bei der Übertragung auf spezielle Räume wie Freikirchen an ihre konzeptionellen Grenzen stößt.

Schlüsselwörter

Kirchenraumpädagogik, Religiöser Analphabetismus, Lernort, Schule, Religionsunterricht, Kirchengeschichte, Moscheebesuch, Freikirche, Interreligiöses Lernen, Symbolik, Wahrnehmen, Deuten, Handeln, Vermittlung, Pluralismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Erschließung von religiösen Räumen (Kirchen, Moscheen, Freikirchen), um dem religiösen Analphabetismus in der heutigen Gesellschaft entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Disziplin der Kirchenraumpädagogik, die praktische Gestaltung von Exkursionen in religiöse Räume und die Bedeutung der Symbolik für das Verständnis religiöser Traditionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie religiöse Räume als Lernorte für Schulen aufbereitet werden können, um den Schülern einen kompetenten Umgang mit religiöser Symbolik zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretischer Ansatz mit Fokus auf kirchenpädagogische Konzepte gewählt, der durch konkrete Praxisbeispiele (Planung von Kirchen- und Moscheebesuchen) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Kirchenraumpädagogik, die praktische Gestaltung des Kirchenbesuchs, die interreligiöse Perspektive am Beispiel des Moscheebesuchs sowie eine Transferleistung auf eine Freikirche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kirchenraumpädagogik, Lernort, religiöser Analphabetismus, interreligiöses Lernen und Exkursionsdidaktik.

Warum ist eine Vorbereitung für den Besuch einer Moschee besonders wichtig?

Da mangelnde Kommunikation schnell zu Missverständnissen führen kann, ist eine sorgfältige Vorbereitung essenziell, um auf gegenseitigem Respekt zu basieren und Halbwissen zu vermeiden.

Wo stößt die klassische Kirchenraumpädagogik laut dem Autor an ihre Grenzen?

Sie stößt an ihre Grenzen, wenn sie auf sehr spezifische Kontexte wie Freikirchen übertragen wird, da dort besondere Gegebenheiten vorliegen, die das klassische kirchenpädagogische Instrumentarium nicht abdeckt.

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Details

Title
Kirchenraumpädagogik. Chancen und Grenzen am Beispiel religiöser Räume
College
Bielefeld University  (Abteilung Theologie)
Course
Didaktik der Kirchengeschichte
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V323086
ISBN (eBook)
9783668220096
ISBN (Book)
9783668220102
Language
German
Tags
Moscheepädagogik religiöse Räume entdecken religiöse Räume in der Schule Kirchenraumpädagogik Besichtigung einer Kirche in der Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2012, Kirchenraumpädagogik. Chancen und Grenzen am Beispiel religiöser Räume, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323086
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