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Die Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung als Informationsinstrument

Vier Beispiele aus dem operativen Vertriebsbereich

Titre: Die Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung als Informationsinstrument

Dossier / Travail , 2016 , 31 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Thomas Wessinger (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Eine Entscheidung steht immer am Ende eines Informationen verarbeitenden Prozesses. Dies gilt insbesondere im unternehmerischen Kontext. Neben der Verfügbarkeit ist auch die Relevanz von Informationen essentiell und sie müssen zur vorliegenden Entscheidungssituation passen. Die Kostenrechnung stellt dabei eine unternehmensinterne Informationsquelle dar. Ein System ist dabei die Vollkostenrechnung.

Allerdings unterliegt die Vollkostenrechnung Aussagegrenzen und kennt Situationen, in denen sie keine brauchbaren Informationen liefern kann. Dies gilt auch im Kontext von Entscheidungen des operativen Vertriebs. Dort müssen verschiedene Entscheidungen getroffen werden, die beispielsweise in das bestehende Absatzprogramm eingreifen, wozu die Vollkostenrechnung aus verschiedenen Gründen keine brauchbaren Informationen liefern kann. Diese Anwendungsgrenzen müssen den Entscheidern bekannt sein, damit sie Entscheidungen auf Basis brauchbarer Informationen treffen können. Wo die Aussagegrenzen der Vollkostenrechnung im Kontext von Informationsbedarfen zur Entscheidungsfundierung im operativen Vertriebsbereich liegen ist das Thema dieser Hausarbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise und Methodik

2 Das System der Vollkostenrechnung

2.1 Das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen

2.2 Einordnung der Kostenrechnung in das interne Rechnungswesen

2.3 Aufbau der Kostenrechnung

2.4 Entstehung und Intention der Vollkostenrechnung

2.5 Differenzierung verschiedener Kostenbegriffe

3 Notwendigkeit von Informationen im Unternehmen

3.1 Daten und Informationen – eine Abgrenzung

3.2 Informationen und Entscheidungen

3.3 Informationen müssen relevant sein und zum Bedarf passen.

4 Der Vertriebsbereich

4.1 Der Vertrieb im Unternehmen

4.2 Analyseobjekte im Vertrieb

4.3 Gestaltungsmöglichkeiten beim Aufbau der Kostenrechnung

4.3.1 Gestaltungsmöglichkeiten in der Kostenartenrechnung

4.3.2 Gestaltungsmöglichkeiten in der Kostenstellenrechnung

4.3.3 Gestaltungsmöglichkeiten in der Kostenträgerrechnung

5 Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung

5.1 Streichung von Verlustprodukten aus dem Absatzprogramm

5.2 Ermittlung von Preisuntergrenzen

5.3 Kalkulation im Vertrieb

5.4 Kurzfristige Erfolgsrechnungen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Aussage- und Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung im Kontext operativer Entscheidungen des Vertriebsbereichs. Dabei wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen die Vollkostenrechnung keine für die Entscheidungsfundierung notwendigen, relevanten Informationen liefern kann und welche alternativen Ansätze in solchen Situationen zu bevorzugen sind.

  • Grundlagen der Vollkostenrechnung und deren Einordnung in das interne Rechnungswesen
  • Bedeutung der Informationsrelevanz für unternehmerische Entscheidungsprozesse
  • Analyse von Vertriebsobjekten und deren Kostenstrukturierung
  • Kritische Diskussion der Eignung von Vollkosteninformationen für kurzfristige Entscheidungen wie Produktstreichungen oder Preisuntergrenzen

Auszug aus dem Buch

5.1 Streichung von Verlustprodukten aus dem Absatzprogramm

Wichtige Entscheidungen, die im Vertriebsbereich gefällt werden müssen befassen sich mit der Streichung von Verlustprodukten um das Absatzprogramm zu optimieren. Ein Verlustprodukt ist ein Produkt, das weniger Umsatz erwirtschaftet als es Kosten verursacht beispielsweise, weil der Markt nicht bereit ist mehr zu bezahlen und/oder die Produktion und/oder der Absatz unwirtschaftlich erfolgt.

Die Frage die sich aus der Perspektive der Vollkostenrechnung stellt ist, ob ein Produkt auf Basis von ermittelten Vollkosten aus dem Absatzprogramm entfernt werden sollte. Dies setzt voraus, dass die dem Produkt zugrundeliegenden Vollkosten differenziert für das einzelne Produkt ermittelt werden können, also ob die Struktur der Kostenarten- und Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung ausreichend transparent sind um diese Kosten ermitteln zu können. Dies rührt daher, dass Informationen, die für die Entscheidungsfundierung herangezogen werden zum Informationsbedarf passen müssen.

