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Marktplaetze als Geschaeftsmodell

Title: Marktplaetze als Geschaeftsmodell

Seminar Paper , 2001 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jochen Müller (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Electronic Commerce (EC) als Handel im orts- und zeitlosen Marktplatz des Internets gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung, vor allem im B2B-Bereich1. Steigende Umsatzzahlen werden insbesondere für Deutschland erwartet, das Prognosen zufolge bis spätestens 2004 der mit Abstand größte EC-Markt in Westeuropa sein wird2. Eine Variante des Handels im Internet sind dabei Geschäftstransaktionen auf elektronischen Märkten; sie stellen einen virtuellen Platz für den Tausch von Gütern oder Dienstleistungen bereit, auf dem die Informationsströme von Angebot und Nachfrage koordiniert werden, wie auf den Marktplätzen von "Allocation Network", "M ybau.com", "Ricardo" oder "ebay". In diesem Zuge treten neue Geschäftsmodelle hervor, bei denen Marktplatzbetreiber einen virtuellen Marktraum bereitstellen und Gewinn und Umsatz durch das Betreiben des Marktplatzes generieren. Zu den offenen Fragen gehört dabei, was die besondere Attraktivität des Marktplatzes für Käufer und Verkäufer ausmacht, über welche Mechanismen der Betreiber Umsatz und Gewinn generiert und welche Faktoren seinen Erfolg bestimmen.

Wir werden uns daher im folgenden kurz mit den Grundlagen des elektronischen Marktplatzes auseinandersetzen und ihn mit traditionellen (nicht-elektronischen) Marktplätzen vergleichen. Im Folgenden stellen wir den besonderen Nutzen für Käufer und Verkäufer heraus. Da dem Betreiber als Intermediär eine bedeutende Rolle zukommt, werden wir zuerst auf seine neuen Aufgaben und Funktionen eingehen, sodann wesentliche Elemente seines Geschäftsmodells und kritische Erfolgsfaktoren behandeln und schließlich ein Beispiel für ein innovatives Geschäftsmodell anführen. Unsere Ergebnisse fassen wir in einem abschließenden Resümee zusammen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Von traditionellen zu elektronischen Marktplätzen

2.2 Vorteile von elektronischen Marktplätzen

3. Geschäftsmodelle von Marktplatzbetreibern

3.1. Elemente von Geschäftsmodellen

3.1.1 Rolle und Aufgaben von Marktplatzbetreibern

3.1.2 Ertragsmodelle

3.1.3 Marktplatzarten und Marktplatzkonzentration

3.2. Kombination der Elemente

3.3. Erfolgsfaktoren

4. Beispiel für ein innovatives Geschäftsmodell

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Marktplatzbetreibern als Intermediäre im elektronischen Handel und analysiert, wie diese durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien neue Geschäftsmodelle etablieren, um Transaktionsprozesse effizienter zu gestalten.

  • Grundlagen und Definition elektronischer Marktplätze
  • Aufgaben und Funktionen des Marktplatzbetreibers
  • Gestaltung von Ertragsmodellen im E-Commerce
  • Kritische Erfolgsfaktoren für digitale Marktplätze
  • Anwendung des Modells auf die Software-Distributionsbranche

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Rolle und Aufgaben von Marktplatzbetreibern

Wie auf einem traditionellem Markt ist auch bei einem elektronischen Markt ein Marktplatzbetreiber notwendig, der die elektronischen Infrastruktur bereitstellt. Er nimmt dabei die Rolle eines Intermedärs zwischen Käufern und Verkäufern ein. Die wichtigsten Aufgaben eines Intermedärs (Marktplatzbetreibers) im Internet sind:

Aggregation: Marktplatzbetreiber schaffen durch reduzierte Transaktionskosten Vorteile durch Skaleneffekte. Dabei können Informationsasymmetrien zwischen Käufern und Verkäufern ausgeglichen werden. Während im Direktvertrieb über das Internet Fallstudien den Trend zur Disintermediation aufgrund gesunkener Transaktionskosten feststellen, wächst die Rolle von Marktplatzbetreibern, die z. B. Kundenaufträgen zu einem Großhandelsauftrag mit vergünstigten Konditionen aggregieren.

