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Internationale Klimaverhandlungen nach der COP 21. Erfolg oder endgültig gescheitert?

Título: Internationale Klimaverhandlungen nach der COP 21. Erfolg oder endgültig gescheitert?

Trabajo Escrito , 2016 , 17 Páginas

Autor:in: Silke Bölts (Autor)

Política - Política del medio ambiente y climática
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Die 21. internationalen Verhandlungen der Klimavertragsstaaten fanden vom 30. November bis zum 12. Dezember 2015 in Paris statt. Dort wurden Entscheidungen in der weltweiten Klimaschutzkooperation getroffen und ein Fahrplan für weitere Beschlüsse auf zukünftigen Konferenzen besprochen.

Die Klimaverhandlungen stellen ein wichtiges Thema für die Nachhaltigkeitswissenschaften dar, was sich aus den Ursachen und Folgen des Klimawandels als zentrales Nachhaltigkeitsproblem ergibt: Nach Carl von Carlowitz, 1713, liegen dessen Ursachen zum großen Teil darin, dass mit den natürlichen Ressourcen nicht nachhaltig gewirtschaftet wird (Heinrichs, Michelsen 2014: 4): Es wird mehr verbraucht, vor allem an fossilen Energierohstoffen, als sich in der selben Zeit wieder nachbilden kann. Dies führt zu einem Konzentrationsanstieg von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre. Außerdem schafft der Klimawandel (nach Brundtland) Probleme in der intra- und intergenerationellen Gerechtigkeit (ebd.: 12 f.), denn die Staaten des Globalen Nordens tragen mehr zum Temperaturanstieg bei als die Staaten des Globalen Südens (intragenerationell) und heute lebende Generationen verbrauchen Ressourcen auf Kosten zukünftiger (intergenerationell). Diese Probleme sollen bei den Klimaverhandlungen besprochen werden.

Um dem Leser einen Einstieg in die COPs (Conference of the Parties – Konferenz der Klimavertragsstaaten) zu ermöglichen, wird in dieser Arbeit „Internationale Klimaverhandlungen nach der COP 21 – Erfolg oder endgültig gescheitert?“ im ersten Teil ein kurzer Überblick über die Geschichte der internationalen Klimaverhandlungen gegeben. Dabei werden einige wichtige Beschlüsse und Sachverhalte erläutert, was aber auf die Kernpunkte wie Gruppenzuweisung in Annex-Staaten und einer Temperaturerhöhungs-Obergrenze beschränkt bleiben wird, da diese Themen eine besondere Bedeutung für die aktuellen Verhandlungen haben. Darauf aufbauend werden im zweiten Teil die Pariser Klimaverhandlungen im Hinblick auf Ambition und Bedeutsamkeit der Entscheidungen für wirksamen Klimaschutz analysiert, sowie die Kernverhandlungspositionen der drei Großmächte USA, China und der EU dar-gelegt. Anschließend wird auf die Bedeutung des Green Climate Funds (GFC – Grüner Klimafond) eingegangen. Danach werden die Verhandlungsergebnisse bewertet. Schließlich wird im Fazit die Zukunft der COP-Konferenzen diskutiert und ein Ausblick auf die Kriterien gegeben, die zukünftige COPs zu Erfolgen machen könnten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Klimaverhandlungen in der Vergangenheit

3.1 Entstehung und Etablierung der internationalen Klimaverhandlungen

3.2 Vereinbarungen erster Konferenzen

3.2.1 Verantwortlichkeitszuordnung durch Gruppenbildung

3.2.2 Festlegung einer Temperaturobergrenze

4. Aktuelle Klimaverhandlungen: COP 21 in Paris

4.1 Kernverhandlungspositionen vor der COP

4.2 Ein zentrales Element der COP 21: Der Green Climate Fund

4.3 Verlauf und Ergebnisse der COP 21

5. Fazit: Klimaverhandlungen in der Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Ergebnisse der 21. Weltklimakonferenz (COP 21) in Paris kritisch zu analysieren und die Forschungsfrage zu beantworten, ob die internationalen Klimaverhandlungen nach diesem Gipfel als Erfolg oder endgültig gescheitert zu bewerten sind.

  • Historische Entwicklung internationaler Klimaverhandlungen
  • Differenzierung der Verhandlungspositionen von USA, China und der EU
  • Bedeutung und Funktion des Green Climate Fund (GFC)
  • Analyse der Ergebnisse von COP 21 hinsichtlich Ambition und Verbindlichkeit
  • Zukunftsperspektiven der globalen Klimaschutzkooperation

Auszug aus dem Buch

4.3 Verlauf und Ergebnisse der COP 21

In diesem Kapitel werden der Verlauf und die Ergebnisse der COP 21 anhand von Kriterien wie der Bedeutsamkeit und der Ambition bewertet.

