Workshop "Wie werde ich glücklich?!" auf dem Kirchentag 2015 im Zentrum Älterwerden


Hausarbeit, 2015

38 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung
A.1 Thema „Wie werde ich glücklich?!“
A.2 Meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema
A.3 Mindmap zum Thema

B. Bedingungsanalyse: Die Zielgruppe und die äußeren Bedingungen
B.1 Umfeld
B.2 TeilnehmerInnen
B.3 Person und Rolle der Leiterinnen

C. Sachanalyse: Fachwissenschaftliche Orientierung über das Thema
C.1 Was ist Glück?
C.2 Glück aus bezugswissenschaftlichen Perspektiven
C2.1 Glück und Theologie
C.2.2 Glück und Philosophie
C.2.3 Glück und Hirnforschung
C.2.4 Glück und (Sport-) Medizin
C.3 Wie werde ich glücklich?!

D. didaktische Analyse
D.1 Voraussetzungen der Teilnehmenden
D.2 Exemplarität
D.3 Zukunftsbedeutung der Teilnehmenden
D.4 Lernzielformulierung
D.5 Medien, Materialien, Methoden, Sozialformen und

Erläuterung der einzelnen Phasen

E. Literaturverzeichnis

F. Anhang

A. Einleitung

A.1 Thema „Wie werde ich glücklich?!“

Während des fünftägigen Deutschen Evangelischen Kirchentages findet der Workshop „Wie werde ich glücklich?!“ statt. Mögliche Themenformulierungen waren auch „Anleitung zum Glücklich-Sein“ und „Glück im Alter“. Letzteres haben wir ausgeschlossen, da wir das Thema Glück nicht ausschließlich auf die Altersgruppe beschränken wollen mit der wir arbeiten. Glück ist im ganzen Leben erfahrbar. Statt „Anleitung zum Glücklich-Sein“ haben wir uns für „Wie werde ich glücklich?!“ entschieden, da der erste Titel suggeriert, dass es eine universelle Antwort gäbe. Der zweite Titel macht deutlich, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss.

Zunächst haben wir uns mit dem Thema Sinnfindung im Alter beschäftigt, aber das Thema schien kaum fassbar. In der Literatur zu diesem Thema wurde deutlich, dass Glück eine wichtige Rolle spielt. Die Differenzierung auf das Thema Glück lag demnach nahe. Wenn man sich nun mit dem Thema Glück auseinandergesetzt hat und geklärt hat, was das Gefühl vom Glücklich-Sein ausmacht, stellt sich die Frage nach dem Weg zum eigenen Glück. Ratgeber und Glücksrezepte gibt es zu genüge, aber was zu einem selbst passt und welche Bedürfnisse man selbst stellt, um glücklich zu werden, muss gut bedacht werden und wird im Workshop „Wie werde ich glücklich?!“ zum Thema gemacht.

(Mandy Planitzer)

A.2 Meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema

Mandy Planitzer: „Theoretisch habe ich mich bisher noch nicht mit dem Thema „Glück“ beschäftigt. Wenn ich vor wichtigen Entscheidungen stand, dann habe ich mich schon häufig gefragt: „Was macht mich glücklich?“, „Bin ich im Moment wirklich glücklich?“ und „Was würde mich glücklicher machen?“ Aber immer nur auf mich und einen bestimmten Zusammenhang bezogen. Es ist wichtig sich damit auseinanderzusetzen, was einen persönlich glücklich macht, damit man sein Leben danach ausrichten kann. In dem Geragogik-Seminar erläuterte unsere Dozentin Maja Wiest „Wer glücklich ist, lebt länger.“1 Praktisch begegnet mir Glück jeden Tag in kleinen Momenten: „Ich wache auf, öffne meine Augen, Haare kitzeln unter meiner Nase und mir fällt auf, dass unter meinem Kopf mein Kater, Balu, schläft.“. Es gibt so viele kleine Geschichten, die man sich in diesem Sinne erzählen könnte. Neben diesen Kleinigkeiten empfinde ich auch sowas wie ein umfassendes Glück, dass ich lebe, wo ich bin, wann ich bin, wie ich bin und mit wem ich bin. Ich kann mit meiner optimistischen Lebenseinstellung sagen im Großen und Ganzen bin ich glücklich mit meinem Leben. Pessimisten haben es sicher schwerer in ihrem Leben das kleine und große Glück zu erkennen. Aber selbst unter schlimmsten Umständen mit Krieg, Leid und Tod hoffe ich, dass sich noch Glück finden lässt.

