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Kunst und Natur in Friedrich Schlegels "Lucinde"

Titre: Kunst und Natur in Friedrich Schlegels "Lucinde"

Essai , 2015 , 11 Pages , Note: Unbewertet

Autor:in: Diplomierter Professor der deutschen Sprache Hadis Djeladini (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Kunst und Natur in Friedrich Schlegels "Lucinde". In erster Linie wird diese Untersuchung literaturwissenschaftlich betrieben, so dass das Kapitel über die Kunst und Natur anhand entsprechender Literatur erklärt wird. Als primäre Literatur wird der Roman "Lucinde" von Schlegel genutzt.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand des Romans und der Definitionen, die der adäquaten Literatur entnommen sind, die Kunst und Natur zu erklären. Zuerst erklärt man die Romantik, die Grundideen, wie das Streben nach Einheit. Die Romantiker bekämpften die Vorstellung der Aufklärung, dass Natur und Gesellschaft, Verstand und Geschichte, Vernunft und Gefühl, Philosophie und Kunst Gegensätze seien, sowie die Trennung der literarischen Gattungen nach der alten klassischen Mentalität. Alle Erscheinungen, die gesamte Realität sind ein Ganzes. Ein vertieftes Verständnis der Natur bedeutet für die Romantiker also einerseits, in der Erforschung der Objekte der Natur nach einer Urformen zu fahnden, in deren Bauprinzip nicht allein das Bauprinzip der äußeren Objektwelt, sondern auch das Bauprinzip des menschlichen Geistes beinhaltet ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zum Konzept der Kunst und Natur von Schlegel

Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Verhältnis von Kunst und Natur im Roman Lucinde von Friedrich Schlegel unter besonderer Berücksichtigung der romantischen Philosophie und des veränderten Liebesverständnisses der Epoche. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Schlegel durch die Vereinigung von Poesie und Leben ein Gegenbild zur rationalistischen Zerrissenheit der Welt entwirft und das Individuum als schöpferisches Kunstwerk begreift.

  • Literarische und philosophische Grundlagen der deutschen Romantik
  • Schlegels Konzept der "progressiven Universalpoesie"
  • Die Symbiose von Natur, Geist und künstlerischer Produktion
  • Die romantische Liebe als Prozess der Persönlichkeitsentwicklung
  • Die Aufhebung der Trennung von Kunst und Lebensführung

Auszug aus dem Buch

Zum Konzept der Kunst und Natur von Schlegel

Angeregt durch die Französische Revolution, versucht Romantik geistige und literarische Elemente, die dem Rationalismus widersprechen, zu vereinen. Die menschliche Vernunft mit den noch nicht zugänglichen Bereichen in der menschlichen Seele, in der Geschichte und in der Natur wird versucht, vermittelt zu sein. Das Erstreben nach der Verbindung von Vernunft und Gefühl, naturhaftem Lebensideal und Staatsbewusstsein, der Haltung persönlicher Bekenntnisse und dem Glaube an die unendliche Erziehbarkeit des Menschen sollte erreicht sein. Nach Friedrich Schlegel soll die Romantik das Leben und die Gesellschaft mit Sensibilität und freier und sinnvoller Tätigkeit erfüllen. Die Strukturverwandtschaft zwischen Kunst und Natur führte weiter dazu, die Einheit von Intuition und Intellekt, Unbewusstem und Bewusstem auf die Naturrückzuübertragen, was zu einer Aufwertung des einfühlenden Naturzugangs führte.

Die romantische Sehnsucht verdankte sich einer substanziellen Identität von Subjektivität und Objektivität, Natur und Geist, nicht einer christlichen Idee von der Jenseitigkeit Gottes. Die Romantiker wollten eine Kunst, die in Übereinstimmung mit den aktuellen philosophischen, naturwissenschaftlichen und historischen Erkenntnissen neu war im Lebens- und Naturgefühl. Diese philosophische Idee wurde zuerst von Fichte, dann von Schelling formuliert. Von Schelling haben die Romantiker vor allem die Idee der Natur übernommen: Der Weltgeist wohnt in allen Formen der Natur. In der Natur und durch die Natur spricht der Weltgeist zu den Menschen. Jede Landschaft, jeder Mensch, jedes Ding sind ein Teil Gottes, d.h. ein Fragment des Universums. Da die Natur wie der Mensch beschaffen ist, so reagiert sie auch wie dieser: Sie hat menschliche Fähigkeiten und Eigenschaften; sie hat Lust- und Unlustgefühle, sie freut sich und leidet, sie hat sogar rein äußerlich die Merkmale des Menschen: Die Blumen und die Bäume haben „Haare“ und eine „Haut“, eine „Stimme“, „Finger“ (die Zweige); die Blätter sind „die grünen Äuglein“ oder „die grünen Zungen“ des Waldes.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die literaturwissenschaftliche Herangehensweise an Schlegels Lucinde und definiert das Ziel, das romantische Verständnis von Kunst, Natur und der "progressiven Universalpoesie" zu erörtern.