Doch selbst wenn eine solche Struktur vorliegt und wirklich alle Informationen vorhanden wären um die Vollkosten eines einzelnen Produktes explizit zu ermitteln, so darf nicht der Kurzschluss gemacht werden, dass die Entfernung des Produktes aus dem Absatz- und Produktionsprogramm direkt zum Wegfall aller durch dieses Produkt verursachten Kosten kommen würde. Weber und Schäffer (2014, S. 146) bezeichnen dies als „marginalanlytische Sichtweise“ in der die Ergebnisse der Vollkostenrechnung in diesem Kontext nicht interpretiert werden dürfen, da dieser Sichtweise die vielen Stufen umfassende Kostenschlüsselung in Kostenarten- und Kostenstellenrechnung gegenüberstehen, die den Entscheidern aber oftmals nicht bewusst sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Beschreibung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit sowie der methodischen Vorgehensweise.

2 Das System der Vollkostenrechnung: Systematische Einordnung der Vollkostenrechnung in das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen, Erläuterung des Aufbaus der Kostenrechnung und deren historische Intention.

3 Notwendigkeit von Informationen im Unternehmen: Theoretische Auseinandersetzung mit der Abgrenzung von Daten und Informationen und der essenziellen Relevanz von Informationen für fundierte Entscheidungsprozesse.

4 Der Vertriebsbereich: Vorstellung des Vertriebs als Betrachtungsobjekt und Analyse der Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Teilbereiche der Kostenrechnung im Hinblick auf den Informationsbedarf.

5 Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung: Kritische Untersuchung der Vollkostenrechnung anhand von vier Fallbeispielen aus dem operativen Vertrieb, wie Produktstreichungen, Preisuntergrenzen, Kalkulation und Erfolgsrechnung.

6 Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Diskussion der Erkenntnis, dass Vollkosten- und Teilkostenrechnung sich für unterschiedliche Informationsbedarfe ergänzen können.

Schlüsselwörter

Vollkostenrechnung, Anwendungsgrenzen, Informationsrelevanz, Vertriebscontrolling, Kostenrechnung, Entscheidungsfundierung, Gemeinkosten, Stückkosten, Preisuntergrenze, Absatzprogramm, Kalkulationsverfahren, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kurzfristige Erfolgsrechnung, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit befasst sich mit den Grenzen der Vollkostenrechnung als Informationsinstrument für operative Entscheidungen im Vertrieb.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem System der Vollkostenrechnung, der Bedeutung von Informationsrelevanz und der Eignung von Kostenrechnungssystemen für spezifische Vertriebsfragestellungen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, inwieweit Vollkostenrechnung relevante Informationen für kurzfristige betriebliche Entscheidungen im Vertrieb liefern kann und wo ihre inhaltlichen Grenzen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung auf Basis einer tiefgehenden Literaturrecherche zu den Themen Kostenrechnung, Controlling und Vertriebsmanagement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Aufbau der Kostenrechnung, die Anforderungen an Informationen und verifiziert anhand von vier Beispielen (u.a. Preisuntergrenzen und Produktstreichungen) die Grenzen der Vollkostenrechnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Vollkostenrechnung, Anwendungsgrenzen, Informationsrelevanz und Vertriebscontrolling definieren.

Warum reicht die Vollkostenrechnung bei kurzfristigen Entscheidungen oft nicht aus?

Sie differenziert nicht zwischen fixen und variablen Kosten, weshalb sie bei kurzfristigen Anpassungen, wie der Streichung von Produkten, oft zu Fehlentscheidungen führt.

Welche Rolle spielen moderne Kalkulationsverfahren wie die Prozesskostenrechnung?

Diese können die Verursachungsgerechtigkeit bei der Gemeinkostenverteilung in gemeinkostenintensiven Branchen verbessern und so zu genaueren Selbstkostenberechnungen führen.

Ist die Vollkostenrechnung prinzipiell abzulehnen?

Nein, sie besitzt weiterhin eine Daseinsberechtigung, sollte jedoch nicht für alle Entscheidungen isoliert betrachtet werden; eine sinnvolle Ergänzung durch andere Systeme (z.B. Teilkostenrechnung) je nach Informationsbedarf ist zu empfehlen.

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Résumé des informations

Titre
Die Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung als Informationsinstrument
Sous-titre
Vier Beispiele aus dem operativen Vertriebsbereich
Université
University of Applied Sciences Karlsruhe  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Cours
Controlling
Note
1,3
Auteur
Thomas Wessinger (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
31
N° de catalogue
V337875
ISBN (ebook)
9783668273016
ISBN (Livre)
9783668273023
Langue
allemand
mots-clé
Vollkostenrechnung Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung Relevanz von Informationen zur Entscheidungsfindung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Wessinger (Auteur), 2016, Die Anwendungsgrenzen der Vollkostenrechnung als Informationsinstrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337875
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