Schaffung von Vertrauen: Die am Markt beteiligten Geschäftspartner sind vor einem opportunistischen Verhalten des Partners zu schützen. Der Marktplatzbetreiber als Dritter im Marktprozess kann durch seine etablierte Marktpräsenz sicherstellen, daß Transaktionen vollzogen werden und Geschäftspartner bis zur Vollendung des Geschäftes handlungsfähig sind. Angesichts der Sicherheitsbedenken von Internetznutzern zeigen Fallstudien, daß dies eine wesentliche Aufgabe eines Marktplatzbetreibers im Internet ist.

Vereinfachung: Der Austausch von Informationen zwischen Organisationen ist in der Regel kostenintensiv. Marktplatzbetreiber können durch ihre langfristige Marktteilnahme und Fachwissen eine verbesserte Koordination von Angeboten erwirken.

Zusammenführung: Der Marktplatzbetreiber schafft einen zentralen Anlaufpunkt für Angebot und Nachfrage und führt sie zusammen. Er kann einen Mechanismus zur Preisbildung vorgeben, sein übergreifendes Wissen nutzen und Informationen über Kunden und Marketing Verkäufern zur Verfügung stellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Electronic Commerce ein und skizziert die Fragestellung bezüglich der Geschäftsmodelle und Erfolgsfaktoren von Marktplatzbetreibern.

2. Grundlagen: Hier werden die Begrifflichkeiten geklärt sowie der Wandel von traditionellen zu elektronischen Marktplätzen und deren spezifische Vorteile erläutert.

3. Geschäftsmodelle von Marktplatzbetreibern: Dieses zentrale Kapitel analysiert die Rollen, Aufgaben, Ertragsmechanismen und Erfolgsfaktoren, die für den Betrieb eines elektronischen Marktplatzes maßgeblich sind.

4. Beispiel für ein innovatives Geschäftsmodell: Das Kapitel veranschaulicht die theoretischen Konzepte anhand des Softwarehandels als Anwendungsbeispiel für ein vertikales Marktmodell.

5. Resümee: Hier werden die zentralen Ergebnisse zusammengefasst und die Abhängigkeit des Erfolgs von einer passenden Kombination aus Funktionalitäten und Ertragsmodellen hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Electronic Commerce, Marktplatzbetreiber, Geschäftsmodell, Intermediär, Transaktionskosten, Aggregation, Vertrauen, Ertragsmodelle, Preisbildung, Markteffizienz, Online-Handel, Software-Distribution, Wettbewerbsvorteile, Erfolgsfaktoren, Internetökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit analysiert elektronische Marktplätze als Geschäftsmodell und untersucht die ökonomischen Hintergründe sowie die strategische Rolle des Betreibers.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition elektronischer Märkte, die Funktionen von Intermediären, die Wahl des passenden Ertragsmodells und die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Marktplatzbetreiber durch koordinierende Funktionen Effizienzvorteile schaffen und durch welche Mechanismen sie nachhaltig Umsatz generieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und strukturellen Modellbildung, ergänzt durch ein praktisches Anwendungsbeispiel aus der Softwarebranche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Komponenten von Geschäftsmodellen definiert, anschließend Ertragsquellen wie Transaktionsgebühren und Mitgliedsbeiträge erörtert und abschließend die Faktoren für den Erfolg bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Electronic Commerce, Transaktionskosten, Intermediär, Marktplatzkonzentration und Skaleneffekte.

Warum ist das Beispiel Softwarehandel für die Arbeit von besonderer Relevanz?

Der Softwaremarkt ist durch hohe Komplexität und heterogene Vertriebsstrukturen gekennzeichnet, was ihn ideal für die Anwendung aggregierender und koordinierender Marktplatzmodelle macht.

Welche Bedeutung haben "Vertrauen" und "Sicherheit" für den Marktplatzbetreiber?

Da Internetnutzer oft Sicherheitsbedenken haben, ist der Betreiber als vertrauenswürdiger Dritter entscheidend, um den erfolgreichen Abschluss von Geschäftstransaktionen zu gewährleisten.

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Details

Title
Marktplaetze als Geschaeftsmodell
College
Technical University of Darmstadt  (Technologiemanagement und Marketing)
Course
Innovative Geschaeftskonzepte fuer virtuelle Unternehmen im Internet
Grade
2,0
Author
Jochen Müller (Author)
Publication Year
2001
Pages
18
Catalog Number
V33211
ISBN (eBook)
9783638337434
Language
German
Tags
Marktplaetze Geschaeftsmodell Innovative Geschaeftskonzepte Unternehmen Internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jochen Müller (Author), 2001, Marktplaetze als Geschaeftsmodell, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33211
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