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Die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Theoretische Überlegungen und nationale Praxis in Großbritannien

Titre: Die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Theoretische Überlegungen und nationale Praxis in Großbritannien

Dossier / Travail , 2011 , 15 Pages , Note: 1,70

Autor:in: Frederik Küster (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Diese Hausarbeit befasst sich im Kern mit der Fiskal-, Geld-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sowie mit der Privatisierungspolitik unter Berücksichtigung von neoklassischen und keynesianischen Hypothesen. Diese werden anschließend auf die britische Wirtschaftspolitik zwischen 1979 und 1990 bezogen.
Zunächst wird gegenübergestellt wie Fiskal-, Geld-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik jeweils unter keynesianischen und neoklassischen Gesichtspunkten gesehen werden.

Dabei wird darauf eingegangen wie in den jeweiligen Bereichen vorgegangen werden müsste um der jeweiligen Theorie zu entsprechen.

Im folgenden Kapitel wird überprüft wie die britische Regierung im betrachteten Zeitraum in den erläuterten Politikbereichen vorgegangen ist.

Abschließend werden die Fakten zusammengefasst und ein kurzer Ausblick für die nahe Zukunft der Briten gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Rolle des Staates in Wirtschaftstheorien

2.1 Die Rolle des Staates in der Neoklassik

2.1.1 Fiskalpolitik

2.1.2 Geldpolitik

2.1.3 Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

2.1.4 Privatisierungspolitik

2.2 Die Rolle des Staates im Keynesianismus

2.2.1 Fiskalpolitik

2.2.2 Geldpolitik

2.2.3 Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

3. Die Rolle des Staates in der britischen Wirtschaft

3.1 Geldpolitik

3.2 Fiskalpolitik

3.3 Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

3.4 Privatisierungspolitik

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung Margaret Thatcher zwischen 1979 und 1990 im Kontext neoklassischer und keynesianischer Theorien und untersucht deren langfristige Auswirkungen auf die britische Wirtschaft.

  • Vergleich zwischen neoklassischen und keynesianischen Ansätzen zur Fiskal-, Geld-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
  • Die Implementierung monetaristischer Prinzipien unter Margaret Thatcher.
  • Die Rolle der Privatisierungspolitik zur Stärkung der Marktkräfte.
  • Die wirtschaftspolitische Erbschaft der Ära Thatcher im Lichte aktueller ökonomischer Krisen.

Auszug aus dem Buch

3.4 Privatisierungspolitik

Eines der wichtigsten Ziele Thatchers Regierung war die Privatisierungspolitik. Darunter versteht man den Verkauf staatlicher Unternehmen bzw. den Verkauf einzelner Teile solcher Unternehmen an die Bevölkerung. 47 Mit einer solchen Maßnahme, wollte man eine Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit erzeugen. Dies hatte zur Folge, dass das Verantwortungsgefühl der Bevölkerung gegenüber dem Unternehmen stieg. Der Arbeitnehmer übernahm nun mehr Pflichten für seinen Arbeitsplatz, da er letzten Endes am Gewinn oder Verlust des Unternehmens beteiligt war. Für die Beschäftigten bedeutete das ein Umdenken, da ein Unternehmen den Fokus auf die Gewinnorientierung legen muss, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Dies kann nur dann der Fall sein, wenn die Unternehmen auf dem Markt konkurrenzfähig bleiben, was nur durch eine effiziente und zielgerichtete Arbeit eines jeden Einzelnen ermöglicht werden kann. Zusammenfassend war die Regierung darauf aus, die Einflussnahme des Staates im Wirtschaftssektor sukzessiv zu reduzieren und im gleichen Zug die Marktkräfte weiter zu stärken.