„Wie werde ich glücklich?!“ - Das ist nicht unbedingt einfach zu beantworten. Was brauche ich, um glücklich zu sein, könnte man auch fragen. Am wichtigsten ist mir, dass ich mich geliebt fühle und lieben kann. Glücklich bin ich, wenn ich Zeit mit meinen „Lieben“ verbringen kann und manchmal will ich auch gar nicht glücklich sein, sondern unzufrieden, wenn ich alle Grund, dazu habe. Und das ist auch in Ordnung, weil nicht immer alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ sein kann.“

Theresa Görtz: „Natürlich frage ich mich immer wieder, was für mich Glück bedeutet. Ist es vielleicht einfach nur bei meinen Verwandten, Bekannten und Freunden zu sein und mit ihnen Zeit zu verbringen oder ist es vielleicht Glück einen Studienplatz bekommen zu haben? Manchmal mache ich mir auch Gedanken, ob ich vielleicht in einem Jahr Glück habe eine Stelle als Religions- bzw. Gemeindepädagogin zu bekommen. Oder habe ich vielleicht auch Glück, dass Verwandte, Freunde und Bekannte in allen Situationen hinter mir stehen und mich unterstützen? In meinem Leben denke ich oft über das Thema Glück nach und frage mich manchmal: „Wo fängt glücklich sein an und wo hört es auf?“. Diese Frage kann ich noch nicht beantworten, da ich mir darüber noch nicht klargeworden bin. Ich hoffe, dass ich im Leben oft glücklich sein kann und mir die Erarbeitung des Workshops hilft vielleicht in manchen Situationen wieder glücklich zu werden.“

A.3 Mindmap zum Thema

1 Wiest, Modul B 2.1 Lebenswelten aus: Wiest, Mortality, 2011

(Theresa Görtz)

B. Bedingungsanalyse: Die Zielgruppe und die äußeren Bedingungen

Der Workshop „Wie werde ich glücklich“ wird im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentags (kurz: DEKT) 2015 in Stuttgart angeboten. Für die folgende Analyse ist wichtig zu wissen, dass der Kirchentag 2015 bereits stattgefunden hat und der Workshop in diesem Setting im Nachhinein erdacht wird, also nicht durchgeführt wurde. Der Workshop wird als Gedankenexperiment erst konstruiert und deswegen wird dessen Planung in der Zukunftsform erläutert.

Zum DEKT ist zu sagen, dass dieser alle zwei Jahre für fünf Tage in einer Großstadt Deutschlands unter einem bestimmten Motto durchgeführt wird. Der Kirchentag wird von über 100.000 Menschen besucht, hierbei ist es egal ob sie Dauerteilnehmer oder aber auch nur an vereinzelten Tagen an Veranstaltungen teilnehmen.2 Die Besucher haben eine ungefähre Veranstaltungsanzahl von 2500 kulturellen, geistigen und gesellschaftspolitischen Veranstaltungen zur Auswahl.3 Das gesamte Stadtgebiet wird dabei in verschiedene Zentren unterteilt um für jeden Kirchentagsbesucher etwas anzubieten. Der Workshop ist ein Programmangebot im Zentrum Älterwerden. Dem Kirchentag zufolge kommen Besucher: „jeden Alters, unterschiedlicher Religionen und Herkunft zusammen, um gemeinschaftlich ein Fest des Glaubens zu feiern und über die Fragen der Zeit nachzudenken und zu

diskutieren.“4 (Theresa Görtz)

1. Umfeld

Da das Thema „Wie werde ich glücklich?!“ nicht in einer bestehenden Gruppe in einer Gemeinde angeboten wird, sondern auf dem DEKT findet sich hier für den Workshop eine ganz neue nur punktuell bestehende Gruppe zusammen, die sich nur vereinzelt und in kleinen Grüppchen kennen wird. Es wird sich im Folgenden hauptsächlich auf eigene Erfahrungen vom Kirchentag gestützt.

