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Grundsätze und Anwendungsgebiete der Progressiven Muskelentspannung

Title: Grundsätze und Anwendungsgebiete der Progressiven Muskelentspannung

Term Paper , 1999 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Oliver Hartelt (Author)

Sport - Sport Psychology
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Die täglichen Belastungen in Beruf und Privatleben nehmen für viele Menschen immer mehr zu. Es wird für sie immer schwerer, diese Belastungen angemessen zu bewältigen und sich so zu entspannen, daß sie ihre innere Ruhe und Gelassenheit wiederfinden.

Die Folge dieser chronischen Überlastung und unzureichender Entspannung werden häufig erst nach Jahren sichtbar und zeigen sich in sehr unterschiedlichen psychischen und psychosomatischen Beschwerden.

Psychische Beschwerden spiegeln sich unter anderem in innerer Unruhe, Angst, Nervosität, Unzufriedenheit, nachlassender Konzentrations- und Leistungsfähigkeit wider.

Bei den körperlichen Beschwerden handelt es sich oft um Atem- und Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Magen-, Darmprobleme, Schlafstörungen, Muskelverspannungen etc.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung in das Entspannungstraining

II. Einstellung zur Progressiven Muskelentspannung

III. Erstellung von Protokollbögen

IV. Anwendung im Alltag

V. Varianten der Progressiven Muskelentspannung

VI. Progressive Muskelentspannung bei Belastungen

Klinische Effektivität der Progressiven Muskelentspannung

VII. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen, methodischen Anwendungsbereiche sowie die klinische Effektivität der Progressiven Muskelentspannung (PME) darzustellen und ihre Bedeutung für die Stressbewältigung zu beleuchten.

  • Grundprinzipien und Durchführung der Progressiven Muskelentspannung
  • Methodische Varianten und Anpassung an individuelle Bedürfnisse
  • Praktische Anwendung im Alltag und zur Prävention
  • Klinische Anwendungsfelder bei verschiedenen psychischen und somatischen Beschwerden

Auszug aus dem Buch

II. Einstellung zur Progressiven Muskelentspannung

Es sollte eine Anpassung des Trainings an eigene Bedürfnisse erfolgen. Das persönliche Optimum in Bezug auf bestimmte Tageszeiten & Situationen soll gefunden werden. Eine Zeitinvestierung zum „Vertrautmachen“ mit den Übungen, evtl. sogar einige Wochen ist unabdingbar.

Beim Üben gilt das didaktische Prinzip „Vom Leichten zum Schweren“.

Die gesundheitlich günstige Wirkung beruht auf regelmäßigem Training, nicht der einzelnen Übung. Es zielt dabei auf die Anwendung des Erlernten in komplizierten aufregenden Situationen im Sinne eines vorbeugenden Aspektes – der Streßbewältigung bzw. dem Streßabbau.

Ein Problem von zur inneren Unruhe neigenden Teilnehmern besteht im Erwarten eines kurzfristigen Erfolges, was sie zwangsläufig in eine Erwartungshaltung bringt – es folgt ein angespanntes Warten auf Entspannung.

Zusätzlich existiert z.T. eine herabgesetzte Sensibilität gegenüber den körperlichen Empfindungen und Veränderungen; überaktive Herzpatienten halten sich beispielsweise für ausgeglichen und ruhig.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung in das Entspannungstraining: Beschreibt die zunehmende Belastung im modernen Leben und die daraus resultierenden physischen sowie psychischen Folgen.

II. Einstellung zur Progressiven Muskelentspannung: Erläutert notwendige Voraussetzungen für das Training, wie Geduld und die Anpassung an individuelle Bedürfnisse.

III. Erstellung von Protokollbögen: Erklärt die Bedeutung von Dokumentationen des Übungsverlaufs für eine erfolgreiche Kursleitung.

IV. Anwendung im Alltag: Fokussiert auf die präventive Wirkung und die Integration der Entspannungstechniken in den täglichen Ablauf.

V. Varianten der Progressiven Muskelentspannung: Stellt verschiedene wissenschaftliche Modifikationen und Instruktionsformen vor.

VI. Progressive Muskelentspannung bei Belastungen: Analysiert den Einsatz der Methode bei Schmerzen und Stress.

Klinische Effektivität der Progressiven Muskelentspannung: Bewertet die Wirksamkeit bei spezifischen Diagnosen wie Angststörungen, Kopfschmerzen und Bluthochdruck.

VII. Fazit: Fasst den Nutzen für Stressbewältigung und Körperwahrnehmung zusammen und identifiziert Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Progressive Muskelentspannung, Entspannungstraining, Stressbewältigung, Prävention, Körperwahrnehmung, Klinische Effektivität, Psychosomatik, Stressabbau, Angstbewältigung, Muskelentspannung, Biofeedback, Gesundheitsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftlichen Grundlagen, Methoden und klinischen Anwendungsbereiche der Progressiven Muskelentspannung als Verfahren zur Stressbewältigung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einbettung der Entspannungstechnik, ihre praktische Durchführung, verschiedene modifizierte Verfahren sowie ihre Wirksamkeit bei körperlichen und psychischen Beschwerden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch regelmäßiges Training eine präventive Entspannungswirkung erzielt werden kann und bei welchen klinischen Indikationen die Methode besonders effektiv ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Ansätze und klinischer Studien von Autoren wie Bernstein, Borkovec und Öst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Anleitung, die Dokumentation des Übungsverlaufs, die Alltagstauglichkeit der Methode sowie eine detaillierte klinische Evaluation ihrer therapeutischen Wirksamkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Progressive Muskelentspannung, Stressbewältigung, klinische Effektivität, Prävention und Psychosomatik.

Wie wichtig ist die Protokollführung für den Therapieerfolg?

Protokollbögen dienen der Dokumentation des Übungsverlaufs, ermöglichen die Analyse von Problemen und unterstützen den Kursleiter dabei, das Training optimal auf den Teilnehmer abzustimmen.

Ist Progressive Muskelentspannung bei allen Krankheitsbildern gleichermaßen wirksam?

Nein, die Wirksamkeit variiert je nach Störungsbild. Während sie bei Spannungskopfschmerzen als sehr effektiv gilt, ist sie bei vaskulären Kopfschmerzen allein oft nicht indiziert und sollte mit anderen verhaltenstherapeutischen Maßnahmen kombiniert werden.

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Details

Title
Grundsätze und Anwendungsgebiete der Progressiven Muskelentspannung
College
University of Potsdam  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Sportpsychologie
Grade
1,7
Author
Oliver Hartelt (Author)
Publication Year
1999
Pages
12
Catalog Number
V3262
ISBN (eBook)
9783638119825
ISBN (Book)
9783668287259
Language
German
Tags
Grundsätze Anwendungsgebiete Progressiven Muskelentspannung Sportpsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Hartelt (Author), 1999, Grundsätze und Anwendungsgebiete der Progressiven Muskelentspannung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3262
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