Die Privatisierungspolitik durchzusetzen dauerte seine Zeit. Am Anfang wurde sie nur subtil erwähnt. So wurde sie beispielsweise auch nicht im Wahlkampf genannt, da man sich über die politischen Auswirkungen noch nicht im Klaren war und keine Risiken eingehen wollte. Erst als die Regierung stand und die ersten kleineren Firmen verkauft wurden, wurde öffentlich über die Privatisierungspolitik gesprochen. Zu Beginn der Privatisierungen stand nicht fest, welches Ausmaß diese annehmen würde und wie die Verkäufe überhaupt ablaufen sollten.48

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die wirtschaftliche Krise Großbritanniens in den 1970er Jahren und führt die neoklassisch-monetaristische Wende unter Margaret Thatcher als zentrales Untersuchungsthema ein.

2. Die Rolle des Staates in Wirtschaftstheorien: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Neoklassik und des Keynesianismus hinsichtlich ihrer Ansätze in Fiskal-, Geld-, Arbeitsmarkt- und Privatisierungspolitik.

3. Die Rolle des Staates in der britischen Wirtschaft: Hier wird die praktische Umsetzung der monetaristischen Theorie auf die britische Wirtschaftspolitik unter Thatcher in den Bereichen Geld, Fiskus, Soziales und Privatisierung analysiert.

4. Schlussbemerkung: Die Schlussbetrachtung bilanziert den Einfluss der Thatcher-Ära und ordnet ihre wirtschaftspolitischen Einstellungen in den aktuellen Kontext der britischen Haltung zur europäischen Fiskalunion ein.

Schlüsselwörter

Großbritannien, Margaret Thatcher, Monetarismus, Neoklassik, Keynesianismus, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik, Privatisierung, Wirtschaftspolitik, Inflation, Wohlfahrtsstaat, Marktstabilität, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wirtschaftspolitische Neuausrichtung Großbritanniens unter der Regierung von Margaret Thatcher zwischen 1979 und 1990.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Anwendung der neoklassischen und monetaristischen Theorie auf die britische Fiskal-, Geld-, Arbeitsmarkt- und Privatisierungspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu erörtern, inwieweit die Politik Thatchers zum wirtschaftlichen Aufschwung beitrug und welche langfristigen politischen Auswirkungen bis in die Gegenwart spürbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Wirtschaftskonzeptionen und deren Anwendung auf die konkrete historische Wirtschaftspolitik in Großbritannien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Rollen des Staates und deren anschließende Anwendung auf die reale britische Wirtschaftspolitik unter Thatcher.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Monetarismus, Thatcherismus, Privatisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Fiskalpolitik und Wirtschaftswachstum.

Warum war die "Community Charge" so umstritten?

Die als Kopfsteuer bekannte "Community Charge" belastete die Bevölkerung unabhängig vom Einkommen, was in Großbritannien zu massiven Protesten führte und Thatchers Popularität stark schmälerte.

Welche Rolle spielte die Privatisierung der British Telecom?

Der Verkauf von British Telecom ab 1984 markierte einen Wendepunkt bei der Privatisierung, da er erstmals erhebliche Mittel für Investitionen in die Telekommunikation generierte und den Weg für weitere Verkäufe staatlicher Unternehmen ebnete.

Wie steht die heutige Regierung zu den damaligen Reformen?

Die aktuelle britische Haltung, etwa unter David Cameron, spiegelt in vielen Punkten die deregulierte und privatisierte Wirtschaftsauffassung wider, die durch die Ära Thatcher geprägt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Theoretische Überlegungen und nationale Praxis in Großbritannien
Université
Private University of Applied Sciences Goettingen
Note
1,70
Auteur
Frederik Küster (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
15
N° de catalogue
V336708
ISBN (ebook)
9783668262539
ISBN (Livre)
9783668262546
Langue
allemand
mots-clé
Wirtschaftspolitik Neoklassik Keynesianismus Fiskalpoltik Geldpoltik Arbeitsmarktpolitik Großbritannien Thatcher
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Frederik Küster (Auteur), 2011, Die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Theoretische Überlegungen und nationale Praxis in Großbritannien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336708
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Extrait de  15  pages
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