Der Kirchentag selbst stellt sich als: „Kirche in einem anderen Kontext“5 dar, sodass es sich hierbei um einen sehr komplexen Gemeindekontext handelt und es eine Schwierigkeit beinhaltet das Umfeld näher zu erläutern. Der DEKT ist ein bunter Globus, da hier nicht nur die evangelische Kirche vertreten ist sondern auch alle anderen Religionen und Religionsgemeinschaften. Dieses große „Fest des Glaubens“ wird als gelebte Ökumene gesehen, da hier alle miteinander feiern und füreinander da sind. Die prägenden Einflüsse hierbei sind auch, dass der Kirchentag nicht ohne ehrenamtliches Engagement bestehen kann.. Der DEKT ist eine Großveranstaltung die noch sehr lange weiterhin bestehen kann, dadurch dass sie zum einen nur alle zwei Jahre stattfindet, zum anderen aber auch immer einer hohe Zahl von Besuchern anzieht, die diesen anderen Kontext erleben wollen. Auch die kirchliche Bindung und Religiosität spielen hierbei eine große Rolle, da man durch die vielen verschiedenen Angebote neue Impulse für das eigene Leben entdeckt.6

Für diesen Workshop werden ein paar Materialien benötigt um diesen anschaulich und attraktiv für die TN zu gestalten. Die Kosten des Angebots wird von den leitenden Personen übernommen, da diese sich auf maximal 100€ belaufen werden.

Der Workshop „Wie werde ich glücklich?!“ ist ein einmaliges Angebot in den fünf Tagen in denen der Kirchentag stattfindet. Da es dazu kommen kann, dass ein zu großer Andrang von Besuchern entsteht und somit nicht alle an diesem Angebot teilnehmen können, kann es sein, dass nach Absprache mit der Organisationsleitung des Kirchentags dieser Workshop noch ein zweites Mal angeboten wird. Der Zeitrahmen für diesen Workshop wird 90 Minuten umfassen, sodass man zu einem angenehmen Arbeitsklima gelangen kann.

Der Workshop wird in dem Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle im Gebäudeteil des Hegelsaals durchgeführt. Dafür werden zwei Tagungsräume zur Verfügung gestellt. Diese Räume werden verbunden, sodass ein großer Tagungsraum mit einem Platz für ungefähr 60 TN entsteht. Die Tagungsräume sind sehr gut klimatisiert und voll abdunkelbar, sodass man hier auch mit einem Beamer arbeiten kann. Außerdem verfügen die Räume über variable Trennwände um die Materialien grafisch zu präsentieren.7 Noch dazu haben die Tagungsräume eine sehr gute Ausstattung, so zum Beispiel sind genügend Stühle und Tische in den Räumen vorhanden. Allerdings sind diese flexibel veränderbar, sodass die leitenden Personen in unterschiedlichen Arbeitsformen mit den TN aktiv werden können. Im Bereich des Stils kann gesagt werden, dass die Tagungsräume sehr schlicht gehalten sind.

Im Vorfeld des Workshops wird mit der zuständigen Hallenleitung des Kirchentages geklärt, welche Materialien in den Räumen zur Verfügung stehen sollten. So wird besprochen, dass nur Stühle und zwei Tische in den Räumen stehen sollen um genügend Platz nutzen zu können. Die Tagungsräume sind sehr schlicht gehalten, wirken jedoch nicht steril oder kalt. Noch dazu wird bereits im Vorfeld geklärt, dass maximal 60 Personen diesen Workshop besuchen können. Es werden im Laufe des Workshops keine weiteren TN hereingelassen. Während des Workshops dürfen Kirchentagsbesucher diesen verlassen, aber keine weiteren nachrücken um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

(Theresa Görtz)

