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Der Einfluss von Belohnung auf die Produktivität in Unternehmen

Title: Der Einfluss von Belohnung auf die Produktivität in Unternehmen

Term Paper , 2016 , 29 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Sarah-Jane Rabenstein (Author)

Economics - Statistics and Methods
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In der vorliegenden Hausarbeit wird der Einfluss von Belohnung auf die Produktivität der Mitarbeiter eines Unternehmens untersucht. Dazu wird im ersten Kapitel der Begriff Belohnung und seine Bedeutung in der Psychologie abgehandelt, um anschließend auf die Wichtigkeit von Belohnung in Form von Lob in der Berufswelt hinzuweisen.

Im zweiten Kapitel werden die Hypothesen formuliert, über deren Gültigkeit die Auswertung der Daten eines Feldexperiments entscheidet. Die Methodik des Experiments wird im dritten Kapitel detailliert geschildert.

Das vierte Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der erhobenen Daten, ausgewertet, grafisch dargestellt und beschrieben mit Hilfe von Methoden aus den Bereichen der deskriptiven Statistik, der explorativen Statistik und der Inferenzstatistik. Dabei wird letzterem Bereich in Form des Signifikanztests zum Testen der Hypothesen in besonderem Maße Rechnung getra-gen.

Das fünfte und letzte Kapitel beinhaltet im Fazit die Beantwortung der Hypothesen. Die Ergebnisse werden kritisch begutachtet, gefolgt von der Beantwortung der allgemeinen Forschungsfrage nach dem Einfluss von Belohnung auf die Produktivität.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Operante Konditionierung

1.2 Der Behaviorismus

1.3 Lob als positiver Verstärker

2 Fragestellung und Hypothesen

2.1 Alternativhypothese

2.2 Nullhypothese

3 Methode

3.1 Anlass

3.2 Maßnahme

3.3 Vorgehensweise bei der Auswertung

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik

4.2 Explorative Statistik

4.3 Inferenzstatistik

4.3.1 Signifikanztests

4.3.2 Prüfung der Hypothesen

5 Fazit

5.1 Kritische Betrachtung

5.2 Beantwortung der Forschungsfrage

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht in Form eines Feldexperiments, welchen Einfluss Belohnungen durch Lob seitens der Führungskräfte auf die Produktivität der Mitarbeiter in einem Unternehmen haben. Dabei wird analysiert, ob eine gezielte positive Verstärkung zu einer signifikanten Leistungssteigerung oder einer Veränderung der Krankmeldungsrate führt.

  • Operante Konditionierung als theoretische Grundlage der Verhaltenssteuerung.
  • Untersuchung von Lob als Instrument der Mitarbeiterführung und Motivation.
  • Empirische Analyse mittels deskriptiver, explorativer und Inferenzstatistik.
  • Vergleich von Test- und Kontrollgruppen zur Hypothesenprüfung.
  • Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund aktueller Studien zur Mitarbeitermotivation.

Auszug aus dem Buch

1.1 Operante Konditionierung

Eine Verhaltensweise mit einem beobachtbaren Effekt auf die Umwelt wird als operant beschrieben. Bei der operanten Konditionierung wird durch eine Manipulation der Effekte, die ein bestimmtes Verhalten auf die Umwelt hat, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieses Verhaltens erhöht oder gesenkt (Gerrig & Zimbardo, 2008, S. 206-207). Die vorangegangene Formulierung impliziert bereits, dass es bei dieser Form der Konditionierung zwei Arten geben muss, positive und negative Verstärker genannt. Generell handelt es sich bei einem Verstärker um jeden „Stimulus, der – wird er kontingent zum Verhalten dargeboten – die Wahrscheinlichkeit dieses Verhaltens im Laufe der Zeit erhöht.“ (Gerrig & Zimbardo, 2008, S. 208). Positive Verstärker äußern sich in einem angenehmen Reiz nach einer gewünschten Reaktion, wie zum Beispiel in einer Belohnung in Form von Geld für gute Leistungen auf der Arbeit. Dahingegen liegen negative Verstärker vor, wenn in Folge einer gezeigten Verhaltensweise ein aversiver Reiz verringert oder beseitigt wird. Beispielhaft ist hier der Genuss von Kaffee gegen Erschöpfung und Müdigkeit zu nennen. (Gerrig & Zimbardo, 2008, S. 209). Die Begriffe Verstärkung und Belohnung werden oft synonym verwendet. Unter Berücksichtigung der genannten Definition eines Verstärkers wird jedoch schnell klar, dass das Anschreien einer Person als Verstärker bezeichnet werden kann, zweifelsohne jedoch keine Belohnung darstellt (Myers, 2008, S. 357).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen der operanten Konditionierung sowie des Behaviorismus und führt in die Bedeutung von Lob als positivem Verstärker im Arbeitskontext ein.

