Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit der Prädikatsbildung im Deutschen und im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen und dann mit den Infinitiven im Deutschen und ihren BKS-Entsprechungen, die das Prädikat bilden. Dabei fungierte Deutsch als Ausgangs- und Bosnisch-Kroatisch-Serbisch als Zielsprache.
Das Ziel dieser Arbeit war, zu vergleichen, wie das Prädikat in beiden Sprachen gebildet wird. Das war der erste Teil dieser Arbeit.
In dem zweiten Teil dieser Diplomarbeit ging es um die kontrastive Analyse und um den Vergleich der deutschen Infinitivkonstruktionen, die das Prädikat bilden, mit den BKS- Entsprechnungen.
1. EINLEITUNG
1.1. Zum Ziel der Arbeit:
1.2. Zum Korpus
1.3. Abkürzungen und Symbole:
2. ZUR THEORETISCHEN GRUNDLAGE
2.1. Prädikatsbildung im Deutschen
2.2. Zusammensetzung mehrteiliger Prädikate
2.3. NICHTVERBALE TEILE DES PRÄDIKATS
2.4. Auslassung des Prädikats
2.5. Stammbaumdarstellung der zusammengesetzten Prädikate
2.6. Prädikatsbildung im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen
2.6.1. Verbales Prädikat
2.6.2. Nominales Prädikat
2.6.3. Erweiterung des Prädikats
2.6.4. Auslassung des Prädikats
3. KONTRASTIVER VERGLEICH DER BELEGE
3.1. Infinitiv I Aktiv und seine BKS-Entsprechungen
3.3. Infinitiv I Vorgangspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.4. Infinitiv II Vorgangspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.5. Infinitiv I Zustandspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.6. Infinitiv II Zustandspassiv und seine BKS-Entsprechungen
3.7. All zu freie und inadäquate Übersetzungen
4. SCHLUSSFOLGERUNG
5. SAŽETAK
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht kontrastiv die Prädikatsbildung im Deutschen sowie im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Infinitiven in Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“, um deren strukturelle Bildung und ihre jeweiligen Entsprechungen in der Zielsprache Bosnisch-Kroatisch-Serbisch systematisch zu erfassen und statistisch auszuwerten.
- Kontrastive Analyse der deutschen Prädikatsbildung gegenüber dem BKS-Sprachraum
- Untersuchung von Infinitivstrukturen (Aktiv, Vorgangspassiv, Zustandspassiv)
- Statistische Auswertung von 5845 Belegen aus dem Roman „Buddenbrooks“
- Gegenüberstellung von Ausgangs- und Zielsprache hinsichtlich syntaktischer Äquivalente
- Kritische Betrachtung inadäquater Übersetzungen im Korpus
Auszug aus dem Buch
2.1. Prädikatsbildung im Deutschen
Jeder Satz enthält ein Verb, das seine Struktur bestimmt, indem es als Regens Satzglieder in entsprechender Ausdrucksform an sich bindet. Dieses Verb wird Vollverb oder Satzverb genannt. Es kommt als eingliedriger oder mehrgliedriger Verbalkomplex vor und übt die Funktion des Prädikats aus.
Der Form nach kann das Prädikat einteilig oder mehrteilig sein.
Einteiliges/eingliedriges Prädikat
Von einem einteiligen oder eingliedrigen Prädikat spricht man, wenn in der Funktion des Prädikats nur das Verbum finitum vorkommt, d.h. derjenige verbale Teil, der durch die Kategorien Person, Numerus, Tempus, Modus und Aspekt bestimmt ist, gelegentlich auch konjugierte Verbform genannt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Definiert das Ziel der Arbeit, die verwendete Methodik und stellt das Korpus aus Thomas Manns „Buddenbrooks“ vor.
2. ZUR THEORETISCHEN GRUNDLAGE: Erläutert die Grundlagen der Prädikatsbildung im Deutschen und Bosnisch-Kroatisch-Serbischen, inklusive nichtverbaler Bestandteile und syntaktischer Strukturen.
3. KONTRASTIVER VERGLEICH DER BELEGE: Führt die empirische Analyse der gesammelten Infinitive durch und stellt diese den jeweiligen BKS-Entsprechungen gegenüber.
4. SCHLUSSFOLGERUNG: Fasst die Ergebnisse der kontrastiven Analyse zusammen und interpretiert die statistischen Daten zur Häufigkeit der Infinitivformen.
Schlüsselwörter
Prädikatsbildung, Kontrastive Linguistik, Infinitiv, Deutsch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Buddenbrooks, Thomas Mann, Satzglieder, Verbalkomplex, Nominalprädikat, Syntax, Sprachvergleich, Grammatik, Übersetzungsanalyse, Empirische Untersuchung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der kontrastiven linguistischen Analyse der Prädikatsbildung im Deutschen und im Bosnisch-Kroatisch-Serbischen unter Verwendung eines literarischen Korpus.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die Bildung von ein- und mehrteiligen Prädikaten, die Verwendung von Infinitivkonstruktionen sowie deren Entsprechungen in der bosnisch-kroatisch-serbischen Sprache.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Prädikate in beiden Sprachen gebildet werden und wie sich die deutschen Infinitivkonstruktionen im Roman „Buddenbrooks“ in das Bosnisch-Kroatisch-Serbische übertragen lassen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine kontrastive Analyse angewandt, die auf dem Vergleich von Originalbelegen aus dem Roman mit entsprechenden Übersetzungen sowie einer statistischen Auswertung beruht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Prädikatsbildung und einen ausführlichen kontrastiven Vergleich, in dem verschiedene Infinitivgruppen (Aktiv, Passiv) tabellarisch analysiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Prädikatsbildung, Kontrastive Linguistik, Infinitiv, Deutsch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Syntax und Grammatik.
Warum wurde das Werk „Buddenbrooks“ als Korpus gewählt?
Das Werk dient als umfangreiche Textgrundlage (5845 Belege), um eine statistisch signifikante Untersuchung der verschiedenen Infinitivformen zu ermöglichen.
Welches Ergebnis liefert die Analyse des Infinitivs I Aktiv?
Die Analyse zeigt, dass der Infinitiv I Aktiv mit 95,88 % aller Belege die mit Abstand am häufigsten vorkommende Form darstellt.
- Citation du texte
- Edin Alkaz (Auteur), 2007, Prädikatsbildung im Deutschen und Bosnisch-Kroatisch-Serbischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336504