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Die Bürgerversicherung. Gerechter für alle?

Titre: Die Bürgerversicherung. Gerechter für alle?

Dossier / Travail , 2014 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Mischa Spelkus (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Die Bürgerversicherung wird oftmals auch als Volksversicherung bezeichnet speziell von den Parteien SPD, Grüne und Linke, welche dieses System zur Reformierung des Gesundheitsapparates favorisieren.
Das Konzept der Bürgerversicherung basiert größtenteils auf der Abschaffung der Gesetzlichen und der Privaten Krankenversicherung, sprich des dualen Systems und der Einführung einer einheitlichen Versicherung für jeden Bürger mit jedem Einkommen. Dadurch sollen die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht werden.
Dieses Konzept erfährt aus der Bundesärztekammer und anderen Bereichen des Gesundheitssektors teils heftige Kritik. Auf politischer Ebene wird hauptsächlich von liberaler und konservativer Seite kritisiert, dass ein monolithisches einheitliches System durch wegfallenden oder reduzierten Wettbewerb der Versicherer die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung verschlechtern würde. Das grundsätzliche Konzept sei nichts anderes als Planwirtschaft und Sozialismus und hätte schon in der DDR nicht geklappt. Manche Modelle wollen ebenfalls die Rentenversicherung mit einbeziehen, das bedeutet, dass alle Menschen in Deutschland in Zukunft auch in der Rentenversicherung pflichtversichert sein müssen und dort nach dem Muster der Gesetzlichen Krankenversicherung die Einkommensgrenze der Rentenversicherungspflicht abgeschafft wird. Ob eine Bürgerversicherug gerechter für alle ist, als das bestehende Duale System, wird in dieser Hausarbeit dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themenübersicht

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Aktuelles Gesundheitssystem

2.1 Gesetzliche Krankenversicherung

2.2 Die Private Krankenversicherung

3. Bürgerversicherung

3.1 Verschiedene politische Konzepte

3.2 Kann die Bürgerversicherung die „Zwei-Klassen- Medizin“ stoppen?

3.3 Kritische Beurteilung der Argumente

4. Schlussfolgerung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept der Bürgerversicherung als alternative Reformmöglichkeit für das deutsche Gesundheitssystem. Ziel ist es, zu analysieren, ob durch die Zusammenführung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung ein gerechteres System geschaffen werden kann, das die sogenannte „Zwei-Klassen-Medizin“ beendet.

  • Struktureller Vergleich von gesetzlicher und privater Krankenversicherung
  • Analyse politischer Konzepte von SPD, Grünen und Linken
  • Diskussion der Argumente zur Vermeidung von „Zwei-Klassen-Medizin“
  • Bewertung von Finanzierungsmodellen und Auswirkungen auf die ärztliche Versorgung
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Positionen von Befürwortern und Gegnern

Auszug aus dem Buch

3.2 Kann die Bürgerversicherung die „Zwei-Klassen- Medizin“ stoppen?

Hintergrund der Fragestellung sind die, in der letzten Zeit häufiger werdenden Medienberichte über die unterschiedliche Behandlung von Kassen- und Privatpatienten, insbesondere was Termin -vergaben bei Fachärzten angeht. Die Befürworter der Bürgerversicherung beantworten die Fragestellung, ob die Bürgerversicherung eine Zwei- Klassen- Medizin stoppen kann, mit einem eindeutigen „Ja“.

Prof. Dr. Karl Lauterbach, Arzt, Gesundheitsökonom und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion behauptet, das durch ein einheitliches Honorarsystem für die private und die gesetzliche Krankenversicherung, dass bei einer Einführung der Bürgerversicherung geschaffen würde, niemand mehr bevorzugt behandelt werde. Allein die Schwere der Erkrankung bestimme dann die Schnelligkeit und den Umfang der Behandlung. Katrin Göring-Eckardt, Grünen-Spitzenkandidatin im Bundestagswahlkampf 2013 sagt, dass ihre Partei mit der Bürgerversicherung die Zwei-Klassen-Medizin überwinden und unser Gesundheitssystem gerecht und solide finanzbar machen will. Auch die Grünen sehen in einheitlichen Honorarverträgen die Lösung um die Zwei-Klassen-Medizin zu beenden.

