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Waltraud Poschs "Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt". Eine Rezension

Titre: Waltraud Poschs "Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt". Eine Rezension

Recension Littéraire , 2011 , 6 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Magistra Artium Verena Fendl (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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In ihrer zweiten Monografie „Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt“ zeigt die Autorin Waltraud Posch, dass die permanente Arbeit am eigenen Körper heute wichtiger ist denn je.

Die Arbeit am Köper mit dem Ziel seiner Optimierung wird von der Autorin als „Projekt“ bezeichnet, das für jeden von uns zur Pflicht geworden ist. Demzufolge handelt der moderne Mensch hinsichtlich seines Körpers gleich einem Unternehmer: Wie er sein Leben managt, so muss er auch seinen Körper managen. Dabei geht es bei dem geschönten Körper nicht um die Schönheit als solche, sondern darum, welche Bedeutungen einem idealen Körper in der modernen Gesellschaft zugeschrieben werden. Die Funktion von Schönheitshandlungen besteht demnach darin, uns eine Identität aufzubauen bzw. zu erhalten und uns sozial zu positionieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis des Buches

1. Soziologie der Schönheit

2. Das Ideal

3. Warum uns das Schönheitsideal nicht egal ist

4. Zwischen Für und Wider

Zielsetzung und Themen der Publikation

Die Rezension untersucht Waltraud Poschs Monografie „Projekt Körper“, die analysiert, wie moderne Schönheitsideale und die damit verbundene permanente Arbeit am eigenen Körper das Leben des Menschen maßgeblich prägen und soziale Identitäten sowie gesellschaftliche Hierarchien beeinflussen.

  • Die Transformation des modernen Menschen in einen „Unternehmer des eigenen Körpers“.
  • Die Funktionen von Schönheit als Mittel zur Identitätsstiftung und sozialen Positionierung.
  • Der Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status, Macht und körperlicher Inszenierung.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen bei Männern und Frauen im 21. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

Soziologie der Schönheit

Die beiden Funktionen von Verschönerungen, nämlich die Funktion der Identitätsstiftung bzw. -stabilisierung sowie die der sozialen Positionierung, lassen Schönheit nach Meinung der Autorin zum „Mittel zum Zweck“ (S. 33, vgl. auch S. 116, 170f.) werden. Indem Schönheitshandlungen als eine Form der Körpermanipulation auf einem Kontinuum zwischen Unterwerfung und Selbstbestimmung bzw. zwischen Anpassung und Abhebung angesiedelt werden, wird die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Individuum und Gesellschaft verdeutlicht.

Was Posch mit der Bezeichnung Projekt Körper ausdrücken will, präzisiert sie anhand zweier Schlagworte der Moderne, zum einen Individualisierung, zum anderen Freiheit. So wird unter dem Begriff der Freiheit verständlich gemacht, dass sich in gegenwärtigen Gesellschaften Handlungsspielräume und Lebenschancen vergrößern, sich aber zugleich der Druck auf den Einzelnen sowohl in Bezug auf sein Leben als auch in Bezug auf seinen Körper erhöht. Letzteres wird auf die neoliberale Logik zurückgeführt, die eine Selbstverantwortung hinsichtlich Körper, Gesundheit und Aussehen vorsieht.

Zusammenfassung der Kapitel

Soziologie der Schönheit: Dieses Kapitel thematisiert, wie Schönheit als Mittel zur Identitätsbildung und sozialen Positionierung fungiert und inwiefern dies in einem Spannungsfeld zwischen individueller Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Anpassung steht.

Das Ideal: Hier werden die Kriterien des modernen Schönheitsideals – namentlich Schlankheit, Jugendlichkeit, Fitness und Authentizität – analysiert und deren Symbolfunktion für gesellschaftliche Werte wie Disziplin und Leistungsfähigkeit dargelegt.

Warum uns das Schönheitsideal nicht egal ist: Dieses Kapitel erläutert, warum Schönheitsnormen eine hohe Wirkmacht besitzen und wie sie als verinnerlichte Standards, statt als bloße Diktate, den Alltag und die Selbstwahrnehmung beeinflussen.

Zwischen Für und Wider: Die Autorin schließt mit einer kritischen Reflexion über die Schwierigkeiten und die individuelle Verantwortung im Umgang mit Schönheitstechniken und Schönheitsstandards.

Schlüsselwörter

Körpersoziologie, Projekt Körper, Schönheitsideal, Identitätsstiftung, Soziale Positionierung, Individualisierung, Neoliberalismus, Körpermanipulation, Selbstverantwortung, Körperbefindlichkeit, Schönheitshandlungen, Körperkultur, Moderne Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die vorliegende Arbeit ist eine Rezension des Buches „Projekt Körper“ von Waltraud Posch, die sich mit der soziologischen Bedeutung von Schönheitshandlungen im modernen Alltag befasst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Verinnerlichung von Schönheitsnormen, die Kommodifizierung des Körpers, der Zusammenhang von Körperlichkeit und sozialer Elite sowie der Wandel von Schönheitsidealen bei beiden Geschlechtern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die soziologischen Analysen von Waltraud Posch kritisch zu bewerten und darzulegen, wie das „Projekt Körper“ zur Identitätssicherung und sozialen Verortung des modernen Menschen beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin stützt ihre Analysen auf soziologische Klassiker wie Foucault und Elias sowie auf eine Vielzahl aktueller (inter-)nationaler Studien und Statistiken, um ihre Thesen empirisch zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Bereiche, die von der soziologischen Verortung der Schönheit über die Definition des Ideals und dessen Macht bis hin zur schwierigen Abwägung individueller Entscheidungen reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über die Begriffe Körpersoziologie, Identitätsstiftung, Schönheitsideal, Individualisierung und soziale Positionierung definieren.

Wie bewertet der Rezensent die theoretische Fundierung des Buches?

Die Rezensentin lobt die Einbindung namhafter soziologischer Forschung, bemängelt jedoch gelegentlich die Sprunghaftigkeit in der Gedankenführung sowie die häufige Verwendung von Sekundärzitaten.

Welches Fazit zieht die Rezensentin zum Mehrwert des Buches?

Das Buch wird als wichtiger Beitrag zur Körpersoziologie gewürdigt, der insbesondere für Studierende und Forschende aufgrund der differenzierten Analysen zum modernen Körperbild sehr empfehlenswert ist.

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Résumé des informations

Titre
Waltraud Poschs "Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt". Eine Rezension
Université
LMU Munich
Note
1,0
Auteur
Magistra Artium Verena Fendl (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
6
N° de catalogue
V340616
ISBN (ebook)
9783668304154
ISBN (Livre)
9783668304161
Langue
allemand
mots-clé
Waltraud Posch Projekt Körper Body Politics Schönheit Schönheitsfanatismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magistra Artium Verena Fendl (Auteur), 2011, Waltraud Poschs "Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt". Eine Rezension, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340616
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