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Außenwirtschaftsrecht. Nationale und supranationale Regelungen und mögliche Einschränkungen

Titre: Außenwirtschaftsrecht. Nationale und supranationale Regelungen und mögliche Einschränkungen

Travail d'étude , 2016 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Faisal Khan (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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In Zeiten der Globalisierung nehmen internationale Verflechtungen in allen Bereichen stetig zu. Insbesondere im wirtschaftlichen Bereich konnte ein signifikanter Anstieg des grenzüberschreitenden Warenverkehrs verzeichnet werden.

Allein zwischen 1960 und 2014 nahm der weltweite statistisch erfasste Warenexport um mehr als das 17-fache zu. Da sich die Struktur des Welthandels immer mehr verändert, ist die bestmögliche Adaptivität aller Beteiligten erforderlich. Dieser grenzüberschreitende Warenverkehr bedarf der Regeln und Vorschriften, welche das Außenwirtschaftsrecht beinhaltet.

Erst im Jahr 2013 wurden das Außenwirtschaftsgesetz und die Außenwirtschaftsverordnung umfassend novelliert. Ziel dabei war es, ein klareres und übersichtlicheres Außenwirtschaftsrecht zu schaffen. Des Weiteren wurden die neuen Regelungen von nationalen Sondervorschriften bereinigt, die deutsche Unternehmen gegenüber ihren europäischen Konkurrenten benachteiligten. Diese Neuerungen kommen vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute, die über keine Rechtsabteilungen verfügen. Jedoch lässt sich trotzdem feststellen, dass das Fachwissen und die Umsetzung des Außenwirtschaftsrechts bei vielen Beteiligten auf sehr wackeligen Beinen stehen. Um sich in diesem Bereich rechtssicher aufzustellen, ist spezifisches Know-how unvermeidlich.

Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst einmal der Begriff „Außenwirtschaftsrecht“ an sich erläutert. Anschließend werden die wichtigsten nationalen und supranationalen Reglementierungen dargelegt. Aus außen- und sicherheitspolitischen Gründen kann der Außenhandel in speziellen Fällen beschränkt werden. Die wesentlichen Instrumente, die dabei zur Anwendung kommen, werden in Punkt 3 behandelt. Der darauf folgende Punkt beschäftigt sich mit wichtigen Akteuren in der Exportkontrolle bevor abschließend die Möglichkeit der Strafbefreiung aufgezeigt wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Außenwirtschaftsrecht

2.1 Begriffserklärung

2.2 Nationale Regelungen

2.2.1 Außenwirtschaftsgesetz

2.2.2 Außenwirtschaftsverordnung

2.2.3 Kriegswaffenkontrollgesetz

2.3 Supranationale Regelungen

2.3.1 EG-Dual-Use-Verordnung

2.3.2 Anti-Folter-Verordnung

2.3.3 Beschlüsse des Sicherheitsrates der VN oder der OSZE

3. Einschränkungen

3.1 Genehmigungspflicht

3.1.1 Einfuhren

3.1.2 Ausfuhren

3.1.3 Verbringungen

3.2 Verbote

3.2.1 Embargos

4. Organisation

4.1 Verantwortliche Personen in der Exportkontrolle

4.1.1 Ausfuhrverantwortlicher

4.1.2 Exportkontrollbeauftragter

5. Strafbefreiungsmöglichkeit

5.1 Selbstanzeige

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen fundierten Überblick über das Außenwirtschaftsrecht, seine gesetzlichen Grundlagen sowie die damit verbundenen Pflichten für Unternehmen zu verschaffen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen ihre Compliance-Strukturen gestalten müssen, um gesetzliche Anforderungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr rechtssicher zu erfüllen und persönliche Haftungsrisiken für die Unternehmensleitung zu minimieren.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen des Außenwirtschaftsverkehrs (national und supranational)
  • Genehmigungspflichten und Handelsverbote bei Im- und Exporten
  • Organisatorische Anforderungen an Unternehmen (z.B. Ausfuhrverantwortlicher)
  • Möglichkeiten und Voraussetzungen einer strafbefreienden Selbstanzeige

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Embargos

Länderbezogene Embargos beschränken oder unterbinden den Außenwirtschaftsverkehr mit bestimmten Ländern. Das kann je nach Art des Embargos sowohl die Ein- als auch Ausfuhr, die Verrichtung von Dienstleistungen, den Kapital- und Zahlungsverkehr sowie den Abschluss und die Erfüllung von Verträgen betreffen. Länderbezogene Embargomaßnahmen lassen sich je nach Umfang der Beschränkungen einteilen in:

• Totalembargos

• Teilembargos

• Waffenembargos

Ein Totalembargo untersagt jeglichen Handel mit dem betroffenen Land. Derzeit besteht kein Totalembargo gegen ein Land seitens der EU. Das letzte Embargo dieser Art richtete sich gegen den Irak und wurde 2003 aufgehoben und gegen ein bzw. mehrere Teilembargos ersetzt.

