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Theoretische Aspekte des Mobile Learning und deren Potenzial für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse

Titel: Theoretische Aspekte des Mobile Learning und deren Potenzial für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse

Hausarbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nora Schrader (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Infolge der Nutzung mobiler Endgeräte ist es möglich, verschiedene Arten von Lernprozessen an „dezentralen Lernorten mit organisiertem Lernen" zu verbinden. Die Integration von Mobile Learning ist in verschiedenen Bildungskontexten vorstellbar. Didaktische Ziele können mit neuen Technologien verbunden werden und diese Form des Lernens nicht nur in Hochschulen, sondern auch in der beruflichen Aus- und Weiterbildung etabliert werden. Mithilfe dieser Form des Lernens sollen Arbeit und Lernen unmittelbar verknüpft werden. Bislang gibt es wenige wissenschaftliche Artikel, die sich anschließend an theoretische Aspekte des mobilen Lernens mit dem Potenzial dieser Lernform für berufliche Lernprozesse befassen.

Daher fokussiert die Hausarbeit die folgenden Forschungsfragen: Welche theoretischen Aspekte umfasst das Mobile Learning? Welches Potenzial bietet Mobile Learning für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse?

Mit dem zunehmenden technischen Fortschritt entstanden in den letzten Jahrzehnten vielseitige Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien. Während die ersten Medien zunächst vor allem der Unterhaltung dienten, werden elektronische Medien heutzutage in der Aus- und Weiterbildung als vielversprechende Lernwerkzeuge angesehen. Letzteres bietet zahlreiche Vorteile; unter anderem aufgrund der permanenten Verfügbarkeit der elektronischen Ressourcen, die letztendlich von dem Trend der digitalen Mobilität profitieren. Mittlerweile werden verschiedene, auf digitalen Medien basierende, Kursformen angeboten.

Der Terminus E-Learning beinhaltet nach Ehlers (2012, S. 16) „alle Formen des Lernens mit Hilfe elektronischer Medien". Dazu gehören beispielsweise das Onlinelernen, das Telelearning oder auch das Distance Learning. Charakteristisch für alle Lernformen ist, dass sich die Lehrpersonen und die Lernenden an verschiedenen „voneinander getrennten Orten befinden" (Ehlers, 2012, S. 16). De Witt beschreibt das Mobile Learning (dt. mobiles Lernen) als eine Erweiterung des E-Learning-Bereichs. Hierbei handelt es sich um „Lernprozesse mit mobilen, meist drahtlos operierenden Geräten" (de Witt, 2013, S. 14). Dazu zählen jegliche Art von mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Tablets oder Smartphones, mit denen multimediale Inhalte transportiert werden können. Relevant ist die Möglichkeit der Einbindung des Internets. Durch eine Online-Zugänglichkeit lassen sich Informationen besonders schnell verbreiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Aspekte von Mobile Learning

2.1 Begriffe zum Lernen mit digitalen Medien und Definition von Mobile Learning

2.2 Merkmale von Mobile Learning

2.3 Einordnung von Mobile Learning zum informellen und formellen Lernen

2.4 Konstruktivistische Ansätze zur Gestaltung von Mobile Learning

3. Potenzial von Mobile Learning für berufliche Lernprozesse

3.1 Vorstellung des Projektbeispiels Smart Mobile zum Einsatz von Mobile Learning in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

3.1.1 Arbeitsbeispiele im Projekt Smart Mobile

3.2 Diskussion und Reflexion über das Potenzial von Mobile Learning für berufliche Lernprozesse

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des Mobile Learning und analysiert, welches Potenzial diese Lernform für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse bietet, wobei insbesondere die Integration von informellem und formellem Lernen sowie konstruktivistische Gestaltungsansätze im Fokus stehen.

  • Theoretische Verortung und Definition von Mobile Learning
  • Abgrenzung und Verbindung von informellem und formellem Lernen
  • Konstruktivistische Ansätze und Lernszenarien im Mobile Learning
  • Praxisnahe Anwendung durch das Projektbeispiel "Smart Mobile"
  • Diskussion von Potenzialen und Herausforderungen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.2 Merkmale von Mobile Learning

