Der Workshop ist eine theoretische Arbeit, die nicht praktisch durchgeführt wurde, aber zur Durchführung vorbereitet wurde. Gedanklich versetzen sich die beiden Gemeindepädagoginnen, Mandy Planitzer und Theresa Görtz, in das Setting des Kirchentags 2015 im Zentrum "Älterwerden" und planen diesen Workshop hauptsächlich für die Seniorenarbeit zum Thema Glück.
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung
A.1 Thema „Wie werde ich glücklich?!“
A.2 Meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema
A.3 Mindmap zum Thema
B. Bedingungsanalyse: Die Zielgruppe und die äußeren Bedingungen
B.1 Umfeld
B.2 TeilnehmerInnen
B.3 Person und Rolle der Leiterinnen
C. Sachanalyse: Fachwissenschaftliche Orientierung über das Thema
C.1 Was ist Glück?
C.2 Glück aus bezugswissenschaftlichen Perspektiven
C2.1 Glück und Theologie
C.2.2 Glück und Philosophie
C.2.3 Glück und Hirnforschung
C.2.4 Glück und (Sport-) Medizin
C.3 Wie werde ich glücklich?!
D. didaktische Analyse
D.1 Voraussetzungen der Teilnehmenden
D.2 Exemplarität
D.3 Zukunftsbedeutung der Teilnehmenden
D.4 Lernzielformulierung
D.5 Medien, Materialien, Methoden, Sozialformen und Erläuterung der einzelnen Phasen
Zielsetzung & Themen
Ziel der Arbeit ist die theoretische Planung und didaktische Konzeption des Workshops „Wie werde ich glücklich?!“ für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Vermittlung von Glücks-Handwerkszeug für Senioren ab 60 Jahren, um diese im Alltag zu stärken.
- Fachwissenschaftliche Fundierung des Glücksbegriffs
- Didaktische Aufbereitung für eine Zielgruppe ab 60 Jahren
- Methoden zur Förderung von Glücksempfinden im Alter
- Praktische Gestaltung von Workshop-Phasen
- Reflexion über die Rolle der Leitenden
Auszug aus dem Buch
C.1 Was ist Glück?
Der Begriff Glück hat jedoch verschiedene Bedeutungsdimensionen. „In der deutschen Sprache ist "Glück" als Begriff sehr unscharf, er hat drei verschiedene Bedeutungen, nämlich "Zufallsglück", "Wohlfühlglück" und "dauerhaftes Glück".“11 Das Zufallsglück gehört zu dem Bedeutungsfeld: "Glück haben" (englisch: luck). Beispiele hierfür wären Glücksspiele und durch Zufall einen Vorteil erlangen beziehungsweise Nachteil vermeiden. Dem zweiten Bedeutungsfeld: "Glück empfinden" können das Wohlfühlglück, das während einer kurzen Zeitdauer empfunden wird (englisch: pleasure) und das dauerhafte Glück, das ein beständiges Gefühl ist (englisch: happiness), zugeordnet werden.12
Im psychologischen Kontext wird deutlich, dass „der Begriff "Glück" selten gebraucht [wird], stattdessen sprechen die Forscher häufiger von "Zufriedenheit", "Wohlbefinden", "Sinn", "Freude", "Positiverfahrungen", "Lust" oder "Erfolg".“13 Glück wird von Mayring genauer defininiert mit den Begriffen "state", gleichbedeutend mit "pleasure", und "trait" gleichbedeutend mit "happiness". "State" beschreibt das situative, vorübergehende, kurz andauernde und eher seltene, aber intensive Gefühl, das spezifisch in einer Situation auftritt, zum Beispiel in Form von Begeisterung. "Trait" hingegen meint das stabile, in der Person selbst begründete, länger (zum Beispiel einen Tag) andauernde, häufige Gefühl, das in unterschiedlichen Situation auftreten kann und generelle Lebenszufriedenheit beinhaltet.14
Zusammenfassung der Kapitel
A. Einleitung: Die Verfasserinnen erläutern die Themenfindung für den Workshop auf dem Kirchentag 2015 und reflektieren ihre eigene Motivation und Einstellung zum Thema Glück.
B. Bedingungsanalyse: Die Zielgruppe und die äußeren Bedingungen: Dieses Kapitel analysiert das Umfeld des Kirchentages, die potenziellen Teilnehmenden ab 60 Jahren und die Rolle der Workshopleiterinnen.
C. Sachanalyse: Fachwissenschaftliche Orientierung über das Thema: Hier wird der Glücksbegriff aus psychologischer, theologischer, philosophischer, medizinischer und hirnphysiologischer Sicht fundiert beleuchtet.
D. didaktische Analyse: Die didaktische Planung definiert Lernziele, erläutert die Auswahl der Zielgruppe und detailliert die verschiedenen methodischen Phasen des Workshops.
Schlüsselwörter
Glück, Wohlfühlglück, Dauerhaftes Glück, Kirchentag, Seniorenarbeit, Religionspädagogik, Glücksforschung, Flow-Erlebnis, Lebenszufriedenheit, Didaktik, Workshop-Planung, Glücksmomente, Dankbarkeit, Spiritualität, Altersbildung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die theoretische Planung eines Workshops für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015, der älteren Menschen helfen soll, ihr eigenes Glückspotenzial zu entdecken.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die wissenschaftliche Definition von Glück sowie die praktische didaktische Umsetzung in einem Workshop-Setting für Senioren.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines "Handwerkszeugs", mit dem Teilnehmende ab 60 Jahren ihr Glücksempfinden im Alltag bewusst fördern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, die theologische, philosophische, psychologische und medizinische Perspektiven auf das Glück integriert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Neben der Bedingungs- und Sachanalyse steht die detaillierte didaktische Planung des Workshops im Zentrum, inklusive Phasenmodell und Materialkonzept.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Glücksforschung, Altersbildung, Religionspädagogik und praktische Workshop-Didaktik geprägt.
Warum wird die Geschichte vom Alten Grafen als Methode eingesetzt?
Sie dient als konkrete, leicht merkbare Methode, um durch das bewusste Zählen positiver Erlebnisse (Bohnen-Trick) Dankbarkeit und Achtsamkeit im Alltag zu fördern.
Welche Rolle spielt die Hirnforschung für den Workshop?
Sie belegt durch das Konzept der Botenstoffe und Flow-Erlebnisse, dass Glück beeinflussbar ist und durch gezielte Aktivitäten gesteigert werden kann.
- Quote paper
- Mandy Planitzer (Author), Theresa Görtz (Author), 2015, Workshop "Wie werde ich glücklich?!" auf dem Kirchentag 2015 im Zentrum Älterwerden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323770