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Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS

Título: Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS

Trabajo Escrito , 2015 , 17 Páginas

Autor:in: Robin Wrazidlo (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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In meiner Arbeit werde ich mich mit der Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte nach den IFRS auseinandersetzen. „Die IFRS enthalten mit dem IAS 38 eine umfassende Regelung zu immateriellen Vermögenswerten.“ Die genaue Erklärung von IAS 38 wird der Hauptbestandteil meiner Arbeit.

In keinem andern Standard werden immaterielle Vermögenswerte so detailliert behandelt wie im IAS 38. Einige immateriellen Vermögenswerte werden nach anderen Standards bilanziert. Jene werden in meiner Arbeit aber lediglich erwähnt, da eine ausführliche Erklärung jedes Sachverhaltes mir im limitierten Rahmen meiner Hausarbeit nicht möglich ist. Ein Abschluss nach IFRS hat lediglich eine Informationsfunktion. Er soll den Zustand eines Unternehmens möglichst genau darstellen. An dieser Stelle bilden immaterielle Vermögenswerte für viele Unternehmen eine entscheidende Größe.

Zum Verständnis, wie immaterielle Vermögenswerte in diesem Spannungsfeld behandelt werden, wird in dieser Arbeit zunächst eine terminologische Abgrenzung und Definition des Begriffes immaterieller Vermögenswert vorgenommen. Weiterhin werde ich den Bilanzansatz näher erläutern und eine Unterscheidung zwischen selbsterstellten immateriellen Vermögenswerten und erworbenen immateriellen Vermögenswerten treffen. Der eigentliche Hauptteil meiner Arbeit wird sich mit der Bewertung und Folgebewertung immaterieller Vermögenswerte beschäftigen. Auf diesem aufbauend wird eine kritische Würdigung der Regelungen aus IAS 38 erfolgen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit

2. Definition immaterieller Vermögenswerte

3.1 Erstansatz

3.1.1 Erworbene immaterielle Vermögenswerte

3.1.2 Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte

3.2 Folgebewertung

3.2.1Anschaffungskostenmodell

3.2.2 Neubewertungsmodell

3.3 Nutzungsdauer

4. Kritische Würdigung

5.Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten nach IFRS-Standards, insbesondere unter Anwendung des IAS 38, um ein tieferes Verständnis für deren Ansatz und Bewertung zu entwickeln.

  • Bilanzielle Abgrenzung und Definition immaterieller Vermögenswerte
  • Kriterien für den Erstansatz (erworben vs. selbsterstellt)
  • Methoden der Folgebewertung (Anschaffungskosten- vs. Neubewertungsmodell)
  • Bestimmung der Nutzungsdauer
  • Kritische Analyse der IAS 38-Regelungen im Hinblick auf die Informationsfunktion

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte

IAS 38 unterscheidet zwischen Forschungsphase und Entwicklungsphase bei der Erstellung eines immateriellen Vermögenswertes. Dies beruht auf der erhöhten Komplexität der Identifikation des immateriellen Vermögenswertes an sich und der Ermittlung seiner Herstellkosten. Hierbei lässt sich die Forschungsphase als eine Suche nach neuen wissenschaftlichen oder technischen Erkenntnissen beschreiben. In der Entwicklungsphase wird das Wissen aus der Forschungsphase für die Planung oder den Entwurf neuer kommerziell nutzbarer Vermögenswerte eingesetzt. Ausgeschlossen von der Aktivierung sind selbsterstellte Markennamen, Drucktitel, Verlagsnahmen, Kundenlisten und ähnliche Vermögenswerte. Die Entwicklungskosten dieser Vermögenswerte können nicht hinreichend von den sonstigen Aufwendungen des Unternehmens getrennt werden. Ist es dem Unternehmen nicht möglich zwischen der Forschungsphase und der Entwicklungsphase zu unterscheiden, werden alle anfallenden kosten behandelt, als wären sie in der Forschungsphase entstanden. Kosten, die in der Forschungsphase entstanden sind, haben dabei ein striktes Ansatzverbot. Sie dürfen dem immateriellen Vermögenswert nicht zugerechnet werden und sind in ihrer Entstehungsperiode als Aufwand zu erfassen. Die Aktivierung von Entwicklungskosten führt hingegen zu passiven latenten Steuern, weil zwischen der IFRS Bilanz und der Handelsbilanz eine Differenz entsteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Relevanz von IAS 38 für die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte und skizziert den weiteren Aufbau der Untersuchung.

