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Der Einsatz von Lernaufgaben zum Erwerb von Textverstehenskompetenz bei Schülern im Leselernalter

Título: Der Einsatz von Lernaufgaben zum Erwerb von Textverstehenskompetenz bei Schülern im Leselernalter

Trabajo , 2016 , 14 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Anonym (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Morgens die Zeitung zu studieren, die Schilder auf dem Weg zur Arbeit zu verstehen und eine SMS von seinem Partner zu lesen; nichts davon ist möglich, wenn man nicht lesen kann. Und dennoch beschreibt selbst ein derart gebildeter Mensch wie Johann Wolfgang von Goethe diesen Prozess als einen nie abgeschlossenen. Lesen lernen ist ein schwieriger Prozess, dem wird jeder zustimmen, der selbst einmal versucht hat, einem Kind das gleiche beizubringen. Aber wenn dann das leise Aussprechen der einzelnen Buchstaben zum Aneinanderreihen von Silben und schließlich das Wort als Ganzes ausgesprochen wird, merkt man das Funktionieren der einzelnen Prozesse, die dafür notwendig sind. So sagt auch Goethe, dass es viel Zeit und Mühe brauche um das Lesen zu lernen. Er meint, er sei nach 80 Jahren des Lernens noch immer nicht am Ziel angekommen. Andererseits wird diese Aussage aber auch verwundern. Ich selbst würde von mir behaupten, ich könne lesen und habe keine 80 Jahre dafür benötigt.

Was Goethe mit seinen Gedanken implizit meinte, möchte ich in dieser Arbeit thematisieren. Darüber hinaus möchte ich darstellen, welche Stufe nach dem „erfolgreichen“ Lesen erfolgt und dabei auf das Textverstehen eingehen. Notwendig und dabei unerlässlich dabei ist es, auf die einzelnen Ebenen des Leseprozesses einzugehen. Wie lässt sich die Kompetenz einen Text zu verstehen entwickeln und wie verstehen wir einen literarischen Text? Dabei werde ich im Besonderen auch auf die Funktion von Lernaufgaben bei der Förderung der Entwicklung der Textverstehenskompetenz eingehen und aufzeigen, welche Funktion der Literaturunterricht bzw. die Lehrperson hat.

Zum Forschungsstand ist herauszustellen, dass „das fachdidaktische Forschungsinteresse unmittelbar darauf (gelenkt wird), wie literarische Texte im Deutschunterricht üblicherweise verhandelt werden. Darüber gibt es bisher kaum empirisch gesicherte Erkenntnisse.“

Eine Einleitung in die Thematik wird zunächst ein kurzer Absatz zum Thema „Kognition“ geben. Wie erwerben Schülerinnen und Schüler im Leselernalter durch Lernaufgaben im Unterricht Textverstehenskompetenz?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil:

2.1 Kognition:

2.2 Der Leseprozess:

2.2.1 Ebenen des Lesensprozesses:

2.4 Textverstehenskompetenz:

3. Schlussbemerkung:

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Schülerinnen und Schüler im Leselernalter durch gezielte Lernaufgaben im Literaturunterricht ihre Textverstehenskompetenz entwickeln können, wobei der Fokus auf kognitiven Prozessen und didaktischen Ansätzen liegt.

  • Grundlagen der Kognition beim Leseerwerb
  • Analyse des mehrstufigen Leseprozesses
  • Funktion und Typologie von Lernaufgaben im Unterricht
  • Entwicklung und Ebenen der Textverstehenskompetenz

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Leseprozess:

„Die Lektüre ist aber für mich, wie ich glaube, unbedingt notwendig: erstens, um mich nicht mit mir allein begnügen zu müssen, zweitens, um mit den Erkenntnissen anderer bekannt zu werden, drittens, damit ich mir über das, was sie herausgefunden haben, ein Urteil bilden und über die noch zu lösenden Fragen nachdenken kann.“

Schon vor über 2000 Jahren haben die Menschen über das Lesen nachgedacht. Seneca führt in diesem Zitat darüber hinaus drei Gründe an, warum das Lesen für ihn „unbedingt notwendig“ gewesen wäre. Vom Aspekt der Vergnügung abgesehen, spricht er von Erkenntnissen, die andere in einem Text festhalten und er sich vertraut machen möchte und über das Wissen, dass jener Autor im Text verpackt hat, über das er sich ein Urteil bilden will. Dem Lesen wird dabei eine passive Rolle der Bedeutungsentnahme zugewiesen, während dem Autor als Sender einer Nachricht die aktive Rolle zukommt.