Viele Vorteile resultieren aus der Nutzung von Mobile Learning-Angeboten, die im Vergleich zu anderen Lehr- und Lernmethoden aus der mit den mobilen Endgeräten verbundenen Mobilität entspringen. Sharples, Taylor und Vavoula (2005, S. 2) sprechen von einer Art des Lernens, das überall und zu jeder Zeit stattfinden kann, mit dem die Begriffe anytime und anywhere verknüpft sind (Rohs, 2013, S. 78). Schneider (2013, S. 240) beschreibt, dass die Lernenden selbst entscheiden können, was, wann, wo und mit wem gelernt wird. Schon jetzt ist das Smartphone ein ständiger Begleiter, über den allein rund die Hälfte der amerikanischen Nutzerinnen und Nutzer Wissensbausteine sowie weitere Informationen im Rahmen eines informellen mobilen Lernens konsumiert. Die Hinwendung zum Smartphone oder auch zum Tablet-PC kann klassische Lehr-Lern-Szenarien in einer mobilen Gesellschaft erweitern und erleichtern (de Witt, 2013). Da die Arbeitswelt durch eine zunehmende Mobilität charakterisiert ist, die wechselnde Lern- und Arbeitsorte impliziert, steht mit dem Mobile Learning flexibel und unabhängig von ortsgebundenen Lernangeboten das Angebot bereit, dieses Wissen aufzunehmen, anzuwenden und durch selbständiges Handeln zu erweitern (de Witt, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Mobile Learning als Erweiterung des E-Learning ein und begründet die Relevanz der Untersuchung für berufliche Lernprozesse durch die technologische Entwicklung.

2. Theoretische Aspekte von Mobile Learning: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe, Merkmale und die theoretische Einordnung des Mobile Learning im Spannungsfeld zwischen formellem und informellem Lernen sowie konstruktivistischen Lerntheorien.

3. Potenzial von Mobile Learning für berufliche Lernprozesse: Hier wird das Projekt "Smart Mobile" vorgestellt und analysiert, wie mobiles Lernen fachliche Qualifizierungsprozesse im beruflichen Alltag unterstützen kann.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Notwendigkeit weiterer Längsschnittstudien für eine fundierte Evaluation.

Schlüsselwörter

Mobile Learning, berufliche Weiterbildung, E-Learning, informelles Lernen, formelles Lernen, Konstruktivismus, Smart Mobile, lebenslanges Lernen, Wissensbausteine, Kompetenzentwicklung, Digitalisierung, Lernszenarien, mobile Endgeräte, Arbeitsplatz, selbstgesteuertes Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von Mobile Learning in die berufliche Aus- und Weiterbildung und untersucht dessen theoretische Grundlagen sowie praktische Anwendbarkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Merkmale des mobilen Lernens, die Einordnung zwischen formellen und informellen Lernformen sowie konstruktivistische Gestaltungskonzepte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, welche theoretischen Aspekte das Mobile Learning umfasst und welches Potenzial diese Lernform für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der beispielhaften Reflexion eines konkreten Praxisprojekts (Smart Mobile).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Mobile Learning und einen praktischen Teil, in dem der Einsatz mobiler Lerntechnologien anhand von Arbeitsbeispielen diskutiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mobile Learning, berufliche Qualifizierung, informelles Lernen, konstruktivistische Didaktik und die Verbindung von Arbeit und Lernen.

Wie unterscheidet die Arbeit die Nutzertypen im Projekt Smart Mobile?

Es werden drei Typen unterschieden: Typ A ohne Vorwissen, Typ B mit Grundkenntnissen und Typ C, der bereits Fachwissen besitzt und nur einzelne Wissenslücken schließen muss.

Welche Schwierigkeiten werden bei der Implementierung von Mobile Learning genannt?

Die Arbeit identifiziert den Kostenfaktor bei der Produktion, die Notwendigkeit hoher Selbstdisziplin der Lernenden und technische sowie didaktische Herausforderungen bei kleinen Displays als mögliche Barrieren.

Warum wird das Projekt Smart Mobile als Beispiel herangezogen?

Es dient als praxisnahes Fallbeispiel, um die Anwendung von Wissensbausteinen für Elektro- und Informationstechniker in konkreten Arbeitssituationen zu verdeutlichen.

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Details

Titel
Theoretische Aspekte des Mobile Learning und deren Potenzial für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Nora Schrader (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V323149
ISBN (eBook)
9783668222861
ISBN (Buch)
9783668222878
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobile Learning berufliche Lernprozesse E-Learning
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nora Schrader (Autor:in), 2016, Theoretische Aspekte des Mobile Learning und deren Potenzial für die Gestaltung beruflicher Lernprozesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323149
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Leseprobe aus  22  Seiten
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