Zum Konzept der Kunst und Natur von Schlegel: Dieses Kapitel analysiert die philosophischen Wurzeln von Schlegels Naturverständnis, die Identität von Subjektivität und Objektivität sowie die zentrale Bedeutung der Liebe für die Transformation des Lebens in ein Kunstwerk.

Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, insbesondere die Erkenntnis, dass Schlegel durch die Überwindung von Dualismen ein neues, romantisches Konzept von Partnerschaft und Lebensgestaltung etabliert hat.

Schlüsselwörter

Friedrich Schlegel, Lucinde, Romantik, Kunst, Natur, progressive Universalpoesie, romantische Liebe, Subjektivität, Objektivität, Weltgeist, Lebenskunst, Philosophie, Poesie, Selbstbewusstsein, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der literaturwissenschaftlichen Untersuchung des Verhältnisses von Kunst und Natur in Friedrich Schlegels Roman Lucinde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die romantische Philosophie, das Konzept der "progressiven Universalpoesie" sowie die neue Definition von Liebe und Lebensgestaltung im Kontext der Romantik.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Schlegels Konzept der Natur und Kunst anhand des Romans zu erklären und zu zeigen, wie er Gegensätze wie Verstand und Gefühl oder Kunst und Leben zu vereinen sucht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die primär auf der Textinterpretation des Romans Lucinde und der Einbettung in den zeithistorischen sowie philosophischen Kontext beruht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der philosophischen Herleitung von Natur und Geist, dem Einfluss von Schelling und Fichte sowie der Analyse von Persönlichkeitsentwicklung durch die romantische Liebe.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem progressive Universalpoesie, romantische Liebe, Subjektivität, Weltgeist und das Verständnis des eigenen Lebens als Kunstwerk.

Inwiefern beeinflusst die Französische Revolution Schlegels Gedanken?

Die Revolution wird als Anreiz für die Romantik verstanden, geistige und literarische Elemente neu zu vereinen und dem Rationalismus ein naturhaftes Lebensideal entgegenzusetzen.

Was ist mit der "wilde Ehe" in Bezug auf den Roman gemeint?

Der Begriff beschreibt ein von Schlegel entworfenes Partnerschaftskonzept, das durch das Aufheben gesellschaftlicher Normen und das Verschmelzen der Identitäten in einer leidenschaftlichen Einheit gekennzeichnet ist.

Warum spielt die Natur eine so große Rolle für die Protagonisten?

Da in der romantischen Weltsicht alles ein Teil Gottes ist, spiegelt sich das menschliche Wesen in der Natur wider; der Mensch fühlt sich in der Natur als Teil eines lebendigen Ganzen.

Wie definiert Schlegel die "größte Kunst"?

Für Schlegel ist die "Kunst zu leben" die höchste Form der künstlerischen Tätigkeit, bei der das Individuum durch Selbstdichtung und Liebe zum aktiven Gestalter seines eigenen Lebens wird.

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Résumé des informations

Titre
Kunst und Natur in Friedrich Schlegels "Lucinde"
Université
University of Zurich  (Universität Zürich)
Cours
Diskursfeldromantik
Note
Unbewertet
Auteur
Diplomierter Professor der deutschen Sprache Hadis Djeladini (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
11
N° de catalogue
V339581
ISBN (ebook)
9783668295346
ISBN (Livre)
9783668295353
Langue
allemand
mots-clé
Lucinde Friedrich Schlegel Kund und Natur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplomierter Professor der deutschen Sprache Hadis Djeladini (Auteur), 2015, Kunst und Natur in Friedrich Schlegels "Lucinde", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339581
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Extrait de  11  pages
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