2 Fragestellung und Hypothesen: Hier wird das Ziel des Feldexperiments definiert und die zentralen Forschungsfragen in Form von Alternativ- und Nullhypothesen für die Produktivitätsmessung konkretisiert.

3 Methode: Dieses Kapitel beschreibt den Versuchsaufbau des Feldexperiments, die Auswahl der Test- und Kontrollgruppe sowie das gewählte Vorgehen zur statistischen Auswertung der Daten.

4 Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten mittels deskriptiver, explorativer und Inferenzstatistik grafisch dargestellt, ausgewertet und auf ihre Signifikanz hin überprüft.

5 Fazit: Das finale Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Hypothesen kritisch und beantwortet abschließend die übergeordnete Forschungsfrage zum Einfluss von Lob auf die Produktivität.

Schlüsselwörter

Belohnung, Produktivität, Operante Konditionierung, Mitarbeiterführung, Lob, positive Verstärkung, Feldexperiment, Statistik, Signifikanztest, Mitarbeitermotivation, Vertragsabschlüsse, Krankmeldungen, Personalmanagement, U-Test, Chi-Quadrat-Test.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von gezieltem Lob als Belohnungsinstrument durch Führungskräfte auf die Produktivität und das Verhalten von Mitarbeitern in einem Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die psychologische Lerntheorie, Methoden der Mitarbeiterführung, statistische Datenanalyse sowie die praktische Anwendung von Verstärkermechanismen in der Wirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, ob Lob als positiver Verstärker die Anzahl der Vertragsabschlüsse erhöht und die Anzahl der Krankmeldungen reduziert, um so zur Steigerung des Unternehmenserfolgs beizutragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um ein empirisches Feldexperiment mit einer Test- und einer Kontrollgruppe, welches durch Methoden der deskriptiven, explorativen und Inferenzstatistik ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise und eine detaillierte quantitative Auswertung der erhobenen Unternehmensdaten mittels Signifikanztests.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie operante Konditionierung, positive Verstärkung, statistische Signifikanz, Produktivitätssteigerung und Mitarbeiterführung beschreiben.

Warum konnte für die Krankmeldungen kein signifikanter Effekt nachgewiesen werden?

Obwohl eine deskriptive Tendenz erkennbar war, ergab der inferenzstatistische Chi-Quadrat-Test keine Signifikanz, was bei der gewählten Stichprobengröße zu einer Beibehaltung der Nullhypothese für diesen Bereich führte.

Welche Limitationen weist das Experiment laut der Autorin/dem Autor auf?

Die Untersuchung ist ein Quasi-Experiment ohne Randomisierung, hat eine kleine Stichprobe und einen zeitlich begrenzten Untersuchungsrahmen, weshalb die Ergebnisse als erste Indikatoren, aber nicht als absolut verallgemeinerbar gelten.

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Details

Title
Der Einfluss von Belohnung auf die Produktivität in Unternehmen
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Grade
1,1
Author
Sarah-Jane Rabenstein (Author)
Publication Year
2016
Pages
29
Catalog Number
V334338
ISBN (eBook)
9783668308015
ISBN (Book)
9783668308022
Language
German
Tags
Produktivität Unternehmen Belohnung Produktivitätssteigerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah-Jane Rabenstein (Author), 2016, Der Einfluss von Belohnung auf die Produktivität in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334338
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