Teilembargos betreffen bestimmte Wirtschaftsbereiche und können verschiedenartigen Ausmaßes sein. Sie reichen von Beschränkungen des Kapital- und Zahlungsverkehrs, dem Verbot der Bereitstellung von Finanzmittel und Einschränkungen des Handels mit bestimmten Gütern bis hin zu Beschränkungen des Reiseverkehrs u.v.a.m.21 Sie sollen in erster Linie dazu dienen, politischen Druck auf Länder auszuüben, die gegen das Völkerrecht verstoßen haben. So wurden Russland aufgrund der völkerrechtlichen Annexion der Krim im Jahr 2014 und der anschließenden Destabilisierung der Ostukraine umfassende Sanktionen auferlegt.22

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Globalisierung für den Warenverkehr und die Notwendigkeit rechtssicherer Strukturen in Unternehmen durch die Novellierung des Außenwirtschaftsrechts.

2. Außenwirtschaftsrecht: Erläutert die nationalen und supranationalen Rechtsgrundlagen, einschließlich AWG, AWV, Kriegswaffenkontrollgesetz sowie EU-Verordnungen.

3. Einschränkungen: Analysiert die Instrumente der Exportkontrolle, namentlich Genehmigungspflichten für Ein- und Ausfuhren sowie Verbote wie Embargos.

4. Organisation: Behandelt die personellen Anforderungen an Unternehmen, insbesondere die Rolle des Ausfuhrverantwortlichen und des Exportkontrollbeauftragten.

5. Strafbefreiungsmöglichkeit: Erörtert die Bedingungen, unter denen eine Selbstanzeige bei Pflichtverletzungen strafbefreiend oder strafmildernd wirken kann.

6. Fazit: Fasst die Notwendigkeit interner Compliance-Programme zusammen, um Haftungsrisiken für Manager in einem streng regulierten Außenwirtschaftsumfeld zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Außenwirtschaftsrecht, Außenwirtschaftsgesetz, Exportkontrolle, Compliance, Ausfuhrverantwortlicher, Embargo, Genehmigungspflicht, Selbstanzeige, Dual-Use, Zollrecht, Haftungsvermeidung, Außenwirtschaftsverordnung, Welthandel, Sanktionen, Betriebsorganisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Struktur des Außenwirtschaftsrechts und den Pflichten, die für Unternehmen beim grenzüberschreitenden Warenverkehr entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die nationalen und europäischen Rechtsgrundlagen, die verschiedenen Handelsbeschränkungen, die notwendige organisatorische Aufstellung in Unternehmen und die Möglichkeiten zur Strafbefreiung bei Regelverstößen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über das Außenwirtschaftsrecht zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen Compliance-Strukturen nutzen können, um rechtssicher zu agieren und die persönliche Haftung der Geschäftsleitung zu verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung aktueller Fachliteratur sowie einschlägiger Onlinequellen, um die sich ständig ändernden Bestimmungen des Außenwirtschaftsrechts abzubilden.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung rechtlicher Grundlagen (Gesetze und Verordnungen), die detaillierte Analyse von Genehmigungspflichten und Verboten, sowie die organisatorische Implementierung von Kontrollfunktionen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Exportkontrolle, Außenwirtschaftsgesetz, Compliance, Embargo, Ausfuhrverantwortlicher und Selbstanzeige.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Ausfuhrverantwortlichen von der des Exportkontrollbeauftragten?

Der Ausfuhrverantwortliche muss Mitglied der Geschäftsführung sein und trägt die persönliche Haftung. Der Exportkontrollbeauftragte hingegen unterstützt die Geschäftsführung operativ und ist für das Tagesgeschäft der Exportkontrolle zuständig.

Unter welchen Voraussetzungen kann eine Selbstanzeige strafbefreiend wirken?

Eine Selbstanzeige muss im Wege der Eigenkontrolle entdeckt, bei der zuständigen Behörde gemeldet werden und darf nur bei bestimmten Arbeits- und Formfehlern (gemäß § 19 AWG) erfolgen, solange noch keine Ermittlungen eingeleitet wurden.

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Résumé des informations

Titre
Außenwirtschaftsrecht. Nationale und supranationale Regelungen und mögliche Einschränkungen
Université
University of Applied Sciences Deggendorf
Note
1,0
Auteur
Faisal Khan (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
21
N° de catalogue
V339698
ISBN (ebook)
9783668291751
ISBN (Livre)
9783668291768
Langue
allemand
mots-clé
außenwirtschaftsrecht nationale regelungen einschränkungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Faisal Khan (Auteur), 2016, Außenwirtschaftsrecht. Nationale und supranationale Regelungen und mögliche Einschränkungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339698
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