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Moderne Personalführung. Warum die Führung von gestern morgen nicht mehr hilft

Title: Moderne Personalführung. Warum die Führung von gestern morgen nicht mehr hilft

Diploma Thesis , 2016 , 49 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bernhard Wuttke (Author)

Leadership and Human Resources - Leadership
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Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sich die Fachliteratur, die es zu diesem Thema gibt, immer wieder mit den gleichen Ansätzen beschäftigt und daher die neuen Herausforderungen nicht ausreichend behandelt. Es gibt einige gute Aufsätze, die sich mit Teilen der neuen Herausforderung beschäftigen. Auch ich möchte hiermit versuchen, mich von dieser Literatur zu lösen und einen anderen Weg zu wählen. Denn warum sollte der Weg zur Führungsperson von morgen über Führungsinstrumente von gestern führen?

Der Fortschritt und eine immer höher Qualifikation von Mitarbeitern stellen die Führungskräfte von morgen vor neue Herausforderungen. Zudem stehen wir vor der Herausforderung des demografischen Wandels. Ein Smartphone, ein Tablet und das mobile Internet verändern die Arbeitswelt nachhaltig. Das macht das Arbeitsleben schneller, flexibler und unabhängiger gegenüber den früheren Arbeitsplätzen und Verändern die Umwelt im Büro. Die Mitarbeiter sind heutzutage zudem viel mobiler und reisebereiter, dadurch können sie auch eine weitere Anreise zu ihren Arbeitsplätzen auf sich nehmen. Dies ist ein Segen und Fluch zugleich, da man heute einen ganz anderen Einzugsbereich für die Mitarbeitersuche hat, allerdings macht es einen Wechsel des Mitarbeiters auch schneller möglich, da die Auswahl des Arbeitgebers wesentlich größer ist. Auch der demografische Wandel stellt die Führungskräfte vor neue Aufgaben, in der die Führungsinstrumente von gestern nicht zum gewünschten Ziel führen.

Denn das Ziel von Führungskräften ist die Sicherstellung von Fachpersonal im Unternehmen, eine Steigerung der Zufriedenheit von qualifizierten Mitarbeitern und eine daraus resultierende Zukunftssicherung und gleichzeitige Kostenersparnis durch weniger Fehlzeiten, sowie die Verhinderung von teuren Mitarbeiterwechseln. Denn ein motivierter und zufriedener Mitarbeiter bleibt im Unternehmen, strebt eine höhere/bessere Qualifikation an und hält das Humankapital im Unternehmen. Zudem ist eine viel höher Sozialkompetenz der Führungskräfte von Vorteil, als es früher war. Denn aus dem Kommandoempfänger ist ein anspruchsvoller, selbstdenkender Mitarbeiter geworden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

2 Warum die Führung von gestern, morgen nicht mehr hilft

2.1 Der demografische Wandel

2.1.1 Aktuelle Situation

2.1.2 Anforderungen

2.1.3 Chancen für das Unternehmen

2.2 Der Arbeitsmarkt von morgen

2.2.1 Der Kampf um die Talente

2.2.2 Erwartungen der Mitarbeiter an das Unternehmen

2.2.3 Erwartungen der Mitarbeiter an die Führungskräfte

2.2.4 Beruf und Familie

2.2.5 Generation „Y“

2.3 Alter Führungsstil

2.4 Neuer Ansatz bei der Führung von Mitarbeitern

2.4.1 Personalentwicklung

2.4.2 Zielvereinbarungen

2.4.3 Personalgespräche

2.4.4 Arbeitszeitmodelle

2.4.5 Arbeitsplatz

2.4.6 Sozialkompetenz

2.4.7 Change Management

3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, warum klassische Führungsinstrumente in einer modernen, von demografischem Wandel und technologischem Fortschritt geprägten Arbeitswelt an ihre Grenzen stoßen. Ziel ist es, neue Führungsansätze zu identifizieren, die den Erwartungen der heutigen Mitarbeitergeneration gerecht werden, die Mitarbeiterbindung stärken und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig sichern.

  • Demografischer Wandel und Fachkräftemangel
  • Erwartungen der "Generation Y" an Führungskräfte
  • Moderne Arbeitszeitmodelle und Arbeitsplatzgestaltung
  • Einsatz von Sozialkompetenz im Change Management
  • Strategien zur effektiven Personalentwicklung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Personalentwicklung

Die Personalentwicklung nimmt eine immer stärkere Rolle im Unternehmen ein, denn die Bedeutung der Mitarbeiter für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens steht außer Frage. Doch es gibt einige Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen. Haben die meisten Unternehmen die ältere Generation (über 50 Jahre) bisher bei den Personalentwicklungsmaßnahmen nicht berücksichtigt, hat die Generation Y den Anspruch des lebenslangen Lernens. Die Schwierigkeit für viele Unternehmen besteht allerdings darin, den Mitarbeitern den Freiraum und die Zeit zum Lernen bei der Arbeit zu bieten. Hat man die Mitarbeiter früher zu Fortbildungen geschickt, bei denen in einem „Lehrer-Schüler-Prinzip“ die Mitarbeiter sich ein gewisses Wissen angeeignet haben, findet die Wissensaneignung zum jetzigen Zeitpunkt, und noch viel Stärker in der Zukunft, jeder Zeit durch die modernen Medien und die interne Kommunikation statt. Diese Form des Lernens nennt man „informelles Lernen“ oder auch Lernen 2.0.