Lesen fordert die Fähigkeit, aus „graphemischen Gebilden visuelle Informationen zu entnehmen und deren Bedeutung zu verstehen“. Auch das Lesen ist eine Kompetenz, die erworben werden muss. „Denn Lesekompetenz wird weder durch direkte Instruktion erworben (so und so muss man es machen!), noch erwächst sie automatisch aus unreflektiertem Viellesen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit des Leselernprozesses anhand von Zitaten und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die den Zusammenhang zwischen Lernaufgaben und Textverstehenskompetenz untersucht.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Kognition, die Stufen des Leseprozesses sowie die didaktische Bedeutung von Lernaufgaben für den Kompetenzerwerb.

2.1 Kognition: Dieses Unterkapitel erörtert den Begriff der Kognition im Kontext der Informationsverarbeitung beim Lesen und die Notwendigkeit einer klaren Definition beim Lernen.

2.2 Der Leseprozess: Das Kapitel befasst sich mit der aktiven und passiven Rolle des Lesers sowie dem notwendigen Erwerb von Lesekompetenz durch gezielte Prozesse.

2.2.1 Ebenen des Lesensprozesses: Hier wird zwischen verschiedenen Modellen des Lesens unterschieden und die dreistufige Gliederung nach Schründer-Lenzen (Identifikation, Dekodierung, Sinnverstehen) detailliert.

2.4 Textverstehenskompetenz: Dieses Kapitel definiert Textverstehen als Mittel zur Welterschließung und erläutert drei Ebenen der Verstehensanforderungen, die weit über bloße Lesestrategien hinausgehen.

3. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die Rolle der Lehrkraft bei der Gestaltung von Lernaufgaben, die den individuellen Kompetenzerwerb und die Anschlusskommunikation fördern sollen.

Schlüsselwörter

Textverstehenskompetenz, Lernaufgaben, Leseprozess, Kognition, Literaturunterricht, Lesekompetenz, Wissenserwerb, Deutschunterricht, Didaktik, Leseförderung, Sprachbewusstheit, Schründer-Lenzen, Köster.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Schülerinnen und Schüler im Alter des Leselernens durch den gezielten Einsatz von Lernaufgaben im Literaturunterricht ihre Kompetenz im Textverstehen aufbauen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die kognitiven Grundlagen des Lesens, die verschiedenen Ebenen des Leseprozesses, die didaktische Funktion von Aufgaben sowie die Entwicklung von Textverstehenskompetenz als lebenslanger Prozess.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Rolle von Lernaufgaben im Literaturunterricht zu beleuchten und zu hinterfragen, wie Lehrpersonen Aufgaben gestalten müssen, um den individuellen Kompetenzerwerb bei Schülern effektiv zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Analyse fachdidaktischer Literatur und Konzepte, unter anderem von Schründer-Lenzen und Juliane Köster, um den Zusammenhang zwischen Aufgaben und Leseverstehen herzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definition von Kognition, die drei Stufen des Leseprozesses, die Typologie von Lernaufgaben (Erarbeitung, Übung, Evaluation) und die drei Ebenen der Textverstehenskompetenz detailliert erörtert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch die Begriffe Textverstehenskompetenz, Lernaufgaben, Leseprozess, Didaktik und Kompetenzerwerb charakterisiert.

Wie unterscheiden sich Lernaufgaben von bloßen Tätigkeiten im Unterricht?

Lernaufgaben dienen laut der Arbeit nicht der Beschäftigung um der Beschäftigung willen, sondern verfolgen explizite didaktische Ziele zur Anregung und Begleitung von Lernprozessen.

Welche drei Typen von Lernaufgaben werden unterschieden?

Die Arbeit unterscheidet basierend auf Winkler zwischen Erarbeitungs-, Übungs- und Evaluationsaufgaben, die unterschiedliche Ziele in der Kompetenzentwicklung verfolgen.

Was bedeutet es, dass Textverstehenskompetenz „niemals abgeschlossen“ ist?

Das bedeutet, dass der Kompetenzerwerb ein kontinuierlicher Prozess ist, bei dem Lernende fortwährend neue Wissensbestände aufbauen müssen, da jeder neue Text andere Anforderungen an den Leser stellt.

Warum wird die „Anschlusskommunikation“ als wichtig hervorgehoben?

Lernaufgaben sollen in Anschlusskommunikationen münden, in denen die Ergebnisse präsentiert, verglichen und diskutiert werden, um den Lernerfolg zu sichern und das Interesse am Gegenstand zu vertiefen.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Einsatz von Lernaufgaben zum Erwerb von Textverstehenskompetenz bei Schülern im Leselernalter
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Calificación
2
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
14
No. de catálogo
V335493
ISBN (Ebook)
9783668255456
ISBN (Libro)
9783668255463
Idioma
Alemán
Etiqueta
einsatz lernaufgaben erwerb textverstehenskompetenz schülern leselernalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Der Einsatz von Lernaufgaben zum Erwerb von Textverstehenskompetenz bei Schülern im Leselernalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335493
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