Die Klimaverhandlungen kamen erst einen Tag später als geplant, am Samstag, den 12. Dezember 2016 zu einem Abschluss. Aber alle 195 Vertragsstaaten konnten sich auf ein gemeinsames und verbindliches Abschlussdokument einigen, was für sich genommen schon einmal eine Leistung ist.

Ein Kernpunkt des Abkommens ist die Verschärfung der Temperaturobergrenze. Auf der Konferenz in Cancún, Mexiko war 2012 ein Temperatur-Erhöhungslimit von 2 °C festgeschrieben worden (siehe Kapitel 3.32). In Paris wurde dieses Ziel noch einmal verschärft: Nun wird davon gesprochen: „Holding the increase in the global average temperature well below 2 °C above pre-industrial levels and to pursue efforts to limit the temperature increase to 1.5 °C above pre-industrial levels (…)“ (United Nations 2015: 2). Dass diese Änderung so ambitioniert ausfiel, lag vor allem an einer Gruppe von Inselstaaten, welche von den Marshallinseln angeführt wurde (Bals et al. 2016: 24). Diese haben, wie oben beschrieben, ein besonderes Interesse an der Begrenzung des Meeresspiegelanstiegs durch Erderwärmung, da sie darunter besonders beeinträchtigt würden.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Klimawandels als zentrales Nachhaltigkeitsthema ein und umreißt den Aufbau der Untersuchung zu den internationalen Klimaverhandlungen.

3. Klimaverhandlungen in der Vergangenheit: Dieses Kapitel erläutert die Genese der internationalen Klimakonferenzen sowie die Entwicklung grundlegender Mechanismen wie der Gruppeneinteilung der Staaten und der Definition von Temperaturobergrenzen.

4. Aktuelle Klimaverhandlungen: COP 21 in Paris: Hier werden die spezifischen Verhandlungspositionen der einflussreichen Akteure sowie die zentrale Rolle des Green Climate Funds analysiert und der Verlauf des Pariser Gipfels bewertet.

5. Fazit: Klimaverhandlungen in der Zukunft: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Erfolgschancen sowie zukünftige Anforderungen an die internationale Klimapolitik.

Schlüsselwörter

Klimaverhandlungen, COP 21, Paris Abkommen, Nachhaltigkeit, Treibhausgasemissionen, Green Climate Fund, Klimaschutz, Weltklimagipfel, Industrieländer, Schwellenländer, Dekarbonisierung, Temperaturziel, Klimapolitik, internationale Kooperation, Ressourcenschonung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den internationalen Bemühungen zur Klimasteuerung, insbesondere mit dem Verlauf und den Ergebnissen der COP 21 in Paris.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie der Klimaverhandlungen, der Verhandlungstaktik der Großmächte sowie der finanziellen Unterstützung für Entwicklungsländer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels einen Erfolg darstellen oder als gescheitert anzusehen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung offizieller Dokumente sowie Berichterstattungen zu den COP-Verhandlungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Kernpositionen von USA, China und EU sowie die Bedeutung des Green Climate Funds und die konkreten Beschlüsse des Pariser Abkommens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Klimaverhandlungen, COP 21, Dekarbonisierung, Green Climate Fund und Nachhaltigkeit.

Warum war der Green Climate Fund für den Erfolg von Paris so entscheidend?

Er fungierte als notwendiger Finanzierungsmechanismus, der die Zustimmung der Entwicklungsländer zu einem verbindlichen Abkommen erst ermöglichte.

Wie unterscheidet sich die "gemeinsame aber unterschiedliche Verantwortung" heute von früher?

Während früher eine klare Trennung in Industrie- und Entwicklungsländer dominierte, erkennt der Vertrag heute an, dass Schwellenländer wie China zunehmend ebenfalls in die Klimaschutzpflicht genommen werden müssen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Internationale Klimaverhandlungen nach der COP 21. Erfolg oder endgültig gescheitert?
Autor
Silke Bölts (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V337517
ISBN (Ebook)
9783668268913
ISBN (Libro)
9783668268920
Idioma
Alemán
Etiqueta
COP21 Paris Klima Klimaverhandlungen Deutschland Erfolg Nachhaltigkeit Verhandlungen Klimaschutz Conference of the Parties international Konferenz Temperaturobergrenze 2.0°C 1.5°C Inselstaaten G77 Green Climate Fund (GCF)
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silke Bölts (Autor), 2016, Internationale Klimaverhandlungen nach der COP 21. Erfolg oder endgültig gescheitert?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337517
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