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Die Bedeutung des Neuromarketings für die Kreation und Gestaltung von Mailings

Titre: Die Bedeutung des Neuromarketings für die Kreation und Gestaltung von Mailings

Thèse de Bachelor , 2011 , 69 Pages , Note: 1.3

Autor:in: Jennifer Sonntag (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass bis zu 95 % aller menschlichen Entscheidungen unbewusst getroffen werden, somit auch Kaufentscheidungen. Dies bedeutet, dass entgegen der lang vorherrschenden Vorstellung des rational handelnden Konsumenten nun davon ausgegangen werden kann, dass der Konsument Entscheidungen hauptsächlich emotional trifft und seine Entscheidungsprozesse auf impliziten, unbewussten Vorgängen innerhalb seines Gehirns basieren.

Aufgrund dieser und weiterer Erkenntnisse der Neurowissenschaft muss ein Umdenken seitens der Unternehmen hinsichtlich ihrer Marketingstrategien stattfinden, um weiterhin Kundenbedürfnisse bestmöglich befriedigen zu können und so den Absatz zu steigern. Dies gilt natürlich auch für das Direktmarketing. Ziel dieser Arbeit ist es, mithilfe aktueller Erkenntnisse des Neuromarketings Möglichkeiten für die Konzeption von Mailings aufzuzeigen, die den Erfolg der Mailings erhöhen.

Im ersten Teil der Arbeit werden Mailings definiert und deren Bestandteile erläutert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Aufgaben und Ziele von Mailings eingegangen, sowie auf die Unterschiede zwischen Mailings und E-Mailings und deren Vor- und Nachteile. Weiterhin wird der Begriff des Neuromarketings definiert und die zum Verständnis der Arbeit notwendigen neurophysiologischen Grundlagen werden kurz erläutert. Daneben kommt es zu einer Darstellung der verschiedenen Untersuchungsmethoden, die im Neuromarketing eingesetzt werden. Ferner befasst sich dieser Teil der Arbeit mit der Bedeutung von Emotionen und Motiven sowie der Rolle des Unbewussten (Impliziten) bzw. Bewussten (Expliziten) beim menschlichen Entscheidungsprozess.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mailings

2.1 Definition und Bestandteile

2.2 Aufgaben und Ziele

2.3 Vor- und Nachteile von E-Mailings gegenüber Mailings

3. Neuromarketing

3.1 Definition und Bedeutung

3.2 Neuronales Netzwerk und Verhaltenssteuerung

3.3 Untersuchungsmethoden

3.4 Das explizite und das implizite System

3.5 Die Bedeutung von Emotionen und Motiven

4. Neurowissenschaftliche Erfolgsfaktoren für die Mailingkreation

4.1 Zielgruppenauswahl – und Ansprache

4.1.1 Bedeutung

4.1.2 Limbic Types®

4.1.3 Visual Questionnaire (ViQ)

4.2 Verwendung von Codes als Bedeutungsträger

5. Empfehlungen für die Mailinggestaltung

5.1 Sprache und Textgestaltung

5.2 Bilder und Symbole

5.3 Farbwelt und Tonalität

5.4 Stimulation der Sinne

6. Best Practice

6.1 Sparkassen-Mailing

6.2 RWE-Mailing

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Erkenntnisse aus dem Neuromarketing dazu beitragen können, die Konzeption und Gestaltung von Mailings zu optimieren, um deren Erfolg durch eine bessere Ansprache unbewusster Entscheidungsprozesse zu steigern.

  • Neurophysiologische Grundlagen der menschlichen Entscheidungsfindung
  • Kritische Analyse klassischer Marketingmodelle durch Erkenntnisse der Hirnforschung
  • Methoden der Zielgruppenanalyse unter Einbeziehung neurowissenschaftlicher Ansätze
  • Einfluss von Bedeutungsträgern (Codes, Sprache, Bilder, Symbole) auf die Rezeption
  • Praktische Anwendungsbeispiele und Gestaltungsempfehlungen für erfolgreiche Mailings

Auszug aus dem Buch

3.2 Neuronales Netzwerk und Verhaltenssteuerung

Um das Verhalten des Konsumenten besser verstehen und die eigenen Marketingaktivitäten darauf ausrichten zu können, ist es erst einmal notwendig zu verstehen, wie das menschliche Gehirn überhaupt aufgebaut ist und wie es funktioniert. Denn allein das Gehirn entscheidet, welches Mailing beispielsweise wichtig genug ist, um seine Aufmerksamkeit darauf zu richten, es sich zu merken oder sogar darauf zu reagieren.45