2. TeilnehmerInnen

Da es sich bei dem Workshop um ein einmaliges Angebot handelt, wird die Gruppe von 60 TN ganz neu zusammengewürfelt sein. Die TN kommen aus unterschiedlichsten Gemeinden, wobei auch nicht evangelische möglich sind, was im Bezug zum Thema nur wenig unterschiedliche Vorkenntnisse ergibt. Manche der TN wohnen auf dem Dorf und andere hingegen in einer Großstadt. Hierbei ist zu beachten, dass es oftmals ganz andere Lebensverhältnisse sind, so zum Beispiel haben die Menschen vom Dorf gar nicht unbedingt die Möglichkeit einkaufen zu gehen, da sie dafür mit dem Auto oder selten fahrenden Bus fahren müssen. Dadurch, dass die Menschen auf dem Dorf andere Lebensverhältnisse haben, als die in der Stadt legen sie auf unterschiedliche Dinge im Leben Wert. Aus eigener Erfahrung legen Menschen vom Dorf mehr Wert auf das soziale Miteinander, wohingegen Menschen aus der Stadt mehr auf das Materielle achten. Die kirchliche Anbindung der einzelnen Personen ist ganz unterschiedlich, da Menschen, die vom Dorf kommen manchmal nur zwei Mal im Monat Angebote in der Gemeinde wahrnehmen können. Dahingegen haben Menschen aus der Großstadt viel mehr Angebote, die sie besuchen können. Natürlich kann man nicht genau wissen, ob sie diese Angebotsvielfalt auch zu schätzen wissen und annehmen. Die meisten Kirchentagsbesucher haben eine kirchliche Bindung, so sind 91% der Teilnehmenden evangelisch und 9% katholisch und nur 1% wird unter sonstiges gezählt.8 Der Workshop wird für Personen ab 60 Jahren konzipiert. Aus der Erfahrung heraus kann es aber dazu kommen, dass diesen Workshop auch Personen unter 60 besuchen möchten, was trotzdem möglich ist. Unsere Zielgruppe definieren wir trotzdem als Gruppe von mit zumeist evangelischen Christen über 60 Jahren, die ganz unterschiedlich starke Gemeindebindung haben. Bei der Verteilung der Geschlechter kann aus Erfahrung vermutet werden, dass mehr Frauen dieses „sinnliche“ Angebot wahrnehmen möchten. Es könnte bei den Kirchentagsbesuchern so sein, dass sie regelmäßig eine Gruppe in ihrer Kirchengemeinde besuchen, vielleicht sind sie auch Mitglied in einem Kirchenchor oder selbst ehrenamtlich aktiv. Sodass hier gesagt werden kann, dass sie in ihrer Kirchengemeinde engagiert sind. Oft ist es auf dem Kirchentag so, dass die Besucher in kleinen Gruppen mit Freunden oder Gemeindemitgliedern der heimischen Gemeinde unterwegs sind. Somit wird im Workshop eher weniger mit Einzelpersonen gerechnet. Im Bezug auf die Planung der Kleingruppenarbeit wird darauf geachtet, dass die sich kennenden Gruppen auch getrennt werden um das Kennenlernen anderer TN zu ermöglichen. Besucher des Kirchentages haben unterschiedliche Motivationen, wenn sie in einen Workshop kommen. Sie erwarten „Entertainment“, eine Lernerfahrung und bzw. oder neue Kontakte zu knüpfen. Für die TN soll der Besuch oft ein besonderes Erlebnis darstellen. Menschen in dem genannten Alter möchten oft kreativ werden, sich nützlich fühlen und somit auch für andere da sein, aber auch zu etwas dazugehören.9 Für Menschen ab 60 ist es wichtig diese Punkte zu beinhalten und sich oft auch selbst zu verwirklichen. Aus unserer Erfahrung können wir genau diese Punkte bestätigen, da wir selbst Großeltern oder aber Verwandte und Bekannte über 60 Jahren haben, bei denen sich das genauso wiederspiegelt. Gerade bei Menschen, die vom Dorf stammen ist es wichtig mit anderen ins Gespräch zu kommen auch wenn es nur in der Nachbarschaft oder im Seniorenkreis ist. Für diese Menschen ist es immer wichtig jemanden zum Erzählen zu haben, so ist es uns selbst bekannt, dass sich oft ältere Menschen freuen, wenn junge Menschen einfach zum Erzählen vorbeikommen und ihnen somit eine Freude machen. Ältere Menschen haben oft das Bedürfnis nicht noch etwas Neues zu lernen sondern ihre Erfahrungen an jüngere Generationen weiterzugeben.

Da es sich bei dem Workshop um ein Angebot für ältere Menschen handelt, muss beachtet werden, dass sie vielleicht nicht so lange stehen bzw. auf dem Boden sitzen können, sodass im Vorfeld genügend Stühle in die oben beschriebenen Räume gestellt werden. Außerdem wird beachtet, dass die Arbeitsformen immer mal gewechselt werden, sodass sich die TN auch noch zwischendurch bewegen können. Mit dem Workshop möchten wir unterschiedliche Lernbereiche der älteren Menschen ansprechen, so den kognitiven, den pragmatischen und den sozialen. Diese drei Lernbereiche fließen in die Planung des Workshops mit ein und werden auch umgesetzt. Da wir als Thema „Wie werde ich glücklich?!“ ausgewählt haben, werden hier keine Schwierigkeiten im Umgang mit dem Text entstehen, sodass hier nichts weiter beachtet werden muss.

