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Modellierung eines Kompetenzzentrums für firmeninternes Innovationsmanagement vor dem Hintergrund der industriellen Digitalisierung

Title: Modellierung eines Kompetenzzentrums für firmeninternes Innovationsmanagement vor dem Hintergrund der industriellen Digitalisierung

Master's Thesis , 2016 , 98 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Andreas Fischer (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Die Dynamik des heutigen globalen Marktes, die insbesondere durch den digitalen Wandel und Informations- und Kommunikationstechnologien als auch durch die neuen EDV-Möglichkeiten (Stichworte „Big Data“, „Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“ ) weiter forciert wird, zwingt alle Wettbewerber branchenübergreifend hinsichtlich ihrer Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse zu immer größerer Flexibilität und Anpassung (Geßner 2015: 1 ). Dabei müssen u.a. ständige Innovationen hinsichtlich Produkt- und/oder Prozessablaufgestaltungen (z.B. zur Erhöhung der Produktindividualisierung) rechtzeitig erkannt und oftmals damit einhergehende strategische Entscheidungen getroffen werden (Scheer 2013: 3ff., i.S.v. Corsten et al. 1995: 128-131, Hammer et al. 2003: 36-37).
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand von Best Practices Handlungsempfehlungen ein Kompetenzzentrum für Innovationsmanagement zu konzipieren. Die Basis dazu soll mithilfe von strategischen Planungsaufgaben entstehen, die eine fundierte und umfassende Entscheidungsgrundlage bieten soll. Gleichzeitig müssen aber neben Koordinationstätigkeiten zur Innovationsrealisierung, die zu einem bestmöglichen Prozessablauf erforderlich sind, auch soziale Erfordernisse zur Gestaltung von Veränderungsprozessen berücksichtigt werden, um ein innovationsfreundliches Klima ermöglichen und ein organisatorisches Lernen gezielt fördern zu können. Dabei sollen alle Stakeholder über ein geeignetes Bericht- und Dokumentationswesen bedarfsgerecht informiert und einbezogen werden, damit die Wichtigkeit der Innovationstätigkeit betont und ein Rückkanal aller Betroffenen ermöglicht wird, um bei Planungsaktivitäten, wie z.B. Investitionsplanungen, ggf. frühzeitige Initiativen bzw. Entscheidungen berücksichtigen zu können. Durch verbindliche planerische Abstimmungen kann gleichzeitig ein Handlungsdruck auf alle Entscheidungsträger erzeugt werden, weil diese sich bei Unterlassung wichtiger Innovationsvorhaben verantworten müssen und dadurch eine größere nachhaltige Erfolgsaussicht für das Unternehmen besteht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I EINLEITUNG

I.1 Problemstellung

I.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

II THEORETISCHE GRUNDLAGEN

II.1 Begriffserklärungen und Definitionen

II.1.1 Innovationen und deren Management

II.1.2 Unternehmenskultur

II.1.3 Management und Entscheidungsprozesse

II.2 Industrieller, digitaler Wandel als Innovationsziel

III AUFBAU UND FUNKTIONSWEISE EINES KOMPETENZZENTRUMS FÜR INNOVATIONSMANAGEMENT

III.1 Potentiale eines systematischen Innovationsmanagements

III.2 Gestaltungsmöglichkeiten zur Potentialumsetzung

III.2.1 Planungsgestaltung zur Erzielung strategischer Erkenntnisse

III.2.2 Gestaltung und Planung von Innovationsprozessen

III.2.3 Steuerungsmöglichkeiten des Innovationsprozesses

III.2.4 Unterstützende Maßnahmen bei Veränderungsprozessen

III.3 Innovationspotentiale durch Industrie 4.0

III.4 Planung und Vorgehensweise zur I 4.0 Initiierung

III.4.1 Innovationsportfolio

III.4.2 Kritische Erfolgsfaktoren

III.5 Modellierung und Implementierung eines Kompetenzzentrums

III.5.1 Aufbau des Zentrums und organisatorische Eingliederung

III.5.2 Organisationsaufbau und Funktionsweise des Zentrums

IV FAZIT UND SCHLUSSBEMERKUNGEN

IV.1 Zusammenfassung

IV.2 Diskussion der Ergebnisse

IV.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption eines Kompetenzzentrums für Innovationsmanagement, um Unternehmen bei den Herausforderungen der industriellen Digitalisierung (Industrie 4.0) zu unterstützen. Ziel ist es, durch eine abteilungsübergreifende Struktur und methodische Best Practices die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationsvorhaben zu erhöhen, Komplexität zu reduzieren und eine effektive Entscheidungsfindung sowie ein innovationsfreundliches Klima zu fördern.