2. Definition immaterieller Vermögenswerte: Hier werden die Voraussetzungen für die Identifizierbarkeit und die Verfügungsmacht dargelegt, die für die Definition eines Vermögenswerts nach IAS 38 entscheidend sind.

3.1 Erstansatz: Dieser Abschnitt differenziert zwischen den Ansatzkriterien für erworbene sowie für selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte.

3.2 Folgebewertung: Es wird die Wahl zwischen dem Anschaffungskostenmodell und dem Neubewertungsmodell thematisiert sowie deren praktische Anwendung erläutert.

3.3 Nutzungsdauer: Dieses Kapitel behandelt die Faktoren, die bei der Bestimmung der Nutzungsdauer für immaterielle Vermögenswerte zu berücksichtigen sind.

4. Kritische Würdigung: Es erfolgt eine kritische Reflexion der IAS 38-Regelungen hinsichtlich ihres Informationsgehalts und der Vergleichbarkeit von Unternehmensabschlüssen.

5.Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, dass IAS 38 das Informationsinteresse der IFRS durch eine detaillierte und einheitliche Regelung erfolgreich unterstützt.

Schlüsselwörter

IFRS, IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte, Erstansatz, Folgebewertung, Anschaffungskostenmodell, Neubewertungsmodell, Forschungsphase, Entwicklungsphase, Nutzungsdauer, Bilanzierung, Identifizierbarkeit, Wirtschaftlicher Nutzen, Zeitwert, Abschreibung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der bilanziellen Behandlung von immateriellen Vermögenswerten nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS), speziell unter Anwendung des IAS 38.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Definition, dem Ansatz, der Folgebewertung sowie der Festlegung der Nutzungsdauer immaterieller Vermögenswerte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die spezifischen Regelungen des IAS 38 detailliert zu erklären und kritisch zu hinterfragen, wie diese zur Informationsqualität von Unternehmensabschlüssen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse der relevanten IFRS-Rechtsnormen, ergänzt durch praktische Beispielrechnungen zur Veranschaulichung der Bilanzierungsvorgänge.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Unterscheidung zwischen erworbenen und selbstgeschaffenen Vermögenswerten sowie dem Vergleich zwischen Anschaffungskosten- und Neubewertungsmodell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind IFRS, IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte, Erstansatz, Folgebewertung, Neubewertungsmodell und wirtschaftlicher Nutzen.

Warum gibt es bei selbstgeschaffenen Vermögenswerten ein Aktivierungsverbot für die Forschungsphase?

Da während der Forschungsphase die Existenz eines zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, müssen diese Kosten sofort als Aufwand erfasst werden.

Was ist das zentrale Problem bei der Anwendung des Neubewertungsmodells?

Ein häufiges Problem ist das Fehlen eines aktiven Marktes für immaterielle Vermögenswerte, was die Ermittlung eines verlässlichen Zeitwerts erschwert und die Anwendung des Modells einschränkt.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Autor
Robin Wrazidlo (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
17
No. de catálogo
V323313
ISBN (Ebook)
9783668224025
ISBN (Libro)
9783668224032
Idioma
Alemán
Etiqueta
IFRS Vermögenswerte immateriell Unternehmen Abschluss Bilanz Bilanzierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robin Wrazidlo (Autor), 2015, Immaterielle Vermögenswerte nach IFRS, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323313
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