Harald Weinberg, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion, Die Linke, erläutert in einer Pressemitteilung, dass der Anreiz, Privatpatienten zu bevorzugen, in der Zwei-Klassen-Medizin steckt. Ärztinnen und Ärzte können für die gleiche Arbeit bei privat Versicherten im Schnitt mehr als das Doppelte abrechnen. Dies soll sich mit der Bürger- und Bürgerinnenversicherung der Linken ändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept der Bürgerversicherung ein, benennt die politischen Initiatoren und umreißt die kritische Debatte um die Reform des Gesundheitssystems.

2. Aktuelles Gesundheitssystem: Dieses Kapitel beschreibt die Akteure im deutschen Gesundheitssystem sowie die Funktionsweisen und Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung.

3. Bürgerversicherung: Hier werden die unterschiedlichen politischen Modellvorschläge zur Bürgerversicherung vorgestellt und auf ihre Eignung geprüft, die „Zwei-Klassen-Medizin“ zu beenden.

4. Schlussfolgerung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Bürgerversicherung allein keine endgültige Lösung darstellt, solange Zusatzversicherungen weiterhin einen privilegierten Status ermöglichen.

Schlüsselwörter

Bürgerversicherung, Gesundheitswesen, Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Zwei-Klassen-Medizin, Honorarsystem, Gesundheitspolitik, Reform, Solidaritätsprinzip, Beitragsbemessungsgrenze, Leistungskatalog, Gesundheitsfonds, Fachärztemangel, Wettbewerb, soziale Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Bürgerversicherung als mögliche Reformstrategie für das duale deutsche Krankenversicherungssystem und dessen Ziel, soziale Gerechtigkeit im Gesundheitswesen zu erreichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Finanzierung von Krankenversicherungen, der Vergleich zwischen GKV und PKV, der Einfluss von Honorarsystemen auf die Patientenbehandlung sowie die politische Debatte zur Reformfähigkeit des Systems.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet, ob die Einführung einer Bürgerversicherung die „Zwei-Klassen-Medizin“ stoppen kann und ob diese Reform für alle Bürger gerechter wäre als das bestehende System.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine Literatur- und Diskursanalyse durch, indem er politische Wahlprogramme, wissenschaftliche Studien und Positionspapiere verschiedener Interessengruppen (Verbände, Parteien, Krankenkassen) gegenüberstellt und kritisch würdigt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Status quo des Gesundheitssystems, die Erläuterung der politischen Konzepte zur Bürgerversicherung (SPD, Grüne, Linke) und eine kritische Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit dieser Modelle bezüglich der Terminvergabe und Behandlungsqualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Bürgerversicherung, Gesundheitswesen, GKV, PKV, Zwei-Klassen-Medizin, soziale Gerechtigkeit und Reformbedarfe im Sozialstaat.

Wie stehen die Parteien zur Beitragsbemessungsgrenze innerhalb ihrer Modelle?

Dies ist einer der größten Streitpunkte: Während die SPD die Grenze beibehalten will, fordern die Grünen deren Anhebung und die Linken eine vollständige Abschaffung.

Welche Rolle spielt die Studie von Sundmacher und Ozegowski in der Argumentation?

Die Studie wird zitiert, um den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen der Dichte an Privatversicherten und der Ärztedichte zu belegen, was als Indiz für eine durch das duale System bedingte ungleiche Versorgungsstruktur dient.

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Résumé des informations

Titre
Die Bürgerversicherung. Gerechter für alle?
Université
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt
Cours
Pflegewissenschaft und Gesundheitsförderung
Note
1,7
Auteur
Mischa Spelkus (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
17
N° de catalogue
V337382
ISBN (ebook)
9783656988717
ISBN (Livre)
9783656988724
Langue
allemand
mots-clé
Bürgerversicherung Pflegewissenschaft Krankenkassen Gesundheitsförderung AOK DAK Versicherung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mischa Spelkus (Auteur), 2014, Die Bürgerversicherung. Gerechter für alle?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337382
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Extrait de  17  pages
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