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Literaturwissenschaftliche Analyse des "Erlkönigs" nach Rupert Hirschenauer und Gert Ueding

Titre: Literaturwissenschaftliche Analyse des "Erlkönigs" nach Rupert Hirschenauer und Gert Ueding

Élaboration , 2004 , 31 Pages

Autor:in: Jessica Frerking (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Littérature, Œuvres
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Résumé Extrait Résumé des informations

Johann Wolfgang von Goethe schrieb im Jahr 1782 die Ballade vom „Erlkönig“ nieder, die sich im Laufe der vielen Jahre zu einem Klassiker entwickelte. Jeder von uns hat sich damals in der Schule in irgendeiner Form mit dem „Erlkönig“ auseinandergesetzt, sei es, dass man die Ballade vorlesen, auswendig lernen oder interpretieren sollte. Manche haben sie vielleicht auch im Musikunterricht durch die Vertonung des „Erlkönigs“ von Schubert oder Loewe kennen gelernt. Wurde man dennoch nicht in seiner Schulzeit mit dem Klassiker konfrontiert, so kann man davon ausgehen, dass man zumindest durch andere Gegebenheiten vom „Erlkönig“ gehört hat.

Wir halten es für sinnvoll und interessant literaturwissenschaftliche Analysen anderer Autoren, als die uns bisher aus der Schulzeit bekannten, kennen zu lernen, um so unser Wissen hinsichtlich der Lyrik zu erweitern. Aufgrund dessen liegt der Schwerpunkt unserer Ausarbeitung auf der literaturwissenschaftlichen Analyse des „Erlkönigs“ nach Rupert Hirschenauer und Gert Ueding. Als Vergleich zu den beiden nehmen wir vorerst eine Interpretation, die hauptsächlich für Schüler und Lehrer verfasst ist, in unsere Ausarbeitung mit auf.

Des Weiteren haben wir eine Mind-Map erstellt, die bei der literaturwissenschaftlichen Analyse von Gedichten helfen soll. In diesem Zusammenhang analysieren wir die Ballade „Archibald Douglas“ von Theodor Fontane, um an diesem Beispiel zu zeigen, wie man bei einer Interpretation vorgehen kann. Da sich der größte Teil der Hausarbeit auf naturmagische Balladen konzentriert und diese so schon recht ausgeschöpft werden, haben wir uns hier für eine historische Ballade entschieden. Abschließend vergleichen wir Goethes „Erlkönig“ mit den Ballladen „Erlkönigs Tochter“ von Johann Gottfried Herder und „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff. Im Fazit fassen wir unter anderem Besonderheiten noch einmal zusammen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorgehensweise

2. Literaturwissenschaftliche Analyse

2.1 Mind-Map

2.2 Literaturwissenschaftliche Analyse der Ballade „Archibald Douglas“ von Theodor Fontane

3. Literaturwissenschaftliche Analysen des „Erlkönigs“ von Johann Wolfgang Goethe

3.1 für Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer

3.2 nach Rupert Hirschenauer

3.2.1 Entstehung des „Erlkönigs“

3.2.2 Literaturwissenschaftliche Analyse der Strophen

3.3 nach Gert Ueding

3.3.1 Zur Person

3.3.2 Aufbau der literaturwissenschaftlichen Analyse des „Erlkönigs“

4. Vergleich des „Erlkönigs“ von Johann Wolfgang Goethe

4.1 mit „Erlkönigs Tochter“ von Johann Gottfried von Herder

4.1.1 Aufbau der literaturwissenschaftlichen Analyse

4.1.2 Inhalt

4.1.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

4.2 mit „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff

4.2.1 Aufbau der literaturwissenschaftlichen Analyse

4.2.2 Inhalt

4.2.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

5. Fazit

6. Anhang

6.1 Texte

6.1.2 Annette von Droste-Hülshoff

6.2 Literatur

6.3 WWW-Quellen

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erweiterung des Wissens über lyrische Texte durch eine vertiefende literaturwissenschaftliche Analyse der Ballade „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe anhand der Interpretationen von Rupert Hirschenauer und Gert Ueding sowie der Vergleich mit anderen naturmagischen Balladen.

  • Methodische Herangehensweise an die Gedichtanalyse mittels Mind-Map.
  • Detaillierte Analyse von Goethes „Erlkönig“ unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Ansätze.
  • Vergleichende Untersuchung von „Erlkönig“ mit „Erlkönigs Tochter“ von Johann Gottfried von Herder.
  • Gegenüberstellung des „Erlkönigs“ mit „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff.
  • Erprobung der Mind-Map-Methodik am Beispiel von Theodor Fontanes „Archibald Douglas“.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Literaturwissenschaftliche Analyse der Strophen

Strophe 1

Die Ballade „Erlkönig“ beginnt damit, dass ein Vater mit seinem Kind nachts auf dem Ritt nach Hause ins Reich der Elfen gerät. Mit der Frage „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ setzt die Dichtung packend gegenwärtig und ohne Erzählerdistanz ein. Durch den Paarreim des dritten und vierten Verses der ersten Strophe und durch die wachsende Dichte der Worte („er hat“, „er fasst“, „er hält“ – „wohl“, „sicher“, „warm“) wird die Geborgenheit des Kindes in Vaters Armen und die innere Verbundenheit dargestellt.

