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Kooperatives Lernen mit Tablet PCs. Auswirkungen des Einsatzes im Unterricht

Titre: Kooperatives Lernen mit Tablet PCs. Auswirkungen des Einsatzes im Unterricht

Dossier / Travail , 2016 , 23 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Andrea Windau (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Neue Medien spielen in unserem privaten Leben und in der Gesellschaft eine zunehmend wichtigere Rolle. Immer häufiger halten sie auch Einzug in Bildungseinrichtungen. Nachdem in einigen Schulen Pilotprojekte mit Computern durchgeführt wurden, werden nun vermehrt Tablet PCs im Unterricht erprobt. Jedoch ist vielfach in Schulen eine hohe Diskrepanz zwischen den wissenschaftlichen Nachweisen zu kooperativen Lernarrangements erlebbar. Lehrer haben oftmals Bedenken kooperative Lernformen im Unterricht einzusetzen, weil sie Disziplinprobleme oder mangelnde Lernerfolge, Unbehagen bei Lehrerkollegen sowie den Eltern befürchten. Miteinander zu kommunizieren, aktiv mit mehreren zusammenzuarbeiten, ein gemeinsam definiertes Ziel zu erreichen und Verantwortung für den einzelnen als auch den gemeinsamen Lernerfolg zu übernehmen, darin liegt die besondere Herausforderung des kooperativen Lernens.

Diese Arbeit ist eine Auseinandersetzung über die Auswirkungen des Einsatzes von Tablet PCs auf das kooperative Lernen im Unterricht. Der wesentliche Grund für den Einsatz von digitalen Medien im Unterricht liegt im Erlernen von Medienkompetenz. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Bereiche auf. Der erste thematisiert den theoretischen Hintergrund anhand der kognitiven und der motivationalen Lerntheorie und erläutert die kooperative Lernmethode nach Johnson & Johnson als grundlegenden Rahmen sowie Formen des kooperativen Lernens. In diesem Abschnitt werden zudem die Auswirkungen des kooperativen Lernens dargestellt. Im zweiten Bereich wird der Einsatz von digitalen Medien am Beispiel von Tablet PCs dargestellt. Es werden konkrete Nutzungsbeispiele an Hand von Apps beschrieben und das vom Schulamt Wiesbaden initiierte Projekt „Tablet Wiesbaden“ in Hinblick auf das kooperative Lernen bezogene Ergebnisse interpretiert. Der dritte Bereich beschäftigt sich mit den Chancen und Grenzen des kooperativen Lernens im Unterricht mit Tablet PCs. Im abschließenden Fazit werden die wichtigsten Aspekte und Erkenntnisse zusammengefasst und ein kurzer Ausblick auf das kooperative Lernen mit Tablet PCs im Schulunterricht gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie und Formen des kooperativen Lernens

2.1 Begriffsklärung und theoretische Hintergründe des kooperativen Lernens

2.2 Formen des kooperativen Lernens

2.3 Auswirkungen des kooperativen Lernens in Abgrenzung zu individuellen und konkurrierenden Lernprozessen

3 Kooperatives Lernen mit Tablet PCs

3.1 Herausforderungen des kooperativen Lernens mit Tablet-PCs

3.2 Apps für kooperatives Lernen mit dem Tablet PC

3.3 Das Tablet PC Projekt Wiesbaden

3.4 Evaluation des Tablet PC Projektes Wiesbaden

4 Chancen und Grenzen des kooperativen Lernens mit Tablet PCs

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des Einsatzes von Tablet PCs auf kooperative Lernprozesse im schulischen Unterricht. Ziel ist es, unter Einbeziehung des Projekts „Tablet Wiesbaden“ zu klären, inwiefern digitale Endgeräte die kooperative Arbeit zwischen Lernenden unterstützen können und welche didaktischen Faktoren dabei für den Erfolg entscheidend sind.

  • Theoretische Fundierung des kooperativen Lernens (u.a. nach Johnson & Johnson)
  • Abgrenzung kooperativer, individueller und konkurrierender Lernformen
  • Didaktische Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz von Tablet PCs
  • Anwendungsmöglichkeiten von Apps zur Förderung kooperativer Arbeitsweisen
  • Empirische Einblicke durch das Pilotprojekt „Tablet Wiesbaden“

Auszug aus dem Buch

3.2 Apps für kooperatives Lernen mit dem Tablet PC

Der Versuch den Unterricht mit Tablet PCs immer wieder zu verbessern und kooperatives Lernen zu ermöglichen stellt eine große Herausforderung dar. Die Nutzung von Apps auf den Tablet PCs beleben den Unterricht und werden von Lehrern unterstützend zu bekannten Methoden eingesetzt. Es handelt sich dabei um Anwendungssoftware für Tablet PCs, hauptsächlich für iOS und Android, die vielfältig für das kooperative Lernen mit dem Tablet PC genutzt werden können. Apps sollen das kooperative Lernen zwischen dem Lernenden und der Lehrkraft verbessern. Im Folgenden werden fünf Arten von Apps vorgestellt, die die Implementierung des kooperativen Lernens veranschaulichen.