„Informelles Lernen bedeutet, dass sich Mitarbeiter aufgrund von Maßnahmen entwickeln, die institutionell nicht verankert sind und somit außerhalb des Wirkungsbereichseiner formalen Personalentwicklung angesiedelt sind.“ (Trost, 2010)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Problemstellung: Der Autor stellt dar, warum veraltete Führungsinstrumente den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht werden und welche Dringlichkeit das Thema für die Fachkräftesicherung hat.

2 Warum die Führung von gestern, morgen nicht mehr hilft: Dieses Kapitel beleuchtet den demografischen Wandel und den veränderten Arbeitsmarkt, wobei insbesondere die spezifischen Erwartungen der Generation Y und die Notwendigkeit für einen Wandel in der Führungskultur aufgezeigt werden.

3 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass eine moderne Führungskraft zwingend als Teamplayer agieren muss und Führung als einen dynamischen, ständigen Veränderungsprozess begreifen sollte.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Generation Y, Führungskultur, Fachkräftemangel, Personalentwicklung, Sozialkompetenz, Arbeitszeitmodelle, Change Management, Mitarbeiterbindung, Arbeitsplatz der Zukunft, Zielvereinbarungen, lebenslanges Lernen, Unternehmenskultur, Wissensaustausch, Mitarbeiterführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Diskrepanz zwischen traditionellen Führungsmethoden und den Anforderungen der modernen Arbeitswelt im Kontext des demografischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bindung qualifizierter Mitarbeiter, dem Umgang mit dem demografischen Wandel sowie der Transformation hin zu modernen Führungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit hinterfragt, warum Führungskonzepte von gestern in der modernen Arbeitswelt versagen, und entwickelt Ansätze für einen zukunftsorientierten Führungsstil.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie auf aktuelle Studienergebnisse zur Arbeitswelt und zur Generation Y.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden unter anderem Themen wie Arbeitszeitmodelle, Personalentwicklung 2.0, Zielvereinbarungen, moderne Bürokonzepte und die Relevanz der Sozialkompetenz detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Generation Y, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Führungskultur und moderne Arbeitswelten.

Wie unterscheidet sich die "Generation Y" von früheren Generationen in Bezug auf ihre Erwartungen?

Sie fordert mehr Mitsprache, ein ständiges Feedback, eine bessere Work-Life-Balance und eine sinnvolle Tätigkeit, bei der sie sich entfalten kann.

Was bedeutet die "Zieloptimierung" nach Günther Wolf im Vergleich zum klassischen System?

Bei der Zieloptimierung bestimmt der Mitarbeiter die Zielhöhe selbst, wodurch das "Mauern" bei Zielvereinbarungen entfällt und eine stärkere Identifikation mit den Unternehmenszielen entsteht.

Warum ist Sozialkompetenz für moderne Führungskräfte essentiell?

Da verschiedene Generationen und Kulturen aufeinandertreffen, ist die Fähigkeit zur empathischen Kommunikation und Konfliktlösung entscheidend, um Teams zu motivieren und zu führen.

Welche Rolle spielt der "Arbeitsplatz der Zukunft" bei der Mitarbeiterbindung?

Durch Flexibilisierung, wie etwa Homeoffice oder moderne Raumkonzepte, können Unternehmen Talente gewinnen, da sie den Wunsch nach Eigenverantwortung und individueller Arbeitsgestaltung berücksichtigen.

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Details

Title
Moderne Personalführung. Warum die Führung von gestern morgen nicht mehr hilft
College
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie München e. V
Grade
1,0
Author
Bernhard Wuttke (Author)
Publication Year
2016
Pages
49
Catalog Number
V339368
ISBN (eBook)
9783668295803
ISBN (Book)
9783668295810
Language
German
Tags
Personalführung Führungstil moderne Führung demog rafische Wandel Generation y Kampf um die Talente Arbeitsmarkt von morgen Beruf und Familie Unternehmen erwartungen Autokratischer Führungsstil Patriarchalischer Führungsstil Max Weber Charismatischer Führungsstil Bürokratischer Führungsstil Autoritärer Führungsstil Kurt Lewin Kooperativer Führungsstil Laissez-fair Führungsstil Personalentwicklung Zielvereinbarungen Personalgespräche Arbeitszeitmodelle Arbeitsplatz Sozialkompetenz Change Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernhard Wuttke (Author), 2016, Moderne Personalführung. Warum die Führung von gestern morgen nicht mehr hilft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339368
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