(Theresa Görtz)

3. Person und Rolle der Leiterinnen

Der Workshop wird von Mandy Planitzer und Theresa Görtz angeboten und durchgeführt. Frau Planitzer und Frau Görtz sind beide noch Studenten im Master Leitung-Bildung- Diversität mit dem Schwerpunkt Evangelische Religionspädagogik. Frau Planitzer kann sich in die Gemeindestruktur einer Großstadtgemeinde der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg-schlesische Oberlausitz hineinversetzen. Frau Görtz hingegen in die Struktur einer Dorfgemeinde in der Braunschweigischen Landeskirche, sodass wir uns in unterschiedliche Gemeindestrukturen hineinversetzen können. Beide Leiterinnen haben keine praktischen Vorerfahrungen in der Arbeit mit Senioren und Erwachsenen, abgesehen von den theoretischen hochschulkontextuellen Leitungsübungen. So wird es sicher eine Herausforderung, an der man nur lernen und wachsen kann. Sie sind Beide mit Anfang bis Mitte zwanzig noch sehr jung, sodass verschiedene Reaktionen der TN folgen können. Es muss mit Freude über die junge Leitung, aber auch mit der Schwierigkeit gerechnet werden, dass die Leitung nicht ernst genommen wird.

Da es bei diesem Workshop auch dazu kommen kann, dass statt 60 TN nur 30 kommen wird sich auch hier auf Änderungen des Plans vorher gründlich eingestellt. So können alle geplanten Übungen auch mit weniger TN durchgeführt werden können, sodass hier nicht komplett neu geplant werden müsste. Des Weiteren kann es sein, dass TN des Workshops sich auf einzelne Übungen nicht einlassen können, sodass hier von Anfang an gesagt wird, dass alle Übungen freiwillig sind und man sich auch mal rausnehmen kann. Die Leiterinnen sind der Hoffnung, dass sie von der Gruppe sehr offen wahrgenommen werden. Im Vorfeld wird davon ausgegangen, dass dieser Workshop nicht stark auf die religiöse Sprachfähigkeit ausgelegt ist.

Frau Planitzer und Frau Görtz finden für ihren erarbeiteten Workshop den demokratischen Führungsstil angemessen, da sie die TN zum Aufbau von guten Beziehungen und Aktivität befähigen möchten. Außerdem möchten die Leiterinnen auf die Wünsche und Bedürfnisse der TN eingehen. Hierbei ist es wichtig mit Partner- und Gruppenarbeitsformen, wobei informiert und gemeinsam erarbeitet wird, zu arbeiten. Die Leiterinnen verhalten sich ruhig und höflich gegenüber den TN, das Verhalten gegenüber der TN spiegelt sich auch zurück. Es entsteht dadurch auch ein gewisses Vertrauensverhältnis zu den Leiterinnen. Durch diesen Führungsstil entsteht eine gewisse Spontanität und Individualität der TN, welches dem Workshop sehr gut tut und ihn noch interessanter macht.

[...]


1 Wiest, Modul B 2.1 Lebenswelten aus: Wiest, Mortality, 2011

2 Vgl. Barner, Kirchentag, URL: https://www.kirchentag.de/ueber_uns/was_ist_kirchentag/das_ereignis.html, abgerufen am 8.9.2015

3 Vgl. ebenda

4 Vgl. ebenda

5 ebenda

6 Vgl. ebenda

7 Vgl. Kroll, Liederhalle, URL: http://www.kongresszentrum-stuttgart.de/raumangebot/tagungsraeume.html, abgerufen am 8.9.2015

8 Vgl. Barner, Kirchentag, URL: https://www.kirchentag.de/aktuell_2015/samstag/kirchentag_in_zahlen.html, abgerufen am 8.9.2015

9 Kade, Altenbildung, S52,; Mulia, kirchliche Altenbildung, S.132.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Workshop "Wie werde ich glücklich?!" auf dem Kirchentag 2015 im Zentrum Älterwerden
Hochschule
Evangelische Hochschule Berlin
Veranstaltung
Bildung im Alter
Note
1,3
Autoren
Jahr
2015
Seiten
38
Katalognummer
V323770
ISBN (eBook)
9783668231801
ISBN (Buch)
9783668231818
Dateigröße
913 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
workshop, kirchentag, zentrum, älterwerden
Arbeit zitieren
Mandy Planitzer (Autor:in)Theresa Görtz (Autor:in), 2015, Workshop "Wie werde ich glücklich?!" auf dem Kirchentag 2015 im Zentrum Älterwerden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323770

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