Strophe 2

Nach der in sich geschlossenen Rahmenstrophe (Strophe eins) setzt überraschend bewegtes Sprechen, das Wechselgespräch zwischen Vater und Sohn ein. Die Strophen zwei bis sieben werden als Redestrophen bezeichnet. Im Unterschied zu „Erlkönigs Tochter“ tritt hier der Erzähler nicht mehr in den Dialog. In den Redestrophen „wird in rhythmischer Beschleunigung, in melodisch reicher Bewegung ein Geschehen im gesprochenen Wort in höchster Dynamik entfaltet in der dreifach betroffenen Schicht: Vater – Kind“ (Hirschenauer 1963, S. 161) – Erlkönig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Bedeutung des „Erlkönigs“ als Klassiker und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, verschiedene literaturwissenschaftliche Analysen sowie Methoden zur Interpretation von Lyrik zu beleuchten.

2. Literaturwissenschaftliche Analyse: Dieses Kapitel stellt ein Konzept zur Gedichtinterpretation mittels Mind-Map vor und demonstriert die praktische Anwendung dieser Methode anhand der Ballade „Archibald Douglas“ von Theodor Fontane.

3. Literaturwissenschaftliche Analysen des „Erlkönigs“ von Johann Wolfgang Goethe: Hier werden drei verschiedene Ansätze zur Analyse des „Erlkönigs“ präsentiert, die von schülerorientierten Erklärungen bis hin zu wissenschaftlich-detaillierten Deutungen von Rupert Hirschenauer und Gert Ueding reichen.

4. Vergleich des „Erlkönigs“ von Johann Wolfgang Goethe: In diesem Kapitel wird der „Erlkönig“ systematisch mit „Erlkönigs Tochter“ von Herder sowie „Der Knabe im Moor“ von Droste-Hülshoff verglichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Struktur, Motivik und Wirkung aufzuzeigen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse aus den verschiedenen Analysen zusammen und reflektiert über den erweiterten Wissensstand bezüglich des „Erlkönigs“ sowie die Anwendbarkeit des theoretischen Mind-Map-Konzepts.

6. Anhang: Der Anhang enthält die Primärtexte der untersuchten Balladen sowie das Literatur- und Quellenverzeichnis der Arbeit.

Schlüsselwörter

Ballade, Erlkönig, Literaturwissenschaftliche Analyse, Johann Wolfgang von Goethe, Rupert Hirschenauer, Gert Ueding, Naturmagik, Gedichtinterpretation, Erlkönigs Tochter, Der Knabe im Moor, Sturm und Drang, Lyrik, Literatur, Vergleich, Interpretation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literaturwissenschaftlichen Analyse der Ballade „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe durch den Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Interpretationsansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Zentrale Themen sind die Form und Struktur von Balladen, die Interpretation naturmagischer Elemente, der Einfluss von Literaturwissenschaftlern auf das Verständnis des „Erlkönigs“ sowie der Vergleich mit ähnlichen Werken der Epoche.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Verständnis für die Lyrik zu erweitern, verschiedene Analyseperspektiven auf Goethes „Erlkönig“ gegenüberzustellen und ein praktisches Konzept zur Gedichtinterpretation zu erproben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Verfasser nutzen eine kombinierte Methode aus der theoretischen Erstellung einer Mind-Map zur Gedichtanalyse und der vergleichenden Anwendung wissenschaftlicher Interpretationen von Hirschenauer, Ueding und anderen Autoren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Goethes „Erlkönig“ mittels verschiedener Expertenmeinungen sowie den anschließenden Vergleich dieses Klassikers mit anderen Werken wie Herders „Erlkönigs Tochter“ und Droste-Hülshoffs „Der Knabe im Moor“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ballade, Erlkönig, Literaturwissenschaftliche Analyse, Naturmagik, Gedichtinterpretation und Literaturvergleich charakterisieren.

Warum wird die Ballade „Archibald Douglas“ von Theodor Fontane als Beispiel herangezogen?

Fontanes Ballade dient als konkretes Anwendungsbeispiel, um die theoretisch entwickelte Mind-Map in der Praxis zu testen und den Interpretationsprozess schrittweise zu verdeutlichen.

Welchen Stellenwert nimmt die „Natur“ in den verglichenen Balladen ein?

Die Natur wird in allen untersuchten Werken als eine dem Menschen gegenüberstehende, oft unheimliche oder dämonische Macht dargestellt, der die Protagonisten ausgeliefert sind oder durch die sie gefährdet werden.

Wie unterscheidet sich die Analyse von Hirschenauer von der von Gert Ueding?

Hirschenauer analysiert die Ballade eher kleinschrittig, strophe für strophe, während Ueding stärker auf den historischen Kontext, die Epoche, psychologische Aspekte des 18. Jahrhunderts und eine großflächige Einordnung in das literarische Gesamtschaffen Goethes abhebt.

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Résumé des informations

Titre
Literaturwissenschaftliche Analyse des "Erlkönigs" nach Rupert Hirschenauer und Gert Ueding
Auteur
Jessica Frerking (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
31
N° de catalogue
V340168
ISBN (ebook)
9783668299917
ISBN (Livre)
9783668299924
Langue
allemand
mots-clé
Erlkönig Rupert hirshenauer Gert Ueding Literaturwissenschaftliche analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jessica Frerking (Auteur), 2004, Literaturwissenschaftliche Analyse des "Erlkönigs" nach Rupert Hirschenauer und Gert Ueding, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340168
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Extrait de  31  pages
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