In diesem Abschnitt wird der Aufbau des Gehirns sowie die Funktionsweise des neuronalen Netzwerks nicht im Detail erklärt, sondern nur ein grober Überblick darüber gegeben. Das menschliche Gehirn besteht aus 100 Milliarden Nervenzellen, von denen jede einzelne an der Verarbeitung von Informationen, an der Steuerung von Gefühlen sowie an Lern- und Gedächtnisprozessen beteiligt ist.46 Die Nervenzellen, auch Neuronen genannt, bestehen aus einem Zellkörper, Dendriten, Axonen und Synapsen.47 Sie stellen die kleinsten Arbeitseinheiten des Gehirns und des zentralen Nervensystems dar und haben die Aufgabe Informationen an andere Nerven-, Muskel- und Drüsenzellen zu transportieren. Diese Verknüpfung erfolgt über Synapsen, unter denen man sich Kontaktpunkte vorstellen kann, an denen ein Neuron mit einem anderen kommuniziert.48 Die Funktionsweise des Gehirns ergibt sich also daraus, wie die Neuronen im Gehirn verschaltet und vernetzt sind und auf welche Weise sie zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen.49 Die drei wesentlichen Bestandteile des Gehirns sind das Stammhirn, das limbische System und der Neokortex (siehe Abbildung 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Bedeutung von Emotionen bei Kaufentscheidungen und Zielsetzung der Arbeit zur Optimierung von Mailings.

2. Mailings: Definition und Erläuterung der Bestandteile von Mailings sowie eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile gegenüber E-Mailings.

3. Neuromarketing: Darstellung der theoretischen Grundlagen, Funktionsweise des Gehirns, Untersuchungs- und Analysemethoden sowie die Rolle impliziter und expliziter Systeme.

4. Neurowissenschaftliche Erfolgsfaktoren für die Mailingkreation: Untersuchung von Methoden zur Zielgruppenselektion sowie der Einsatz von Codes als Bedeutungsträger für effektive Werbebotschaften.

5. Empfehlungen für die Mailinggestaltung: Konkrete Handlungsempfehlungen zur Gestaltung von Sprache, Bildsprache, Farben und multisensorischer Ansprache auf Basis neurophysiologischer Erkenntnisse.

6. Best Practice: Analyse konkreter Praxisbeispiele (Sparkasse und RWE) im Hinblick auf die Umsetzung der neurophysiologischen Gestaltungsempfehlungen.

7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der neurophysiologischen Wirkungsforschung für das Marketing.

Schlüsselwörter

Neuromarketing, Mailing, Konsumentenverhalten, Hirnforschung, Implizites System, Emotionen, Motive, Zielgruppenansprache, Limbic Types, Neurowissenschaften, Dialogmarketing, Werbewirkung, multisensorische Wahrnehmung, Kaufentscheidung, Consumer Neuroscience.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz des Neuromarketings für die Erstellung und visuelle sowie textliche Gestaltung von adressierten Werbesendungen (Mailings).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bei Kaufentscheidungen, der Einfluss unbewusster Prozesse auf das Kundenverhalten und die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse auf die Mailinggestaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, auf Basis aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse konkrete Möglichkeiten und Empfehlungen für die Konzeption von Mailings aufzuzeigen, um deren Erfolg und Responsewahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und dem Marketing sowie auf der Auswertung von Studien zur neurophysiologischen Werbewirkung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die neurophysiologischen Faktoren der Mailingkreation, spezifische Zielgruppensegmentierung (Limbic Types, ViQ), die Bedeutung von Codes und Empfehlungen zur Gestaltung von Sprache, Bildern, Farben und Sinnesansprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Neuromarketing, Mailing, Konsumentenverhalten, implizites System, Emotionen und neurophysiologische Werbewirkung charakterisiert.

Warum spielt das limbische System eine so wichtige Rolle?

Das limbische System gilt als Zentrum der Emotionsentstehung und steuert maßgeblich das affektive Verhalten sowie Lernprozesse, wodurch es einen entscheidenden Einfluss auf Kaufentscheidungen nimmt.

Inwiefern sind Rabattsymbole effektiv?

Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass Rabattsymbole beim Konsumenten eine Belohnungserwartung auslösen, die zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Angebot führen kann.

Was ist das Besondere am RWE-Mailing als Best Practice?

Es nutzt gezielt Überraschungseffekte (verkleinerte Schrift, Mikroskop) und Mehrdeutigkeiten, um Aufmerksamkeit bei der spezifischen Zielgruppe junger Studenten zu erregen und deren Neugierde zu wecken.

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Résumé des informations

Titre
Die Bedeutung des Neuromarketings für die Kreation und Gestaltung von Mailings
Université
University of Applied Sciences Mainz  (Business)
Cours
Business Administration
Note
1.3
Auteur
Jennifer Sonntag (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
69
N° de catalogue
V337831
ISBN (ebook)
9783668282162
ISBN (Livre)
9783668282179
Langue
allemand
mots-clé
Marketing Neuromarketing Direct Marketing Neuro Mailings Email Marketing
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jennifer Sonntag (Auteur), 2011, Die Bedeutung des Neuromarketings für die Kreation und Gestaltung von Mailings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337831
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