Text-Working Apps ermöglichen es auf dem Tablet PC mit unterschiedlichen Texten zu arbeiten, Hypertexte zu integrieren und Sprachaufnahmen durchzuführen. Ergebnisse aus Arbeitsaufträgen können mit Hilfe von Präsentationen und Beamer in der Klasse vorgestellt werden. Ebenso können die Tablet PCs für die Erstellung von Diagrammen verwendet werden. Programme wie Pages für iOS oder OfficeSuite für Android bieten sich besonders für Projektarbeit zur Erstellung von Texten oder Handouts an.

Mind Map Apps sollen den Schülern helfen, logisch und klar strukturiert zu denken. Durch die Veranschaulichung auf Mind Maps soll das Wissen tiefer verinnerlicht und sich nachhaltiger angeeignet werden. Mind Maps ermöglichen es dem Lehrer Einblicke in Denkstrukturen der Schüler zu erlangen (vgl. Brüning und Saum 2015, S. 35). Selbstverständlich lässt sich ein Mind Map auch problemlos auf Papier ausführen, die Vorteile der Tablet Methode sind jedoch deutlich zu erkennen. Fehler sind schnell und einfach auf dem Tablet zu beheben, Äste lassen sich einfach hin und herschieben und nach Absprache mit allen Gruppenmitgliedern stets unmittelbar überarbeiten. Meist liegt eine höhere Übersichtlichkeit bedingt durch gute Software gegenüber gemalten Mind Maps vor. Auf Mind Maps können verschiedene Schüler zugreifen und diese bei Bedarf vervollständigen. Über einen Beamer können die Ergebnisse allen Schülern zugänglich gemacht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien im Unterricht ein und umreißt die Problemstellung sowie das Forschungsinteresse bezüglich des kooperativen Lernens mit Tablets.

2 Theorie und Formen des kooperativen Lernens: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des kooperativen Lernens, stellt verschiedene Lernformen vor und grenzt diese von individuellen sowie konkurrierenden Lernprozessen ab.

3 Kooperatives Lernen mit Tablet PCs: Hier werden die spezifischen Herausforderungen, der Einsatz geeigneter Apps sowie die Ergebnisse des Pilotprojekts „Tablet Wiesbaden“ im Kontext kooperativer Lernmethoden analysiert.

4 Chancen und Grenzen des kooperativen Lernens mit Tablet PCs: Das Kapitel reflektiert die Potenziale der technologischen Unterstützung im Unterricht sowie bestehende Barrieren, wie technische Defizite oder ungünstige Gruppendynamiken.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Erfolg maßgeblich vom didaktischen Konzept und der Kompetenz der Lehrkräfte abhängt, statt allein von der technischen Ausstattung.

Schlüsselwörter

Kooperatives Lernen, Tablet PCs, Digitale Bildung, Medienkompetenz, Unterrichtsmethoden, Gruppenarbeit, Projekt Tablet Wiesbaden, Lernmotivation, konstruktivistische Lerntheorien, Mobile Learning, Lehrerprofessionalisierung, interdependente Lernprozesse, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Tablet PCs in den Unterricht und untersucht, wie digitale Medien genutzt werden können, um kooperative Lernformen gezielt zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung kooperativer Lernmethoden, die didaktische Einbindung digitaler Endgeräte sowie die Analyse konkreter Praxisbeispiele aus dem Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Mehrwert von Tablet PCs für kooperative Arbeitsweisen zu evaluieren und herauszuarbeiten, welche Bedingungen für einen erfolgreichen Einsatz im Unterricht notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie die Auswertung empirischer Daten eines schulpädagogischen Pilotprojekts in Wiesbaden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den lerntheoretischen Grundlagen insbesondere Herausforderungen bei der Einführung von Tablets, der Nutzen spezifischer Applikationen und die Ergebnisse einer Evaluation des Wiesbadener Projekts beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Kooperatives Lernen, Tablet PCs, Medienkompetenz, Lernmotivation und Unterrichtsgestaltung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „1:1 Methode“ im Wiesbadener Projekt?

Die „1:1 Methode“ bedeutet, dass jeder Schüler ein eigenes Tablet erhält, das auch privat genutzt werden kann, was die zeit- und ortsunabhängige Auseinandersetzung mit Lerninhalten ermöglicht.

Warum wird im Fazit von einem „Mittel zum Zweck“ gesprochen?

Der Autor betont, dass Technik allein keinen Lernerfolg garantiert; sie dient als Werkzeug, dessen Erfolg maßgeblich von der didaktischen Konzeption und den Lehrkompetenzen abhängt.

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Résumé des informations

Titre
Kooperatives Lernen mit Tablet PCs. Auswirkungen des Einsatzes im Unterricht
Université
University of Hagen
Cours
Modul 3A
Note
2,3
Auteur
Andrea Windau (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
23
N° de catalogue
V334434
ISBN (ebook)
9783668245952
ISBN (Livre)
9783668245969
Langue
allemand
mots-clé
kooperatives Lernen Tablets Unterricht Schule neue Medien digitale Medien
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Citation du texte
Andrea Windau (Auteur), 2016, Kooperatives Lernen mit Tablet PCs. Auswirkungen des Einsatzes im Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334434
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Extrait de  23  pages
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