  • Systematisches Innovationsmanagement im Kontext von Industrie 4.0
  • Gestaltung von Innovationsprozessen und Organisationsstrukturen
  • Einsatz von Controlling-Instrumenten zur zielgerichteten Steuerung
  • Akzeptanzgewinnung bei Mitarbeitern während Veränderungsprozessen
  • Nutzung von Schlüsseltechnologien und Potenzialen der Digitalisierung

Auszug aus dem Buch

III.1 Potentiale eines systematischen Innovationsmanagements

Innovationen bergen neben ihrem großen Wachstumspotential auch immer erhebliche Risiken hinsichtlich schwer kalkulierbarer Umsetzungskosten und auch sehr unsichere Erträge (Müller-Prothmann et al. 2014: 20). Des Weiteren entstehen bei der Entscheidungsfindung und Durchsetzung der Innovationen oft erhebliche Widerstände und Unsicherheiten (vgl. Kap.II.1.3). Daher ist die Integration eines solchen Managements, welches das Potential zur Steigerung der Innovationserfolgschancen hat, ratsam. I.S.v. Hauschildt et al. kann durch Nutzung von 7 Potentialfeldern der Innovationserfolg positiv beeinflusst werden: Planung (strategisch, operativ), Finanzierung, Organisation, Konfliktregulierung, Vernetzung, Kooperation und Wissensgenerierung (Hauschildt et al. 2011: 39-40).

Die Planung der richtigen Innovationsstrategie, die für das IM als zentraler, richtungsweisender Orientierungspunkt dient, hat dabei eine entscheidende Bedeutung. Die Wahl der Strategie hängt von verschiedenen Faktoren, wie Position im Wettbewerb, Ressourcen, Kernkompetenzen, Kundenbeziehungen, Technologie etc., ab (Müller-Prothmann et al. 2014: 17). Das Potential durch das IM entsteht durch eine transparente, zyklische und umfangreiche strategische Planung, die als Entscheidungsgrundlage für das Top-Management dient. Diese Planung erfasst alle relevanten Faktoren, die bspw. mithilfe von Planungsszenarien realistische und erfolgversprechende Optionen für strategische Ausrichtungen ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Analyse der Marktdynamik durch den digitalen Wandel und Ableitung der Forschungsfrage bezüglich eines Kompetenzzentrums für Innovationsmanagement.

II. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der grundlegenden Begriffe zu Innovation und Management sowie die Darstellung des industriellen Wandels als Innovationsziel.

III. AUFBAU UND FUNKTIONSWEISE EINES KOMPETENZZENTRUMS FÜR INNOVATIONSMANAGEMENT: Detaillierte Herleitung der Potenziale und Gestaltungsmöglichkeiten für eine zentrale Managementinstanz sowie deren organisatorische Implementierung unter Berücksichtigung von Industrie 4.0-Aspekten.

IV. FAZIT UND SCHLUSSBEMERKUNGEN: Zusammenfassende Bewertung der Arbeit, Diskussion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Handlungsfelder.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement, Industrie 4.0, Kompetenzzentrum, Strategische Planung, Prozessorientierung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Innovationscontrolling, Veränderungsprozesse, Digitalisierung, Wettbewerbsvorteile, Projektmanagement, Innovationsportfolio, Digitale Transformation, Entscheidungsfindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Modellierung und Implementierung eines Kompetenzzentrums innerhalb eines Unternehmens, um das Innovationsmanagement angesichts der Herausforderungen durch die industrielle Digitalisierung (Industrie 4.0) zu professionalisieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen strategische Innovationsplanung, Prozesssteuerung, organisatorische Gestaltung, Unternehmenskultur sowie die Integration digitaler Technologien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für ein Kompetenzzentrum, das den Innovationsprozess strukturiert steuert und sowohl methodische als auch soziale Barrieren bei der Umsetzung von Innovationen überwindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Modellierung (Best Practices), die durch Instrumente wie die SWOT-Analyse, das Kano-Modell und verschiedene Reifegrad-Checks unterstützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Potenziale eines systematischen Innovationsmanagements, Möglichkeiten zur Gestaltung von Innovationsprozessen, die Rolle der Digitalisierung sowie die konkrete Organisationsstruktur eines Kompetenzzentrums (einschließlich Rollenverteilung) detailliert ausgearbeitet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Innovationsmanagement, Industrie 4.0, Prozessorientierung und digitale Transformation geprägt.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Innovationserfolg?

Die Arbeit betont, dass eine innovationsfördernde Kultur, die Vertrauen, effektive Kommunikation und einen positiven Umgang mit Veränderungen schafft, essenziell für den nachhaltigen Erfolg von Innovationsvorhaben ist.

Warum ist eine organisatorische "Anlaufstelle" (Kompetenzzentrum) notwendig?

Ein Kompetenzzentrum dient als zentrale Schnittstelle, die isolierte Tätigkeiten verhindert, Ressourcen bündelt, Wissensaustausch sicherstellt und Entscheidungsprozesse objektiv und transparent für alle Stakeholder gestaltet.

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Details

Title
Modellierung eines Kompetenzzentrums für firmeninternes Innovationsmanagement vor dem Hintergrund der industriellen Digitalisierung
College
University of Kaiserslautern  (Wirtschaftswissenschaften)
Course
Innovationsmanagement
Grade
2,3
Author
Andreas Fischer (Author)
Publication Year
2016
Pages
98
Catalog Number
V335920
ISBN (eBook)
9783668258020
ISBN (Book)
9783668258037
Language
German
Tags
Industrie 4.0 Innovation firmenintern Kompetenzzentrum Digitalisierung Management Individualisierung Losgröße 1
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Fischer (Author), 2016, Modellierung eines Kompetenzzentrums für firmeninternes Innovationsmanagement vor dem Hintergrund der industriellen Digitalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335920
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