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Heirat, Scheidung und Wiederheirat als Thema der Ökonomik

Title: Heirat, Scheidung und Wiederheirat als Thema der Ökonomik

Seminar Paper , 2015 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: M.Sc. Franz Schmid (Author)

Economics - Other
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Diese Seminararbeit basiert auf dem Aufsatz "Divorce, Remarriage, and Welfare: A general Equilibrium Approach" von Chiappori und Weiss aus dem Jahr 2006. Ziel von Chiappori und Weiss war es, ein generelles Gleichgewichtsmodell über die Zusammenhänge von Eheschließung, Scheidung, verhandelbaren Transferzahlungen, Wiederheirat und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Wohlfahrt der Kinder zu entwickeln.

Wie gut und adäquat ihnen dies gelungen ist, soll in dieser Arbeit erläutert werden. Hierzu wird zunächst ihr Modell skizziertm anschleißend folgen eine kritische Würdigung und ein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Heirat und Scheidung ohne Kinder

2.1 Modellannahmen

2.2 Modell und Gleichgewicht

2.3 Schlussfolgerungen

3. Heirat und Scheidung mit Kindern

3.1 Annahmen

3.2 Modell und Gleichgewicht

3.3 Schlussfolgerungen

4. Kritik

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Zusammenhänge von Eheschließung, Scheidung und Wiederheirat unter Verwendung eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells, um insbesondere die Auswirkungen auf das Wohlergehen von Kindern in Scheidungssituationen zu untersuchen.

  • Ökonomische Modellierung von Familienstrukturen
  • Analyse des Einflusses von Scheidungsraten auf Wiederheiratschancen
  • Untersuchung von Unterhaltszahlungen und deren Anreizstrukturen
  • Kritische Würdigung mikroökonomischer Ansätze in der Familienökonomie

Auszug aus dem Buch

2. Heirat und Scheidung ohne Kinder

Das Modell von Chiappori und Weiss läuft in zwei Perioden ab. Hierbei wird eine Ehe als Übereinkunft gesehen, die mindestens eine Periode hält. In der ersten Periode trifft jedes Individuum auf ein Individuum des anderen Geschlechts und die Beiden heiraten. Am Ende der ersten Periode wird die Qualität der Beziehung Θ festgestellt. Anhand dieser neuen Information entscheiden die Ehepartner zu Beginn der zweiten Periode, ob sie verheiratet bleiben oder sich scheiden lassen wollen. Geschiedene Individuen stehen dann wieder dem Ehemarkt zur Verfügung und können in der zweiten Periode erneut heiraten, falls sie einen geeigneten neuen Partner finden. Sollte dies nicht der Fall sein, bleiben sie für immer Single.

Es wird von einer homogenen Bevölkerung ausgegangen, alle Individuen verfügen über das selbe Einkommen y und die selben Präferenzen. Die Nutzenfunktion ist additiv und linear. Sie setzt sich aus monetären und nicht-monetären Erwägungen zusammen. Das Einkommen y wird komplett für den Konsum eines einzigen Konsumgutes ausgegeben und mit diesem gleichgesetzt. Es gibt keine Möglichkeit zur Sparentscheidung, um Konsum zwischen den Perioden zu transferieren. Der Konsumgut ist öffentlicher Konsum des Haushaltes. Die Qualität der Beziehung wird mit Θ bezeichnet, sie wird durch eine symmetrische Verteilung F(Θ) mit einem Erwartungswert von Null angegeben und ist unabhängig vom Einkommen. Innerhalb einer Beziehung wird Θ von beiden Partner gleich empfunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der sich wandelnden Familienstrukturen ein und erläutert den ökonomischen Bezug zur ökonomischen Analyse von Ehe und Scheidung.

2. Heirat und Scheidung ohne Kinder: Hier wird das Modell von Chiappori und Weiss skizziert, welches in zwei Perioden die Entscheidungen von Ehepartnern über Scheidung und Wiederheirat ohne Berücksichtigung von Kindern beschreibt.

3. Heirat und Scheidung mit Kindern: Dieses Kapitel erweitert das Modell um die Komponente von Kindern und analysiert, wie sich Unterhaltszahlungen auf das Wohl der Kinder und das Scheidungsverhalten auswirken.

4. Kritik: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit den Modellannahmen und den ökonomischen Methoden, die zur Analyse von zwischenmenschlichen Beziehungen verwendet werden.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze für zukünftige familienökonomische Forschung.

Schlüsselwörter

Familienökonomie, Ehe, Scheidung, Wiederheirat, Gleichgewichtsmodell, Nutzenfunktion, Unterhaltszahlungen, Mikroökonomie, Wohlfahrt, Konsum, Partnerwahl, Haushaltsmodell, ökonomische Rationalität, Spieltheorie, ökonomischer Imperialismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der mikroökonomischen Modellierung von Eheschließungen und Scheidungen, um zu verstehen, welche ökonomischen Faktoren diese zwischenmenschlichen Entscheidungen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Ehedauer, der Wahrscheinlichkeit von Wiederheirat nach Scheidung und der ökonomischen Situation von Kindern in Trennungshaushalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Modell von Chiappori und Weiss auf seine Angemessenheit zu prüfen und zu zeigen, wie ökonomische Anreize (wie Unterhaltszahlungen) das Verhalten der Akteure beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt ein mikroökonomisches Gleichgewichtsmodell, das auf Nutzenfunktionen basiert und in zwei Zeitperioden strukturiert ist.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Modellierung von Ehen ohne Kinder und die erweiterte Analyse von Ehen mit Kindern, inklusive einer ausführlichen methodischen Kritik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Familienökonomie, Gleichgewichtsmodell, Nutzenmaximierung, Scheidungsrate und ökonomische Rationalität.

Warum spielen Unterhaltszahlungen eine so große Rolle im Modell?

Sie dienen als Transferleistung, die bei einer Scheidung zwischen den Partnern verhandelt wird und direkt das Konsumniveau des Kindes beeinflusst.

Wie bewerten die Autoren die Aussagekraft des Modells?

Die Autoren sehen im Modell einen nützlichen Korrekturmechanismus, weisen jedoch darauf hin, dass es aufgrund vereinfachender Annahmen an Realitätsnähe mangelt und soziale sowie psychologische Faktoren vernachlässigt.

Warum ist das Modell auf zwei Perioden begrenzt?

Diese Begrenzung dient der mathematischen Vereinfachung, um das Maximierungsproblem handhabbar zu gestalten, schränkt jedoch die Abbildung lebenslanger Beziehungsdynamiken ein.

Was kritisiert der Autor an der Anwendung ökonomischer Modelle auf das Familienleben?

Es wird kritisiert, dass menschliche Beziehungen oft zu komplex für rein monetäre oder rein nutzenorientierte Erklärungen sind und wichtige Aspekte wie Liebe oder emotionales Wohlbefinden oft unberücksichtigt bleiben.

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Details

Title
Heirat, Scheidung und Wiederheirat als Thema der Ökonomik
College
University of Augsburg
Grade
2,0
Author
M.Sc. Franz Schmid (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V334307
ISBN (eBook)
9783668242081
ISBN (Book)
9783668242098
Language
German
Tags
Ökonomik Heirat Wiederheirat Scheidung Kinderarmut Weiss Chiappori
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc. Franz Schmid (Author), 2015, Heirat, Scheidung und Wiederheirat als Thema der Ökonomik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334307
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